IPB

Willkommen, Gast ( Anmelden | Registrierung )


Umfrage: Star Trek XI
AndorianSpaceman
Geschrieben: 26. May 2009, 23:19


Chief
Gruppensymbol

Gruppe: Mitglied
Beiträge: 8
Beigetreten: 17. June 08
Mitglieds-Nr.: 918


ZITAT(Aran @ 24. May 2009, 21:02) *
ZITAT(AndorianSpaceman @ 24. May 2009, 20:09) *
Meiner Meinung nach sind die größten Drehbuchschwächen die Zerstörung Vulkans und die Romanze zwischen Spock und Uhura).


Warum ist das eine Schwäche des Drehbuchs? Spock ist jung, ist zur Hälfte Mensch - hat also größere Probleme seine Gefühle zu unterdrücken - und hat einen schweren Verlust zu verkraften. Klar hätte er auch bei jemand anderem Trost suchen können. Warum dies nicht Uhura sein kann, verschließt sich mir. Das ganze wurde doch sehr behutsam eingeführt.


Wenn man die Charktere nur in der Darstellung aus diesem Film kennt mag die Romanze Ok sein. Ich frage mich nur welche Ereignissskette die Zerstörung der Kelvin auslöste die letztlich dazu führte. Das die Folgen des Angriffs für meinen Geschmack doch etwas zahlreich waren habe ich bereits geschrieben.

ST11 deutet schon bei der Zuweisung der Schiffe an, dass zwischen den beiden etwas läuft. Im folgenden gibt es dann diverse Hinweise darauf und dann als Höhepunkt die Szene im Transporterraum.

Die Zerstörung von Vulkan kann demnach nicht der Grund für die ausgelebte Emotionalität Spocks sein. Bereits vorher in seinem Leben muss Spock einen völlig anderen Weg eingeschlagen sein.

In einer der ersten Episoden von TOS fragt Uhura ihn ob er ihr nicht einmal sagen möchte wie hübsch sie aussieht (sinngemäß) und er weist sie nüchtern ab. Im allgemeinen hat Spock in der Serie sein menchsliches Erbe eher unterdrückt und versuchte dem vulkanischen Ideal zu entsprechen. Erst der alte Spock (Filme/TNG) war da mit seinem Erbe mehr im Einklang.


ZITAT(Aran @ 25. May 2009, 21:30) *
ZITAT(Rusch @ 25. May 2009, 16:02) *
wie kann es sein, dass er ganz, ganz, ganz zufällig auf Spock trifft, der ihm das Leben rettet. Oh je, hätten die Drehbuchschreiber nicht mehr Gehirnschmalz investieren können?


Haben Sie ja, leider wurde das nicht im Film umgesetzt. Zu lesen bei Adm. Ges' Verlinkung ein paar Postings weiter oben.



Wobei ich mir nicht sicher bin, dass es eine ernsthafte Antwort sein sollte. Klingt für mich fast nach einem Witz. Es ist ähnlich wie die Aussage, dass die Lichteffekte die strahlende Zukunft von Trek symbolisieren sollen. Aber anscheinend soll ja ein SpockPrime-Monolog geplant gewesen sein. Vielleicht kam denen diese Erklärung aber auch irgendwie zu sehr aus der Richtung Fantasy/Mystik/StarWars.

Aber ohne diese Erklärung hätte SpockPrime (so steht er im Nachspann) auch einfach früher zu dem Außenposten laufen können.


ZITAT(Hank @ 26. May 2009, 06:53) *
Einen Märchen udn kinderfilmFreund (StarWars) läßt man eben keinen StarTrekfilm machen, da es hier im Gesellschaftskritik und Verbesserung der Menschheit gehen müßte, statt darum nur irgend ein Konstrukt an Story zu bauen um den Film irgendwie im Kasten zu haben.


