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"Star Trek" liegt nicht in Trümmern, Nachdem der Kommentar "'Star Trek' liegt in Trümmern" auch h
Markus Rackow
Beitrag 21. Sep 2013, 22:23
Beitrag #1





Gast






Nachdem der Kommentar "'Star Trek' liegt in Trümmern" sowohl im englischen Original als auch hier beim TZN für (v)erbitterte Diskussionen gesorgt hat, veröffentlichen wir einen Gegenkommentar, den ein Mitglied der amerikanischen TrekBBS verfasst hat.

Was genau erwarten wir von "Star Trek"?

Einige haben kürzlich behauptet, "Star Trek" liege darnieder. Es sei vom Kurs abgekommen und man müsse es auf den wahren Weg zurücklotsen. Seine Gesellschaftskritik sei verloren gegangen. Die großen Ideen fehlten. Gene Roddenberrys Vision sei nicht mehr erkennbar.

Ich hingegen würde behaupten, dass derjenige, der tiefgreifende Gesellschaftskritik erwartet oder große Ideen, bei "Star Trek" falsch aufgehoben ist und immer schon war. "Star Trek" hat nie viel aufs Spiel gesetzt, bot stets einfache Lösungen und bequeme Antworten auf all die ach so hochtrabenden Themen. Der erste Kuss zwischen Weiß und Schwarz im Fernsehen wurde als eine unangenehme Angelegenheit inszeniert, erzwungen durch außerirdische Hirnkontrolle. Ein Kommentar über die Rassentrennung wurde heruntergekocht auf Außerirdische, die durch weißes und schwarzes Make-up getrennt waren.

Sogar das hochgerühmte "Deep Space Nine" vermochte nie den moralischen Graubereich auszuleuchten, wie Fans es behaupten. Unsere Helden taten immer das jeweils "Richtige", und auch in der schwärzesten Stunde waren es außerirdische Dritte, die die Drecksarbeit erledigten (etwa in "Im fahlen Mondlicht").

Andererseits wird man auch enttäuscht, wenn man in der "The Next Generation"-Ära nach halsbrecherischen Abenteuern, aufregendem Spektakel und vielschichtigen Charakteren Ausschau hält. Dank Roddenberrys selbstherrlicher Vision einer "entwickelten Menschheit" bekamen wir schale und starre Charaktere vorgesetzt, die sich durch eine "höhere Empathie" auszeichneten. Picard und seine Crew wurden nicht müde zu betonen, dass die Menschheit ihre trivialen Streitigkeiten und ihre selbstverschuldete Beschränktheit überwunden habe. Wir sahen einer Serie mit einer großen Darstellerriege zu, in der der glaubwürdigste und menschlichste Charakter ein Androide war.

Immerhin bewies "Der erste Kontakt" den Mut, Picard am Rande der Weißglut diesen Blödsinn laut aussprechen zu lassen.

Allerdings ...

Ein Blick auf die Classic-Serie zeigt Menschen, mit denen sich der Zuschauer identifizieren kann, die zwischenmenschliche Konflikte ausfechten und allzu menschliche Fehler begehen. Kirk und Spock debattieren in "Kodos, der Henker" lautstark, was sie mit Anton Karidian anstellen sollen. Kirks Besessenheit in "Tödliche Wolken", die Gaskreatur zu verfolgen, die die Farragut einst angriff, bringt die Enterprise in große Gefahr.

Einverstanden, die Serie ist so sexistisch wie jede andere Show in den 60ern, aber ein bestimmter Kern hat den Lauf der Zeit überstanden. Es ist die Gewinnerformel: Der arrogante Captain, der emotionslose Erste Offizier und eine Reihe bunter Crewmitglieder, die - meistens jedenfalls - zusammenarbeiten, um Abenteuer zu bestehen; eine Geschichte über eine Gruppe, eine Familie, mit all ihren Höhen und Tiefen.

Der Clou ist, dass Abrams bei der Wiederbelebung von "Star Trek" nicht auf die "The Next Generation"-Ära geschaut hat, sondern weit zurück und sich an den 60ern und ihren Action- und Abenteuer-basierten Serien orientiert hat, die das Interesse einer ganzen Generation zu fesseln vermochten.

Die Frage ist nur: Warum?

