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Voyager auf DVD

 
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Ist Janeway ein guter Captain?
Trekker
Beitrag 14. Jan 2004, 16:01
Beitrag #1


Lieutenant
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Ich persönlich bin davon nicht so überzeugt. Denn sie hat z.B. schon im Pilotfilm die oberste Direktive gebrochen, in den sie sich in den Konflikt zwischen Kason und Ocampa eingemischt hat. Ihr Verhandlungsgeschick lässt auch oft zu wünschen übrig, denn z.B. in "Extreme Risiken" begegnet sie den Malon mit einer sehr abweisenden Art, sehr unpassend und dumm, wenn man bedenkt, dass die VOY alleine ist und die Malon nicht gerade schwach sind, wie man in der Folge „Nacht“ gesehen hat, in der sie sich übrigens auch in den Konflikt Malon-Leerebewohner eingemischt hat.

So was meint ihr?
(Bitte auch Positives, es gibt garantiert etwas)

V


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JEAN-LUC
Beitrag 14. Jan 2004, 18:30
Beitrag #2


Commodore
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QUOTE (Trekker @ 14. Jan 2004, 16:01)
...
(Bitte auch Positives, es gibt garantiert etwas)

V

Sie hat im Gegensatz zu Kirk noch echte Haare...

Nein, tut mir leid mir fällt leider nichts positives zu ihr ein. Ihre Aktionen waren dafür zu unberechenbar - sie hatte keine klare Linie in ihrer Handlung. Da haben wohl zu viele Autoren an diesem Charakter rumgepfuscht.


Hmm, hier hätte ich doch noch mal was positives:
1. Sie ist bereit ihrer Crew zu vertrauen (insbesondere Chakotay einem ehemaligen Maquis).
2. Sie denkt im Nachhineien noch mal über ihre Entscheidungen nach und ist bereit Fehler zuzugeben. Insbesondere, das die Voyager aufgrund ihrer Entscheidung im DQ festsitz belastet sie.


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Mrs.Chakotay
Beitrag 15. Jan 2004, 08:46
Beitrag #3


Chief
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QUOTE (JEAN-LUC @ 14. Jan 2004, 18:30)
Ihre Aktionen waren dafür zu unberechenbar - sie hatte keine klare Linie in ihrer Handlung.

So verkehrt finde ich das gar nicht. Immerhin sind sie allein im DQ.
Ungewöhnliche Situation -> ungewöhnliche Handlungen (Entscheidungen).

Ich halte Capt. J für einen guten Captain.
Zumindest im Vergleich zu den anderen ST Captains.
Sie ist nicht so steif wie Picard und nicht so unzugänglich wie Sisko.
Mal angenommen, ich würde unter den beiden genannten dienen und hätte einen Fehler gemacht, wegen dem ich zum Captain zitiert werden würde...bei den beiden hätte ich wohl echtes Muffensausen. Bei Capt. J nicht.

Sie mag vielleicht immer auf die Protokolle pochen und sie dann doch nach eigenen Wünschen verbiegen, aber sie ist äußerst gerecht.
Und sie würde für auch den Rangniedrigsten ihrer Crew sterben.

Zu ihrem Nachteil muss man aber auch sagen, dass sie oft genug die Crew erst in Schwierigkeiten gebracht hat, wie z. b. in "One". dry.gif Da lässt sie das Schiff mal eben in eine tödliche Wolke steuern, ohne die vorher ausgiebig zu untersuchen.


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Voivod
Beitrag 15. Jan 2004, 09:42
Beitrag #4


Vice Admiral
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Für eine ausführliche Analyse ihres Charakters und ihrer Fähigkeiten habe ich VOY zu selten gesehen (jede Folge genau ein mal), doch ich erlaube es mir, folgendes Urteil zu fällen.

-Janeway ist ein guter Captain, da sie es geschafft hat, ihr Schiff samt einem Grossteil der Crew wieder nach Hause zu bringen. Wer will da noch gross stänkern, hä?

-Sie bekennt sich zu ihrer Sucht nach Koffein. Dies zeigt charakterliche Stärke, obwohl gerade dies von bösen VOY-Bashern immer in Abrede gestellt wird. Kaffee ist ein starkes Suchtmittel, wenn man es täglich in grossen Mengen konsumiert, führt es zu körperlichen Schäden und geistigen Veränderungen. Seht bloss, was Janeway für Opfer auf sich genommen hat, denn Kaffee erhöht auch die Konzentrationsfähigkeit, eine wichtige Eigenschaft für einen Captain.

-Sie hörte mehr auf Tuvok als auf Chakotay. Wiederum eine weise Entscheidung.

-Für einen Raumschiffcaptain sah sie unverschämt gut aus.

Mehr fällt mir im Moment auch nicht ein.


