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Fuller verrät neue Informationen zu Discovery, Bei der Sommer-Pressereise der Television Critics Association ver...
Christopher Kurtz
Beitrag 11. Aug 2016, 22:21
Beitrag #1





Gast






Bei der Sommer-Pressereise der Television Critics Association verriet Bryan Fuller Näheres zum Setting von \"Star Trek: Discovery\". Vorsicht, Spoiler!

Die neue Serie spielt ein Jahrzehnt vor der ersten Fünfjahresmission rund um Captain Kirk. Ein Prequel war bereits im Vorfeld vermutet worden, als bekannt wurde, dass die Registrierungsnummer NCC-1031 des namensgebenden Raumschiffs Discovery \"unter\" der NCC-1701 der Enterprise liegt.

Den Kern der neuen Mannschaft bilden sieben Hauptcharaktere. Die prominenteste Rolle wird jedoch nicht durch den Captain der Discovery gespielt, stattdessen folgt die Handlung einem weiblichen Lieutenant Commander \"auf Bewährung\", für die bisher noch keine Schauspielerin gefunden wurde. Bereits im Vorfeld war bekannt geworden, dass ein weiterer Charakter einen LGBT-Hintergrund haben wird, was Fuller nun bestätigte. Mindestens ein Crewmitglied wird zu einer neuen Spezies gehören und auf den Namen Saru hören. Fuller unterstrich, dass die Crew von Destiny nochmals diverser ausfallen werde als in vorangegangenen Serien und man sich auf \"Roboter\" und \"ein paar Außerirdische mehr als üblich\" einstellen solle.

Noch nicht bekannt ist, wer die Discovery kommandiert, oder wie die Hauptrolle heißt. Das Produktionsteam betonte aber auch in der Vergangenheit wiederholt, dass sie sich sehr für die Diversität im Fernsehen stark machen wolle. Vermutlich hält man sich auf der Suche nach ungewohnten Gesichtern alle Optionen offen und benennt die Charaktere gegebenenfalls endgültig, wenn man die Entscheidung getroffen hat. Dies wäre mit Blick auf die Entstehungsgeschichte anderer Serien kein Novum.

Worum es in der Serie konkret geht, deutete Fuller nur vage an. Die übergeordnete Handlung der 13 Episoden langen Staffel beleuchtet demnach einen wichtigen Moment der Föderationsgeschichte, der bisher nur am Rande erwähnt, aber nie ausgearbeitet worden ist. Die Schlacht um Axanar werde es nicht sein, ebenfalls nicht ein Konflikt mit den Romulanern oder die Kobayashi-Maru-Krise (wobei die beiden letzteren Ereignisse üblicherweise je 100 Jahre früher datiert werden). Eine Begegnung mit Sektion 31 wollte Fuller nicht völlig ausschließen. Ebenfalls im Rahmen des Möglichen wäre ein Wiedersehen mit Spocks Mutter Amanda Grayson. Beides schienen aber eher prinzipielle Erwägungen als konkrete Handlungsstränge zu sein. Was der große historische Bezugspunkt ist, blieb offen.

Discovery könnte rund um das Jahr 2255 folgende Ereignisse beleuchten:

  • 2254: Die Enterprise unter Captain Pike besucht Rigel VII und findet Talos IV (\"Der Käfig\"). Im Nachgang der Mission verhängt die Föderation die Allgemeine Order 7, die den Besuch von Talos unter Todesstrafe stellt.
  • 2255: Der Vertrag von Armens wird besiegelt und regelt fortan die Beziehungen zwischen den Sheliak und der Föderation. Mehrere Klasse-H-Planeten werden den Sheliak überlassen (\"Die Macht der Paragraphen\").
  • 2257: James T. Kirk verlässt die Akademie und wird Lieutenant auf der Farragut. Bei einer Mission auf Tycho IV sterben 200 Besatzungsmitglieder durch die Dikironium-Nebelkreatur (\"Tödliche Wolken\").
  • 2257: Im gleichen Jahr beginnt die Karidian-Schauspieltruppe ihre Tour. Führer der Formation ist Kodos, der Henker, der 2246 als Gouverneur Gräueltaten auf Tarsus IV verübt hatte. (\"Kodos, der Henker\").

Außerhalb von Nordamerika ist \"Star Trek: Discovery\" per Netflix zu sehen. In den USA übernimmt der Streamingdienst CBS All Access die Ausstrahlung. Zur Verwunderung der Journalisten werden Zuschauer pro Stunde 12 Minuten Werbung zu sehen bekommen, obwohl der Dienst kostenpflichtig ist. Auf die Frage, warum dies so sei, antwortete Marc DeBevoise von CBS Interactive, dass der Dienst einen Wert in Tiefe und Breite böte, den man nirgends sonst fände. Oder mit anderen Worten: Weil man Star Trek exklusiv vertreibt, glaubt man wohl, es sich herausnehmen zu können, von Zuschauern und Werbern doppelt zu kassieren.

Die nächsten konkreteren Informationen zur Serie kündigte Fuller für Oktober an.

Zur Originalmeldung

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fgdj2000
Beitrag 11. Aug 2016, 22:30
Beitrag #2





Gast






Könnte gut werden. Ich hätte es interessanter gefunden, nach der TNG-Ära anzusetzen und die Gesamtgeschichte fortzuführen, aber die TOS-Ära mit neuen Mitteln umzusetzen und ohne von der regulären Kontinuität befreit zu sein wie die aktuellen Filme, könnte interessant werden. Und der Lt. Cmdr. im Focus klingt ein bisschen wie Stargate, wo General Hammond das Kommando hatte, aber Colonel O'Neill die "Außenteams" führte.

Potential ist auf jeden Fall da. Nur muss es auch gut genutzt werden.
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fgdj2000
Beitrag 11. Aug 2016, 22:42
Beitrag #3





Gast






Und dass man als zahlender Kunde Werbung über sich ergehen lassen muss, ist natürlich eine Schweinerei. ;)
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oz_
Beitrag 12. Aug 2016, 11:28
Beitrag #4





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Haha, von mir aus können die sich diesen gegenderten Bogus samt Quoten-Tussi an den Hut stecken :-)
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Teilzeit-Nerd
Beitrag 13. Aug 2016, 11:36
Beitrag #5





Gast






Also alle Storys, wo Kirk eine Rolle spielt, schließe ich mal aus, weil sie sicher für den Serie 1. Kirk nicht schon wieder neu besetzen werden und 2. Chris Pine sicher nicht in der Serie auftauchen wird....höchstens im Finale oder in einer Jubiläumsfolge wie z.B. der 100sten, wenn die Serie überhaupt so weit kommt.
Wann war eigentlich die Klingonen-Romulaner-Allianz?Seitdem haben die Klingonen doch erst die Tarntechnick der Romulaner übernommen und diese Allianz endete doch glaub ich durch einen Verrat der Romulaner, wenn ich mich nicht irre?
Das könnte auch die Story sein, d.h. solang sie in die festgelegte Zeit passt?
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C3PO
Beitrag 13. Aug 2016, 11:56
Beitrag #6





Gast






Man hat schon den Star-Wars-Reboot ruiniert, indem man überal demonstrativ Frauen in die erste Reihe stellte. Auch der neue, gefloppte Ghostbusters-Film wurde durch dieses Vorgehen völlig ruiniert. Schön langsam reichts es mir mit dieser penetranten Feminismuspropaganda - die haben jedes Maß verloren!
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Blaidd_Drwg
Beitrag 13. Aug 2016, 12:58
Beitrag #7


bisher Neral Jourian
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ZITAT( Teilzeit-Nerd @ 13. Aug 2016, 12:36) *
Wann war eigentlich die Klingonen-Romulaner-Allianz?Seitdem haben die Klingonen doch erst die Tarntechnick der Romulaner übernommen und diese Allianz endete doch glaub ich durch einen Verrat der Romulaner, wenn ich mich nicht irre?
Das könnte auch die Story sein, d.h. solang sie in die festgelegte Zeit passt?