Ganz einfach: Weil das "Star Trek" der "Next Generation" und danach nie die Classic-Serie fortgesetzt hat. Tatsächlich entwickelte es sich seitwärts, entfernte sich vom Herz und von der Seele von "Star Trek" und hielt nie seinen Ursprung in Ehren. Es gab nie einen wirklichen, würdigen und geistvollen Nachfolger der Classic-Serie - bis Abrams kam. Bis dahin konnte keine der Nachfolgeserien den Schwung und den Enthusiasmus des Originals einfangen: die Entscheidungen auf Leben und Tod, gemischt mit genau dem richtigen Maß an frivoler Respektlosigkeit. Wenn ich "Star Trek" mit neuen Augen sehen würde, von der Classic-Serie bis zu den Spin-offs, dann bestünde kein Zweifel:

Abrams hat es richtig gemacht!

Zur Originalmeldung

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Seaquest
Beitrag 21. Sep 2013, 23:47
Beitrag #2





Gast






Könnt ihr euch auch mal entscheiden?
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Duke Leto
Beitrag 22. Sep 2013, 00:27
Beitrag #3





Gast






Hier im Zusammenhang mit dem Abrams-Trek von geistvoll zu sprechen, ist paradox. Abrams’ Trek ist gewiss vieles, jedoch nicht geistvoll!
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Nopy
Beitrag 22. Sep 2013, 07:41
Beitrag #4





Gast






Kann dem Text überhaupt nicht zustimmen. Dieses neue Star Trek mag dolle Effekte haben, inhaltlich und moralisch ist es auf dem Niveau von Transformers. Und wo der höhere Zusammenhang zu TOS sein soll, sehe ich auch nicht...
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Der RvD
Beitrag 22. Sep 2013, 09:16
Beitrag #5


Redshirt vom Dienst
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Nachrichten aus Absurdistan: Der Clou an "In the pale moonlight" ist es, dass der ausführende Henker ein Außerirdischer ist, während "unsere Helden" "immer das jeweils Richtige" tun. Are you fucking kidding me? ph34r.gif

Oder ist das Satire und ich hab's mal wieder nicht gemerkt? Könnte ja auch sein...

Der Beitrag wurde von Der RvD bearbeitet: 22. Sep 2013, 09:19


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Redshirt vom Dienst, USS Enterprise (NCC-1701. Kein verdammtes A, B, C, D oder E!)
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JK1980
Beitrag 22. Sep 2013, 09:20
Beitrag #6





Gast






Die zwei Neuen Filme sind scheiße und werden auch weiter scheiße bleiben. Es lebe ENT! :)
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Adm. Ges
Beitrag 22. Sep 2013, 10:20
Beitrag #7


Fleet Admiral
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@RvD: Ja, diesen WTF-Moment hatte ich auch. In der letzten Diskussionsrunde zum Ausgangsartikel hatte ich ja schon festgestellt, dass es immer Gruppen gibt, die das "Neue" ablehnen. Dieser Autor scheint der "Ur-Gruppe" anzugehören, welche als TOS-Fans mit den Nachfolgern nicht so recht klarkommen.

Wenn das mit dem von Aliens aufgezwungenen Kuss zwischen Uhura und Kirk so harmlos war, dann frage ich mich schon, warum die Folge in den Südstaaten damals nicht ausgestrahlt wurde. Insofern war Trek sehrwohl hoch politisch und erinnert sei auch an die Story von Nichols, die eigentlich aufhören wollte und von Martin Luther King dazu animiert wurde weiterzumachen. Ohne Frage ist dieser Anteil verloren gegangen und wird von anderen Serien & Filmen besetzt, aber ich denke eher aus dieser Entwicklung heraus hat sich der kritische Umgang mit der Gesellschaft in den Folgeserien weiterentwickelt und ist natürlich vorhanden.