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Lex
Beitrag 15. Jan 2004, 10:09
Beitrag #5


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QUOTE (Mrs.Chakotay @ 15. Jan 2004, 08:46)
Mal angenommen, ich würde unter den beiden genannten dienen und hätte einen Fehler gemacht, wegen dem ich zum Captain zitiert werden würde...bei den beiden hätte ich wohl echtes Muffensausen. Bei Capt. J nicht.

Kommt drauf an. Wenn du ne ex-Borg bist darfst du dir alles erlauben. Aber als Steuermann bring dich der kleinste (nachvollziehbare) Fehler in den Knast.
Ein parteiischen Captain soll ein guter Captain sein?
Ich halte Sisko und Picard (sogar Archer) für die besseren Chefs, ohne jetzt genau auf die gründe einzugehen. Als Großmutter könnte ich mir die Käthe aber schon vorstellen mrgreen.gif


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Chadwick
Beitrag 15. Jan 2004, 11:42
Beitrag #6


Fleet Captain
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QUOTE (Mrs.Chakotay @ 15. Jan 2004, 08:46)
(...)
Ungewöhnliche Situation -> ungewöhnliche Handlungen (Entscheidungen).

(...)

Und sie würde für auch den Rangniedrigsten ihrer Crew sterben. (...)

Sorry, das Argument zieht irgendwie nicht.

Ihre Situation ist zwar tatsächlich ungewöhnlich, aber da die Autoren dermassen viel Potential verschenkt haben, entstand dieses Gefühl des Verlorens sein, des allein sein nahezu nie. Im Gegensatz zu ENT (musste mal gesagt werden! laugh.gif)

Hätte ich als Crewmember die Auswahl würde ich als letztes auf der Voyager meinen Dienst tun. Nein, nicht wegen den Kochkünste von Neelix.

Dass Janeway auch für den Rangniedrigsten sterben würde ist zwar löblich, aber ungeheuer riskant. Also eigentlich für mich nicht positiv.

Obwohl ich sie als Captain mag, finde ich seltsamerweise wenig positives. Schade.

NACHTRAG:

Das sie ihr Schiff nach Hause gebracht hat, war das mindeste was die Crew erwarten durfte. Immerhin ist es Janeway zu verdanken, dass sie erst im DQ gelandet sind.

Für ein Raumschiffcaptain sieht sie nun ja... ungewöhnlich gewöhnlich aus mrgreen.gif

Der Beitrag wurde von Chadwick bearbeitet: 15. Jan 2004, 11:45
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Matt
Beitrag 15. Jan 2004, 14:10
Beitrag #7


Rear Admiral
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Das Problem, das ich mit Janeways Charakter habe ist die Tatsache, daß man mit ihrer Hilfe endlich einmal zeigen wollte, daß sich Frauen - ohne Einschränkungen - genauso für solche Führungsrollen eignen wie Männer und - darüber hinaus - in der Zukunft eine solche Sichtweise völlig normal ist, so daß sich Frauen häufig in solchen Positionen befinden. Leider haben die Autoren, weil sie offenbar selbst nicht so recht wußten, wohin sie mit dem Charakter sollen, oder weil sie zuviele weibliche Klischees der heutigen Zeit im Hinterkopf hatten, die Chance zum Teil vergeigt. Zwar war Janeway häufig überzeugend in ihrer Rolle als Captain, aber es gab leider mehr als genug Situationen, in denen sie es nicht war. Es ist egal, was man persönlich für charakterliche Präferenzen in Sachen Menschen hat, ob man es sympathisch oder menschlich findet, daß Janeway soviele Schwächen offenbart hat oder nicht; es ist schlicht und einfach unpassend für einen Captain eines Raumschiffes... Ein Captain muß über jeden Zweifel erhaben sein, er muß völlig unparteiisch und stets sachlich sein, etc. Wenn er diese Eigenschaften nicht hat (diese Erfahrung macht im übrigen jeder, der in irgendeiner Weise Untergebene zu "kommandieren" hat), dann sind Probleme vorprogrammiert, dann wirkt man als Führungsfigur unglaubwürdig, unsouverän und alles andere als überzeugend. Ich finde, daß die teilweise extremen Inkonsistenzen in Janeways Attitüden und Verhaltensmustern ihrem Charakter ganz und gar nicht zuträglich waren. Unterm Strich denke ich dennoch, daß sie ein recht guter Captain war, aber es wäre hier noch viel mehr herauszuholen gewesen. Wenn die Autoren andererseits zeigen wollten, daß Janeway wesentlich weniger "perfekt" als Picard wirkt, inklusive aller ihrer Schwächen, dann kann ich nicht verstehen, wieso man dies unbedingt bei einer Frau zeigen mußte; das konterkariert doch die ursprüngliche Intention, Frauen als gleich fähig für solche Rollen wie Männer zu porträtieren. Wie man es auch dreht und wendet, die Hauptschuld laste ich den Autoren an, Kate Mulgrew trägt eine eher geringere Schuld an den starken "Charakterschwankungen".

