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Plant CBS eine neue Star Trek Serie?, In letzter Zeit mehren sich die Gerüchte, dass CBS bald eine neue...
Randolph Sutter
Beitrag 2. Apr 2015, 17:09
Beitrag #1





Gast






In letzter Zeit mehren sich die Gerüchte, dass CBS bald eine neue "Star Trek"-Serie ankündigen wird. Was ist dran an den Vermutungen? Wir haben recherchiert ...

It's been a long road,
To get from there to here.
It's been a long time,
but my time is finally here.
And I can feel a change
in the wind right now.
Nothing's in my way...

... mal abgesehen von Paramount, aber werfen wir kurz ein Blick zurück:

Als "Enterprise" im Jahre 2005 ins Trockendock verschwand, wurden die Rechte von "Star Trek" zweigeteilt. Für die Fernsehserien war von nun an CBS zuständig, eines der grössten Hörfunk- und Fernseh-Networks der USA. Die Kinofilme blieben bei den altehrwürdigen Paramount-Filmstudios.

Während uns Paramount bewies, dass man mit "Star Trek" im Kino trotz "Nemesis"-Fehlschlag immer noch eine Menge Geld scheffeln konnte, überzeugte die CBS mit den gelungenen Restaurierungen von "The Original Series" und "The Next Generation". So tot wie angekündigt war "Star Trek" also mitnichten. Doch warum gab es nach dem immens erfolgreichen (beinahe) Kino-Reboot keine weitere Serie?

Es waren einige Jahre vergangen und nebst den immer lauter werden Fangesängen mischen sich immer zahlreichere Filmemacher in die Diskussion ein und legten ihre Vorschläge vor. Beispielsweise Bryan Fuller ("Star Trek Voyager", "Heroes", "Hannibal"), Seth McFarlene ("Ted", "Family Guy"), und immer mal wieder Ronald D. Moore ("Deep Space Nine", "Battlestar Galactica", "Outlander") oder J. Michael Straczynski ("Babylon 5") usw.

Um die Frage von oben zu beantworten: Paramount verbot CBS eine neu "Star Trek"-Serie in Auftrag zu geben. Vertraglich!

Bevor aber jemand eine Bande Nausikaaner zu den Toren des Filmstudios entsendet, gibt es auch eine gute Nachricht zu vermelden: der Vertrag ist im Januar 2015 abgelaufen! Gefolgt von einer weiteren schlechten: Die beiden Firmen können sich nicht ausstehen und sabotieren einander, wo es nur geht.

Beispiel gefällig? Da CBS keine Merchandising-Produkte von Paramounts-Kinoreihe lizensieren wollte, führte dies zu schlechten Einnahmen seitens Paramount. Wenn man sich kurz vor Augen führt, wieviel Kohle der Disney-Konzern durch das "Star Wars"-Merchandise einnimmt, deren Produkte nun wirklich omnipräsent sind, kann man verstehen, dass mit dem Geld vermutlich bereits die Hälfte des Budgets eines neuen Kinofilms bezahlt wäre. Als wären die Fronten nicht schon verhärtet genug, mischte sich dann auch noch J.J. Abrams Produktionsfirma Bad Robot ("Star Trek", "Star Trek Into Darkness") ein und versuchte einen Stopp der alten TOS-Merchandise-Produkte zu erzwingen, da diese den neuen Filmen schaden und die Aufmerksamkeit der Fans von den neuen Figuren ablenken würden.

Während die Parteien also untereinander so diplomatisch sind wie eine Horde betrunkener Klingonen, lässt sich nur schwer eine Einigung erzielen, obwohl es für alle und besonders für das zahlende Fandom ein Vorteil wäre.

Für Paramount scheint die Marke "Star Trek" eine Art "Guardians of the Galaxy" zu sein. Ein humoriges Actionadventure, welches sich gut als Spielzeug für das nächste "McDonalds - Happy Meal" eignet. Für CBS scheint "Star Trek" mehr für all die Qualitäten zu stehen, für welche seinerzeit "The Next Generation" Rekordeinschaltquoten holte. Drama. Innovation usw.

Nun, der Vertrag ist ausgelaufen und das 50 jährige Jubiläum von "Star Trek" steht schon fast in Transporter-Reichweite. Wieso sollte sich CBS diese grosse Chance entgehen lassen? Zumal wir uns in einem neuen goldenen Zeitalter der Fernseh-Serien befinden, in welchem man sich von qualitativ hochwertigen Produktionen kaum mehr retten kann und gerade das Genre der Science-Fiction nur auf eine neue großartige Serie wartet? Theoretisch könnte CBS sogar einen Reboot des Kino-Reboots vornehmen und beispielsweise die neuen Kinofilme als eine Holodeck-Simulation erklären. Sie könnten schlicht und ergreifend alles machen. So wie die Gerüchte zur Zeit erscheinen, könnten Sie tatsächlich einen alten "Star Trek" Fan, "Nemesis"-Statisten und "Dr. House"-Produzenten für eine neue Serie verpflichtet haben: Bryan "X-Men" Singer. Der Titel der Serie: "Star Trek: Federation"

Klingt das irgendwie vertraut? Durchaus. Denn scheinbar arbeitete CBS bereits an einer neuen Serie, als das Filmstudio mit dem berühmten Berg im Logo (übrigens der Ben Lomond Mountain aus Utah und nicht das Matterhorn aus der Schweiz) die neue "Enterprise" in den Orbit schickte und CBS an der Fortführung hinderte. Die Ideen zur Serie stammen von Geoffrey Thorne, einen alten Hasen im Business, welcher schon für Klassiker wie "Hill Street Blues", "21 Jump Street" oder an neueren Sachen wie "Leverage" und "The Librarians" gearbeitet hat. Zu seinen bekanntesten Kinowerken gehört vermutlich "Die Stadt der Engel" mit Nicolas Cage.