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Admiral Tom Jay Ges, U.S.S. Europe, NCC-66066
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Performa475
Beitrag 22. Sep 2013, 11:41
Beitrag #8





Gast






Wenn man beim nächsten Enterprisefilm wieder auf ein gutes Drehbuch verzichten wird, war es das wohl mit dem Franchise! Aber ehrlicherweise muss ich zugeben, dass die Kinofilme für mich sowieso immer nur nettes aber meist misslungenes Beiwerk zu den Fernsehserien waren. Für mich lebt StarTrek erst wieder, wenn es eine neue Serie gibt und Was Abrams macht ist mir ziemlich schnuppe.
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Kira Yoshi
Beitrag 22. Sep 2013, 13:33
Beitrag #9





Gast






Ich finde, der Artikelschreiber hat nicht unrecht. Zwar ist hier wieder nur eine Sichtweise dargestellt, so wie der vorhergehende Artikel "Star Trek liegt in Trümmern" nur die andere Seite beleuchtet. Ich denke, beide haben recht. Star Trek aller Inkarnationen hat sich aus dem Fenster gelehnt und präkäre Themen angesprochen, hat aber auch ziemlich die Handbremse angezogen. So gibt es bis heute keinen homosexuellen Charakter, nicht mal in Nebenrollen. Da ist Star Trek total feige und der Zeit hinterher. Wenn ich nur an den "Denver Clan" denke. Diese Serie hat in den 80ern auf diesem Gebiet hervorragende Arbeit geleistet, wo Star Trek bis 2013 NULL zu bieten hat. Jaja, und das Gemecker über die kurzen Szenen nackter Haut in den neuen Filmen: Guckt euch die Classic an, da ist ständig nackte Haut zu sehen und lasziv-sexuelle Anmach-Blicke. Da ist J.J. noch prüde dagegen.
Nichtsexuelle Themen werden dagegen für meine Begriffe recht ordentlich behandelt. Da liegt manchmal auch die Handbremse an, jedoch nicht immer und nicht so stark.
Ich persönlich finde Star Trek am Besten, wenn etwas Aktion mit dabei ist. Mein Liebling ist natürlich DS9. So fand ich J.J.s ersten Film klasse, ist mein Lieblingsfilm, jedoch der zweite enttäuschte mich aufgrund der geklauten Story und der extrem vielen Logiklöcher. Das neue Star Trek MUSS einen eigenen Weg gehen, um interessant zu sein. Wenn im nächsten Film wieder nur schlecht aufgewärmt wird, verzichte ich drauf. To boldly go...
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Borg
Beitrag 22. Sep 2013, 14:39
Beitrag #10





Gast






ich finde auch DS9. gut wegen der Action aber was das Thema homosexualität angeht gibt es dort zumindest eine andeutung in der Folge Profit oder Partner und in einer neuen Serie sollte es um einen Krieg gehen z.b. zwischen der Föderation und den Klingonen vor den Kidomer Vereinbarungen oder den Klingonen und den Romulanern vieleicht kann man auch zur Gründung der Föderation zurückkehren und eine Geheime Gruppe aus Mitgliedern verschiederner Gründungsmitglieder der Föderation ohne das ihre Regierungen davon Wissen könnten heimlich eine Militärische Organisation gründen und zwar auf einem Abgelegenen System um der Föderation im Notfall zu helfen und zwar mit Kriegsschiffen die bessere Schilde Waffen und Antriebe haben als andere Schiffe weil sie sich Hunderte Jahre Versteckt haben und sich Einzig der Erforschung von Militär Technik gewidmet haben
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Strassid2
Beitrag 22. Sep 2013, 23:45
Beitrag #11


Lt. Commander
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Gruppe: Mitglied
Beiträge: 150
Beigetreten: 6. October 03
Mitglieds-Nr.: 37



Wäre der Artikel ungefähr 20x so lang hätte ich geraten, dass der Autor Lin Xiang und der Titel "Warum Star Trek eine Vergewaltigung von Star Trek ist" wäre.

Auch wenn ich in der Grundaussage, dass die neuen Filme mal wieder (wie jede neue Serie) schlechtgeredet werden, durchaus zustimmen muss muss ich sagen, dass die Argumentation ein wenig zu holprig und konstruiert ist. Sie wirkt beinahe ein wenig überhastet und manchmal macht es auf mich den Eindruck als hätte der Autor in mancher Hinsicht ("Im fahlen Mondlicht", der Kuss zwischen Uhura und Kirk) einfach nur zwanghaft versucht zu sagen: "Ach kommt, Jungs und Mädels, so toll war euer geliebtes Trek überhaupt nicht".
Man kann die neuen Filme auch gut finden ohne reflexartig die Serien davor schlechtzumachen. Wie gesagt: So macht es nämlich den Anschein als hätte ein gewisser Herr seine "beliebteste deutsche Star Trek Kolumne" fortgesetzt.
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NoNo
Beitrag 23. Sep 2013, 05:46
Beitrag #12





