|
Seitenoptionen
|





|
|
Stephan Mark (sm), Floris Reimbold (fr), Lorenz Ulrich (ulr), Marvin Luchs (ml), Markus Peter Populorum (mp) Enthusiasmus pur für Ensign Mayweather Anthony Montgomery ist neugierig auf "Enterprise" Anthony Montgomery wird in der neuen Trek-Serie Ensign Travis Mayweather spielen, den afro-amerikanischen Steuermann der Enterprise. TrekNation sprach mit ihm über seine Einstellung zur Rolle und die Gemeinsamkeiten von Anthony Montgomery und Travis Mayweather. Mit der fünften "Star Trek"-Serie, die bald in den USA startet und in welcher er den Steuermann des Schiffes, Travis Mayweather, spielt, ist Anthony Montgomery unleugbar zufrieden. Seiner ansteckend wirkenden positiven Persönlichkeit kann man sich schwer entziehen, und er verkörpert ganz natürlich diese Charakterzüge, die man bei "Star Trek" erwartet.
Das nächste Mal sollte Anthony schon für "Enterprise" vorsprechen. "Die Beziehung mit dem Casting-Büro hatte ja schon bestanden, und als ich eingeladen wurde, war ich gerade dabei, die Arbeit an einem anderen Pilotfilm abzuschließen. Ich flog an einem Mittwoch in den Norden und drehte, und die haben mich am Freitag vorher angerufen, ob ich am Montag kommen könnte. Ich traf mich mit Ron, und weil ich wusste, dass ich bald wieder weg sein würde, bat ich darum, dass ich am Dienstag zurückkommen dürfte, um die Produzenten zu treffen. Ich durfte, und so traf ich Rick Berman, Brannon Braga, Jim Conway [Regisseur des Pilotfilms], und ich glaube, ich traf mich auch mit Merri Howard an jenem Tag. Also verließ ich die Stadt, um zu drehen, und als ich weg war, hatte Paramount angerufen, und als ich am Sonntag zurückkam, sagte mir mein Agent, dass das Casting abgeschlossen sei. Am Montag wurde ich fürs letzte Vorsprechen angerufen, und am Dienstag war ich bei Paramount. Ich ging anschließend ins Büro meines Agenten und nach nur zehn Minuten erfuhr ich, dass ich die Rolle hatte." Wie war seine Reaktion auf diese Neuigkeiten? "Ich schrie, schrie wirklich laut", berichtet er, "Ich musste lachen und gab meinem Agenten ein anderes Skript zurück, das ich gerade am Lesen war. Es war wie 'Ich glaub, dafür muss ich jetzt nicht mehr vorsprechen.'. Es war großartig und spaßig, der ganze Prozess. Wir sind Schauspieler von Beruf, aber eher professionelle Vorsprecher, bis wir eine Rolle kriegen, und wir bekommen viel weniger Rollen als wir vorsprechen." "Ich gab nicht mehr auf das Vorsprechen als das, was es war. Ich sagte mir, ich werde mein Bestes geben und dann liegt es in ihren Händen und in denjenigen von Gott, ob ich die Rolle kriege oder nicht. Einige Rollen bekommt man, andere nicht. Ich denke nicht daran, mir jeweils Vorwürfe zu machen, wenn ich einen Job nicht bekam, denn ich habe begriffen, dass es so viele Variablen gibt, die mitspielen und auf die man selbst keinen Einfluss haben kann. Und zudem hat [die Karriere] für mich erst angefangen." Anthony hatte zuvor schon einige "Star Trek"-Folgen gesehen, aber es war die Original-Serie, mit der er aufgewachsen ist. "Nicht in den 60ern, da war ich ja noch nicht geboren", erklärt er. "Ich war kein Trekkie, aber wenn ich eingestellt hatte, habe ich