Diese war zu Zeiten von TOS. Von daher kann sie in einer Serie nicht enden die vor diesem Zeitraum spielt. Es sei denn der Handlungsspielraum der Serie geht über Jahrzehnte. Die Romulaner brauchten Schiffe die ausreichend Energie produzieren konnten um eine neuartige Tarnvorrichtung zu nutzen. Die Klingonen hatten diese. So kam es zum Bündniss.




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Good men don't need rules. Today is not the day to find out why I have so many.

Nolite te bastardes carborundorum!
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Der RvD
Beitrag 13. Aug 2016, 13:17
Beitrag #8


Redshirt vom Dienst
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Ich sehe mit einiger Freude, wie der Thread hier mal wieder zu Realsatire verkommt. IDIC-SJWs FTW, oder wie oder was? Sind bestimmt mal wieder die verdammten LinksgrünInnen schuld. laugh.gif ph34r.gif

Der Beitrag wurde von Der RvD bearbeitet: 13. Aug 2016, 13:22


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Redshirt vom Dienst, USS Enterprise (NCC-1701. Kein verdammtes A, B, C, D oder E!)
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NX-01-Fan
Beitrag 13. Aug 2016, 16:30
Beitrag #9





Gast






Fassen wir zusammen:

- Es gibt da dieses von vielen als außerordentlich hässlich kritisierte Schiff.
- Ein deutlich höherer Alien-Anteil bei der Besatzung ist vorgesehen (=weniger bzw. schlechtere Identifikationsfiguren für das nach wie vor rein menschliche Publikum - oder konntet ihr euch mit Latex-Masken-Gestalten wie Phlox oder Neelix besser identifizieren als mit Pille oder Picard? Spock ging ja noch, der war halb Mensch und hatte bloß spitze Ohren)
- Eine weiblich besetzte Hauptrolle (=für das überwiegend männliche Publikum nur schlecht als Identifikationsfigur geeignet - erinnert euch z.B. nur an die sehr polarisierende Janeway; und nein, Frauen wird man mit dieser Besetzungspolitik als Seher auch nicht gewinnen - von denen interessiert sich nur eine Minderheit für Technik-Gebrabbel und Weltraumschlachten - die gucken lieber die "Gilmore Girls").
- Wieder mal ein Prequel, anstatt mutig in die Zukunft zu schreiten, wo noch kein Mensch zuvor gewesen ist. Dadurch legt man den Drehbuchautoren vielerlei störende Fesseln an.

Fazit: Hört sich weniger nach einem absoluten Erfolgsrezept an, sondern vielmehr nach dem Versuch, das Publikumsinteresse zu minimieren. Na, ich bin gespannt wie das enden wird.
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Aran
Beitrag 13. Aug 2016, 17:08
Beitrag #10


Fleet Captain
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ZITAT( NX-01-Fan @ 13. Aug 2016, 17:30) *
- Ein deutlich höherer Alien-Anteil bei der Besatzung ist vorgesehen (=weniger bzw. schlechtere Identifikationsfiguren für das nach wie vor rein menschliche Publikum - oder konntet ihr euch mit Latex-Masken-Gestalten wie Phlox oder Neelix besser identifizieren als mit Pille oder Picard? Spock ging ja noch, der war halb Mensch und hatte bloß spitze Ohren)


Ein höherer Alien-Anteil - warum nicht? Phlox war der beste Enterprise-Charakter von der Stammbesetzung. Auch Shran, ein Weyoun oder Garak haben den Hauptdarstellern der jeweiligen Serien oft die Show gestohlen. Von daher, immer her mit solchen Charakteren. Von mir aus hätte es auch mal eine rein außerirdische Crew geben können, mit ihrer speziellen Sicht auf die Sternenflotte. Ich fände das sehr spannend.

Der Beitrag wurde von Aran bearbeitet: 13. Aug 2016, 17:09


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"One small step for men..." (John Crichton)

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NX-01-Fan
Beitrag 13. Aug 2016, 18:25
Beitrag #11





Gast






"Ein höherer Alien-Anteil - warum nicht?"

Na ja, Kasse macht man bei solchen Serien nicht mit den Fan-Wünschen (da hätte auch so einiges auf Lager) sondern mit der breiten Masse. Und wie gesagt, da eignen sich Aliens als Identifikationsfiguren definitiv weniger gut.

Überdies sehen diese mit Latex beklebten Gesichter mittlerweile nur noch lächerlich aus. Kein Mensch stellt sich so heute noch außerirdische Lebensformen vor. Star Trek, das ja so gerne intelligentes, glaubwürdiges Science-Fiction sein will, sollte endlich einmal in der Gegenwart ankommen, anstatt in den 1960ern zu verharren - diesem quasireligiösen "Kanon" zuliebe. Lieber weniger Alien-Rassen, die dafür aber realistisch rüberkommen. Mit dem Computer geht heute schon viel, was früher noch nicht möglich war.
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Adm. Ges
Beitrag 14. Aug 2016, 00:39
Beitrag #12


Fleet Admiral
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ZITAT( NX-01-Fan @ 13. Aug 2016, 19:25) *
"Ein höherer Alien-Anteil - warum nicht?"

Na ja, Kasse macht man bei solchen Serien nicht mit den Fan-Wünschen (da hätte auch so einiges auf Lager) sondern mit der breiten Masse. Und wie gesagt, da eignen sich Aliens als Identifikationsfiguren definitiv weniger gut.

[...]


Wie hat nur der Film E.T. oder die Serie ALF funktioniert? Hätten ja nach deinem Ansinnen totale Flops sein müssen.

Und dass Voyager massenweise weibliche Zuschauer angesprochen hat, scheint dir auch entgangen zu sein.


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C3PO
Beitrag 14. Aug 2016, 01:17
Beitrag #13





Gast






Soso, "massenweise weibliche Zuseher"
Na wie viele waren es denn?

Auf jeden Fall konnten diese angeblichen weiblichen Massen die bescheidenen Quoten der Serie auch nicht aufbessern. Vielleicht sind ja für jeweils 10 Typen, die sich als Seher abgekoppelt haben, weil ihnen die politkorrekten Quotentussen, ganz besonders Janeway und auch die unglaubwürdige Chefingenieurin, auf den Sack gingen, 2 Emanzen als Seherinnen nachgerückt.
Bringt halt unterm Strich nicht viel.

Interessant zu beobachten ist aber, wie diese Möchtegern-Feministen aus Hollywood dann doch immer Frauen in betont enge Klamotten stecken: Troi, Seven of Nine, T'Pol - lauter strategisch platzierte antifeministische Leckerlis, die das männliche Publikum bei der "Stange" halten sollten. Der Kratzbürste Mulgrew war das sonnenklar, weshalb sie sich mit Jeri Ryan nur leidlich verstand.

Bei SciFi-Serien wie Star Trek ist es halt wie bei Beziehungen: Mann will mehrheitlich keine dominante Klugscheisserin vorgesetzt bekommen. Und das ist, im Gegensatz zu den angeblich vielen weiblichen Zusehern von Voyager, wissenschaftlich erwiesen.
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logan3333
Beitrag 14. Aug 2016, 02:19
Beitrag #14


Fleet Captain
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ZITAT
Auf jeden Fall konnten diese angeblichen weiblichen Massen die bescheidenen Quoten der Serie auch nicht aufbessern.

Rückgang der Quoten hat mehr mit dem schleichenden Untergang des klassischen Fernsehen zu tun. Enterprise wurde von UPN's Untergang mit nach unten gerissen, Voyager hatte fallende Quoten, DS9 zu vor auch, wenn auch nur ganz leicht. Anfang der 2000er Jahre schlug das Internet voll ein, und nun haben wir, in den 2010er, endlich die Senderunabhängigen VOD Dienste wie Netflix, mit größerer kreativer Freiheit.