Laut den Kollegen von "Latino Review" sollen nun Bryan Singer und Robert Burnett die neue Serie produzieren. Die aus den zahlreichen TV-Serien entstandene Zeitlinie würde berücksichtig werden, allerdings wären viele Jahre vergangen und die Serie würde weit nach "Deep Space Nine" und "Voyager" angesiedelt sein. Die bekannte Föderation ist am Ende. Die Vulkanier hätten sich mit den Romulanern wiedervereint, die Bajoraner hätten sich zurückgezogen. Für die Klingonen wäre der Kampf und die Eroberung nicht mehr so wichtig und selbst die Cardassianer hätten die Waffen niedergelegt und wären eine Rasse von Künstlern und Philosophen geworden. Der große Nagus wäre in dieser Zeit - Man(n) wagt es kaum auszusprechen - eine Frau. Die Umwälzungen und Veränderungen wären für die Menschen ebenso massiv, welche sich immer weniger der Erforschung und lieber sich selbst widmen. Die Sternenflotte ist derweil ein Schatten vergangener Zeiten. Die Schiffe sind alt, weit verstreut und vorwiegend damit beschäftigt, die Mitgliedswelten von überflüssigen Scharmützeln und Streitereien abzuhalten.

Und während in dieser ungünstigen Zeit ein gefährlicher neuer Feind die Bühne betritt, ist dies auch der Auftakt für ein neues Kapitel zweier Namen der Trek-Historie: "Kirk" und wie könnte es auch anders sein, die "Enterprise".

Man sollte jedoch beachten, dass dies nichts weiter als Gerüchte sind und die Informationen aus einem sehr frühen Entwurf, wenn nicht sogar einem "Pitch" stammen. Also zu einer Zeit, in welcher ein möglicher Produzent den Studiobossen lediglich seine Ideen schmackhaft machen will, um diese zu überzeugen.

Wie auch immer. Die Chancen stehen gut, dass CBS noch in diesem Jahr eine ganz besondere Ankündigung für das Fandom bereithält. Wunschdenken? Mag sein, aber...

...'Cause I've got faith,
Faith of the heart...

Zur Originalmeldung

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Physiker
Beitrag 3. Apr 2015, 07:24
Beitrag #2





Gast






Schade aber das Gerücht ist schon einen Tag nach dem originalen Latino Review Bericht zerlegt und als komplett falsch gezeigt worden.
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archer_1
Beitrag 3. Apr 2015, 09:51
Beitrag #3





Gast






die nachricht die demenentierte sollte man auch als gerücht nehmen.
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Ochne
Beitrag 3. Apr 2015, 19:04
Beitrag #4





Gast






Die Idee zur Serie klingt für mich erstens nicht logisch: Müsste die Föderation GERADE in friedlichen Zeiten nicht DAS Erfolgsmodell sein? Sie müsste doch ihren friedlichen Siegeszug weiter fortsetzen. Sie ist doch viel, viel mehr als eine Verteidigungsgemeinschaft!! Und zweitens: Für mich hört sich das wie ein Abklatsch des BSG-Remake-Piloten an. Der Zylonenkrieg ist lange her, die Galactica steht vor der Ausmusterung... Da kommen die Bösewichter wieder zurück. Unkreativ und zudem wenig Trek-like. Bitte nicht schon wieder ein neuer Krieg!
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One_of_this_Geeks34
Beitrag 3. Apr 2015, 20:21
Beitrag #5





Gast






@ Ochne
Ha!Ich wußte doch, das mir die oben geschilderte Story irgendwie bekannt vorkam, konnte sie nur nicht einordnen!
Danke! :-)
Nee, wirklich! Der Flüchtlings-Treck in der ENT-Folge "DÄMMERUNG"(S3) sah auch sehr nach dem von BSG aus....
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fgdj2000
Beitrag 4. Apr 2015, 00:21
Beitrag #6