Der Beitrag wurde von Matt bearbeitet: 15. Jan 2004, 14:13


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VirtualSelf
Beitrag 15. Jan 2004, 15:05
Beitrag #8


Vice Admiral
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Gute Frage (.... im anderen Forum bei ihr-wisst-schon-wem wird sie auch gerade diskutiert):
Für mich war Janeway kein guter Captain. Den Wunsch, nach Hause zu kommen, hatte zwar auch schon E.T., aber dadurch wird er nicht rationaler. IMO hätte sie sich einen ruhigen kleinen Planeten suchen sollen (muss ja nicht gerade Dämon-Klasse (o.s.ä.) sein...), um sich dort mit ihrer Crew niederzulassen und die erste menschliche Kolonie im Quadranten zu gründen. (dazu hätte man nette und vor allem originellere Stories schreiben können).
Für ihren Wunsch opfert sie nicht nur einen Teil ihrer Mannschaft, sondern wirft auch noch die eine oder andere Direktive, auf die sie als Sternenflottenoffizier verpflichtet wurde, bewusst über den Haufen. Wenn es abzusehen gewesen wäre, dass die Reise ein, zwei Jährchen dauert, wäre das Ganze noch irgendwie nachvollziehbar gewesen. Aber Jahrzente? (BtW: Wird in VOY irgendwo das Problem der Zeitdiletation angesprochen?)


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Der RvD
Beitrag 15. Jan 2004, 15:15
Beitrag #9


Redshirt vom Dienst
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Die erste menschliche Kolonie im Delta-Quadranten gab es ja schon...nämlich bei den "37s". Daß sich damals keiner der VOY-Crew entschieden hat, sich dort anzusiedeln, hielt ich auch immer für etwas unrealistisch.

Zu Janeway...ja, sie war ein guter Captain. Oder auch nicht. Es kommt stark darauf an, welche Folge man sich gerade ansieht. Es hat wohl mit den vielen Autoren zu tun, die den Charakter allesamt auf ihre Weise beschreiben wollten, aber Janeway ist einmal Picard-mäßige Moralistin, die die Oberste Direktive predigt; dann wieder aber pfeift sie auf die selben Grundsätze und fliegt z.B. völlig bewußt durch verbotenes Territorium. IMO ist sie der schlimmste Fall eines undefinierten Charakters in VOY. Was natürlich nicht ausschließt, das sie in gewissen Folgen sehr gut rüberkommt. Aber das Gesamtbild ist halt futsch.


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felix
Beitrag 15. Jan 2004, 15:40
Beitrag #10


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QUOTE (Nepharite @ 15. Jan 2004, 15:05)
(BtW: Wird in VOY irgendwo das Problem der Zeitdiletation angesprochen?)

Nein, wie überhaupt in ST nirgends (falls ich nix übersehe). Soweit ich weiß hat GR die nur ma in nem Interview herangezogen, um wirre TOS Stardates zu erklären. tongue2.gif
Wenn ich mich richtig an "Die Physik von Star Trek" erinnere, spielt Zeitdilatation bei Warp (wenn man das als n Atrieb versteht, bei dem sich das Schiff lokal unter Lichtgeschwindigkeit bewegt, aber der Raum drumrum gezerrt wird) eh keine Rolle.
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Damon Ridenow
Beitrag 15. Jan 2004, 17:45
Beitrag #11


Captain
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QUOTE (felix @ 15. Jan 2004, 15:40)
... Zeitdilatation .....

Mein Physik-Leistungskurs ist schlappe 15 Jahre her. Was, bitte schön, versteht man unter Zeitdilatation?


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felix
Beitrag 15. Jan 2004, 17:58
Beitrag #12


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Grob gesagt versteht man darunter, dass die Zeit in einem bewegten Objekt (von außen betrachtet) langsamer vergeht... was aber nur bei wirklich hohen Geschwindigkeiten sichtbar wird. Also der bekannte Planet-der-Affen Effekt...

Vorhergesagt hat dat der gute Einstein in seiner Relativitätstheorie... ist aber inzwischen auch experimentell bestätigt.
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Damon Ridenow
Beitrag 15. Jan 2004, 18:02
Beitrag #13


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QUOTE (felix @ 15. Jan 2004, 17:58)
... die Zeit in einem bewegten Objekt (von außen betrachtet) langsamer vergeht...

Wenn ich das richtig verstehe, heißt das: ein Objekt bewegt sich mit mehrfacher Warpgeschwindigkeit für eine Stunde auf einer entsprechend großen Kreisbahn. Wenn ich vorher und nachher auf die Uhr schaue, dann ist bei mir in dieser Zeit mehr als eine Stunde vergangen.

Korrekt?