So etwas musste ich denken als George Lukas sagte, er würde sich über das Erwachsenwerden von Star Trek freuen. Ich dachte auch, dass seine bekannten Projekte bisher nur Kinderfilme waren. Aber durchaus unterhaltsame, bunte und actionreiche Filme. Mir haben diese als Kind aber wirklich noch besser gefallen als heute. Star Trek ist bisher die einzige Serie die in jeder Altersphase über lange Zeit etwas zu bieten hat.
  zum Forum: Star Trek I - XIII · zum Beitrag: #112182 · Antworten: 169 · Aufrufe: 151.507

Umfrage: Star Trek XI
AndorianSpaceman
Geschrieben: 24. May 2009, 19:09


Chief
Gruppensymbol

Gruppe: Mitglied
Beiträge: 8
Beigetreten: 17. June 08
Mitglieds-Nr.: 918


Ich habe mir den Film doch noch ein 2. mal angesehen.

Mein Haubtkritikpunkt mit dem übertriebenen und zwanghaften Bruch mit dem bekannten Universum (Höhepunkt natürlich die Zerstörung Vulkans) habe ich bereits mitgeteilt.

Neben vielen Dingen die ich gut fand wie z.B. die Auswahl der Darsteller (nur bei Chekov musste ich immer an JarJarBinks denken) und die Ausseneffekte der Raumschiffe bleibt das für mich das entscheidende.

Ich möchte mich nicht zusehr widerholen. Beim zweiten mal hat mich naturgemäß auch die alternative Zeitlinie weniger geschockt.

Inzwischen konnte man sich ja auch einige Erkenntnisse über den Schaffensprozess des Films zusammenreimen.

Vorab:
Das Drehbuch ist nicht komplett schlecht. Es hatte viel zu leisten. Und für sich genommen funktioniert es über weite Teile des Films.
Dies ist im Grunde auch der erste Film seit TMP (Star Trek1) der für sich selbst stand. Die anderen Filme waren ja mehr Kinofilme zur Serie (die ich mochte).

Meiner Meinung nach sind die größten Drehbuchschwächen die Zerstörung Vulkans und die Romanze zwischen Spock und Uhura (Insbesondere ersteres war auch das was mir nicht gefiel, zweiteres könnte sich ja erledigen wenn Spock aus der Pubertät raus ist).

Die Behauptung, dass die Autoren keine Ahnung hatten widerlegt sich im Grunde durch die unglaubliche Detailverliebtheit. Man merkt über weite Teile des Films, dass die Autoren ähnliche Kenntnisse hatten wie ein Fan. Dazu kommt, dass die Änderungen im Großen und Ganzen durch die Ereignisse ebenfalls erklärt werden. Es ist mehr eine Frage der kreativen Entscheidung als der Logik.

Entschuldigt im folgenden die fehlenden Quellenangaben.

In einem Interview konnte man neulich lesen, dass die Autoren bedenken hatten Vulkan endgültig zu vernichten. Die Entscheidung traf schließlich Abrahms. Anscheinend ist es der Produzent, der sich trotz seines handwerklichen Geschicks bei anderen Entscheidungen nicht komplett in das Universum versetzen konnte.

In einem anderen Interview (oder was es gar das selbe?) sagten die Autoren, dass die Romanze eine Folge der Zerstörung Vulkans war. Man war der Meinung, dass Spock sich jemanden anvertrauen müsste. Normalerweise wäre die naheliegendste Entscheidung Kirk gewesen. Aber da diese noch keine Freunde waren viel das weg und man suchte eine Alternative.

Ich persönlich empfinde, dass Pärchen Spock-Uhura als die erstaunlichste Folge der Kelvin-Vernichtung.

Vielleicht sollte man die Autoren behalten und nur Abrahms mal beiseite nehmen.
  zum Forum: Star Trek I - XIII · zum Beitrag: #112083 · Antworten: 169 · Aufrufe: 151.507

Umfrage: Star Trek XI
AndorianSpaceman
Geschrieben: 14. May 2009, 23:31


Chief
Gruppensymbol

Gruppe: Mitglied
Beiträge: 8
Beigetreten: 17. June 08
Mitglieds-Nr.: 918


ZITAT(Mordred @ 14. May 2009, 21:06) *
Gerade darin liegt jedoch IMO die Stärke des Streifens: Dass am Schluss die Zeitlinie eben nicht korrigiert wurde. Bisher hat man es sich in STAR TREK immer recht einfach gemacht. Shit happens. Egal. Wir springen zurück und bügeln alles wieder glatt und fliegen zurück in unsere Plüsch-Zukunft.