nicht wieder umgestellt. Aber ich konnte mir von Folge zu Folge nicht merken, wer da was gemacht hat. Und auch das Technobabble, ich hab nie begriffen, was das für Dinge waren, ich wusste nur, dass es cool war. Ich mochte immer die Tatsache, dass 'Star Trek' einer dieser Serien ist, in denen sie mit deiner Vorstellungskraft Dinge tun, die du nie für möglich gehalten hast. Und das liebte ich." Indem er bei "Enterprise" mitspielt, ist Anthony jetzt in der ungewöhnlichen Position, in einer Serie zu sein, die vor der klassischen Serie, die er als Kind gesehen hat, spielt. Fünf Episoden sind [zum Zeitpunkt des Interviews] schon abgedreht, die erste Staffel ist also immer noch auf dem Weg. Und schon diese Folgen schienen etwas undurchsichtig, aber am merkwürdigsten war seine erste Szene auf der Brücke, erinnert sich Anthony. "Als Steuermann bin ich eigentlich nur dabei, wenn die anderen auf der Brücke sind und alle ihren Job tun oder wenn ich ein Shuttle fliege. In der ersten Szene, an die ich mich erinnere, war ich mit Scott Bakula, Jolene [Blalock], die als Vulkanierin immer auf der Brücke ist, mit Dominic Keating, der den taktischen Offizier spielt, und Linda Park als Komm-Offizier auf der Brücke. Linda sitzt rechts von mir. Wir fünf sind immer auf dem Set, wirklich fast immer. Der Ingenieur kommt manchmal rauf, oder der Wissenschaftsoffizier. Aber wir fünf sind immer auf der Brücke - und das war auch in meiner ersten Szene so. Zusammen mit diesen Leuten und diesem Gefühl an der Steuerkonsole war es wie 'Das ist meine Show.', wow. Einfach großartig. Und ich lachte laut, und ich lache immer noch." Schauspieler in "Star Trek" sind dafür bekannt, dass zwischen ihnen eine großartige Chemie herrscht, am Set und außerhalb. Und auch "Enterprise" scheint dabei keine Ausnahme zu sein. "Es macht soviel Spaß", antwortet Anthony ohne zu zögern. "Jedermann ist einfach toll, angefangen mit Scott Bakula, der unseren Captain spielt. Es ist fantastisch mit Scott zu arbeiten, und weil er so viel Erfahrung hat, steht er für uns immer zur Verfügung. Scott ist offen für alles, für was wir ihn brauchen. Es ist einfach großartig. Wie 'Nun, du machst das [Schauspielern] schon so lange, was denkst du hierüber?' Und dann setzt er sich einfach und erzählt. Es ist toll, solche Einsichten von anderen Leuten zu hören."
Montgomery fühlt sich mit den anderen Schauspielern sicherlich wie zu Hause. "Es ist wundervoll unter Leuten zu sein, die alle gleichzeitig ihre richtige Karriere beginnen. Jeder hatte seine mittelmäßigen Rollen und Erfolge, aber abgesehen von Scott beginnen wir anderen sechs unsere Karriere gleichzeitig. Es ist großartig, die Frauen sind wie meine Schwestern und die Männer wie meine Brüder. Es ist wirklich, wirklich cool. Eine echt spaßige Zeit." Jedoch hat Montgomerys Enthusiasmus manchmal auch eine andere Seite. "Das ist nicht mein erster Job", sagt er. "Es ist wirklich komisch, wie viele Leute mich fragen 'Ist das dein erster Job?' Nein, ist es nicht! Jede Frage, die ich habe, stelle ich sofort", meint der Schauspieler weiter. "Ich frage andauernd. Ich bin von Natur aus neugierig und spreche mit Scott darüber." "Star