Michael Müller (mm)
22.09.01
"Enterprise" ist menschliches Trek
Vaughn Armstrong spricht über Admiral Maxwell Forrest
Vaughn Armstrong hat mehr Aliens in "Star Trek" gespielt als irgendein anderer Schauspieler auf der ganzen Welt. Er war schon als Romulaner, Hirogen, Borg, Cardassianer und Vidiianer zu sehen, und zuletzt auch noch als Klingone im "Voyager"-Finale "Endspiel" ("Endgame").
Vaughn Armstrong hat mehr Aliens in "Star Trek" gespielt als irgendein anderer Schauspieler auf der ganzen Welt. Er war schon als Romulaner, Hirogen, Borg, Cardassianer und Vidiianer zu sehen, und zuletzt auch noch als Klingone im "Voyager"-Finale "Endspiel" ("Endgame").
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Vaughn Armstrong als Admiral Maxwell Forrest |
Und jetzt, nach all diesen Rollen, hat er endlich einen menschlichen Charakter bekommen: Im "Enterprise"-Pilotfilm "
Aufbruch ins Unbekannte" ("Broken Bow") spielt er Admiral Maxwell Forrest, den ranghöchsten Offizier in der Sternenflotte. Forrest ist derjenige, der Jonathan Archer zum Captain der Enterprise befördern wird und welcher sich für den Start des neuen Schiffes stark macht.
Vier Tage vor der US-Premiere der fünften Trek-Serie spricht Armstrong in einem kurzen Interview, das von SciFi.com geführt wurde, über den "Enterprise"-Cast, die Unterschiede zwischen "Enterprise" und den anderen Trek-Serien und darüber, ob Admiral Forrest auch noch in weiteren den "Enterprise"-Episoden zu sehen sein wird.
SciFi.com: Erzählen Sie uns ein bisschen von Ihrem Charakter.
Vaughn Armstrong: Meine Charakter heißt bekanntlich Admiral Forrest, und er ist der oberste Chef der Sternenflotte. Ich glaube, der Name des Charakters ist DeForest Kelley [Pille aus der Classic-Serie] gewidmet, und ich fühle mich geehrt, ihn spielen zu dürfen.
SciFi.com: Sie sind also wirklich der ranghöchste Offizier der Sternenflotte?
Armstrong: Ja, das stimmt. Es gibt drei von uns in der Sternenflotte, aber ich bin der ranghöchste von allen. Ich empfinde es als wirklich angenehm. (lacht)
SciFi.com: Und wie haben Sie den Cast so erlebt?
Armstrong: Mit aller Ehrlichkeit - Scott Bakula ist der professionellste und freundlichste Kerl auf der ganzen Welt. Er ist einer der besten Schauspieler, den ich kenne, und einer der nettesten Menschen überhaupt. Ich habe vor über zwölf Jahren schon bei "Zurück in die Vergangenheit" ("Quantum Leap") mit ihm zusammen gespielt.
SciFi.com: Was war das für eine Episode?
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 Armstrong hat gute Erinnerungen an die Zusammenarbeit mit Scott Bakula |
Armstrong: Sie hieß "A Wonderful Leap", und ich war als Donald Trumps Vater zu sehen. Es war eine sehr kleine Rolle, aber ich ging vor wenigen Wochen auf das Set von "Enterprise" und sagte zu Scott "Wir haben uns schon einmal getroffen, weißt du noch?", und er rief sofort "Donald Trumps Vater!". Er wusste also nach zwölf Jahren immer noch, wer ich war. Es war eine tolle Atmosphäre auf dem Set. Die Arbeit steht natürlich im Mittelpunkt, aber es muss niemand gegenüber irgendjemandem wirklich ernst werden, so etwas sieht man hier nicht. Es ist sehr professionell und zugleich auch sehr angenehm.
SciFi.com: Was ist bei "Enterprise" anders im Vergleich zu den anderen Trek-Serien, bei denen Sie schon mitgewirkt haben? Wir wollen keine "schmutzigen Dinge" hören, die nicht an die Öffentlichkeit dürfen - mit der Ausnahme natürlich, Ihnen würde gerade was Bestimmtes einfallen...
Armstrong: Nun, viele Charaktere haben eine vielschichtige Persönlichkeit. Du weißt nie, wie die Leute auf diese oder jene Sache reagieren werden. Aber in den [bisherigen Trek-Serien] war es immer klar, wie die Charaktere reagieren würden. Es waren großartige Serien, aber die neuesten Spin-offs schienen teilweise Personen zu beinhalten, die die perfekte Persönlichkeit eines Menschen darstellen. Und [bei "Enterprise"] ist das jetzt nicht mehr ganz so - das Ganze ist menschlicher.
SciFi.com: Ist Ihre Rolle, Admiral Maxwell Forrest, ein wiederkehrender Charakter?
Armstrong: Das ist etwas, was die Produzenten zu entscheiden haben, aber sie haben mich zu keinen weiteren Vorsprechen gebeten. Aber offensichtlich sollte [die Crew] eigentlich immer, wenn sie zur Erde zurückkehrt, mit mir zu tun haben. Ich hoffe, dies wird auch wirklich einige Mal der Fall sein - wenigstens über den Bildschirm. Ich weiß nicht, ob sie immer verbunden mit der Erde sein werden, aber mein Charakter ist der Kopf der Sternenflotte, also ist er zweifelsohne eine wichtige Person.
SciFi.com: Vielleicht können Sie sich ja zum Captain degradieren.
Armstrong: Das wäre natürlich gut. Dann wäre ich vielleicht in der Lage, selbst in einem Raumschiff herumzufliegen...
Am nächsten Mittwoch werden die amerikanischen Fans Vaughn Armstrong zum ersten Mal bei "Enterprise" in Aktion erleben, wenn er eine Rede zum Start des neuen Schiffes hält, das in Welten vordringt, die noch kein Mensch zuvor gesehen hat - oder wie Armstrong im Pilotfilm so schön sagen wird: "Heute überschreiten wir eine neue Grenze. Fast ein Jahrhundert lang wateten wir knöcheltief im Weltraum-Ozean ... nun ist endlich die Zeit zum Schwimmen gekommen."
(mm - 20.08.08)
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