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Pegg: "Star Trek" für die Masse öffnen, Autor Simon Pegg verriet in welche Richtung der neue "Star Trek..
Simon Thomas Johr
Beitrag 20. May 2015, 19:49
Beitrag #1





Gast






Autor Simon Pegg verriet in welche Richtung der neue "Star Trek" Kinofilm gehen wird und kritisierte gleichzeitig das moderne Kino im Allgemeinen.

Simon Pegg machte in den letzten Tagen durch einige provokante und widersprüchliche Aussagen von sich reden. Er gab der britischen Fernsehzeitung "Radio Times" ein Interview, in welchem er Einblicke in die Richtung des nächsten Kinofilmes gab und zugleich die Infantilisierung des modernen Kinos kritisierte.

"Bevor Star Wars waren die großen Kinoerfolge Filme wie Der Pate, Taxi Driver, Bonnie und Clyde und French Connection – düstere, amoralische Kunstfilme. Dann plötzlich schwankte es über zum Spektakel und alles änderte sich... Bin mir nicht sicher, ob dies eine gute Entwicklung ist."

Pegg gibt zu selbst Science-fiction-Fan zu sein, gibt aber zu bedenken, dass wir uns durch unseren eigenen Geschmack selbst infantilisiert haben und nun am liebsten kindische Dinge wie Comicbücher und Superhelden konsumieren und diese auch noch ernst nehmen.

"In gewisser Weise schrauben wir unser geistiges Niveau herunter, da diese Filme von den wirklich wichtigen Dingen im Leben ablenken. Filme waren mal über herausfordernde, emotionale Reisen oder moralische Fragen nach deren Betrachten man erst einmal nachdenken musste. Heutzutage verlässt man das Kino und denkt an gar nichts und wenn überhaupt dann über den coolen Kampf von Hulk mit einem Roboter."

Es mache Pegg zu schaffen, dass er selbst ein Aushängeschild der Geek Generation sei, diese Rolle aber gar nicht möchte.

Nun hat Pegg die Möglichkeit durch sein eigenes Mitwirken am Drehbuch des nächsten "Star Trek"-Films diesen in eine andere Richtung zu lenken. Offensichtlich hat man ihn aber genau für das Gegenteil angestellt. Paramount sei des erste Drebuch von Roberto Orci, Patrick McKay und J. D. Payne zu "Star Trek"-lastig gewesen. Die von Pegg kritisierten Superheldenfilme sind genau die Richtung in welche das Studio "Star Trek" entwickeln möchte.

"Avengers Assemble war ein ziemlich nerdiger, comicbuchlastiger Nischenfilm, welcher dennoch $1.5 Milliarden Dollar Umsatz machte. Star Trek Into Darkness machte eine halbe Milliarde, was immer noch gut ist. Aber das bedeutet für das Studio, dass eine Milliarde Wert an Umsatz nicht gemacht wurde. Und die wollen wissen warum."

Was ist also die Lösung? Pegg soll nun einen gewöhnlichen "Thriller, Western oder Raubüberfall Film drehen und diesen dann einfach mit Star Trek Charakteren anreichern. Dadurch will man diejenigen erreichen, welche bei Star Trek bisher eher zurückhaltend sind."

Zusammengefasst kann man also sagen, dass Paramount Simon Pegg damit beauftragt hat "Star Trek" nun endgültig dem Mainstream zuzuführen. Pegg ist sich dieser Tatsache ganz bewusst, hadert auch öffentlich mit seiner Rolle, wird das Skript aber fertig schreiben und die Gage einstecken.

Zur Originalmeldung

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Matthias
Beitrag 20. May 2015, 20:56
Beitrag #2





Gast






Vielleicht wäre es gut, wenn sich Disney auch Star Trek annimmt. Denn Paramount verhält sich gegenüber Star Trek wie gegenüber einem ungewollten Kind. Da es nun schon mal da ist, tun wir so als wäre es wenigstens anders als es ist. Traurig. Und wieder einmal bin ich froh, mit meinen 46 Jahren die besten aller Zeiten miterlebt zu haben.
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Stephan
Beitrag 21. May 2015, 01:18
Beitrag #3





Gast






@Matthias:

Erwischt! Das hast Du doch eben auch bei trekmovie gepostet. ;) Aber recht hast Du, wobei ich nicht sicher bin, wie sehr Disney nicht auch den kreativen Köpfen in ihre Arbeit hineinquatscht.
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Der RvD
Beitrag 21. May 2015, 07:40
Beitrag #4


Redshirt vom Dienst
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Beiträge: 5.216
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Ach Scotty, und ich hab' Dich neulich noch so gelobt für Deine Worte... ph34r.gif

Sorry, du Schwätzer, aber alleine der letzte Captain America, von Batman mal ganz zu schweigen, hatte mehr inhaltliche Klasse aufgefahren als das ganze lensflarige Krachbumm, das produziert worden ist, seit Du den Maschinenraum unter Dir hast.