ZITAT
Vielleicht sind ja für jeweils 10 Typen, die sich als Seher abgekoppelt haben, weil ihnen die politkorrekten Quotentussen, ganz besonders Janeway und auch die unglaubwürdige Chefingenieurin, auf den Sack gingen, 2 Emanzen als Seherinnen nachgerückt.
Bringt halt unterm Strich nicht viel.

Voyagers Fehler, warscheinlich der gleiche wie bei Enterprise liegt am veraltenden Format, mindestens 24 Folgen pro Staffel da sind Füllerfolgen garantiert, bitte keine zusammenhängenden Arcs oder komplizierte Geschichte, denn das mögen die Sendernetzwerkpartner nicht. Oder gar zu arge Gewalt oder Nackheit, wegen den prüden Hinterweltchristen aus dem "Bible Belt" . Gibt es bei der neuen Serie alles nicht mehr.

ZITAT
Bei SciFi-Serien wie Star Trek ist es halt wie bei Beziehungen: Mann will mehrheitlich keine dominante Klugscheisserin vorgesetzt bekommen. Und das ist, im Gegensatz zu den angeblich vielen weiblichen Zusehern von Voyager, wissenschaftlich erwiesen.

Da verwechselt du schlecht geschriebene, nervige und dumme Dialoge, mit der intelligenten Darstellung eines weiblichen Charakters. Kann man schön am neuen "Ghostbuster" Film sehen, wo auf möglichst dummer Weise einfach die Genderbinarität umgetauscht wurde und der Film floppt. Wärend man zum Beispiel mit dem Film "Deathproof" ein tollen Film mit tollen Frauen geschrieben hat bei dem Mann sich nicht dumm oder beleidigt fühlen muß. Von Fuller und Konsorten kann man sich im 12 Folgen Format mehr erwarten, auch da nun pro Folge mehr Zeit für die Dialoge und die Geschichte bleibt.

Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 14. Aug 2016, 02:20


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Performa475
Beitrag 14. Aug 2016, 10:35
Beitrag #15





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Lieber C3PO, bei deinen Kommentaren frage ich mich ernsthaft, wie due überhaupt Star Trek Fan werden konntest. Selten eine solch verbohrte, sexistische Weltsich hier gelesen.
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Aran
Beitrag 14. Aug 2016, 12:07
Beitrag #16


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ZITAT( Performa475 @ 14. Aug 2016, 11:35) *
Lieber C3PO, bei deinen Kommentaren frage ich mich ernsthaft, wie due überhaupt Star Trek Fan werden konntest. Selten eine solch verbohrte, sexistische Weltsich hier gelesen.



Wobei er zumindest hiermit nicht wirklich unrecht hat. Man erinnere sich nur an die aufgesetzten und zum Fremdschämen anzusehenden Dekonaminations-Szenen oder Neuropressur-Massagen bei Enterprise.

ZITAT( C3PO @ 14. Aug 2016, 02:17) *
Interessant zu beobachten ist aber, wie diese Möchtegern-Feministen aus Hollywood dann doch immer Frauen in betont enge Klamotten stecken: Troi, Seven of Nine, T'Pol - lauter strategisch platzierte antifeministische Leckerlis, die das männliche Publikum bei der "Stange" halten sollten.


Der Beitrag wurde von Aran bearbeitet: 14. Aug 2016, 12:08


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C3PO
Beitrag 14. Aug 2016, 12:21
Beitrag #17





Gast






@ logan3333: Dass Voyager in den Graben fuhr hat in der Tat mehrere Gründe. Ich kenne die Argumente alle. Aber nichtsdestotrotz bleibt die Besetzung des Casts mit ungeeigneten Quotenfrauen ein bedeutender Aspekt, der nicht außer Acht gelassen werden darf - schon gar nicht aus politisch korrekter Selbstzensur, die vielen Leuten bereits dermaßen ins Blut übergegangen zu sein scheint, dass sie es gar nicht mehr selbst bemerken.
Gerade mit Janeway/Mulgrew wurden viele Seher nicht warm - meine damalige Freundin fand die übrigens auch total ungeeignet und hätte sich einen männlichen Captain wie Kirk gewünscht. Sisko, Picard und Kirk waren eben allesamt sympathischer und glaubwürdiger als kommandierende Offiziere. Auch Archer, aber als "Enterprise" lief, war Star Trek im TV vorläufig schon längst zugrunde gerichtet worden. Da gabs nicht mehr viel zu retten.

@ Performa475: Sexistisch ist höchstens Star Trek, wo Rollen gezielt nach dem Geschlecht vergeben werden "um Zeichen zu setzen" - wie es Brannon Braga einmal so schön entlarvend formuliert hat.
Und verabschiede dich bitte von der von einigen Fans so innig gepflegten Vorstellung, jeder Trekkie würde das Weltbild der Produzenten 1:1 teilen.
Ich guck mir Star Trek nicht seit über 20 Jahren an, weil ich von ein paar Amis aus Hollywood verkappten Ethik-Unterricht erteilt bekommen möchte. Und das sage ich dir als Bisexueller, der ganz bestimmt auch kein Anhänger heuchlerischer rechtsklerikaler Moralapostel ist.

Für mich ist nach wie vor TOS das Maß aller Dinge, wo man noch eine halbwegs geschickte Balance zwischen einem realitätsnahen Blick auf die menschliche Natur und gesellschaftlichem Fortschritt gefunden hat.
Danach hat sich Star Trek leider massiv in eine Ecke manövriert, in der man von sich selbst verlangt, mit jeder neuen Serie immer mehr und immer stärkere "Zeichen zu setzen". Der farbige, weibliche, lesbische, vegane Captain mit Behinderung und religiös bedingte Kopfputz, wegen dem er diskriminiert wird, steht da als logischer Schlusspunkt einer langen Kette. Nur was kommt danach? Ich bin schon gespannt!
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logan3333
Beitrag 14. Aug 2016, 13:13
Beitrag #18


Fleet Captain
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ZITAT
@ logan3333: Dass Voyager in den Graben fuhr hat in der Tat mehrere Gründe. Ich kenne die Argumente alle. Aber nichtsdestotrotz bleibt die Besetzung des Casts mit ungeeigneten Quotenfrauen ein bedeutender Aspekt, der nicht außer Acht gelassen werden darf - schon gar nicht aus politisch korrekter Selbstzensur, die vielen Leuten bereits dermaßen ins Blut übergegangen zu sein scheint, dass sie es gar nicht mehr selbst bemerken.
Gerade mit Janeway/Mulgrew wurden viele Seher nicht warm - meine damalige Freundin fand die übrigens auch total ungeeignet und hätte sich einen männlichen Captain wie Kirk gewünscht. Sisko, Picard und Kirk waren eben allesamt sympathischer und glaubwürdiger als kommandierende Offiziere. Auch Archer, aber als "Enterprise" lief, war Star Trek im TV vorläufig schon längst zugrunde gerichtet worden. Da gabs nicht mehr viel zu retten.


Was wir hier betreiben ist sowieso nur Schattenboxen, da wir das Endprodukt nicht kennen, und es Raum zu Verbesserung genauso wie zur Verschlechterung gibt. Wenn man z. B. hört das CBS 12 Minuten Werbung auf einen Bezahldienst laufen läst, dann kann man schon absehen das auch hinter diesem CBS VOD Serivce ziemliche Senderbetonköpfe an Geldgebern steht. Es ist also auch gut möglich das die neue Serie mit diesen VOD Dienst verschwindet. Ich persönlich finde es schade das die Trek Lizenz nicht einfach an Netflix und Co verkauft werden kann. Ich meine schau dir doch die CBS Deppen an, kommen 2016 mit einer Neuauflage von MacGyver daher, so als ob wir noch in den 1980ern leben und sich nichts verändert hat. Frei nach dem Motto: "Oh, nein Mac sie haben ein Flugzeug in das Hochhaus knallen lassen!" Und dann darauf von Mac: "Ja, aber ich habe hier einen Kaugummi und ein Gummiband!" . Der Witz im Netz ist doch das MacGyver die Bomben alle selbst gelegt haben muß die er so "erfolgreich" entschäft hat. Das Publikum und die Welt hat sich weiter entwickelt, aber bei CBS ist die Zeit wohl stehen geblieben. Wer trifft bei denen die Entscheidungen? Senderchef Fernsehnostalgie?

Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 14. Aug 2016, 13:17


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Der RvD
Beitrag 14. Aug 2016, 13:59
Beitrag #19


Redshirt vom Dienst
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ZITAT( C3PO @ 14. Aug 2016, 13:21) *
Danach hat sich Star Trek leider massiv in eine Ecke manövriert, in der man von sich selbst verlangt, mit jeder neuen Serie immer mehr und immer stärkere "Zeichen zu setzen". Der farbige, weibliche, lesbische, vegane Captain mit Behinderung und religiös bedingte Kopfputz, wegen dem er diskriminiert wird, steht da als logischer Schlusspunkt einer langen Kette. Nur was kommt danach? Ich bin schon gespannt!


Menschenopfer. Hunde und Katzen leben in Frieden miteinander. Massenhysterie.


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allan
Beitrag 14. Aug 2016, 15:26
Beitrag #20





Gast






ich warte lieber mal ab, was da kommt. Man sollte das "Schweinchen" nicht schlachten, bevor es geboren wird.
Nicht schmecken tut mir hingegen, Werbung zu platzieren, da Netflix ja ein "Bezahlsender" ist. Die glauben immer noch, das alle ST Fans gut betucht sind und entsprechend gemolken werden können. Sollte Netflix Werbung zeigen, ist Discovery für mich jetzt schon Geschichte.
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Strassid2
Beitrag 14. Aug 2016, 20:06
Beitrag #21


Lt. Commander
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Lustig... oder nein, eher traurig anzusehen, dass es anscheinend auch im Jahre 2016 noch Leute gibt, die sich an weiblichen, homosexuellen oder außerirdischen Hauptcharakteren in Star Trek stören. Da werden ganz kreative Begründungen herausgesucht, warum es denn immer deplaziert ist, wenn jemand auf einem der unzähligen Sternenflottenschiffe schwarz/weiblich/homosexuell/außerirdisch ist, denn das dient ja alles nur dazu, einem "Trend" zu folgen, schließlich wissen wir ja alle, dass im 23. Jahrhundert nur heterosexuelle weiße Männer auf Sternenflottenschiffen dienen werden! biggrin.gif

Lächerlich ist das, mehr aber auch nicht.
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logan3333
Beitrag 14. Aug 2016, 20:23
Beitrag #22


Fleet Captain
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Pst, Strassid2 ich glaube das es sich bei Leuten die unter dem Nick "C3PO" im Star Trek Forum posten um minderjährige Trolle handelt. wink.gif



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logan3333
Beitrag 14. Aug 2016, 20:23
Beitrag #23


Fleet Captain
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DOPPELPOST SRY.

Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 14. Aug 2016, 20:24


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Strassid2
Beitrag 14. Aug 2016, 23:54
Beitrag #24


Lt. Commander
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QUOTE (logan3333 @ 14. Aug 2016, 21:23) *
Pst, Strassid2 ich glaube das es sich bei Leuten die unter dem Nick "C3PO" im Star Trek Forum posten um minderjährige Trolle handelt. wink.gif

Mir ging es nicht ausschließlich um ihn hier. Es ist mir aber auch schon andernorts aufgefallen, dass sich "langjährige Fans" beispielsweise über homosexuelle Hauptcharaktere aufregen.

Was ich mich allerdings zum Thema frage:
7 Hauptcharaktere sind der Kern der Crew - alles klar, so wie gehabt quasi.
Wie genau soll denn gemeint sein, dass die Handlung diesem weiblichen Lt.Cmdr. folgt? Ich hatte bisher nie das Gefühl, dass die Handlungen hauptsächlich auf die Captains fixiert waren. Im Gegenteil: Spock, Data, der halbe DS9-Cast, Seven of Nine und der Holodoc waren meiner Meinung nach von der Gewichtung der generellen Handlung mindestens auf dem gleichen Level wie ihre Captains... wenn ich spontan an Voyager denke war der Fokus ab Staffel 4 quasi nur noch auf Seven und dem Doktor, aber das kann sein, dass meine Erinnerungen einfach mit der Zeit nachlassen biggrin.gif

Warum ich Enterprise nicht erwähne? Ganz einfach: An die Serie habe ich keinerlei Erinnerungen mehr, ich denke, ich werde sie mir mal wieder anschauen... irgendwann nach Babylon 5 biggrin.gif

Das Design der Discovery finde ich nicht schlimm, die CGI sehe ich als das, was sie sind: Einfach mal eine kleine Testaufnahme, da habe ich aber auch in den letzten Jahre qualitativ minderwertigeres gesehen.
Dass die Serie vor TOS spielt finde ich auch nicht so schlecht. Ich muss auch sagen, dass es meiner Meinung nach keineswegs viel spannender wäre, wenn die Serie nach dem Ende von Voyager spielen würde. Enterprise war ja nicht deshalb nicht sooo gut, weil es vor TOS gespielt hat, sondern weil die ersten beiden Staffeln so uninspiriert waren, wie ein recht großer Teil der Voyager-Folgen davor biggrin.gif
Ich hoffe einfach nur, dass es sich NICHT hauptsächlich um Sektion 31 drehen wird. Das wäre irgendwie etwas, was mich an diesem zeitlichen Szenarion überhaupt nicht interessiert (zumindest nicht als Haupthandlung).

Der Beitrag wurde von Strassid2 bearbeitet: 14. Aug 2016, 23:55
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logan3333
Beitrag 15. Aug 2016, 00:32
Beitrag #25


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Wie genau soll denn gemeint sein, dass die Handlung diesem weiblichen Lt.Cmdr. folgt? Ich hatte bisher nie das Gefühl, dass die Handlungen hauptsächlich auf die Captains fixiert waren. Im Gegenteil: Spock, Data, der halbe DS9-Cast, Seven of Nine und der Holodoc waren meiner Meinung nach von der Gewichtung der generellen Handlung mindestens auf dem gleichen Level wie ihre Captains...

Es könnte bei dem Lt. Cmdr. sich um einen Spion handeln der die Crew der Discovery auf dem Kicker hat oder nur einen bestimmen anderen Spion an Bord Discovery, der Lt. Cmdr. kann auch von Schiff zu Schiff springen, für ein paar Folgen nicht auf der Discovery sein. Der Lt. Cmdr. kann als Kommandant einer Abteilung Reshirts Teil einer Garnison sein, ein Team an Forschern anführen usw.... also keinen Fixpunkt am Schiff haben wie die anderen Crews.

ZITAT
Mir ging es nicht ausschließlich um ihn hier. Es ist mir aber auch schon andernorts aufgefallen, dass sich "langjährige Fans" beispielsweise über homosexuelle Hauptcharaktere aufregen.

Wir werden sicher Gründe finden um uns über den homosexuellen Hauptcharakter aufzuregen, so wie bei jeden Star Trek Charakter. Aber es wird wohl kaum die Homosexualität sein über die wir uns aufregen. Niemand steht über berechtigter Kritik. Und alle Trekker wissen das "Herumreichen" von einem Homosexuellen Charakter für möchtegern Progressive Antiintelektuelle genau so seicht und dumm ist wie sagen wir das Herumreichen vom Blondenbusenborg 69 für die notgeilen Sexbombenfans. mrgreen.gif

ZITAT
Ich hoffe einfach nur, dass es sich NICHT hauptsächlich um Sektion 31 drehen wird. Das wäre irgendwie etwas, was mich an diesem zeitlichen Szenarion überhaupt nicht interessiert (zumindest nicht als Haupthandlung).

Sektion 31 wäre schon lustig, immerhin hat man DS9 gesehen das die Leute die geheimen Hüter der Föderation sind, und Enterprise hat sie in der Geschichte verankert, von daher wäre Sektion 31 nahe an Kirkzeit interessant. Paßt um nach Star Trek Formel auf die Aktivitäten der Geheimdienste und den Antiterrorkampf hinzuweisen, auf die Thematik generell zu kommentieren.

Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 15. Aug 2016, 00:33


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Der RvD
Beitrag 15. Aug 2016, 08:10
Beitrag #26


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Bisher war der Captain IMO immer der unangefochtene Star der Show. Brooks/Sisko vielleicht noch am wenigsten, aber da spielte auch die unorthodoxere Zusammensetzung des Cast und das Fehlen eines Raumschiffs als zentralem Punkt der Handlung eine Rolle. Zudem war der anfangs auch noch gar kein Captain, was ich mir so etwa auch als eine der Varianten für die neue Serie vorstellen könnte: dass wir den neuen Lt. Commander über viele Jahre in ihrer Karriere begleiten könnten, vielleicht ja bis zum Captain. Der Rest der Besatzung der USS Discovery könnte zwischen Staffeln einfach mal ausgetauscht werden und ein BSG-artiger "x years later"-Sprung durchgeführt werden. (Immerhin ist von den weiteren Hauptrollen bisher nur ein Doktor dabei, der so wirklich in die ST-typische Brückencrew-Besetzung passen würde. Die Admiräle & Klingonen wohl weniger.)

Alternativ wäre mit einem Lt. Cmdr als Hauptcharakter vielleicht auch so 'ne Art "Lower Decks"-Szenario möglich. Oder es befindet sich wie weiland bei"Red Squad" aus irgendeinem Grunde einfach kein höherer Offizier an Bord. Der Möglichkeiten gäbe es wohl viele...


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C3PO
Beitrag 15. Aug 2016, 13:10
Beitrag #27





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Strassid2: Außer dem Versuch zu Kategorisieren und dir nicht genehme Meinungen lächerlich zu machen fällt dir halt auch nichts ein.
Du ignorierst und verdrehst Aussagen, versuchst durch Spitzfindigkeiten sowie Sophismen aller Art und durch Fehlschlüsse die eigene Position durchzusetzen.
Eine ziemlich billige Nummer, die du hier abziehst.
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NX-01-Fan
Beitrag 15. Aug 2016, 13:28
Beitrag #28





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Für mich persönlich ist dieser spezielle Punkt zwar kein Reizthema, aber selbst Homosexuellen-Aktivist George Takei hat keine Freude mit einem homosexuellen Sulu:
http://www.hollywoodreporter.com/news/geor...gay-sulu-909154

Daran wird ersichtlich, dass man Gegenargumente keineswegs affektiv in eine Schublade stecken sollte, nur weil man selbst mit der Komplexität dieses Themas intellektuell und emotional überfordert ist.
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Voivod
Beitrag 15. Aug 2016, 15:03
Beitrag #29


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Hatten wir die Diskussion hier nicht schon im richtigen Forum? Also registrieren und dort weiterstreiten, liebe Gäste! smile.gif Hier noch der Link: http://www.trekzone.de/community/index.php?showtopic=8608 Neue Poster können wir immer gebrauchen! smile.gif

Man wird sehen, wieviel Wert die neue Serie auf den "Diversity"-Kult legen wird. Solange es sich im Rahmen hält, sehe ich keine grossen Probleme. Eine Handvoll Folgen für die fanatischen SJW mit Genderkram, (sorry @penumbra! laugh.gif ) dann sind die ruhiggestellt und wir können uns Wichtigerem zuwenden. mrgreen.gif Coole Stories, Abenteuer, Forschung, bizarre neue Lebensformen und ein paar nette Raumschlachten! wink.gif Ich glaube echt nicht, dass Discovery eine Propagandaveranstaltung der regressiven Linken wird. Die Quoten wären ja katastrophal! laugh.gif

Ein bisschen Optimismus, Leute!

Über das Setting kann ich mich immer noch nicht richtig freuen. Handkehrum sind die Charaktere kurz vor der TOS-Zeit noch nicht so glattgebügelt wie in TNG und VOY. Es muss ja nicht sein, dass wieder die Musterknaben und Übermenschen unter den Sternenflottenangehörigen die Hauptrollen besetzen, sondern ganz normale Leute. Die Discovery wird ja wohl nicht das Flaggschiff sein, auf dem sich die Elite und die Klassenbesten der Akademie tummeln. Eher ein "Workhorse" von einem Schiff. Das ermöglicht sogar evtl. spannendere, kantigere Charaktere als in einer nach Nemesis angesiedelten Serie. Einfach keine Starfleetstreber mehr, please! wink.gif

Der Beitrag wurde von Voivod bearbeitet: 15. Aug 2016, 16:07


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"The human race has natural instincts which give it a means to survive, adapt and overcome, learning through experience, with the point being the evolution of the species. With the advancement of technology however, the animal instincts are restricted more and more, leaving a void to be filled. The beast must be fed."

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Der RvD
Beitrag 15. Aug 2016, 16:55
Beitrag #30


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ZITAT(Voivod @ 15. Aug 2016, 16:03) *
Hatten wir die Diskussion hier nicht schon im richtigen Forum? Also registrieren und dort weiterstreiten, liebe Gäste! smile.gif Hier noch der Link: http://www.trekzone.de/community/index.php?showtopic=8608 Neue Poster können wir immer gebrauchen! smile.gif

Man wird sehen, wieviel Wert die neue Serie auf den "Diversity"-Kult legen wird.


https://twitter.com/BryanFuller/status/763579493025878016

mrgreen.gif


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Performa475
Beitrag 16. Aug 2016, 00:41
Beitrag #31





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Da ich SciFi immer dann besonders spannend finde, wenn aktuelle Probleme und Diskussionen in die Zukunft projeziert werden, ist mein Statement ziemlich eindeutig. CBS seid mutig, bringt Geschichten zur Genderproblematik, zum Rassismus, zur Umweltzerstörung, zum Kapitalismus, zum Terrorismus, zum religiösen Fanatismus. Von mir aus garniert das mit einigen Weltraumschlachten und skurrilen Aliens, aber bringt etwas auf den Bildschirm, was ein Statement zum heute ist! Es kann gar nicht limks genug sein, denn rechtskonservativer SciFi stelle ich mir unheimlich banal und langweilig vor (wobei sich Konservativismus und SciFi ja sowieso naturgemäß ausschließen). Das kann alles auch so richtig widersprüchlich und auch schön unterhaltsam unsd einfach sein, mit viel Beziehumgsgedöns, aber zeigt uns Utopien, zeigt uns andere Welten! Und für ein entpolisiertes Weltraumwunderland mit ordentlich Ballerei gibt es ja schließlich schon ein anderes Franchise namens Star Wars, das zwar unterhaltsam aber nicht besonders anregend ist.
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Voivod
Beitrag 16. Aug 2016, 13:05
Beitrag #32


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ZITAT( Performa475 @ 16. Aug 2016, 01:41) *
Da ich SciFi immer dann besonders spannend finde, wenn aktuelle Probleme und Diskussionen in die Zukunft projeziert werden, ist mein Statement ziemlich eindeutig. CBS seid mutig, bringt Geschichten zur Genderproblematik, zum Rassismus, zur Umweltzerstörung, zum Kapitalismus, zum Terrorismus, zum religiösen Fanatismus. Von mir aus garniert das mit einigen Weltraumschlachten und skurrilen Aliens, aber bringt etwas auf den Bildschirm, was ein Statement zum heute ist! Es kann gar nicht limks genug sein, denn rechtskonservativer SciFi stelle ich mir unheimlich banal und langweilig vor (wobei sich Konservativismus und SciFi ja sowieso naturgemäß ausschließen). Das kann alles auch so richtig widersprüchlich und auch schön unterhaltsam unsd einfach sein, mit viel Beziehumgsgedöns, aber zeigt uns Utopien, zeigt uns andere Welten! Und für ein entpolisiertes Weltraumwunderland mit ordentlich Ballerei gibt es ja schließlich schon ein anderes Franchise namens Star Wars, das zwar unterhaltsam aber nicht besonders anregend ist.