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felix
Beitrag 15. Jan 2004, 18:12
Beitrag #14


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Ja, so ungefähr... allerdings reicht als "hohe Geschwindigkeit" schon etwas, das man auch in unserer Welt theoretisch erreichen kann (also unter-Lichtgeschwindkeit)... den Warp-Antrieb hab ich ja leider noch nich erfunden.

Die Geschwindigkeit muss für das Phänomen nicht hoch sein... auch wenn auf der Straße n Dackel an die vorbeiläuft, vergeht von deiner Warte aus die Zeit des Dackels langsamer... aber bei den Geschwindigkeiten, mit denen Dackel normalerweise laufen, ist dieser Zeitunterschied halt so klein, dass wir ihn nicht messen können. wink.gif
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Damon Ridenow
Beitrag 15. Jan 2004, 18:26
Beitrag #15


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Ich charakterisiere Capt. Janeway wie folgt:

Sie ist sehr intelligent und ehrgeizig. Sie ist eine toughe Verhandlungspartnerin, kann Autorität ausüben und Entscheidungen treffen. Sie reflektiert über ihre Entscheidungen und lernt aus Fehlern. Überhaupt überrascht sie durch ein hohes Maß an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Dies deuten manch andere als Sprunghaftigkeit, aber dieser Einschätzung schließe ich mich nicht an.

Teilweise kann sie recht ruppig und aggressiv auftreten und relativ leicht die Torpedos scharf machen. Allerdings darf man dabei nicht vergessen, dass sie in einem Quadranten ohne Rückendeckung des Oberkommandos agiert, was für ihren Stresspegel nicht gerade günstig sein dürfte.

Sie ist ohne Zweifel getrieben von dem Bedürfnis, ihre Crew heim zu bringen. Das führt zu manch schwierigen Situationen, in denen sie Entscheidungen trifft, die mit der Tradition der Föderation nicht in Einklang zu bringen ist. In den entscheidenden Momenten erinnert sie sich aber an die Oberste Direktive und die Protokolle der Sternenflotte. Gerade in der "Equinox"-Geschichte hat mich ihre Konsequenz beeindruckt.

Ich denke, Janeway ist der Motor und die Seele der Voyager-Crew; ohne sie bliebe die Crew im Delta-Quadranten gestrandet oder die Leutchens hätten sich gegenseitig zerfleischt.

Ich denke, dass sie, auf ihre persönliche Art, ein fähiger und guter Captain ist.

Und was die Frage betrifft, unter welchem Captain ich freiwillig dienen würde, so antworte ich wie folgt:

Picard: ja. Stets faire Behandlung, moralisch integer, bevorzugt kooperative Lösungen.

Janeway: ja. Kann freundschaftlich oder streng sein, je nach Situation und Person. Lässt sich überzeugen, ihre Meinung zu ändern, wenn man ihr gute Argumente bringt.

Sisko: nein. Ist mir nach meinem Geschmack zu launisch und jähzornig. Er dominiert gerne und hat einen Hauch von Sadismus (vor allem Jake gegenüber). Mit ihm würde ich garantiert zusammenrauschen, weil ich mich irgendwann, wohl zu Recht, unfair behandelt fühlen würde (Beispiel: O'Brien soll Gravitationseinheit der Defiant reparieren, hat aber keine Ersatzteile. Das ist Sisko völlig wurscht: er befiehlt und O'Brien soll zaubern).

Archer: nein. Ein Captain, der erst handelt und dann denkt, ist mir zu "amerikanisch". Wenn er T'Pol's Empfehlung, für sein Verhalten stets die Verantwortung zu übernehmen, in vollem Umfang umgesetzt hat, könnten wir die Frage neu diskutieren.


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Trekker
Beitrag 15. Jan 2004, 18:47
Beitrag #16


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QUOTE
In den entscheidenden Momenten erinnert sie sich aber an die Oberste Direktive und die Protokolle der Sternenflotte.

Um der DQ-Ausrede zu entgehen, fangen wir mal ganz vorne an, wohl der entscheidenste Moment der Serie:
Hätte sich Janeway in "Der Führsorger" an die Oberste Direktive gehalten, wäre sie nie in diese Lage geraten. Wieso mischt sie sich in den Konflikt zwischen den Ocampa und Kason ein? Also, ich kann es nicht nachvollziehen.