Trek" ist bekannt dafür, eine Besetzung zu haben, die Spaß beim Drehen hat. Schauspieler wie Tim Russ von "Voyager" haben den Ruf, Spaßvögel zu sein. Montgomery denkt darüber nach, wer bei der "Enterprise"-Besetzung der Spaßvogel ist. "Ich vermute, sie würden sagen ich, weil ich die ganze Zeit lache", sagt er. "Als ich auf der Schule war, war ich derjenige, der die meisten Witze gemacht hat. Aber ich bin älter geworden, ich bin nun erwachsen. Ich verstehe, dass ich nicht zum Set gehen und den Dreh stören kann. Aber ich mag die Tatsache, dass die Produzenten, die Schauspieler und alle anderen mich so akzeptiert haben, wie ich bin. Das finde ich lustig, es macht Spaß, ein Raumschiff zu fliegen, ohne dass meine Füße jemals den Boden verlassen. Wir haben Spaß, aber meine Witze bleiben im Rahmen, ich übertreibe es nicht." Es mag eine Weile dauern, bis sich die Schauspieler eingelebt haben, aber Montgomery glaubt nicht, dass er sich nur gut benimmt, weil es eine neue Serie ist. "Ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, schließlich ändert sich jeder", erklärt er. "Aber nein, ich bin so, ob ich sage 'Hallo, Sir!', oder ob ich gar nichts sage. Das ist ein Job, und es ist nicht nur ein Job, es ist eine Karriere. Ich habe einen Schauspielabschluss in Theater und Dramen, also mache ich das, was ich vorhatte. Ich werde immer den gebührenden Respekt geben, weil das die Leute sind, die mir erlaubt haben, in diesem Moment mit ihnen zu telefonieren." Wenn "Enterprise" den Kurs seiner drei Vorgänger verfolgt, könnte es für sieben Jahre laufen. Das ist sicherlich eine lange Zeit und es ist leicht, sich unbefriedigt zu fühlen, so wie andere Schauspieler früher, als sie Enttäuschung über die Serie, an der sie arbeiten, geäußert haben. Montgomerys positive Einstellung bedeutet jedoch, dass er vielleicht nie zu diesem Punkt kommt wird. "Es ist lustig, weil eine Menge der Leute schon ewig zusammen sind - wie viele auf dem Set. Sie arbeiten hier seit sieben oder gar vierzehn Jahren. Eine Menge der Leute hier haben schon viele verschiedene Crews und Besetzungen gesehen. Sie sagen 'Wir werden sehen, wie du dich in der dritten Staffel oder am Ende der sechsten Staffel fühlst.' Nun, mein Leben wird dann nur besser sein. Aber okay, wir werden sehen, wie ich mich zu diesem Zeitpunkt fühle! Ich habe einfach vor, das zu genießen und kann nichts Negatives daran finden. Ich kann über das, was ich mache, nichts Schlechtes sagen, weil soweit ich beteiligt bin, daran nichts Schlechtes ist. Es ist ein Wachstumsprozess, es ist alles ganz neu und es wird lustig, Teil dieser Neuheit zu sein." Montgomery findet seine Rolle faszinierend und denkt sicherlich, dass er eine Menge seiner Persönlichkeit in die Rolle einbringen kann. "Travis ist sehr einzigartig, dadurch dass er auf Transportschiffen aufgewachsen ist", erklärt er. "Travis ist im Weltraum aufgewachsen, so dass er ein größeres Talent für Weltraumerforschung hat, als viele der anderen Besatzungsmitglieder, einschließlich des Captains. Seine Eltern arbeiteten auf Transportschiffen, so dass er die Möglichkeit hatte, eine Menge zu sehen, und er zu verschiedenen Planteten gehen