Veganismus hast du vergessen...

Das Problem ist einfach, dass die Serie auch geguckt werden muss. Eine Serie, die sich nur um Themen dreht, die in linksradikalen Studentengrüppchen diskutiert werden, wird grandios floppen. Der Zuschauer will Entertainment, nicht Erziehung. Es kommt auf die Dosis an.

Noch zur "Genderdebatte". Man muss das auch mal etwas realistisch sehen. Das ist ein non-issue, dass nur ein winziges Grüppchen beschäftigt. In der Hierarchie der Probleme kommen zuerst mal Dinge wie die in manchen Gegenden rasende Bevölkerungszunahme. Genderkram kommt dann irgendwann ganz zum Schluss. Nur, um mal die Proportionen zu wahren. wink.gif

Der Beitrag wurde von Voivod bearbeitet: 16. Aug 2016, 15:18


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Performa475
Beitrag 16. Aug 2016, 16:56
Beitrag #33





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Hallo, Voivos! Auf welchem Planeten öebst du? Die von mir genannten Themen werden doch gerade weltweit diskutiert. Das allles limksradikalen Studenten zuzuordnen ist doch nur eine Platitüde. Mir ist zumindes bisher entgangen, dass Picard als linksextremer Revoluzzer durchgeht. Nichtsdestotrotz, ich erwarte von Discovery nicht weniger als eine Revolution des SciFi im TV. So wie es TOS und TNG geleistet haben. VOY,,DS9 imd ENT hatten immer das Problem, dass sie keine Eigenständigkeit besaßen, sondern nur der Abklatsch von etwas anderem waren. Mich interessiert auch einfach nicht Game of Thrones, Breaking Bad, Sons of Anarchy oder House of Cards in den Weltraum zu verlegen. Discovery sollte estwas Großes sein mit radikalen Themen sowie mit neuen Perspektiven umd Erzählweisen. Also nichts anderes als SciFi welches unsere Denk- und Sehgewohnheiten in Frage stellt. Im Grunde genommen also so, wie es die oben genannten Serien auch geleistet haben. Das Franchise muss einen eigenen Weg gehen. Es solte nicht das Abziehbild vorangegangener Star Trek Serien sein und es sollte nicht Non-SciFi-Serien kopieren. Macht etwas Originelles, überrascht uns alle, fordert uns heraus, revolutioniert Science Fiction und schreibt euch in die Geschichte des Fernsehens ein!
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Voivod
Beitrag 16. Aug 2016, 19:04
Beitrag #34


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ZITAT( Performa475 @ 16. Aug 2016, 17:56) *
Hallo, Voivos! Auf welchem Planeten öebst du? Die von mir genannten Themen werden doch gerade weltweit diskutiert. Das allles limksradikalen Studenten zuzuordnen ist doch nur eine Platitüde. Mir ist zumindes bisher entgangen, dass Picard als linksextremer Revoluzzer durchgeht. Nichtsdestotrotz, ich erwarte von Discovery nicht weniger als eine Revolution des SciFi im TV. So wie es TOS und TNG geleistet haben. VOY,,DS9 imd ENT hatten immer das Problem, dass sie keine Eigenständigkeit besaßen, sondern nur der Abklatsch von etwas anderem waren. Mich interessiert auch einfach nicht Game of Thrones, Breaking Bad, Sons of Anarchy oder House of Cards in den Weltraum zu verlegen. Discovery sollte estwas Großes sein mit radikalen Themen sowie mit neuen Perspektiven umd Erzählweisen. Also nichts anderes als SciFi welches unsere Denk- und Sehgewohnheiten in Frage stellt. Im Grunde genommen also so, wie es die oben genannten Serien auch geleistet haben. Das Franchise muss einen eigenen Weg gehen. Es solte nicht das Abziehbild vorangegangener Star Trek Serien sein und es sollte nicht Non-SciFi-Serien kopieren. Macht etwas Originelles, überrascht uns alle, fordert uns heraus, revolutioniert Science Fiction und schreibt euch in die Geschichte des Fernsehens ein!


Ok ok, wenn du das so siehst. Du erwartest definitiv zuviel....

Nein, "Genderproblematik" wird nicht gerade weltweit diskutiert. Nur so als Beispiel... Vielleicht in deiner sozialen Blase oder in Gender Studies-Vorlesungen von subventionierten Pseudowissenschaftern, aber den meisten Leuten geht das Thema schlichtweg am Arsch vorbei. Zurecht.

Eine TV-Serie hat nicht den Anspruch, irgendwas zu revolutionieren... Wer eine Ideologie oder Agenda promoten will, soll ein Buch schreiben und hoffen, dass sich jemand für die Thesen interessiert. Star Trek ist dafür nicht das geeignete Medium.

Himmelherrgott! mrgreen.gif


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Blaidd_Drwg
Beitrag 16. Aug 2016, 22:33
Beitrag #35


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Auch wenn es einigen nicht passen mag, Star Trek wollte schon immer ein Spiegelbild der aktuellen gesellschaftlichen Situation sein.
Diejenigen die sich heute über homosexuelle Charaktere bzw. schon darüber echauffieren wenn ein Hauptcharakter weiblich ist, wären wohl in den 60ern ähnlich empört über den Fakt gewesen das es einen schwarzen Charakter gab der nicht der Hausdiener war.
Noch hat man nicht mehr als ein schlecht animiertes hässliches Raumschiff gesehen, da kann man sich noch nicht groß über die Serie äußern. Bin nur ein wenig skeptisch, dass es nach Enterprise wieder eine Prequel - Serie ist.


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Voivod
Beitrag 16. Aug 2016, 23:06
Beitrag #36


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ZITAT(Blaidd_Drwg @ 16. Aug 2016, 23:33) *
Auch wenn es einigen nicht passen mag, Star Trek wollte schon immer ein Spiegelbild der aktuellen gesellschaftlichen Situation sein.
Diejenigen die sich heute über homosexuelle Charaktere bzw. schon darüber echauffieren wenn ein Hauptcharakter weiblich ist, wären wohl in den 60ern ähnlich empört über den Fakt gewesen das es einen schwarzen Charakter gab der nicht der Hausdiener war.
Noch hat man nicht mehr als ein schlecht animiertes hässliches Raumschiff gesehen, da kann man sich noch nicht groß über die Serie äußern. Bin nur ein wenig skeptisch, dass es nach Enterprise wieder eine Prequel - Serie ist.


Nein, "Star Trek" wollte nie sowas sein. Star Trek ist auf dem Mist eines klassischen "Liberals" der 60er gewachsen, und er hat ein paar Bruchstücke seiner Weltanschauung in die Serie einfließen lassen. Roddenberry war nie ein "Linker", er war nur ein säkulärer Humanist seiner Zeit. Er wollte vor allem Geld verdienen mit einer Fernsehserie, in der ein paar Leute im Universum rumgurken und Abenteuer erleben... Hört endlich auf, aus Trek etwas zu machen, was es nie war. Trek war nie die Speerspitze irgend einer Ideologie und schon gar nicht das Vehikel von neuzeitlichen "Progressiven". Get a grip.


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Beitrag 16. Aug 2016, 23:19
Beitrag #37


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Ausserdem war Roddenberry ein Kokser und hat alles gevögelt, was vor seiner Latte aufgetaucht ist. Da spricht nix dagegen, er war halt ein Arsch, Teil der Filmindustrie. Wenn er wüsste, was seiner Schöpfung heute alles angedichtet wird, würde er sich totlachen.

Niemand hat die Deutungshoheit über Trek, am wenigsten die Plüschtrekkies. Star Trek ist für alle da.