Gast






Hat Potential, wenn es in die richtige Richtung geht. Man stelle sich ein Star Trek Universum vor, in dem jeder Winkel erforscht und Aufgeschlossen ist, alle Völker sich friedlich vereint haben und keine wirklichen Probleme mehr herrschen. Alle widmen sich der Kunst, der Mode, es besteht kein Grund mehr, hochentwickelte Waffen zu haben. Interstellares Reisen ist vielleicht nicht mehr wichtig, da man entsprechende Transporter hat, daher werden die Schiffe irgenwann nicht mehr richtig gewartet und es bleibt nichts wichtiges mehr zu tun. Diese Idee einer postutopischen Gesellschaft sagt mir sehr zu. Und dann passiert etwas, dass die... Völker.. aus ihrer Apathie gerüttelt werden. Dinge, die für selbstverständlich genommen wurden und aus Überlieferung einfach übernommen wurden, ohne kritisch zu hinterfragen, müssen neu erlernt werden. Legt man das Potential darauf, wäre das sehr starkes Star Trek. Also wenn es weniger um den Kampf gegen einen bösen neuen Feind geht (was wohl in diesem Szenario auch ein Element sein wird), aber auch, die alten Werte wieder entflammen zu lassen und die eigene Stärke (als Kultur) neu zu entdecken. Passt auch sehr in unsere apathisch gewordene postindustrielle, postdigitale Zeit herein, die seit 70 Jahren keinen großen Krieg mehr so richtig erlebt hat (was die sog. westliche Welt betrifft). Drücke die Daumen, dass sich die erüchte bewahrheiten. ;) Bleibt aber bis dahin nicht mehr als Wunschdenken...
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Ochne
Beitrag 4. Apr 2015, 10:32
Beitrag #7





Gast






@fgdj2000: <> - Ja, okay, einverstanden, aber warum muss wieder ein Krieg dafür sorgen? Das ist so dermaßen altbacken dieses platte Thema. Star Trek stand in seinen besten Zeiten für intelligente Lösungen und nicht Geballer... Und nachdem wir in Enterprise Season 3 schon wieder mal die Kriegskeule geschwungen haben und auch Into Darkness sehr kriegsähnlich war, wäre es doch wirklich mal wieder an der Zeit für frische, kluge Inhalte.
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matrixfehler
Beitrag 4. Apr 2015, 11:12
Beitrag #8





Gast






DS9 hat auch die Kriegskeule geschwungen und war damit wohl sehr erfolgreich...
Es gab ja auch noch genug andere Themen ^^

Egal was die nächste ST Serie bringt, ich freue mich drauf.
Eine Rückkehr von Kirk und der Enterprise hingegen halte ich für Unsinnig.

Kommt immer darauf an, wie weit das nach Voyager und TNG spielen wird, nciht wahr?
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J.Archer
Beitrag 4. Apr 2015, 11:19
Beitrag #9





Gast






Derartige Aprilscherze kommen ja jedes Jahr raus. Ich glaube davon erst was, wenns auf der Bildfläche erscheint. Dass man den Verantwortlichen nicht trauen darf hat man ja bereits an Abrams Fehlinformationsveranstaltung gebracht. "Ich halte mich an den Canon" Falsch. "Ich sehe mir lieber Star Wars im Kinosessel an und werde den Film nicht selbst drehen" Falsch. Für den war Star Trek doch nur das Sprungbrett zum eigenen Franchise und dort ist er weitaus besser aufgehoben, wenn er sich dort auskennt. Die angeblichen Fans, die das Drehbuch geschrieben hatten hatten wohl beim Star Trek Schauen gekokst...
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Weyoun 5
Beitrag 4. Apr 2015, 15:25
Beitrag #10





Gast






Auch wenn beide Firmen nicht ganz so schuldig an der Star Trek-Misere sind - denn die Schnapsidee, Star Trek aufzuteilen, kam vom Mutterkonzern Viacom - bin ich doch mehr auf Les Moonves` Seite und CBS. Er hat darum gekämpft, daß man das "alte Star Trek" nicht vergessen wird und sich gut gegen den Knallkopp J.J.A. gewehrt, der tatsächlich TOS eliminieren wollte. (Sheldon fand es ja auch nicht gut und hat den Quinto-Spock zurückgeschickt, weil er den einzig wahren wollte.)
Zudem hat Moonves das Geld für die Überarbeitung von TNG locker gemacht. Leider sind die Verkaufszahlen längst nicht das, was CBS sich erhoffte und so liegen die Pläne für eine DS9- und Voy- Überarbeitung erstmal auf Eis. Und ob Moonves Geld für eine neue Serie locker macht, ist mehr als fraglich, denn die ganzen CBS-Shows laufen sehr erfolgreich. CBS hat z .Zt. kaum Sendeplatz und wieder Millionen für eine Sci Fi- Serie locker machen, wo man am Ende nicht weiß, ob sie überhaupt erfolgreich sein wird, ist mehr als fraglich. Moonves wird sich seine Bilanzen nicht durch ein Risiko versauen wollen.
@ matrixfehler: Da irrst Du leider. Obwohl DS9 immer besser wurde, haben sich die Quoten von 15 Millionen (1. Staffel) auf 7 Millionen Zuschauer (7. Staffel) mehr als halbiert.
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J.L.Picard
Beitrag 4. Apr 2015, 17:32
Beitrag #11





Gast






vielleicht könnte man ja den verantwortlichen ja mal um eine stellungnahme bitten, soweit ich weiss haben sich sowohl bryan Singer und CBS sich noch nicht zu den gerüchten geäusert die überall zu lesen sind, und irgendwo müssen die ja herkommen...
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