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oz_
Beitrag 21. May 2015, 07:46
Beitrag #5





Gast






Ich möchte gerne wissen, wieso ein paar Hardcore-Fans sich ständig einbilden, das Recht und die Kompetenz zu besitzen, bei der Gestaltung der Filmré mitzureden.
Star Trek wird für ein großes Publikum Produziert, nicht für ein paar Ewiggestrige, die sich in ihrer Nostalgie verheddert haben.
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human8
Beitrag 21. May 2015, 08:52
Beitrag #6





Gast






Je mehr ich über den nächsten Film lese, desto mehr kommen mir meine Zweifel.

Bitte kein Mist ala MCU.
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Cpt. Foster
Beitrag 21. May 2015, 09:53
Beitrag #7





Gast






@oz .... es geht weder um Recht noch um Kompetenz, sondern um eine eigene Meinung ;-) und um diese zu äußern hat man "Immer" das Recht und die Kompetenz!

Aber gut, inzwischen habe ich mich damit abgefunden, dass das Kino tot ist. Kommt ja sonst auch kaum was gutes nach. Pegg hat ja Recht. In den 60er, 70er und 80er, ja teilweise sogar noch in den 90er sind Filme entstanden, Meisterwerke, wo kaum was aktuelles rann kommt. Ich komm aus der Filmbranche und schreib auch für ein Kulturmagazin. Ich hab mal für einen Artikel über Hollywoods Finanzwelt recherchiert. Das Wort "Film" kann man durch "Finanz" ersetzen. Es geht nicht mehr um das Medium, sondern um eine Bilanz. Die Zielgruppen des Kinos haben sich auch verschoben. Laut Statistik geht die großte Guppe, der 25-35jährigen, immer weniger ins Kino. Daher ist das Kino infantiler geworden, weil es sich zielgruppenorientiert ausrichtet.

Dem kommt Star Trek nicht aus. Und ob Disneys Star Wars anders wird, bleibt noch abzuwarten.

Hoffen wir auf eine neue Serie. TV Serien sind momentan top.
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Weyoun 5
Beitrag 21. May 2015, 16:41
Beitrag #8





Gast






Eine neue Serie brauche ich eigentlich nicht. Und CBS wird sich das auch genau überlegen. Zuviele Serien laufen bei denen erfolgreich. Warum also riskieren, Millionen in eine neue "Star Trek"-Serie zu investieren und dann auf die Schnauze zu fallen, wie damals mit "Enterprise"?
Tja, mein lieber oz, was Deine Aussage betrifft... die "Ewiggestrigen" haben wenigstens noch eine Ahnung, was "Star Trek" ausmacht. Beschreiben können es die wenigstens, es ist mehr ein Gefühl und irgendwann denkt man: "Ja! Das ist "Star Trek"!!!" Bei ST XI und XII hatte ich dieses Gefühl nicht. Auch bei "Nemesis" war es schon am Abflauen und bei "Enterprise" praktisch nicht mehr vorhanden.
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One_of_this_Geeks35
Beitrag 21. May 2015, 21:21
Beitrag #9





Gast






@Weyoun 5
Enterprise lief damals bei dem eher kleinen Network UPN und mit CBS nicht zu vergleichen.
Bei CBS hätte es bei der Qualität allerdings nicht mal eine 3. Staffel gegeben, möchte ich wetten.
Aber ich stimme Dir grundsätzlich zu.
Als ich nach ID aus dem Kinosaal kam war ich "innerlich tot"....im vergleich zu ST6;7 oder 8!Und das ich auch noch belogen wurde mit der Ausssage, das Cumberbatch nicht Khan sei, die umgedrehte Todeszene die mich kein Stück bewegt hat und die Schwachsinnsbeziehung zw. Spock und Uhura.....das waren 2 Stunden und 12Euro die ich nicht wiederbekomme...
Und eine Serie wäre für mich nur sinnvoll, wenn sie 10 Jahre nach ENT ansetzt und die fehlenden Historienstücke samt Romulaner-Krieg beinhaltet und z.B auf einer Raumstation mit Gesamtföderation-Technik spielt. Und Ronald D. Moore und JMS(BABYLON5)sind Showrunner!
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oz_
Beitrag 22. May 2015, 06:06
Beitrag #10