Der Beitrag wurde von Voivod bearbeitet: 16. Aug 2016, 23:21


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logan3333
Beitrag 16. Aug 2016, 23:34
Beitrag #38


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ZITAT
Auch wenn es einigen nicht passen mag, Star Trek wollte schon immer ein Spiegelbild der aktuellen gesellschaftlichen Situation sein.
Diejenigen die sich heute über homosexuelle Charaktere bzw. schon darüber echauffieren wenn ein Hauptcharakter weiblich ist, wären wohl in den 60ern ähnlich empört über den Fakt gewesen das es einen schwarzen Charakter gab der nicht der Hausdiener war.
Noch hat man nicht mehr als ein schlecht animiertes hässliches Raumschiff gesehen, da kann man sich noch nicht groß über die Serie äußern. Bin nur ein wenig skeptisch, dass es nach Enterprise wieder eine Prequel - Serie ist.


Schwarzer Charakter als Offizier war ein Tabubruch in den 60ern, nur ein homosexuelles Mitglied / weibliche Offiziere auf der Brücke ist im TV lange kein Tabubruch mehr. Gibt es überall.


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Voivod
Beitrag 16. Aug 2016, 23:53
Beitrag #39


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ZITAT(logan3333 @ 17. Aug 2016, 00:34) *
ZITAT
Auch wenn es einigen nicht passen mag, Star Trek wollte schon immer ein Spiegelbild der aktuellen gesellschaftlichen Situation sein.
Diejenigen die sich heute über homosexuelle Charaktere bzw. schon darüber echauffieren wenn ein Hauptcharakter weiblich ist, wären wohl in den 60ern ähnlich empört über den Fakt gewesen das es einen schwarzen Charakter gab der nicht der Hausdiener war.
Noch hat man nicht mehr als ein schlecht animiertes hässliches Raumschiff gesehen, da kann man sich noch nicht groß über die Serie äußern. Bin nur ein wenig skeptisch, dass es nach Enterprise wieder eine Prequel - Serie ist.


Schwarzer Charakter als Offizier war ein Tabubruch in den 60ern, nur ein homosexuelles Mitglied / weibliche Offiziere auf der Brücke ist im TV lange kein Tabubruch mehr. Gibt es überall.


Der ganze "Ruhm" von Trek scheint für manche immer noch auf der Heldentat von Uhura zu beruhen. In Sachen Tabubruch und social commentary hinkt Trek Serien wie "Orange is the new Black" Lichtjahre hinterher. Zwei Minuten OitnB sind mutiger und progressiver, als es die neue Trekserie je sein könnte. Trotz Schwulen, Lesben, Transsexuellen, genderfluiden Charakteren, Schwarzen, Gelben, Rosaroten, Aliens mit sieben Geschlechtern... Meinereiner hofft lieber auf gute Stories.


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Performa475
Beitrag 17. Aug 2016, 13:17
Beitrag #40





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Tja, und warum sollte das, was OinB leistet nicht auch Discovery leisten? Ich verstehe deine Argumentation nicht mehr. Liegt aber vielleicht daran, dass du ST zu sehr auf TOS reduzierst. Alle anderen Serien im Franchise haben Statements zu gesellschaftspolitischen Diskussionen abgegeben. Das mag man für gelungen halten oder auch nicht, es ist aber sicherlich ein existenzieller Teil des Franchise.Na, warten wir mal ab...
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Der RvD
Beitrag 17. Aug 2016, 13:38
Beitrag #41


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Zum Thema Roddenberry schmeiße ich einfach mal einen Facebook-Post von David Gerrold in den Raum (letztes Jahr im Zuge einer ähnlichen Diskussion im Rahmen von SF-Romanen entstanden):

https://de-de.facebook.com/david.gerrold/po...204973223422658

ZITAT(Ausschnitt aus Gerrolds Post)
I was there. I know what Gene Roddenberry envisioned. He went on at length about it in almost every meeting. He wasn't about technology, he was about envisioning a world that works for everyone, with no one and nothing left out. Gene Roddenberry was one of the great Social Justice Warriors. You don't get to claim him or his show as a shield of virtue for a cause he would have disdained.

Most of the stories we wrote were about social justice. "The Cloud Minders," "A Taste Of Armageddon," "Errand Of Mercy," "The Apple," "Let That Be Your Last Battlefield," and so many more. We did stories that were about exploring the universe not just because we could build starships, but because we wanted to know who was out there, what was our place in the universe, and what could we learn from the other races out there?


...

ZITAT
The continuing denigration of women and minorities as "the Social Justice Warrior Glittery Hoo Ha crowd" leaves me wondering ... are you folks in favor of social injustice?

If you're against "the Social Justice Warrior Glittery Hoo Ha crowd" then we to wonder if you're in favor of the denial of civil rights to women, blacks, LGBT, immigrants, and other minorities?

Because if that's what you stand for -- a return to the days of sexism, racism, misogyny, and discrimination -- then you really shouldn't be pointing to Star Trek as your inspiration. Because that's not what Star Trek was about. Honest. I was there.


That said: Für die kommende Serie wird es alleine von Belang sein, was Fuller über diese Themen denkt, nicht Roddenberry. Aber alle bisherigen Aussagen seinerseits scheinen darauf hinzuweisen, dass er voll und ganz in Genes Tradition steht.


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logan3333
Beitrag 17. Aug 2016, 16:28
Beitrag #42


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@The RvD Was du da im Gerrold Post liest ist nichts weiter als eine Anektote, Roddenberry lebt nicht mehr und wir kennen seine Ansichten nur durch Star Trek TOS, nicht durch jemand anderen. Star Trek war in sich wiedersprüchlich und war nie um einfache Antworten bemüht, im Gegenteil Antworten sind nie einfach.

ZITAT
I was there. I know what Gene Roddenberry envisioned. He went on at length about it in almost every meeting. He wasn't about technology, he was about envisioning a world that works for everyone, with no one and nothing left out. Gene Roddenberry was one of the great Social Justice Warriors. You don't get to claim him or his show as a shield of virtue for a cause he would have disdained.


Sicher, eine Welt die für alle funktioniert. Außer den Redshirts wenn sie von den Klingonen, Weltraummonstern usw... vernichtet werden. Oder allen anderen Problemen. Hungersnöten/Krankheiten auf bestimmten Kolonien, Parasiten (Tribbles) usw... Kriegen und Schlachten zwischen der Föderation und den anderen Imperien. Oder einfach Artefakte aus dem Universum die Schiffe oder Kolonien vernichten.

ZITAT
Most of the stories we wrote were about social justice. "The Cloud Minders," "A Taste Of Armageddon," "Errand Of Mercy," "The Apple," "Let That Be Your Last Battlefield," and so many more. We did stories that were about exploring the universe not just because we could build starships, but because we wanted to know who was out there, what was our place in the universe, and what could we learn from the other races out there?


Er pickt sich genau die Folgen heraus die ihm zusagen, den Rest ignoriert er einfach.

ZITAT
If you're against "the Social Justice Warrior Glittery Hoo Ha crowd" then we to wonder if you're in favor of the denial of civil rights to women, blacks, LGBT, immigrants, and other minorities?

Because if that's what you stand for -- a return to the days of sexism, racism, misogyny, and discrimination -- then you really shouldn't be pointing to Star Trek as your inspiration. Because that's not what Star Trek was about.


Ich verstehe alles ist schwarz/weiß. Gut oder Böse. Es gibt keine Mitte. Kritik ist nicht erwünscht. Einfache Einteilung, bloß nicht nachdenken.

ZITAT
Honest. I was there.

Ich glaube ihm nicht.

Der SJW Begriff wird gerne von allerhand Leuten mit einer Agenda vor sich her getragen. Toleranz wird als Fassade verwendet um teilweise sehr schlechte Politik zu rechtfertigen. Das Unrecht von Leuten aus den benachteiligten Gruppen dadurch zu eine Art Abenteuerspielplatz für gewisse Leute die sich da durch ihre eigene Selbstdarstellung besser fühlen wollen, ohne das sich für die selben Gruppen etwas verbessert.

Star Trek ist keine Entschuldigung dafür die Realität zu leugnen.

