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Interview mit Rick Berman, Mal eine andere Perspektive
Adm. Ges
Beitrag 7. Jan 2012, 19:22
Beitrag #1


Fleet Admiral
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Über Rich Berman wurde ja schon immer viel erzählt und spekuliert.

Nun gab es ein sehr ausführliches Interview mit ihm über seine Zeit bei Stark Trek. Es ist wirklich sehr lesenswert und dürfte mit dem einen oder anderen Vorurteil aufräumen.

http://www.trekzone.de/content/cc/produkti...-trek-jahre.htm

ZITAT(TZN-Artikel)
Im Lauf des Jahres 2011 stellte sich der ehemalige "Star Trek"-Produzent Rick Berman in einem mehrteiligen ausführlichen Interview mit StarTrek.com den Fragen von Redaktion und Fans.

Nach Gene Roddenberry wird niemand mehr mit den Interna von "Star Trek" in Zusammenhang gebracht als Rick Berman. 18 lange Jahre, von 1997 bis 2005, hat Berman dem "Star Trek"-Universum gedient, und die meiste Zeit davon hat er den Laden geschmissen. Er hat die Zügel von "Next Generation" übernommen, als sich Roddenberry, schwer erkrankt, ein paar Jahre vor seinem Tod zurückzog. Berman fuhr fort an "Deep Space Nine", "Voyager", "Enterprise", "Treffen der Generationen", "Der erste Kontakt", "Der Aufstand", "Nemesis" und "Star Trek: The Experience" zu arbeiten, zuerst als stellvertretender Produzent, dann als leitender Produzent und ab und zu hat er sich auch als Autor verdient. (weiterlesen...)


Bin mal auf eure Kommentare gespannt, bevor ich meine dazu abgebe.


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Admiral Tom Jay Ges, U.S.S. Europe, NCC-66066
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Der RvD
Beitrag 8. Jan 2012, 13:10
Beitrag #2


Redshirt vom Dienst
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Joh. Typisches Rick-Berman-Interview halt, viel Neues habe ich diesem Textwall jedenfalls nicht gerade entnehmen können. Man sage über Ira Behr oder Ron Moore, was man will, aber zumindest waren ihre großen Enthüllungs-Interviews immer viel...deutlicher. Rick ist zu sehr Diplomat (das passt ja zu TNG wink.gif), es war ja zu Enterprise-Zeiten auch dieser unsäglich leidenschaftslose "We are very pleased."-Ausspruch ein oftzitierter Running Gag. Dazu passt auch, dass sich Rick zwar durchaus selbstkritisch zeigt, aber hier auch nicht fähig ist, sich auf eine Erklärung irgendeines seiner weniger gelungeneren Trek-Momente festzulegen.

Letztendlich würde ich wohl zustimmen, dass der Mann (und Braga) einfach viel zu lange die Zügel in der Hand behalten haben. Das trifft insbesondere zu, wenn er sich wirklich nie für mehr als einen Roddenberry-Nachlassverwalter gesehen hat, der selbst nicht vorhatte, Trek seinen Stempel aufzudrücken. So sehr er bemüht ist, den Erfolg der vierten Staffel Enterprise auf seine und Bragas Kappe zu nehmen (und das IIRC auch "damals" schon tat) - man merkte diesem Jahr damals schon ganz gewaltig den frischen Wind durch die neuen Autoren an als sonst was. (Passend dazu: hatte mir neulich mal die ersten paar Folgen von Bragas neuer Serie "Terra Nova" angesehen. Ordentlicher Stoff, Stargate mit mehr Dinosauriern oder sowas. Aber die Drehbücher waren immer noch TNG/Voyager-Machart pur. Da wäre auch bei Trek in hundert Jahren nix Neues mehr passiert, wenn das alleine B&B weitergeführt hätten.)

Dass ich Berman heutzutage aber tatsächlich etwas positiver sehe, liegt wohl daran, dass ich einerseits gerade einen Komplettdurchgang von TNG hinter mir habe und mir auf der anderen Seite seinen weniger spektakuläreren Beitrag zu Trek einfach nicht mehr ansehe. wink.gif

Der Beitrag wurde von Der RvD bearbeitet: 8. Jan 2012, 13:11


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Adm. Ges
Beitrag 8. Jan 2012, 14:59
Beitrag #3


Fleet Admiral
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Interessant fand ich vor allem den Absatz zum Enterprise-Finale. Dass Braga und er die Idee gut fanden und dachten, dass sie da was "großes" hinbekommen, finde ich durchaus glaubwürdig. Mich wundert aber, dass "unterwegs" keinem aufgefallen sein soll, wie blöd die Idee eigentlich ist - vor allem, wenn man mit Frakes und Sirtis da TNG-Schwergewichte reinpackt.

Etwas verwundert war ich über die Aussagen zu STX. Da haben sie also einen wunderbaren Hollywood-Autor an Land gezogen, der ordentlich Shakespere drauf hat. Klasse, wunderbar - ist nichts gegen zu sagen. Dem aber dann einen actionlastigen mehr oder weniger erfahrenen Regisseur gegenüberzustellen... - da hätten doch eigentlich längst die Alarmglocken läuten sollen. Vorneweg fanden also alle den Film toll und er hat keine Ahnung, warum er gefloppt ist?

Das waren so die zwei Stellen, die mir besonders aufgefallen sind. Ansonsten war es durchweg interessant zu lesen.

Wo du DS9 angesprochen hast - da war ja nun die andere Seite der Nog-Geschichte und zumindest hier hat er ja die Version von Behr recht deutlich bestätigt. Schade fand ich seine Aussage zu Jadzia Dax. Mir hat die Art und Weise des Todes gerade besonders gefallen. Kein großer heroischer Epos, sondern einfach kurz und bedeutungslos, wie es im Krieg eben meistens so ist.


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Aran
Beitrag 16. Jan 2012, 21:09
Beitrag #4


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QUOTE (Adm. Ges @ 8. Jan 2012, 14:59) *
Jadzia Dax. Mir hat die Art und Weise des Todes gerade besonders gefallen. Kein großer heroischer Epos, sondern einfach kurz und bedeutungslos, wie es im Krieg eben meistens so ist.


Hat mich auch nie gestört. Jadzias Abgang ist in ähnlicher Tradition wie der von Tasha. Und tausendmal besser als der jämmerliche Kampf um die Fernbedienung seitens Jim Kirk in Generations.


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Der RvD
Beitrag 18. Jan 2012, 09:34
Beitrag #5


Redshirt vom Dienst
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Was DS9 angeht, stehe ich, die alberne Bein-ab-Geschichte mal beiseitegelassen, in erstaunlich vielen Positionen mittlerweile eher auf Bermans Seite. Gerade was den übergreifenden Arc angeht, hätte man IMO durchaus den Dominionkrieg nach sechs Folgen beenden können. "Sacrifice of Angels" war eh nicht mehr zu toppen und was der finale Arc insbesondere mit Gul Dukat angestellt hat, halte ich heute noch für den größten Unsinn unter Bajors Sonne.


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Adm. Ges
Beitrag 18. Jan 2012, 11:39
Beitrag #6


Fleet Admiral
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RvD, du betreibst Blasphemie! wink.gif Die Entwicklung mit Dukat fand ich zwar durchaus "cool" damals, aber so wirklich gefallen hat es mir auch nicht. Das trifft natürlich genauso auf Winn zu, wobei ich mich ja immer vor der schauspielerischen Leistung von Fletcher verneige.


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