Gast






Egal wie oft es nocht wiederholt. "Abrahams Trek " ist für mich und viele andere KEIN Star Trek. Es ist nette Unterhaltung mehr aber auch nicht. Kein Grund für mich mehr als eine Kinokarte zu kaufen. Ein TV Serie auf dieser Basis würde ich mir wahrscheinlich nicht ansehen. So long!
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Quinn_Q
Beitrag 23. Sep 2013, 08:51
Beitrag #13





Gast






Also im Bezug kann ich mich meinen Vorgänger nur anschließen und stimme diesen Artikel 100% nicht zu. Die Abrams Filme hatten allge. keinen wirklichen inhaltlichen oder Moralischen Tiefgang. Dazu siehe ich wie @Noby keinen großen Zusammenhang zu TOS (außer bei den Namen) und Geistvoll sind Die beiden Filme defintiv auch nicht. Dazu wissen eigentlich viele Fans das Abrams was jetzt ST angeht, dass er überhaupt kein Fan davon Franchise war oder ist. Da wahre Clou ist, dass Abrams weder auf TNG oder auf TOS jemals geschaut hat, denn diese Arbeit haben Ihm seine Schreiberlinge Orci und Kurtzman schön abgenommen und zum Glück hatten sie auch noch Nimoy da gehabt.
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oz_
Beitrag 23. Sep 2013, 11:25
Beitrag #14





Gast






Ich stimme dem Autor zu 95 Prozent zu.
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Chazz2233
Beitrag 23. Sep 2013, 11:50
Beitrag #15





Gast






Also ich stimme den Artikel und dem Autor garnicht zu. Als ob die Abrams Geistvoll wären
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Kira Yoshi
Beitrag 23. Sep 2013, 15:20
Beitrag #16





Gast






Sorry, daß ich das schreiben muß, doch was hier an deutschem Rechtschreib- und Grammatikdefizit zutage tritt, erschüttert mich zutiefst. Und gerade diese Menschen wollen wissen, was geistvoll ist und was nicht. Egal, ob euch der neue Film zusagt oder nicht, schreibt BITTE in gutem Deutsch, denn alles andere tut sehr weh. Danke.
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Chris
Beitrag 23. Sep 2013, 19:40
Beitrag #17





Gast






Diesem Artikel kann ich ebenso wenig zustimmen wie dem ersten.
Abrams' zwo Filme sind recht flach, allerdings muss man dazu sagen, dass sie im Großen und Ganzen sehr unterhaltsam sind.

Was den Filmen massiv schadet ist eigentlich die Formel "Es muss ein Blockbuster" sein. "Into darkness", aber auch "Star Trek (09)" lassen jede ruhige und charakterbetonte Szene - ja die gab es - blöderweise alle 5 Minuten durch einen Slapstick Gag oder ein Actionfeuerwerk unterbrechen, so dass sich das Gesehene gar nicht setzen kann. Am Ende hat man den Eindruck, einfach nur ein knallbuntes All-Geballer gesehen zu haben.

Allerdings muss ich auch sagen, dass 7 der 10 "alten" Kinofilme dass jetzt auch nicht viel besser hingekriegt haben. "Star Trek" hat für mich in erster Linie als Serie funktioniert... und innerhalb einer Serie mit 12,18,22 oder mehr Episoden kann man halt variantenreicher unterwegs sein. Es kann mal etwas eher Lustiges, dann wieder etwas sehr Ernstes und Kritisches sein. Eine Folge wie etwa TNGs "The drumhead", "The inner life", DS9s "Far beyond the stars" oder ENTs "Dear Doctor" bereichern eben als Folge eine Serie, funktionieren wohl aber schwerlich als Kinofilm, der möglichst auch noch Gewinn einfahren soll.
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Mad Hatter
Beitrag 23. Sep 2013, 20:44
Beitrag #18


Rear Admiral
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ZITAT( Chris @ 23. Sep 2013, 20:40) *
Diesem Artikel kann ich ebenso wenig zustimmen wie dem ersten.
Abrams' zwo Filme sind recht flach, allerdings muss man dazu sagen, dass sie im Großen und Ganzen sehr unterhaltsam sind.