konnte, viel mehr als andere Besatzungsmitglieder. Für mich als Schauspieler wird es lustig sein, die richtige Balance zu finden. Die geschickte Balance, die Erfahrung von Travis einzubringen, ohne so fade zu sein, dass es jedes Mal, wenn man ihn sieht, heißt: 'Captain, da ist ein weiterer Ionensturm voraus.' Ich möchte nie denken 'Okay, ich muss heute wieder zur Arbeit gehen'. Wenn mein Wecker klingelt, selbst wenn es morgens um fünf Uhr ist, springe ich glücklich aus dem Bett. Ja, ich werde heute arbeiten gehen! Ich glaube, dass sie mich gecastet haben, weil ich genau so bin und so soll auch Travis sein. Travis ist ein Forscher. Ich denke also, dass sie in meiner Sprechprobe gespürt haben, dass ich von Natur aus neugierig bin. Ich werde in ihn so viel von mir selbst einbringen, wie es in diesem 'Star Trek'-Universum möglich ist." Montgomery weiß jedoch nicht, welche Entwicklung seine Rolle haben wird, aber das beunruhigt ihn nicht sehr. "Ich weiß es nicht. Ich bin mir nicht sicher", gibt er zu. "Wir haben noch nicht wirklich darüber gesprochen. Wir haben über die Rolle von Connor Trinneer gesprochen, er und Travis sind die besten Freunde. Man wird die Entwicklung ihrer Beziehung sehen können. Das ist in etwa das, was ich über zukünftige Episoden weiß und man bekommt davon einen Eindruck in den Dingen, die er und ich in den bereits gedrehten Episoden zusammen gemacht haben. Man wird also noch mehr von der Entwicklung zu sehen bekommen, aber ich denke, dass sie jeden so viel wie möglich einbeziehen wollen. Ich bin mir nicht sicher, was sie geplant haben und ehrlich gesagt ist mir das auch egal. Ich freue mich auf alles, was sie mir vorsetzen."
Afroamerikaner in einer Show wie "Star Trek" repräsentieren zu können, wurde für eine Reihe von Schauspielern zur Hauptaufgabe. Allen voran Avery Brooks. "Es ist etwas, über das ich oft nachdenke", sagt Anthony. "Ich stehe nicht jeden Morgen auf und denke mir 'Okay, heute bist du wieder der schwarze Mann in den unendlichen Weiten.' Dennoch spukt es ständig in meinem Unterbewusstsein, da ich nun mal der Afroamerikaner bin. Ich bin ein guter Mensch, ich habe ein großes Herz. Du kannst ein großes Rollenvorbild sein, wenn du einfach so bleibst, wie du bist. So werde ich es machen - ich werde zur Arbeit gehen, werde nur Positives ausstrahlen, werde mein Bestes geben, und mein inneres Selbst wird mich dazu inspirieren. Ich wuchs im Mittleren Westen auf. Dort gibt es viel Rassismus. Ich will nicht, dass die Schwarzen von dem lernen, was ich im Fernsehen zeigen werde. Ich möchte, dass alle Menschen meine Entwicklung auf allen Ebenen der Serie nachvollziehen können. Es ist sehr wichtig. Ich bin der nächste Afroamerikaner im Weltall, das ist eine große Bürde, aber ich werde mich davon nicht beeindrucken lassen. Ich bin, was ich bin, und ich spiele, was ich bin. Nicht mehr und nicht weniger." Anthony scheint sich sehr viel vorgenommen zu haben - dennoch ist er sich der großen Verantwortung, die "Star Trek" und sein Fankreis mit sich bringen, bewusst. "Es kann richtig überwältigend sein. Ganz bestimmt sogar. Ich komme aus Indianapolis, Indiana. Dort gibt es nichts. Ich sage