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Markus Rackow (ra)26.12.13

Ein guter Abgang für Pike

Bruce Greenwood berichtet über "Star Trek Into Darkness"

"Star Trek"-Fans haben im letzten Film ein Mitglied der Familie verloren: Christopher Pike. Sein Abgang war umso schmerzlicher aufgrund der engen Verbindung zwischen ihm und dem jungen Kirk. Pike-Darsteller Bruce Greenwood hat wenig überraschend alles aus seinem Auftritt herausgeholt, schließlich ist er einer von Hollywoods renommiertesten Charakterdarstellern, der Vaterfiguren ebenso porträtieren kann wie Schurken und die vielen Schattierungen dazwischen. StarTrek.com hat die Gelegenheit für ein Interview mit dem viel beschäftigten Schauspieler genutzt, um ihn nach seinen Eindrücken zum Kinofilm zu fragen.

StarTrek.com: Hat J. J. Abrams Sie im Voraus gewarnt, dass Pike sterben würde, oder haben Sie das erst beim Lesen des Drehbuchs gesehen?

Bruce Greenwood: Um ehrlich zu sein, auf gewisse Art ist beides richtig. Das Drehbuch wurde angeliefert und dann bekam ich eine Nachricht von J. J., der mich bat: "Ruf mich an, bevor du es liest. Sofort!" Ich dachte mir, was das wohl zu bedeuten hat, ob sie wohl ein anderes Drehbuch verfilmen wollen? Eines ganz ohne Pike? Ich wusste nicht, was los war. Also rief ich ihn an und er meinte: "Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute ist, dass Pike integraler Bestandteil des Films ist und viel sich darum dreht, was mit dir geschieht. Die schlechte Nachricht ist, nun ja ... du wirst nicht überleben." So lief es also ab.

Bruce Greenwood als Admiral Pike in "Star Trek Into Darkness" (Bild: Paramount Pictures)
StarTrek.com: Wie sah Ihre erste Reaktion aus?

Greenwood: Oh, ich war zunächst niedergeschlagen, aber das war vor meinem ersten Leseeindruck. Als ich das Drehbuch gelesen hatte, wurde mir klar, dass es ein guter Abgang war, und wir hatten viel Spaß bei der Umsetzung.

StarTrek.com: Die Szenen zwischen Kirk und Pike haben beiden Filmen eine aufrichtig herzliche und emotionale Note verpasst. Wie schnell haben Sie und Chris Pine gemerkt, dass die Chemie stimmte, um diese Szenen abheben zu lassen?

Greenwood: Sehr schnell. Wir kamen sofort gut miteinander klar und fanden es sehr einfach zueinander vor der Kamera zu sprechen. Es war wirklich einer dieser Momente, wo alles aufgeht und glattläuft.

StarTrek.com: Wie oft mussten Sie schon Sterbeszenen drehen, und wie war es bei dieser?

Greenwood: Ich hab eine Handvoll solcher Szenen gedreht. Einige sehr brutale, wo man durch den Raum geschleudert wird, Stufen runterpurzelt oder in die Luft fliegt oder verbrennt - alle möglichen Dinge. Diesmal war es anders, weil es da diesen Moment mit Zachary Quinto gab. Das verlangsamte die Szene und ich hatte wirklich etwas zu spielen.

StarTrek.com: War das Ihr letzter Tag auf dem Set?

Greenwood: Nein, wir hatten später noch Szenen in der Bar.

StarTrek.com: Der Film lief glänzend an den Kinokassen, viele Fans und eine große Zahl an Kritikern gaben ihm hohe Bewertungen. Allerdings gab es einige alteingesessene Fans, die fanden, dass der Film von den Kirk-Pine-Szenen abgesehen kein wirkliches "Star Trek" bot. Was meinen Sie?

Greenwood: Ich weiß nicht, wie viele der Fans das betrifft. Ich denke, dass die Fans im Großen und Ganzen mit dem Film zufrieden waren.

StarTrek.com: Wie gefiel Ihnen der Film?

Greenwood: Ich denke, er war großartig! Aber ich bin so involviert, dass ich das kaum objektiv einschätzen kann. Ich bin so mit den Leuten, die an dem Film gearbeitet haben, verbunden und kenne ihren phänomenalen Einsatz. Daher bin ich voreingenommen ihn zu mögen - und tue es.

Trotz seinem Filmtod in "Into Darkness" hofft Bruce Greenwood auf eine Rückkehr als Pike. (Bild: Paramount Pictures)
StarTrek.com: Wie sehr werden Sie das Franchise und den Cast vermissen?

Greenwood: Mein nicht allzu geheimer Wunsch ist, dass es irgendeine Erinnerungsspur gibt, durch die Pike zurückkommt und mit Kirk spricht. Ich denke nicht, dass sie mir einen Tropfen von Khans Blut spritzen können, weil das meinen Tod irgendwie bedeutungslos machen würde.

StarTrek.com: Wie immer haben Sie eine Reihe neuer Projekte: "The Challenger", "And Now a Word from Our Sponsor", "Endless Love", "Devil's Knot", "The Captive", "WildLike", und so weiter. Wir wollen nicht ins Detail gehen über jedes einzelne, aber gibt es ein oder zwei, auf die Sie besonders stolz sind?

Greenwood: "WildLike" ist ein kleiner Film, den wir letztes Jahr in Alaska gedreht haben, eine schöne Geschichte. Bei "Endless Love" hatten wir eine Menge Spaß beim Dreh in Atlanta diesen Sommer. "Devil's Knot" ist auf dem Toronto Film Festival. Ein Projekt, auf das ich sehr gespannt bin, ist kein Film, sondern ein Bühnenstück. Es ist eigentlich ein Musical, für das ich zu proben anfange, und das aus der Feder von Stephen King und John Mellencamp stammt. Wir haben es Mitte Oktober auf einer Tour im Mittleren Westen aufgeführt. Es trägt den Titel "Ghost Brothers of Darkland County". Es handelt von einem Typen, der ein Geheimnis mit sich trägt, das ihn seit 40 Jahren innerlich zerreißt. Er führt seine Familie zusammen, um ihnen davon zu erzählen, und hofft, dass seine streitenden Söhne ihren Zwist aufgeben, wenn er es offenbart. Aber das geht natürlich schief.

StarTrek.com: Und Sie singen, stimmt's?

Greenwood: Ja. Wir nutzen Johns Band als Rock'n'roll-Band, die uns unterstützt. Wir hatten ein Arbeitstreffen in New York. Die Version, die wir aufführen, wird eine Live-Radio-Version sein. Wir spielen im Ryman in Nashville und anderen tollen Orten im Mittleren Westen. Es ist schon witzig, ich habe in einer Coverband vor 30 Jahren gesungen und Mellencamps Lieder gespielt, als sie unter dem Namen John Cougar liefen. Also hab ich seine Lieder schon lange gesungen.

StarTrek.com: Letzte Frage: Ist es das Ziel, es zum Broadway zu bringen?

Greenwood: Letztlich ja, denke ich. Aber man muss rausfinden, ob diese runtergeschraubte Fassung wirklich eine große Masse begeistern kann. Es ist ein wenig spartanisch.

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(ra - 26.12.13 - Quelle: StarTrek.com)

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