V

Der Beitrag wurde von Trekker bearbeitet: 15. Jan 2004, 22:47


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Voivod
Beitrag 15. Jan 2004, 21:09
Beitrag #17


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QUOTE (Damon Ridenow @ 15. Jan 2004, 18:26)
Sisko: nein. Ist mir nach meinem Geschmack zu launisch und jähzornig. Er dominiert gerne und hat einen Hauch von Sadismus (vor allem Jake gegenüber). Mit ihm würde ich garantiert zusammenrauschen, weil ich mich irgendwann, wohl zu Recht, unfair behandelt fühlen würde (Beispiel: O'Brien soll Gravitationseinheit der Defiant reparieren, hat aber keine Ersatzteile. Das ist Sisko völlig wurscht: er befiehlt und O'Brien soll zaubern).

confused4.gif

Launisch und jähzornig? Sadismus? IMO liegst du mit deinem Sisko-Psychogramm völlig daneben. Hey, der Mann stand manchmal unter gewaltigem Stress, er musste den Alphaquadranten vom Dominion befreien und sich zeitgleich mit seinem Sohn rumschlagen! Dazu kamen diverse Frauengeschichten.... Sei ein bisschen nachsichtig mit ihm! mrgreen.gif Von allen Serien-Captains käme ich mit Sisko wohl am besten klar.


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VirtualSelf
Beitrag 15. Jan 2004, 21:58
Beitrag #18


Vice Admiral
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Mal ne andere Frage: Wie sind die Quadranten bei ST eingentlich räumlich angeordnet?

Normalerweise ist ein Quadrant ein Viertel eines Kreises; dreidimensional also das Viertel einer Kugel. Damit gibt es eine Linie, in der sich alle vier Quadranten berühren, d.h. man könnte diagonal direkt vom Alpha- in den Delta-Q fliegen. Wieso ist dann aber der Delta-Quadrant so wenig erforscht?

Der Beitrag wurde von Nepharite bearbeitet: 15. Jan 2004, 21:59


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Voivod
Beitrag 15. Jan 2004, 22:25
Beitrag #19


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QUOTE (Nepharite @ 15. Jan 2004, 21:58)
....d.h. man könnte diagonal direkt vom Alpha- in den Delta-Q fliegen. Wieso ist dann aber der Delta-Quadrant so wenig erforscht?


Die Föderation ist IMO schlichtweg noch nicht soweit vorgedrungen, um diese Linie zu überqueren, die Distanzen sind gewaltig.


siehe http://www.stdimension.de, da gibt's massig Karten, etc.

Der Beitrag wurde von Voivod bearbeitet: 15. Jan 2004, 22:30


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Rusch
Beitrag 16. Jan 2004, 14:27
Beitrag #20


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^ Stimmt, ich habe mir mal die Grafik gesehen, die dies verdeutlichte. Darauf sah es so aus, als ob das Gebiet der Föderation, des Dominion und der Borg noch nicht einemal 10 Prozent des gesamten Milchstraßengebietes darstellt. D.h. es gibt neben den Klingonen, den Romulanern usw. noch einige andere Sternenreiche von denen wir nichts wissen. Das ist meines wissens auch der Grund, warum die Borg nicht die Föderation unterworfen haben, denn es gibt noch genug Expansionsmöglichkeiten, die einfacher sind.

Die Seite ist wirklich sehr interessant. Da hat sich jemand viel Fleissarbeit gemacht.

Der Beitrag wurde von Rusch bearbeitet: 16. Jan 2004, 14:32


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Damon Ridenow
Beitrag 17. Jan 2004, 00:38
Beitrag #21


Captain
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Ich habe mir die Karten angeschaut und dabei ist mir etwas aufgefallen:



Warum fliegt die Voyager zum Alpha-Quadranten, statt das Wurmloch im Gamma-Quadranten als Ziel zu wählen? Der Weg ist offensichtlich deutlich kürzer.


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Matt
Beitrag 17. Jan 2004, 10:20
Beitrag #22


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QUOTE (Damon Ridenow @ 17. Jan 2004, 00:38)
Warum fliegt die Voyager zum Alpha-Quadranten, statt das Wurmloch im Gamma-Quadranten als Ziel zu wählen? Der Weg ist offensichtlich deutlich kürzer.

Wenn man nach den Sternzeiten und der üblichen Jahresumrechnung geht, dann ist die Voyager Anfang 2371 in den Badlands verschollen bzw. in den Delta-Quadranten katapultiert worden. Das Wurmloch war zwar bereits seit 2369 bekannt, aber bereits am Jahresende 2370 hatte man erstmals eine schwere Auseinandersetzung mit dem Dominion (Episode "The Jem'Hadar"), wo unter anderem die U.S.S. Odyssey (Galaxy-Klasse) zerstört wurde. Davon hatte Janeway ganz sicher Kenntnis. Es wird also bei Voyager zwar nie erwähnt, aber mit etwas Wohlwollen kann man argumentieren, daß der Voyager ein Flug durch Dominion-Territorium viel zu unsicher war. Außerdem hätte das Wurmloch zum Zeitpunkt des Eintreffens ja bereits geschlossen sein können (entsprechende Wurmloch-Kollabierungspläne kursierten mit Sicherheit in der Sternenflotte ab dem Moment des Auftauchens des Dominion), was das ganze doppelt riskant gemacht hätte. Halten wir Janeway also zugute, daß sie lediglich den sichersten Weg (durchs Borg-Territorium, hehe) gewählt hat... wink.gif