nicht, dass es eine kleine Stadt ist; Indianapolis hat mehrere Millionen Einwohner, aber es ist noch weit von einer Metropole wie L.A. entfernt. Als ich also das erste Mal nach L.A. kam, sah ich die Stadt wie alle anderen, die aus dem Mittleren Westen stammen. Es ist nicht wie im Fernsehen. Auch das 'Star Trek'-Universum, das ich aus dem Fernsehen kannte, ist ein komplett anderes. Manchmal werde ich ziemlich nervös, auch wenn ich versuche, diese Gefühle zu unterdrücken. Aber es ist nun einmal, wie es ist. Wäre ich ein Maler oder ein Tapezierer, wäre ich wohl kaum in L.A. Ich bin aber Schauspieler und somit muss ich mit den Fans fertig werden; ob sie nun aggressiv sind oder nicht. Es ist nun einmal ihre Welt, ihre Realität und ich möchte ein Teil davon sein. Das bringt der Job halt mit sich. Als Schauspieler bekommst du Fans aus allen Bereichen des Lebens. Es gibt da keinen Unterschied, mit der Ausnahme, dass die 'Star Trek'-Fans sich bereits etabliert haben. Ich liebe sie deswegen und möchte soviel ich kann zu ihrem Universum beitragen." "Star Trek" ist auch bekannt für die zahlenreichen Conventions, und Anthony wurde bereits eingeladen, einige zu besuchen. Trotzdem werden die Fans noch eine Weile geduldig sein müssen, wenn sie Anthony sehen wollen. "Ich wurde bereits angefragt, ob ich an Conventions kommen könnte, aber ich konzentriere mich nicht auf diese. Sie sind alle etwas Zusätzliches, und dies hier ist die Realität", erklärt er. "Ich konzentriere mich aufs Schauspielern und darauf, der beste Schauspieler zu sein, der ich sein kann; auch stelle ich sicher, dass ich das mache, was ich für meinen Job tun muss. Ich freue mich darauf, diese [Conventions] zu absolvieren; momentan kümmere ich mich einfach noch nicht um diesen Teil. Darum habe ich meinem Manager aufgetragen, jeden wissen zu lassen, dass ich plane, an Conventions zu gehen, aber nicht, bevor ich bereit bin, dies zu tun." Trotz der Tatsache, dass schon fünf Episoden gefilmt wurden, als das Interview mit ihm geführt wurde, hat er noch kaum etwas vom fertigen Produkt gesehen. "Ich bin keiner dieser Schauspieler, die gerne Tagesaufnahmen sehen, weil ich auch sehr kritisch gegenüber mir bin. Ich habe meine ersten zweieinhalb Minuten kürzlich an der TCA [Television Critics Association, bei der UPN ihren Sendeplan vorgestellt hat] gesehen. Sie wissen ja, wie die sind. Es ging mir etwa so wie 'Oh Gott, das sind ja wir!'", schreit er. "Ich schrie lachend heraus." Und denkt er, dass die Serie einen guten Start erwischt? "Das denke ich. Aber was weiß ich schon?", lacht er. "Ich bin eben reingekommen und wurde noch nicht gefeuert, darum weiß ich, dass ich meinen Job mache. Jeder und jede ist großartig, und wir arbeiten gut als Team zusammen. Darum weiß ich jedenfalls soweit einmal, dass die Show den richtigen Weg eingeschlagen hat. Die Produzenten und die Cutter, jeder, der an der Zusammenstellung beteiligt sind, stellen sich vor, dass es im visuellen Sinne genau das wird, was es sein soll. Somit ist jeder verzückt. Ich weiß nur das, was ich von den Produzenten erhalte, und jeder ist sehr angetan davon, wie es läuft. Das ist alles, das mich etwas angeht."