Die Figuren müssen mit den geänderten Bedingungen fertigwerden und das Beste draus machen ohne den Reset-Button zu betätigen. Wenn das mal nicht TREK ist...


Alternative Zeitlinien waren ja bei Star Trek schon öfter Gelegenheiten die Charaktere in Extremsituationen zu erleben. Allerdings ist die Frage ob man die Alternative Zeit über 3 Filme strecken muss (die insgesammt ca 10 Jahre Star Trek gestalten).

Seit der TOS Serie und den Filmen sind schon einige Jahre vergangen. Eigentlich wollen wir doch erstmal die normalen Charaktere "wieder" kennenlernen.
Die größte Chance bei den neuen Filmen war doch dieses unheimlich coole TOS-Star Trek mit modernen Effekten zu bringen. All diese Welten und Außerirdischen die immer angedeutet waren (als Statisten in den Filmen/ der Zeichentrickserie/ Sekundärquellen) zu zeigen.

Ehrlichgesagt habe ich ein auf Null reseten bei Filmen noch nie als den anspruchsvollen Weg gesehen. Im Grunde gibt es für Produzenten und Autoren doch nichts einfacheres als von Vorne anzufangen und sich nur die Sahnestücke rauszupicken.

Ehrlichgesagt stell ich es mir nicht besonders schwer vor sich irgendeine coole neue Alienspezies auszudenken die beim Kontakt eine Krise oder Bedrohung erlebt. Es ist noch soviel Platz im Star Trek Universum.
  zum Forum: Star Trek I - XIII · zum Beitrag: #111810 · Antworten: 169 · Aufrufe: 151.507

Umfrage: Star Trek XI
AndorianSpaceman
Geschrieben: 13. May 2009, 02:09


Chief
Gruppensymbol

Gruppe: Mitglied
Beiträge: 8
Beigetreten: 17. June 08
Mitglieds-Nr.: 918


ZITAT(logan3333 @ 12. May 2009, 01:03) *
ZITAT
Ich empfinde einen erfolgreichen Völkermord nicht optimistisch.


Bei Star Trek gab es immer schon hohe Opferzahlen, in DS9 gingen eine Menge Leute im Krieg hopps, die BORG waren auch nicht unbedingt zimperlich. Romulaner, Klingonen, Breen alle unterdrücken sie und morden auf den von ihnen gehaltenen Welten.... und die Liste läst sich beliebig fortführen. Jeh dunkler die Nacht desto heller scheint das Licht.


Ich wollte nicht darauf hinaus, dass keine negativen Ereignisse in einem Film vorkommen dürfen. Das Entscheidende ist eher, dass es nicht in den Film passt. Abrahams sagte sinngemäß, dass er den Optimismus den Star Trek früher hatte in den Film übertragen wollte.

Das ist ihm durch die Zerstörung des Planeten Vulkan nicht gelungen. Beinahe zwangsläufig muss das bei jemanden der sich über lange Zeit mit den Geschichten um Star Trek beschäftigt hat stärkere Emotionen hervorrufen, als die Bekanntgabe, dass das Volk XYZ am anderen Ende des Quadranten ausgelöscht wurde. Immerhin besteht eine Art tiefe Identifikation damit.
Wenn wir sehen, dass ein Großteil der Föderationsbevölkerung ausgelöscht wird ist das ziemlich gewaltig. Zu dieser Zeit müsste die Föderation noch relativ überschaubar sein. Man hat nicht das Gefühl das die Helden das Unglück verhindert haben (auch wenn das Sekundärziel Erde überlebt hat).