Der Beitrag wurde von Matt bearbeitet: 17. Jan 2004, 10:20


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pana
Beitrag 18. Jan 2004, 00:07
Beitrag #23


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ich weiß, sowas sollte ich vielleicht nicht sagen/fragen, aber kennt ihr janeways originalstimme?

nun, man mag über sie als mensch und ihre handlungen danken was man will, aber gibt es einen unter euch, der ihre stimme (im original) ansprechend findet?

ich finde sie furchtbar. erinnert mich an mickey mouse oder sonstige alte cartoons. mit der person kann ich leben, mit ihrer stimme nicht. verdammt. hätte das den leuten bei der besetzung der rolle nicht auffallen müssen?

im deutschen haben sie dan den bereits von akte x bekannten trick angewandt und die stimme einfach tiefer gemacht - beim auto sagt man wohl tiefergelegt..... :-)
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Damon Ridenow
Beitrag 18. Jan 2004, 00:43
Beitrag #24


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QUOTE (pana_sonix @ 18. Jan 2004, 00:07)
nun, man mag über sie als mensch und ihre handlungen danken was man will, aber gibt es einen unter euch, der ihre stimme (im original) ansprechend findet?

Ich kenne vor allem die Originalstimmen der Star Trek Darsteller, weil ich fast jedes Material auf Englisch anschaue.

Gerade der deutschen Synchro von Voyager, die ich nur selten im Fernsehen anschaue, kreide ich an, dass sie schlechte Stimmen gewählt haben. Besonders die deutschen Synchro-Stimmen von Janeway und Seven gefallen mir wesentlich weniger als die Originale. Das geht mir aber bei Archer und Tucker bei ENT genauso.


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Bir'kher
Beitrag 18. Jan 2004, 01:47
Beitrag #25


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Mein Chef hat gesagt "Kathy war nen scheiß Captain". So indifferenziert würde ich das nicht stehen lassen, immerhin hat sie das Schiff heimgebracht. Okay, das hätte wohl jeder hingekriegt. Aber sie war konsequent in ihrer Inkonsequenz - das sorgt für Spannung bei den Untergebenen - wie wird sie reagieren? Wird sie heute wieder Kaffee trinken? Gibt sie alle ihre Replikatoreinheiten beim Friseur aus?


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Elias Vaughn
Beitrag 18. Jan 2004, 20:11
Beitrag #26


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QUOTE (Bir'kher @ 18. Jan 2004, 02:47)
Mein Chef hat gesagt "Kathy war nen scheiß Captain". So indifferenziert würde ich das nicht stehen lassen, immerhin hat sie das Schiff heimgebracht. Okay, das hätte wohl jeder hingekriegt. Aber sie war konsequent in ihrer Inkonsequenz - das sorgt für Spannung bei den Untergebenen - wie wird sie reagieren? Wird sie heute wieder Kaffee trinken? Gibt sie alle ihre Replikatoreinheiten beim Friseur aus?

Naja, so gesehen, kann man ihre konsequente Inkonsequenz (was für ein Wortspiel wink.gif ) eigentlich nur den Autoren und den Produzenten anlasten. Ich erinnere mich noch mit Grauen an "Equinox" blink.gif . Was ist denen da nur eingefallen, Janeway so derartig ausflippen zu lassen?


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IngZahn
Beitrag 29. Oct 2006, 21:09
Beitrag #27


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Ich halte Janeway für einen sehr engagierten Captain der aber die Kompetenz oder sagen wir die nötige emotionale Distanz, fehlte um die Vorschriften der Sternenflotte zu befolgen. Sie brach die Oberste Direktive im Staffelryhtmus. Und dabei war die Rechtfertigung meist, die Sicherheit ihrer Leute. Um die Konsequenzen für andere machte sie sich selten Gedanken.

Ich habe in letzen Wochen die Staffel 1 bis 4 angesehn und mir sind wieder einige fragwürdige Momente aufgefallen. In der Folge mit dem "Schwarm", verletze Sie einfach so das Hoheitsgebiet einer andren Rasse und wunderte sich warum diese feindselig reagierten. In der Folge mit "Jahr der Hölle" kam mir irgendwann einmal der Gedanke, warum sie Ihr Schiff nicht einfach umdrehte und den Krenimraum umflog. Es wäre ganz sicher besser gewesen einige Monaten mehr zu inverstieren, alles sich das Schiff unterem Hinteren wegschießen zu lassen.

Das waren nur zwei Beispiele die mich sehr verwirrt haben. Dabei rede ich noch garnicht von "Endspiel" und der temporalen obersten Direktive.

Darum beliebe ich dabei. Janeway war engagiert ihre Leute um jeden Preis zu beschützen - lobenswert. Aber die Methoden die sie dabei anwendete waren in vielen Fällen meher als fragwürdig.