"Ich arbeite meine ganze Karriere lang daran, einen Oscar zu bekommen, die ultimative Auszeichnung. Aber eine Action-Figur bekommt man nicht einmal mit 70! Es könnte sein, dass ich in dem Alter endlich einen Oscar bekomme, aber eine Action-Figur gibt man mir schon jetzt! Ich finde es einfach super und freue mich sehr. Wenn ich Leute darüber sprechen höre, denke ich nur 'Yeah, ich habe eine eigene Action-Figur!' Viele kleine Kinder wachsen mit ihren Action-Figuren auf, kämpfen gegen andere Figuren, jagen Schiffe in die Luft und steuern fliegende Untertassen. Ich bin unter sehr schlechten Bedingungen aufgewachsen, das waren also all die schönen Dinge, an die ich mich erinnern kann, 'Oh Mann, ich wünschte, ich könnte dies und das, und ich wäre so gern so und so.' Jetzt kann ich all die Dinge sein, die ich als Kind so gerne gewesen wäre." Seine neue Rolle wird Anthony sehr beschäftigen, aber er hat vor, andere Möglichkeiten nicht aus den Augen zu verlieren, wozu auch eine Zeichentrickserie gehört. "Es ist eine Zeichentrickserie, die von Sport handelt - eine Idee, die ich vor einiger Zeit einmal hatte", erklärt er. "In dieser Position wollen die Leute von mir wissen, woran ich denke und sie interessieren sich für meine Ideen. Es handelt sich dabei nur um Ideen. Was auch immer es ist, ich möchte nur selbst als Person wachsen. Ich will nicht nur als Science-Fiction-Kerl bekannt sein, sondern auch in anderen Gebieten bekannt werden. Darüber habe ich mit meinem Manager geredet, um sicherzustellen, dass ich nicht in diesem einen Genre hängenbleibe. Es stört mich nicht, im Science-Fiction-Genre zu arbeiten, aber ich will nicht nur dafür bekannt sein. Ich möchte alles machen. Solange ich eine gute Karriere habe, mache ich mir darüber allerdings gar keine Gedanken. Ich habe mich bisher nie auf spezielle Dinge konzentriert, sondern in vielen unterschiedlichen Bereichen gearbeitet." Es wäre zu einfach zu denken, dass sich jemand wie Anthony, der sich seiner Arbeit intensiv annimmt, nur Zeit für die Arbeit nimmt. In der Tat wird er mit "Enterprise" sehr beschäftigt sein. Trotzdem genießt er noch immer die Zeit, die er nicht im Studio oder sonst wo bei der Arbeit verbringt. "Ich mag es, auf dem Ozean zu sein. Wenn man in Indiana wohnt, sind die einzigen Wasseransammlungen die Seen. Darum mag ich es sehr, zum Ozean zu gehen und einfach dort zu sitzen. Ich kann stundenlang am Meer sitzen und - für außenstehende Zuschauer - nichts anzuschauen. Aber für mich bedeutet der Ozean weit mehr. Ich liebe es, zu tanzen. Ich liebe es, mit meinen Freunden auszugehen, wenn ich kann, und ich mag auch die Zeit, die ich alleine verbringe. Ich habe herausgefunden, dass mein Leben viel lustiger wurde, und ich mache immer den ganzen Tag lang etwas. So habe ich herausgefunden, dass genau dann, wenn ich nichts mache, wenn ich am nächsten Tag nicht aufs Set muss, keine Interviews geben muss, kein Öffentlichkeitszeugs zu erledigen habe - dass ich dann einfach auf die Straße gehe und herumfahre, ohne Ziel. Ich bin die Art von Person, die einfach das sehen will, was sie noch nie gesehen hat; ich liebe das Erforschen, einfach nach draußen zu gehen. Einmal hatten wir Dreharbeiten bei den Bronson-Höhlen - es ist wunderschön dort. Hätten wir dort nicht gefilmt, wäre ich nie dort gewesen. Darum mache ich nun Dinge wie diese, ich setze mich einfach in mein Auto und fahre die Straße runter." "Wenn ein Restaurant bei mir Interesse weckt, gehe ich dort normalerweise essen. Es ist dann nach dem Motto 'Ich war noch nie zuvor hier, okay.' Ich wurde damit schon einige Male enttäuscht, weil es sich dann eben doch nicht als so großartig herausgestellt hat. Aber dies ist das Beste am Leben. 'Okay, das war eine Erfahrung.' Darum liebe ich es, den größten Teil meiner spärlichen Zeit mit Erfahrungen - und was immer das beinhaltet - zu verbringen." (sm, fr, ulr, ml, mp - 20.08.08 - Quelle: TrekNation.com) Weiterführende Links
|
|
Alle Berichte sind das geistige Eigentum der Autorinnen und Autoren. Jede unautorisierte Übernahme ist ein Verstoß gegen das Urheberrecht. Für Anfragen betreffend Artikel- oder Newsübernahme wenden Sie sich bitte an den Redaktionsleiter. |
|
© TrekZone Network, 1999-2012 |
|