Möglicherweise möchte nun jemand darauf hinweisen, dass er zu schlau ist um beim Schicksal fiktiver Figuren etwas zu empfinden.
Wenn es uns aber wirklich egal wäre würden wir uns nicht intensiv darüber unterhalten oder aus einer TV&Kino Reihe eín Hobby machen. Bei den Comichelden oder Bond Filmen würden mich solche Dinge weniger beschäftigen (da neben anderen Aspekten, die Filme eher isolierte Ereignisse sind).
  zum Forum: Star Trek I - XIII · zum Beitrag: #111745 · Antworten: 169 · Aufrufe: 151.507

AndorianSpaceman
Geschrieben: 12. May 2009, 20:54


Chief
Gruppensymbol

Gruppe: Mitglied
Beiträge: 8
Beigetreten: 17. June 08
Mitglieds-Nr.: 918


ZITAT(Uner @ 12. May 2009, 18:07) *
William Shatner natürlich...
Vulkan
Oder einen DS9 Film (ich weis das wäre in Flopp an den kassen)

Nicht:
Wesly mrgreen.gif mrgreen.gif


Vulkan mrgreen.gif : sollten sie wider meinen Erwartungen eine zusammenhängende Handlung in die Trilogie bringen dann müsste zumindest am Ende des dritte Teils auf die Versöhnung der Zeitlinen hingearbeitet werden.

Ansonsten sollte man meiner Meihnung nach den nächsten Teil so drehen als hätte man im ersten keinen Schaden angerichtet. Einfach dem Thema Vulkan und einigen anderen Sachen aus dem Weg gehen. Für die Fans klären sie die Dinge dann per Roman oder Comic.

Dann wäre ich wohl auch wieder versöhnt.

Einfach eine gut Geschichte bringen ohne unnötig bekanntes in Frage zu stellen. Ich brauche auch keine Neuerzählung von Altbewährtem. Das Universum ist schließlich groß genug.

Sollte das Drehbuch besser als das erste sein würde ich natürlich gerne Arex (TAS) oder einen anderen seines Volkes sehen.
Aber bevor ich hier eine lange Liste schreibe einfach kurz gesagt. Vertrautes mit neuen Geschichten im weitgehenden Einklang mit dem Kanon.


ZITAT(JohnyBravo @ 12. May 2009, 20:37) *
ZITAT(Henning @ 12. May 2009, 11:54) *
Ich bin da offen für vieles. Einer Philosophie, wie sie in ersten Interviewäußerungen von K/O anklingt, nämlich dem "Besser nacherzählen" von bereits Bekanntem kann ich aber weniger abgewinnen als völlig neuen Abenteuern.

Also ein "Guck, sie treffen Khan, aber - hehe - neue Zeitlinie, diesmal läuft das anders ab als 1966!" fänd ich schwach gegenüber einem völlig neuen Abenteuer, das wir zuvor noch nicht kannten, auch nicht in Abwandlungen.


Also nach 700 Episoden und 11 Filmen scheint doch sämtliches erzählt geworden zu sein, was es gibt (in Sache Dramatik, Comedy, Action etc). Wie bereits einer meiner Vorredner andeutete, kann man noch ein paar Geschichten anders gestalten.


Grundsätzlich ist jede neuen Geschichte eine Variation von älteren. Der Unterschied ist nur wie gut man es macht. Das ist nicht nur bei Star Trek so.
Man kann ein gutes Story Konstrukt auch als neue Geschichte gestalten ohne damit das alte zu ersetzen.
  zum Forum: Star Trek I - XIII · zum Beitrag: #111743 · Antworten: 12 · Aufrufe: 5.237

AndorianSpaceman
Geschrieben: 12. May 2009, 20:39


Chief
Gruppensymbol

Gruppe: Mitglied
Beiträge: 8
Beigetreten: 17. June 08
Mitglieds-Nr.: 918


ZITAT(Henning @ 12. May 2009, 11:48) *
ZITAT(AndorianSpaceman @ 12. May 2009, 00:07) *
DS9 hatte stärken. [...] Außerdem hatte die Serie eine der schlechtesten Folgen aller Serien.

Ich glaube, das lässt sich auch über jede der anderen Serien sagen, oder? Welche Folge meinst du denn genau?