Was den Filmen massiv schadet ist eigentlich die Formel "Es muss ein Blockbuster" sein. "Into darkness", aber auch "Star Trek (09)" lassen jede ruhige und charakterbetonte Szene - ja die gab es - blöderweise alle 5 Minuten durch einen Slapstick Gag oder ein Actionfeuerwerk unterbrechen, so dass sich das Gesehene gar nicht setzen kann. Am Ende hat man den Eindruck, einfach nur ein knallbuntes All-Geballer gesehen zu haben.



Mit der Antwort kann ich mich ganz gut identifizieren^^

Ich fand die Filme gut, ja. Mein Kopf hatte sich wegen den ganzen vorausgegangen Debatten und ausgiebigen Streitereien, vom "alten Trek" wohl scheinbar völlig gelöst, verabschiedet und das Ding auf Neustart gesetzt. Keine Ahnung, es hat irgendwie funktioniert und die ganze Sache mit der Zeitlinie etc. wurde verdrängt/gelöscht biggrin.gif Natürlich schmerzt es mich irgendwo dass alles umgerödelt wurde und dieses Zeitdings sein musste. Aber ich kanns nicht ändern. Die oben erwähnte Geschwindigkeit der Filme macht meinem alten Hirn schon irgendwie zu schaffen (liegt aber vielleicht daran dass ich Untertitel brauche), aber so wurds nicht langweilig^^ Allerdings muss ich gestehen dass ich die Crew/Besetzung einfach klasse finde, was für mich die Schmerzen mit der Alternativkacke ein wenig lindert.

Trümmer hin oder her, Diskussionen gab es immer, auch bei TOS schon. Fehler gab es auch schon immer, auch bei... siehe vorigen Satz.

Ob es die Besetzung der Nr. 1 als Frau war, die weg musste, oder die gelben Klamotten von Uhura, etc. etc.
Murks wurde immer fabriziert aber irgendwie scheinen das viele vergessen zu haben^^ Die ganzen Streitereien über canon/nichtcanon noch mal außen vorgelassen maja_grummel.gif


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Das Leben ist ein Kobayashi-Maru-Test!



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S.K.
Beitrag 24. Sep 2013, 06:40
Beitrag #19





Gast






Dieser Kommentar spricht mir aus der Seele, insbesondere der Vergleich TOS zu den "seitlichen" Nachfolgern. Genau auf den Punkt gebracht. Danke.
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Wolferl
Beitrag 24. Sep 2013, 14:15
Beitrag #20





Gast






Nach längerem Nachdenken und Abwägen aller Argumente komme ich zu folgendem Schluss: Das alte Star Trek war natürlich auch nicht perfekt und stellenweise zu lahm. Die Storys und die (technische) Logik aber waren zweifellos besser als bei Abrams neuen Star Trek. Hier trifft Action und bombastische Special Effects auf hirnlose und unlogische z.T. wiedergekäute Story. Ist das neue Star Trek nun Star Trek????
Ich sage mal: Unendliche Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination!
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Dominion
Beitrag 24. Sep 2013, 14:45
Beitrag #21





Gast






Dem Artikel kann ich mich nur halb anschließen. Ja, meiner Ansicht nach liegt Star Trek auch nicht in Trümmern, dafür fand ich Star Trek 11 und 12 von J.J.A einfach zu gut.

Aber wo ich nicht zustimmen kann ist die behauptung das DS9 den einfachen Weg gegangen ist. Sisko hat in der Folge "Im Fahlen Mondlicht" selbt entschieden das Garak die "Drecks Arbeit" erledigt. Sisko ist ein mündiger, erwachsener Mann.

Sisko hat auch eine Bio-Waffe eingesetzt, er hat dies Befohlen, und die anderen mussten dies ausführen.

Sisko hat auch jene Minen gegen die Jem Hadar eingesetzt, die gegen die Regeln im Krieg sind und urpspürunglich vom Dominion eingesetzt wurden.(Nein nicht von mir *grins*)

So gesehen war DS9 alles andere als Simpel und warf immer wieder hoch kritische Fragen auf.

Odo der Blut an den Händen hat, wie in der einenFolge deutlich wird, als herauskommt das er am Tod von Bajoranern schuld war usw.. usw...

Lediglich TNG war etwas zu Politisch Korrekt, aber letzlich passte dies auch ins Star Trek Universum.