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Adm. Ges
Beitrag 29. Oct 2006, 22:08
Beitrag #28


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Also das Jahr der Hölle ist schwer zu fassen - ist ja eben wieder eine der Zeitreise-Paradoxien. Ursprünglich war da ja alles OK, als die VOY reinflog, und dann kam die Druckwelle und schwupps waren sie zwar am selben Ort, aber bereits mittendrin. Und die Krenim haben ja erst geschossen und dann gefragt.

Im Großen und Ganzen war Janeway als Captain schon ok, aber die Autoren haben die Figur eben ganz schön verhunzt, da hätte man einiges besser machen können. So erschien es manchmal, als sie ihre Entscheidungsfreudigkeit von ihrer Regel abhängig.


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Jesse
Beitrag 28. Jul 2008, 20:17
Beitrag #29


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janeway ist als captain so gut, wie ihr commander. und der wäre, ja wohl besser zu hause geblieben.
sie verhandelt mit den borg, um eine spezies zu vernichten den die borg nix tun können. hätte sie die spezies in ruhe gelassen, wären wir die borg losgewesen. aber nein, sie musste ja den borg helfen. was hatten wir davon, die spezies verjagt, in ihren quadranten noch lauter borg an bord. und nun, janeway wird krank und chakotay schmeist alle borg von bord. nur seven kann sich festhalten, und da wird janeways mutterinstinkt aktiv, sie macht seven zu einem menschen. und sie darf praktisch gesehn alles, jeder fehler wird ihr verziehn (z.b. das ungewiise dunkel). und als besten gau, fand ich die borg kids, die sie adoptiert haben. davon das sie bei endgame einfach mal die zeit verändert wollen wir erst garnicht reden.oder vielleicht doch,weil ich grad dabei bin. und garantiert keiner auf die idee kommt, zu lesen was ich von mir geb. also sie bringt aus der zukunft, so um 2407 technik mit in die vergangenheit, die extra gegen die borg entwickelt wurde. nur weil sie nicht will das chakotay und seven sterben! das is schon komisch und dann montieren sie die technik fliegen in den borg verseuchten nebel. und janeway will nicht nur nach hause, nein sie will auch noch ein schlag gegen die borg machen. was sie ja mit ihrem doppelgänger schafft, weil der sich opfert sehr rasant das ende. auch wie sie sich streiten, was sie nun machen aber sie im endeffekt nur das tun was die mehrheit will. wirklich interressant.
ich würde wohl unter sisko oder picard dienen.
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Adm. Ges
Beitrag 29. Jul 2008, 02:10
Beitrag #30


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Sie will vor allem Tuvok retten der zu ihrer Zeit der Rückkehr unheilbar krank ist, bei einer früheren Rückkehr jedoch geheilt werden kann. Seven und Chukkles reihen sich dahinter ein.
Ansonsten hast du es ja erklärt - sie verstößt in dieser Folge gegen so ziemlich alle bekannten Regeln.


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Mordred
Beitrag 29. Jul 2008, 09:00
Beitrag #31


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QUOTE (Jesse @ 28. Jul 2008, 21:17) *
[...]
ich würde wohl unter sisko oder picard dienen.


Falsch! Du würdest unter dem Captain dienen, dem Dich das Sternenflotten-Personalbüro zugewiesen hat. wink.gif
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Jesse
Beitrag 29. Jul 2008, 13:28
Beitrag #32


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ich hab nur auf die frage geantwortet, die weiter oben gestellt wurde. is schon klar das das sternenflottenhauptquartier das bestimmt.

ja stimmt, tuvok hatte ich volkommen vergsessen.
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Henning
Beitrag 30. Jul 2008, 15:00
Beitrag #33


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Ja, die gute Tante Käthe ist ein guter Captain. Warum? Ein guter Captain bringt seine Mission erfolgreich zu Ende und das Schiff wieder heil nach Hause. Im besten Fall verhält er/sie sich dabei dann noch so, dass danach nicht gleich die gesamte Crew einen Antrag auf Versetzung stellt *g*

Die Voyager ist so gut wie funkelniegelnagelneu am Ende der Serie unter der Golden Gate Bridge eingeparkt, ein Großteil der Crew, wie sie am Ende des Pilotfilms vorhanden war, ist quicklebendig an Bord; dazu ist es Janeway in Rekordzeit gelungen, Staatsfeinde (die Maquis) zu treuergebenen und wertvollen Crewmitgliedern zu machen. Wenn das keine Leistung ist, was dann?

Dafür musste man halt mal die Regeln ... ähm ... dehnen. Der kreative Umgang mit der Obersten Direktive ist für mich kein Argument, das einen Captain zum schlechten Captain macht. Da wären sie alle miteinander schlecht smile.gif Und auch der Captain-Rang sollte im Trek-Universum nicht komplett vor dem Begehen von Fehlern schützen, denn das ist nur menschlich. Und war das nicht mal der springene Punkt?