Das mit der schlechtesten Folge ist nicht so entscheidend. Wegen einem Ausreißer bricht man ja nicht mit einer Serie.

Die Folge "Die Karte/ In the cards" ist auch nicht komplett schlecht.
Nur der Aufhänger warum Jake die Karte nicht bezahlen kann ist hanebüchen und widerspricht auch diversen anderen Folgen. Dank diesem Satz musste man sich ständig in Debatten mit merkwürdigen Pro-Tauschhandel Thesen auseinandersetzen. Aufeinmal gab es einen Beleg für etwas, dass bis dahin nur eine Fehlinterpretation war. Wir können das bei anderer Gelegenheit gerne vertiefen. Macht mir jetzt aber zuviel Arbeit. Meine Beurteilung ist in diesem Fall natürlich sehr Subjektiv.

Wie gesagt, dass ist letztlich nur ein Kleinigkeit in der Serie und erst Recht in dem Serien-Universum.

Dennoch ist DS9 eine der besten Serien die jemals gedreht wurden. Aber nicht meine liebste Trek-Serie.
  zum Forum: Allgemeine Diskussionen · zum Beitrag: #111742 · Antworten: 37 · Aufrufe: 11.362

AndorianSpaceman
Geschrieben: 11. May 2009, 23:07


Chief
Gruppensymbol

Gruppe: Mitglied
Beiträge: 8
Beigetreten: 17. June 08
Mitglieds-Nr.: 918


mir ist garde erst nach dem Wählen aufgefallen, dass die Umfrage schon etwa 10 Monate brach liegt. Der Vollständigkeit halber aber trotzdem meine Antworten:

1. Tos
2. Ent
3. TNG
4. Voy
5. DS9

wobei ich keine der Serien komplett ablehne. Habe sie alle mit Begeisterung gesehen.

TOS als original bleibt ungeschlagen. Alles was ich an Star Trek liebe fand ich hier. Damit hat es angefangen.
Enterprise ist neben TOS momentan die häufigste Wahl im DVD Regal. TNG hat eigentlich was besseres als Platz drei verdient/ Könnte auch auf zwei sein (ist eben eine Momentaufnahme).
Voyager macht ziemlich viel Spaß. Im Grunde ist es wie eine aufgelockerte Variante von TNG. Außerdem diverse gute Einzelfolgen.
DS9 hatte stärken. Zum Ende hin war es für mich zuviel Effekthascherei. Ein Feuerwerk nach dem anderen ohne etwas richtig auszukosten. Außerdem hatte die Serie eine der schlechtesten Folgen aller Serien.
  zum Forum: Allgemeine Diskussionen · zum Beitrag: #111703 · Antworten: 37 · Aufrufe: 11.362

Umfrage: Star Trek XI
AndorianSpaceman
Geschrieben: 11. May 2009, 22:01


Chief
Gruppensymbol

Gruppe: Mitglied
Beiträge: 8
Beigetreten: 17. June 08
Mitglieds-Nr.: 918


Hi, ich melde mich auch mal zu Wort. Bin schon länger registriert. Habe aber bisher nicht gepostet.

Ich war seit der Ankündigung des neuen Star Trek Films richtig aufgeregt. Hatte ich doch schon kurz nach der Einstellung von Enterprise gewettet, dass ein neues Trek Projekt schneller kommen würde als viele dachten.

Als es dann hieß, dass man mit der Originalcrew starten wollte und ganz frisch an das Thema gehen wollte fand ich die Idee auch überdurchschnittlich gut. TOS ist mir die liebste Serie (auch wenn ich alle mag).

Ich habe mir über den Schaffensprozess laufend News und Hintergründe angesehen, aber trotzdem darauf geachtet nicht zu viele Spoiler über die Filmhandlung zu lesen. Ich war begeistert und mir sicher, dass ich den Film bestimmt 3mal im Kino sehen werde.

Die meisten negativen Erwartungen habe ich nicht geteilt. Durch meine Erfahrungen mit der Serie Enterprise dachte ich mir, dass der überwiegende Teil der Befürchtungen übertrieben waren.