Gast






@Cpt. Foster :
Nun, ich habe schon das starke Gefühl, dass viele "Fans" nicht einfach nur ihre Meinung kundtun wollen, sondern vielmehr etwas einfordern - und wenn sie dann keinen Erfolg damit haben, versuchen sie einen "Scheißsturm" loszutreten.
(was freilich nicht funktioniert, da sie eine winzige Minderheit sind).

Zitat: "Laut Statistik geht die große Guppe, der 25-35jährigen immer weniger ins Kino."

Das kann ich nur bestätigen. Der letzte Film den ich im Kino gesehen habe, war Star Trek XII.
Der nächste Film den ich mir (wegen Harrison Ford) anschauen werde ist Star Wars.

@Weyoun 5:
Was Star Trek ausmacht, hängt doch stark von den persönlichen Vorlieben ab. Für mich war es immer der technische Fortschritt, die Action und die Vision, auf bemannte Raumschiffen weit ins Weltall vorzudringen. Gerade die Originalserie, die den Mythos Star Trek begründete, hatte diese Elemente stark betont.
Dinge wie der Umstand, dass Uhura als Schwarze den weißen Kirk küssen durfte, wurde erst im Nachhinein immer stärker herausgestrichen, weil Hardcore-Fans ihr doch eher kindisches Hobby (so ehrlich muss man schon sein) ein wenig beweihräuchern wollten.
Diese aufgesetzte Weltverbesserungs-Attitüde lockt allerdings kein frisches Publikum hinter dem Ofen hervor. Back to the roots und weg vom politisch korrekten TNG-Universum, kann ich daher nur empfehlen!
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Der RvD
Beitrag 22. May 2015, 08:02
Beitrag #11


Redshirt vom Dienst
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Abteilung "Grenzdebile Argumente, die die Zeit nicht besser gemacht hat", Top 3:

1. "Star Trek war schon IMMER doof, hört doch auf zu nörgeln, wenn es heute doof ist!"

2. "Ihr Nöööörds!"

3. "Das macht businesstechnisch keinen Sinn." *Krawatte geraderück, Finanztabellen studier*

Der Beitrag wurde von Der RvD bearbeitet: 22. May 2015, 08:03


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Matt
Beitrag 22. May 2015, 09:53
Beitrag #12


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ZITAT( oz_ @ 22. May 2015, 07:06) *
Dinge wie der Umstand, dass Uhura als Schwarze den weißen Kirk küssen durfte, wurde erst im Nachhinein immer stärker herausgestrichen

Bedenkt man, welchen Aufschrei es damals ob dieser eigentlich harmlosen Szene gab und dass die Episode sogar in einigen Bundesstaaten der USA nicht ausgestrahlt werden durfte (mit entsprechenden negativen finanziellen Konsequenzen für die Produzenten), dann spricht aus diesem Satz die pure Unkenntnis. Fakt ist, dass damit ein unerhörtes gesellschaftliches Tabu gebrochen wurde: In jener Episode gab es den ersten TV-Kuss zwischen einer Schwarzen und einem Weißen. Und diesen Fakt kann man gar nicht oft genug herausstreichen, da es sich dabei ohne jede Übertreibung um einen Meilenstein der (amerikanischen) TV-Geschichte handelt. Ganz unabhängig übrigens von der Qualität der eigentlichen Episode.

ZITAT
weil Hardcore-Fans ihr doch eher kindisches Hobby (so ehrlich muss man schon sein) ein wenig beweihräuchern wollten.

Jetzt wird es richtig interessant: Wer definiert, was "kindisch" und was eines Erwachsenen würdig ist? Du?
Und davon mal abgesehen: Was ist an Star Trek kindisch? Oder ist gar nicht die Serie an sich kindisch, sondern die extensive Beschäftigung mit derselben? Und falls ja, wieso?