ENT zeigt einen Archer der jemanden Foltert !
Janeway bringt Tuvix um, wo dieser doch um sein leben fleht...

TOS so hervorzuheben, wie der Artikel es tut, ist mir zu einfach. Die TOS-Serie war Lustg zweifelos, aber hatte bei weiten weniger inhalt als alle anderen Serien TNG, DS9, VOY, ENT und Filme (sowhl TOS-Filme,TNG-Filme-JJA-Filme).

In jeder Serie konnte ich mich irgendwo irgendwie mit den Figuren identifizieren,
aber den besten Inhalt bot DS9 und ENT, wenn es um Moralische Tiefe geht.

Ich liebe jede dieser Serien und Filme, auch die neuen.
Die neuen sind einfach anders, und eben doch nicht...

Diese TOS verklärung und die "niedermachung" von TNG und den Rest finde ich nicht ganz Fair.

JEDE Serie hat ihren Stärken und Schwächen. Selbst das von mir so hochgelobte DS9, langweilt mich was die Bajoraner-Glaubensfolgen betrifft ziemlich an... Sie hätten ausßerdem die Prohpheten-Story rauslassen sollen, denn die haben den Konflikt mit dem Dominion im wahrsten sinne des Wortes aufgelöst... ;)

Wie dem auch sei - Ich möchte keine der Filme und Serien missen,
denn wie gesagt auch das JJA-Star Trek ist auf seine art und weise Geil und würdigt das vorangegangene Star Trek.

Und nochwas, man kann Star Trek auch ZU ernst nehmen, denn es ist letzlich nur eine Serien- und Filmreihe. ;) N wa ?

Also nichts für ungut...

Dominion
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Kathy
Beitrag 24. Sep 2013, 21:55
Beitrag #22





Gast






"Es ist die Gewinnerformel: Der arrogante Captain, der emotionslose Erste Offizier und eine Reihe bunter Crewmitglieder..."
Das reicht mir, um zu wissen, wie viel Bedeutung ich diesem Artikel beimessen muss... und wie viel Ahnung der Verfasser (in meinen Augen hat).
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NCC-1701E
Beitrag 24. Sep 2013, 23:47
Beitrag #23





Gast






Also das sind alles beide komplette schwarz-weiß Blogs, wobei ich diesem eher zustimme und er auch einige gute Argumente liefert.Was ich nicht verstehe ist warum er TNG und Co so angeht, das klingt eher nach nem verbitterten Bub das sich denkt "was ihr Basher könnt, kann ich schon lang".

Auf der anderen Seite finde ich aber genau dieses Verhalten auch mal mutig und super, weil tw gings echt auf keine Kuhhaut mehr was da über STID geschrieben wurde.Da fragt man sich wirklich, ob sie sich nicht in nem komplett anderen Film verirrt haben oder so in die prime line so verbohrt sind, das sie eine neue Gangart oder Richtungswechsel von vornherein keine Chance geben und gaben.Auch der nä Film wird wieder zerissen ohne Ende, wer wird diesmal der "Sündenbock" sein?

Es gibt genug Star Trek Momente und Botschaften aber jetzt alle aufzuzählen ist mir wirklich zu lang.Nur soviel, in keinem anderen ST-Film, in keiner anderen ST-Folge wurde ENDLICH mal so KLAR dargestellt WARUM die Oberste Direktive überhaupt so wichtig ist.

Ich bin der Meinungdas JJ vieles richtig gemacht hat, aber gerade im 11ten nicht genug auf Details geachtet hat.
Vor allem hätte die Kelvin im TOS Design sein müssen!

Das ist in meinen Augen der schlimmste und fahrlässigste Fehler gewesen, aber ansonsten:Bravo - JJ hat Star Trek zu neuen Höhen verholfen :)
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G.G.Hoffmann
Beitrag 25. Sep 2013, 08:57
Beitrag #24





Gast






Was die Filme der Originalcrew damals wie heute faszinierend machte, war, daß es sich um eine sehr späte und gegenüber der Serie filmisch hochklassige und dennoch glaubwürdige Fortsetzung handelte. Es machte einfach Spaß, die "alten Säcke", die man aus einer billigen TV-Show kannte, noch einmal in ihren alten Rollen, kaum verändert in ihren Charakteren, zu sehen.