Aufgepeppte Kulissen und Kostüme habe ich locker gesehen. Solange das wesentliche unverändert bleibt.
Die Rollen fand ich gut besetzt. Nero war mir egal, schließlich sollten unsere Helden im Mittelpunkt stehen.
Der Film hat mich über weite Teile auch begeistert, viele Kröten hätte ich geschluckt. Sogar die Veränderte Jugend von Kirk hätte ich für die Spielfilmreihe akzeptiert.

Über weite Teile des Films hatte ich Spaß.

Umso länger ich nach dem Film allerdings darüber nachdachte, fand die massenhaften Auswirkungen der Zerstörung der Kelvin auf die ganze Föderation doch ziemlich gewaltig. Auch wenn man davon ausgehen kann, dass zu diesem Zeitpunkt der Geschichte ein einziges Schiff und die Männer an Bord einen großen Unterschied machen. Das meiste hätte ich womöglich auch noch geschluckt, obwohl das Ausmaß unnötig groß wurde.

Aber bis zum folgenden war es noch noch Spaß…

ZITAT(JohnyBravo @ 7. May 2009, 23:52) *
Was mich aber stört ist, dass Vulcan weg ist...

Für mich hat der Film nichts Optimistisches wie es JJ Abrams immer in den Interviews sage. Eher das Gegenteil, ein schier unbesiegbarer Gegner und die Zerstörung eines wichtigen Verbündeten! Wo ist das das positive aus der Star Trek Serie?


Wie JohnyBravo auch schreibt war das einfach zu viel. Damit ist plötzlich alles platt. Zwar kann man nun noch lange diskutieren, dass die Vulkanier als Isolationisten vielleicht eh nicht so bedeutend sind u.s.w. Aber dies haut meiner Meinung nach unnötig viel kaputt. Ein Filmneustart hätte sicher auch funktioniert ohne das alles zerschlagen wird. Man hätte mit den selben Stilmitteln und Aufnahmetechniken und lockerer Verwendung des Universums auch in der bekannten Zeitlinie einen Top Film produzieren können.

Eine neue Generation von Zuschauern hätte sich doch garnicht daran gestört einen Film zu sehen der mit dem bisherigen weitgehend übereinstimmt, solange sie dafür nicht mehrere Semester StarTrek hätte studieren müssen.

Was an dem Ende des Films noch optimistisches Star Trek sein sollte ist mir auch nicht klar. Ich empfinde einen erfolgreichen Völkermord nicht optimistisch. Bei Star Trek wurde bisher fast um jeden namenlosen Statisten geweint.

Und Vulkan dürfte einem grade nach Enterprise sehr ans Herz gewachsen sein.

ZITAT(pana_sonix @ 10. May 2009, 11:58) *
Für mich ist das das zentrale Problem, diese Abweichungen bzw. Änderungen im bisherigen Zeitablauf. Mit der schwachen Handlung kann ich leben, das nicht der erste ST-Film mit diesem Problem...


Es ist ja nicht so, dass eine Korrektur der Zeitline besonders konstruiert wirken würde. Mal abgesehen von allen Möglichkeiten die wir in Jahrzehnten sehen durften. Alleine die Anwesenheit des alten Spock sollte es doch ermöglichen das zu korrigieren. Der direkteste Weg dürfte sein, die Voraussetzungen für die Rettung von Romulus zu schaffen. Schwupps wäre alles wieder in Ordnung.

Ich hoffe zumindest in einem Comic wird man uns das gönnen.

Ich habe leider die Befürchtung, dass ich bald auch dort nur noch die neue Zeitline betrachten kann. Aber hoffen kann man ja noch…
  zum Forum: Star Trek I - XIII · zum Beitrag: #111697 · Antworten: 169 · Aufrufe: 151.507


New Posts  Neue Antworten
No New Posts  Keine neuen Antworten
Hot topic  Beliebtes Thema (neu)
No new  Beliebtes Thema
Poll  Umfrage (neu)
No new votes  Umfrage
Closed  Geschlossenes Thema
Moved  Verschobenes Thema
 

RSS Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 22. July 2018 - 11:16