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oz_
Beitrag 22. May 2015, 11:48
Beitrag #13





Gast






@ Matt:
Aus einer knalligen TV-Serie der 60er-Jahre eine Art Lebensphilosophie abzuleiten, wie es einige Leute dezidiert machen, definiere ich in der Tat als kindisch. Du darfst das hingegen gerne als Zeichen geistiger Reife werten. Jeder wie er mag.

Mitte der 60er-Jahre gab es im Zuge der Bürgerrechtsbewegung etliche "Tabubrüche". Man denke nur an die Filme von Sidney Portier, den ersten schwarzen Oscarpreisträger 1964. Die Nummer zwischen Uhura und Kirk war da nur ein Ereignis von vielen, trotzdem trägt ein Teil des Fandoms diese Folge wie eine Monstranz vor sich her, um dem mitunter obsessiven Interesse für eine olle Fernsehserie den Glorienschein aufzusetzen.
Bedauerlicherweise färbt diese Selbstbeweihräucherung auf die große Mehrheit der Fans ab, die sich von Star Trek einfach nur gute Unterhaltung wünschen.
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Ernest
Beitrag 22. May 2015, 13:06
Beitrag #14





Gast






Leider ist diese Entwicklung deutlich zu sehen und die Masse scheint auf diese Oberflächlichkeit abzufahren. Special-Effects fight, fight, Gut & Böse, Mann liebt Frau und das wars dann ... alles leichte Unterhaltung. Ich möchte nicht abstreiten, dass ich dem gelegentlich auch etwas abgewinnen kann ...
ABER da gibt es alte StarTrek Folgen (Next Generation, Voyager), die mich mit ihren moralischen Problemstellungen über Tage beschäftigten ... und erstaunten!!! Das war die anspruchsvollste Serie die dieser Planet je gesehen hat. Ich finde diese Degeneration ziemlich schade. Aber es spiegelt uns Menschen zugleich unsere eigene Oberflächlichkeit und Primitivität.
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Matt
Beitrag 22. May 2015, 13:35
Beitrag #15


Rear Admiral
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ZITAT( oz_ @ 22. May 2015, 12:48) *
Aus einer knalligen TV-Serie der 60er-Jahre eine Art Lebensphilosophie abzuleiten, wie es einige Leute dezidiert machen, definiere ich in der Tat als kindisch.

Sehe ich das richtig, dass das Wort "kindisch" für dich negativ konnotiert ist? Ganz allgemein: Was wäre denn so schlimm, als Erwachsener ab und zu etwas kindisch zu sein?

Wie schrieb einst der große Philosoph Peter M.?
Irgendwo tief in in mir /
Bin ich ein Kind geblieben /
Erst dann, wenn ich es nicht mehr spüren kann /
Weiß ich, es ist für mich zu spät.

Davon mal ab, auch wenn ich mich nicht dazu zähle, es gibt in der Tat Fans (eine Minderheit übrigens), die ihr ganzes Leben nach Star Trek ausrichten und daraus eine Lebensphilosophie ableiten. Na und? Ich sehe das wie bei religiösen Extremisten: Solange sie nicht andauernd missionieren oder anderen (körperlich) Schaden zufügen, können sie gern tun und lassen, was sie wollen. Böse Zungen würden sogar sagen: Dass diese Leute überhaupt eine Lebensphilosophie besitzen unterscheidet sie von 90% der heutigen Jugend, die außer Konsum und Gleichgültigkeit nichts anzubieten hat. wink.gif

ZITAT
Die Nummer zwischen Uhura und Kirk war da nur ein Ereignis von vielen, trotzdem trägt ein Teil des Fandoms diese Folge wie eine Monstranz vor sich her

Natürlich war das "ein Ereignis von vielen", dennoch aber ein wichtiger Meilenstein. Und warum soll man darauf nicht hinweisen dürfen? Du tust ja gerade so, als würden Star-Trek-Fans dieses Ereignis permanent erwähnen. Als Argument, weshalb Star Trek früher besser war, taugt es ohnehin nur bedingt, weil es heutzutage kaum noch Tabus gibt, die man brechen könnte. Und dennoch könntest du zur Kenntnis nehmen, dass es eben Leute gibt, die sich von "Star Trek" mehr als nur "gute Unterhaltung" erhoffen. "Gute Unterhaltung" ist so eine Art kleinster gemeinsamer Nenner, den ich mir de facto von *jedem* Film wünsche, den ich mir ansehe. Nur kann man "gute Unterhaltung" auch intelligent und innovativ produzieren. Und das vermisse ich in letzter Zeit zu oft. Nicht nur bei "Star Trek" übrigens, aber dieses Universum liegt mir halt besonders am Herzen.