Wisecrack - Philosophy of South Park

Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 17. Aug 2016, 16:31


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Performa475
Beitrag 17. Aug 2016, 16:52
Beitrag #43





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Zitat: "Waffengesetz (WaffG)
§ 51 Strafvorschriften

(1) Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer entgegen § 2 Abs. 1 oder 3, jeweils in Verbindung mit Anlage 2 Abschnitt 1 Nr. 1.2.1, eine dort genannte Schusswaffe zum Verschießen von Patronenmunition nach Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 3 Nr. 1.1 erwirbt, besitzt, überlässt, führt, verbringt, mitnimmt, herstellt, bearbeitet, instand setzt oder damit Handel treibt.
(2) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung solcher Straftaten verbunden hat, unter Mitwirkung eines anderen Bandenmitgliedes handelt."

Das ist aber sehr billig argumentiert. Woher hat du diese Lebensweisheit? Ich behaupte das Gegenteil, und nu? Es ist doch völlig unsinnig Leuten etwas zu unterstellen, was man schlichtweg nicht wissen kann (niemand kann in den Kopf des anderen schauen außer Spock). Nur weil es einem nicht passt (und diese Motive würden mich mal interessieren), dass es offensichtlich Menschen gibt, die sich aktiv für soziale Gerechtigkeit einsetzen wird hier auf vielfältige Art verleumdet, mit Plattitüden gearbeitet und mit rechten Kampfbegriffen gearbeitet ... für mich sehr befremdlich Es mag eine Menge auch persönlicher Motive geben, um sich für alle möglichen Formen sozialer Gerechtigkeit zu engagieren; es mögen auch unlautere Motive sein, das macht aber die Sache an sich nicht falsch. Ich finde es schon langsam beunruhigend, dass hier Positionen vertreten werden, die nichts anderes als Verunglimpfungen sind. keine Tatsachen, keine Fakten einfach nur mal Blabla, irgendetwas wird dann schon hängen bleiben beim Linke-Bashing.
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Performa475
Beitrag 17. Aug 2016, 16:55
Beitrag #44





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Sorry, Kopierfunktion nicht im Griff gehabt. zietieren wollte ich das aus dem Post von logan333:

"Der SJW Begriff wird gerne von allerhand Leuten mit einer Agenda vor sich her getragen. Toleranz wird als Fassade verwendet um teilweise sehr schlechte Politik zu rechtfertigen. Das Unrecht von Leuten aus den benachteiligten Gruppen dadurch zu eine Art Abenteuerspielplatz für gewisse Leute die sich da durch ihre eigene Selbstdarstellung besser fühlen wollen, ohne das sich für die selben Gruppen etwas verbessert. "
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logan3333
Beitrag 17. Aug 2016, 17:54
Beitrag #45


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ZITAT
Das ist aber sehr billig argumentiert. Woher hat du diese Lebensweisheit?

Habe ich schon beim Erstellen des Posting mit verlinkt.

ZITAT
Ich behaupte das Gegenteil, und nu?

Du hast keinen Unterbau oder Beweise für deinen Standtpunkt. Wisecrack - The Philosophie of South Park

ZITAT
Es ist doch völlig unsinnig Leuten etwas zu unterstellen, was man schlichtweg nicht wissen kann (niemand kann in den Kopf des anderen schauen außer Spock). Nur weil es einem nicht passt (und diese Motive würden mich mal interessieren), dass es offensichtlich Menschen gibt, die sich aktiv für soziale Gerechtigkeit einsetzen wird hier auf vielfältige Art verleumdet, mit Plattitüden gearbeitet und mit rechten Kampfbegriffen gearbeitet ... für mich sehr befremdlich Es mag eine Menge auch persönlicher Motive geben, um sich für alle möglichen Formen sozialer Gerechtigkeit zu engagieren; es mögen auch unlautere Motive sein, das macht aber die Sache an sich nicht falsch. Ich finde es schon langsam beunruhigend, dass hier Positionen vertreten werden, die nichts anderes als Verunglimpfungen sind. keine Tatsachen, keine Fakten einfach nur mal Blabla, irgendetwas wird dann schon hängen bleiben beim Linke-Bashing.


Das ist ein Ad Hominen gegen mich, und keine schlüssige Argumentation. Einfaches geradezu simples Links/Rechts Weltbild und die Unterstellung das ich rechte Bigotterie rechtfertige ist schlicht und ergreifend falsch. Wie ich oben bereits schrieb es geht nicht um die persönliche Motivation sondern um die teileweise disaströse Politik (Die kann ganz links oder ganz rechts sein kann.) die durch einfaches politisch korrektes Verhalten gerechtfertigt wird ohne das man kritisches Denken oder Logik beachtet. Meine Kritik richtet sich nicht gegen Toleranz sondern an den Mangel an Logik und der Kreation eines Trugbildes das nichts an den Problematik ändert sondern sie nur auf eine "freundliche" "tolerante" Art ignoriert genauso wie ihre rechten Gegenstücke.

Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 17. Aug 2016, 17:57


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Der RvD
Beitrag 17. Aug 2016, 19:16
Beitrag #46


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LOL! @Logan: wenn Du den längst überfälligen, föderationsweiten Rettungsfonds für Opfer von Weltraummonstern, die von den heuchlerischen SJW-Banden schändlicherweise immer vernachlässigt werden, gründest, bin ich der erste, der 200 Quatloos überweist. Gegen die politisch korrekte Weltverschwörung! mrgreen.gif


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Beitrag 17. Aug 2016, 20:24
Beitrag #47


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ZITAT( Performa475 @ 17. Aug 2016, 14:17) *
Tja, und warum sollte das, was OinB leistet nicht auch Discovery leisten? Ich verstehe deine Argumentation nicht mehr. Liegt aber vielleicht daran, dass du ST zu sehr auf TOS reduzierst. Alle anderen Serien im Franchise haben Statements zu gesellschaftspolitischen Diskussionen abgegeben. Das mag man für gelungen halten oder auch nicht, es ist aber sicherlich ein existenzieller Teil des Franchise.Na, warten wir mal ab...


Ja, warten wir ab. First world problems wie die aufgeblasene, belanglose Genderdebatte sind in Serien wie OitnB gut aufgehoben. Ich sehe keinen Sinn darin, solchen belanglosen Schnickschnack ins Weltall des 23. Jahrhundert zu versetzen und auch noch dort zu Tode zu diskutieren, nur weil es der Fetisch einer winzigen Minderheit ist, die das alles für furchtbar relevant hält und sich bei diesen Themen einen abrubbelt und alles und jeden damit zutextet. Trek muss die breite Masse ansprechen, nicht ideologische Sondergrüppchen, die sich auf Randthemen einschiessen.


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"The human race has natural instincts which give it a means to survive, adapt and overcome, learning through experience, with the point being the evolution of the species. With the advancement of technology however, the animal instincts are restricted more and more, leaving a void to be filled. The beast must be fed."

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Beitrag 17. Aug 2016, 20:32
Beitrag #48


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Isses nicht eigentlich das firstworldigste aller first world problems, sich lautstark und ausdauernd darüber im Internet zu beschweren, dass andere Leute gerne Probleme besprochen sehen würden, die man selber nicht für wichtig/würdig hält?...

...finde ich jedenfalls. Und ich BIN die breite Masse (also Trekkie). mrgreen.gif


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Beitrag 17. Aug 2016, 20:40
Beitrag #49


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ZITAT(Der RvD @ 17. Aug 2016, 21:32) *
Isses nicht eigentlich das firstworldigste aller first world problems, sich lautstark und ausdauernd darüber im Internet zu beschweren, dass andere Leute gerne Probleme besprochen sehen würden, die man selber nicht für wichtig/würdig hält?...

...finde ich jedenfalls. Und ich BIN die breite Masse (also Trekkie). mrgreen.gif


Die neue Serie soll ruhig zeigen, was die Macher wollen. Wenn sie auf den SJW-Trip aufsteigen wollen und belanglose lifestyle-Themen bedienen wie der "Stern" oder die "Huffington Post", nur zu. Man muss sich dann nur nicht wundern, wenn niemand zugucken will.





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Der RvD
Beitrag 17. Aug 2016, 20:46
Beitrag #50


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