Aber: Aus der Perspektive des wirklichen Lebens muss man sagen, der Charakter Kathryn Janeway ist von den Autoren nicht besonders gut behandelt worden. Heute hüh, morgen hott. Siehe Umgang mit den Borg; Moralpredigten vs. Regelbrechen etc. Und Janeway war damit noch einer der besser angelegten Charaktere auf dem Schiff.

Fazit: Guter Captain, aber schlecht ausgearbeiteter Charakter.


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Jesse
Beitrag 30. Jul 2008, 15:13
Beitrag #34


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Stimmt schon das es eine leistung ist. aber was sollten sie auch anderes machen?
was der springende punkt machen machen fehler oder wie ?
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Henning
Beitrag 31. Jul 2008, 16:36
Beitrag #35


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ZITAT(Jesse @ 30. Jul 2008, 16:13) *
Stimmt schon das es eine leistung ist. aber was sollten sie auch anderes machen?


Aufgeben, einen Planeten besiedeln und Nachwuchs produzieren wink.gif Hey, das wär ne ganz andere Serie geworden! Oder zerstört werden.

ZITAT(Jesse @ 30. Jul 2008, 16:13) *
was der springende punkt machen machen fehler oder wie ?


Ja, die Erforschung der Menschlichkeit allgemein, meinte ich. Dazu gehört eben auch das NichtPerfektSein.


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Jesse
Beitrag 31. Jul 2008, 19:36
Beitrag #36


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du hast recht menschen sind nicht perfekt.
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marv
Beitrag 11. Aug 2008, 10:43
Beitrag #37


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ZITAT(Henning @ 30. Jul 2008, 16:00) *
Die Voyager ist so gut wie funkelniegelnagelneu am Ende der Serie unter der Golden Gate Bridge eingeparkt


Komm, bleiben wir mal realistisch. Sieben Jahre ohne Zugriff auf Nachschub, da in einer völlig unbekannten Ecke der Galaxie, und in unzählige Kämpfe verwickelt und denen gehen nicht die Ersatzteile aus? Eigentlich hätte die Voyager als Wrack ankommen müssen... Es war nicht die Leistung Janeways, die die Voyager in so einem Zustand nach Hause gebracht hat, sondern der mangelnde Wille der Autoren, mal etwas Neues zu probieren


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Neral_Jourian
Beitrag 11. Aug 2008, 12:53
Beitrag #38


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Normalerweise hätte die Voyager doch eher wie ein Patchwork aussehen müssen. Die haben sich ja regelmäßig Ersatzteile von anderen Welten besorgt, und die konnten schwer nach eigenen Konstruktionsplänen bauen lassen.


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Adm. Ges
Beitrag 11. Aug 2008, 13:00
Beitrag #39


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ZITAT(Neral_Jourian @ 11. Aug 2008, 13:53) *
Normalerweise hätte die Voyager doch eher wie ein Patchwork aussehen müssen. Die haben sich ja regelmäßig Ersatzteile von anderen Welten besorgt, und die konnten schwer nach eigenen Konstruktionsplänen bauen lassen.


Richtig - in einigen Folgen wurde sowas ja durchaus auch praktiziert - ich denke da vor allem an "Ein Jahr Hölle" oder "Skorpion" & folgende. Mal hat sich ja auch so einige Technologie ge'borg't.


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Henning
Beitrag 11. Aug 2008, 15:57
Beitrag #40


Captain
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ZITAT(marv @ 11. Aug 2008, 11:43) *
ZITAT(Henning @ 30. Jul 2008, 16:00) *
Die Voyager ist so gut wie funkelniegelnagelneu am Ende der Serie unter der Golden Gate Bridge eingeparkt


Komm, bleiben wir mal realistisch. Sieben Jahre ohne Zugriff auf Nachschub, da in einer völlig unbekannten Ecke der Galaxie, und in unzählige Kämpfe verwickelt und denen gehen nicht die Ersatzteile aus? Eigentlich hätte die Voyager als Wrack ankommen müssen... Es war nicht die Leistung Janeways, die die Voyager in so einem Zustand nach Hause gebracht hat, sondern der mangelnde Wille der Autoren, mal etwas Neues zu probieren


Ja klar, man muss da nach "in Serie"- und "in echt"-Realitäten unterscheiden. Wenn ich die Geschehnisse der Serie so hinnehme, wie sind sind, was ich in dem Absatz mal getan hab, ist das ne Klasse Leistung. Egal, ob das mir als Zuschauer "in echt" immense Mengen an suspended disbelief abverlangt.

Dass man aus der Prämisse mehr (und Besseres) hätte machen können, da kann Captain Janeway auch nicht dran drehen.


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RSS Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 24. April 2014 - 07:34