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Mordred
Beitrag 22. May 2015, 14:50
Beitrag #16


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ZITAT( Ernest @ 22. May 2015, 14:06) *
[...] Das war die anspruchsvollste Serie die dieser Planet je gesehen hat. [...]


Nö, so sehr ich STAR TREK liebe, das wars nicht.
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Weyoun 5
Beitrag 22. May 2015, 16:39
Beitrag #17





Gast






Man braucht sich eigentlich nicht zu streiten,was das beste "Star Trek" ist bzw. wäre. Die einen mögen TOS lieber, die anderen TNG, DS9 usw. Entscheidend ist, daß die Marke "Star Trek" z. Zt. einfach nicht so gefragt ist. Und das wird nicht besser, wenn ich daran denke, wie Disney "Star Wars" ausschlachten wird. Ja gut, ST XI und XII waren Erfolge, aber längst nicht solche, wie Paramount sie gerne hätte. Zwar sind 467 Millionen Umsatz nicht schlecht, doch muß man bedenken, daß der Film auch über 220 Millionen gekostet hat. Und das Studio bekommt vom Einspielergebnis nur ca. die Hälfte. Da bleibt dann nicht viel übrig. Solche Dinger wie "Star Trek II" mit 13 Millionen Budget bei 85 Millionen Umsatz - das war noch große Kunst! Aber das können die heute wohl nicht mehr. Fakt ist, daß Paramount und CBS nicht so richtig wissen, wie mit "Star Trek" umgegangen werden soll. ST XI und XII blieben beide hinter den Erwartungen zurück. CBS hat sich zudem mit der Überarbeitung von TNG dermaßen verzockt und ist folglich extrem enttäuscht über die Blu-ray Verkaufszahlen. Daher ist eine Überarbeitung von DS9 und Voy so schnell nicht zu erwarten, wenn überhaupt.
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Uhurababe
Beitrag 23. May 2015, 08:49
Beitrag #18





Gast






Erfolg und Kult kann man glücklicherweise nicht planen. Sie entstehen häufig unerhofft und unbeabsichtigt mit relativ kleinen Budgets und können nur zu bestimmten Zeiten in der Geschichte keimen. Für Star Trek ist stimmungsmäßig zur Zeit kein Platz. Es hatte seine große Zeit in den 80ern und 90ern, obwohl in der zweiten Hälfte der 90er der Zenit schon wieder überschritten war.

Das Problem ist, daß man mit einem großen Namen wie Star Trek auch nur noch groß planen kann, was zwangsläufig zu Enttäuschungen führen muß, wenn er Erfolg nicht der erhoffte ist oder die Produktionskosten außer Verhältnis zur Popularität des Produkts stehen.

Man kann eben nicht zurück und sagen: "Wir drehen eine neue Star Trek Serie mit einem Budget von 1-2 Mio. Dollar pro Folge und sind mit 10 Millionen Zuschauern weltweit zufrieden. Damit machen wir ein wenig Profit und wenn es Kult wird, umso besser." Man kann Star Trek nicht auf "Null" setzen und bescheiden neu starten.
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Lemon Wolf
Beitrag 24. May 2015, 16:51
Beitrag #19


Crewman


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Es war irgendwo abzusehen.
Interessante Geschichten mit Hintergrund sind einfach in der heutigen Kinolandschaft undenkbar geworden.
Das heutige Kino spiegelt den Zustand unserer Gesellschaft wieder. Oberflächlichkeit und Gleichgültigkeit stehen da ganz oben, ebenso der fehlende Wille sich mit einem Thema wirklich auseinandersetzen zu wollen.
Sieht man doch wunderbar beim Thema Politik wie weichgewaschen wir im Kopf schon sind. Es ist bedauerlich das diese Entwicklung vor Star Trek keinen halt macht.
So lange es genug Action/Explosionen/Gewalt (möglich sinnlose) ,"coole Sprüche",nackte Haut etc zu sehen gibt wird das neue Star Trek auch nicht eingestellt.
Es bleibt nur zu hoffen das es keine Serie nach diesem Konzept geben wird, das wäre ein Albtraum.
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RSS Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 20. October 2017 - 18:54