Schon bei TNG konnte für meinen Geschmack dieses Gefühl nicht in das Kino transportieren. Zum einen gab es keinen bzw. kaum einen zeitlichen Abstand zur Serie. Der letzte TNG-Film erschien nur acht Jahre nach dem Ende der Serie. TOS hat erst 10 Jahre nach dem TV-Tod im Kino angefangen. Die TNG-Filme hätte sicher "kultiger" werden können, wenn man nach der Serie ebenfalls eine längere Pause gemacht hätte.

Abrams Star Trek fehlt hingegen jeder Bezug zu irgendeiner Fernsehserie. Außer Pille - und im Ansatz Kirk - ist kein Charakter wiederzuerkennen. Action allein genügt nicht. Ich habe STID jetzt dreimal gesehen (3D-Kino, 2D-Kino, Bluray). Er nimmt mich einfach nicht mit und läßt mich so unberührt zurück wie jeder Marvel-Blockbuster.

Ich sehe ein, daß man eine Investition von 190 Mio. Dollar nur wieder hereinbekommt, wenn man viele Zuschauer in die Kinosäle lockt. Aber wer sagt denn, daß ein Star Trek Film 190 Mio. kosten muß? Ein gutes Drehbuch, mehr Charaktermomente, und das halbe Budget versprechen vielleicht nicht den großen Kinoerfolg, erzeugen aber langfristig eine größere Bindungswirkung.

Was beim neuen Trek ebenfalls gerne vergessen wird: zu den Hauptdarstellern gehörte auch immer das Schiff, dessen liebevolle Details auf der Brücke, in den Quartieren, im Maschinenraum oder einfach nur bei einem ruhige Vorbeiflug, in den Vordergrund gerückt wurden. Bei Abrams ist das Schiff nur noch eine leblose Hülle, das Außen wie Innen von der Kamera mißachtet wird und nur noch dazu da zu sein scheint, geschrottet zu werden.

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Borg
Beitrag 25. Sep 2013, 15:09
Beitrag #25





Gast






ich finde das Design der Schiffe der Föderation sowieso schrecklich den das sind nur eine runde Untertasse ein Brett oder ein Pfosten die miteinander verbunden sind die einzige Ausnahme ist die Deviant in Deep Space 9 wenn man stattdessen die Klingonischen oder Romulanischen Schiffe sieht ist die Frage hatten die Designer an dem Tag als die Schiffe der Föderation entworfen wurden Frei.
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Kira Yoshi
Beitrag 25. Sep 2013, 19:16
Beitrag #26





Gast






Wieso guckst du dann Star Trek, wenns dir nicht gefällt? Ist für mich völlig unverständlich. Ich finde das Design der Schiffe in seiner vielfältigen Form außergewöhnlich und jederzeit wiedererkennbar. Das ist ein Markenzeichen von ST.
Könntest du bitte in Zukunft Satzzeichen setzen und auf Rechtschreibung/Grammatik achten? Deine Texte lesen sich sehr unangenehm. Danke.
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spacedog
Beitrag 26. Sep 2013, 17:19
Beitrag #27





Gast






Danke für diese Sicht im Artikel. Hat Abrams alles falsch gemacht? Nein. Hat Abrams alles richtig gemacht? Nein. Wenn es im Fandom zu Maß und Mitte käme, wäre viel gewonnen. Vielleicht kommt es sogar zum Äußersten, Toleranz, es wäre überraschend. Abrams hat Star Trek für eine neue Generation übersetzt. Wer den Weg bei New Star Trek nicht mit- und weitergehen mag, dem bleibt Classic Star Trek. Mich befremden die Gralshüter genauso wie enttäuschende Mutlosigkeit, mit der Abrams in Into Darkness Khan ins Spiel brachte. Den grandiosen Bildern stehen eben auch ein weniger an Dialogwitz und eine Neuerzählung der klassischen Geschichte gegenüber. Star Trek 2009 war frisch und frech. Into Darkness ging den eingeschlagen Weg nicht konsequent weiter. Für mich wird der nächste Film deshalb interessant, weil Abrams eine originäre Story bringen muss. Ein erneuter origineller und opulent umgesetzter Aufguss des schon mal da gewesenen, wäre zu wenig.
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Uhurababe
Beitrag 27. Sep 2013, 11:02
Beitrag #28





Gast






Für das Studio bleiben doch nur zwei Möglichkeiten: entweder man legt noch einmal eine Schippe Dollars oben drauf, um einen noch größeren Blockbuster zu produzieren (was ziemlich in die Hose gehen kann) oder man geht wieder einen Schritt zurück, präsentiert ein etwas ruhigeres, charakterbezogenes, altmodischeres Star Trek, entzückt damit alte Fans und vergrault wieder das junge Publikum. Auch das kann finanziell schiefgehen.

Ich tippe auf die erste Variante. Man will kein Star Trek mehr, sondern nur einen normalen Blockbuster, der in erster Linie das übliche Blockbusterpublikum anspricht und noch ein wenig von der alten Marke und deren Fans profitiert.
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Chris
Beitrag 27. Sep 2013, 20:26
Beitrag #29





Gast






ZITAT: Für das Studio bleiben doch nur zwei Möglichkeiten: entweder man legt noch einmal eine Schippe Dollars oben drauf, um einen noch größeren Blockbuster zu produzieren (was ziemlich in die Hose gehen kann) oder man geht wieder einen Schritt zurück, präsentiert ein etwas ruhigeres, charakterbezogenes, altmodischeres Star Trek, entzückt damit alte Fans und vergrault wieder das junge Publikum. Auch das kann finanziell schiefgehen. ZITAT ENDE

Ich denke, noch mehr ausgegeben wird nicht, eher wird es aufdemselben Budget Niveau bleiben, allenfalls ein wenig darunter (was ja, wenn's man auch inflationsbereinigt korrigieren müsste) gut dem Budget von 4-5 Staffeln der ebenfalls nicht gerade schlampig produzierten Fernsehserien entsprochen hat.

Meine Vermutung ist einfach, dass es noch einen abschließenden Teil geben wird, der wohl einen Krieg gegen Romulaner, Klingonen oder sonst wenn zeigt (ein eher spacig oder gar philosophisch angehauchter Film halte ich eher für unwahrscheinlich). Mich würde viel mehr interessieren, ob CBS anhand der Zuschauerzahlen nicht vielleicht längst mit dem Gedanken spielt, "Star Trek" wieder zurück in die Glotze zu bringen. Denn auch wenn die beiden Filme jetzt nicht gerade "Avengers"/"Iron Man" Einspielergebnisse erzielt haben, so dürfte die Resonanz dennoch beweisen, dass es eine interessierte Zuschauerschicht gibt...

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Adm. Ges
Beitrag 27. Sep 2013, 22:14
Beitrag #30


Fleet Admiral
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Was da so in Into Darkness gelaufen ist, riecht für mich irgendwie nach einer vorbereiteten Neuauflage von Star Trek VI im 3. Teil.


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Admiral Tom Jay Ges, U.S.S. Europe, NCC-66066
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Serienfan
Beitrag 12. Oct 2013, 20:34
Beitrag #31





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Ähm. Anmerkung zur Argumentaton "Im fahlen Mondlicht"

Wer hat nochmal in DS9 mittels einer Seuche versucht per Genocid ein komplettes Volk auszurotten?

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Kamin
Beitrag 15. Oct 2013, 03:05
Beitrag #32


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http://www.trekzone.de/community/index.php...c=8342&st=0
Ich bin zwar kein Fan der neuen Filme, aber meiner Meinung nach ist vieles sehr gut durchdacht. Wie man Inhalt auf das Medium Leinwand bringt und dabei eine Geschichte gut erzählt, das ist die Kunst. Vielerorts ist das schon wundervoll gelungen. Ich versuche mich vom Anspruchsdenken vieler Fans zu distanzieren, immerhin sind wir nicht die Macher.
Es gibt viele ST-Folgen die interessante Themen sehr gut behandelt haben. Und da sind natürlich die Hauptcharaktere, deren Verhalten man nochmal intepretieren kann.
Ob nun kanon oder nicht, aber es gibt wohl Spielregeln die nicht gebrochen werden dürfen, so wie dass die Titelmelodie/Intro nicht so sein darf wie bei ENT, sondern am liebsten wie bei VOY oder DS9 wink.gif
Die Rolle der Sternenflotte (Militär vs. Forschung) würde glaub ich ne gute Möglichkeit für weitere Geschichten bieten. Auch die Geheimdienste, die zwangsläufig Krieg betreiben.

Der Beitrag wurde von Kamin bearbeitet: 15. Oct 2013, 03:56
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