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Henning Koonert (hk)17.11.10

Chris Pine ist "Außer Kontrolle"

Der Schauspieler im Interview zu "Star Trek" und "Unstoppable"

Der nächste "Star Trek"-Kinofilm rückt so langsam näher und Chris Pine ist mit "Unstoppable - Außer Kontrolle" seit dem 11. November wieder im Kino zu sehen. StarTrek.com nahm dies zum Anlass für ein Gespräch mit dem jungen Schauspieler.

StarTrek.com: Die Zuschauer haben Ihren Kirk im ersten "Star Trek"-Film kennengelernt. Wenn Sie das jetzt fortsetzen und sich die Rolle zu eigen machen, was wünschen Sie sich für die weitere Entwicklung des Charakters?

Chris Pine: Ich weiß nicht. Ich freue mich darauf, ihn zu entwickeln und all seine Eigenarten ans Licht zu bringen und mir neue Wege auszudenken, die Leute mit diesem Charakter zu überraschen. Ich habe vollstes Vertrauen in Damon [Lindelof] und Bob [Orci] und Alex [Kurtzman] und J. J. [Abrams] und in alle, die dahinterstecken, eine gute Geschichte zu erzählen, weil sie das schon einmal geschafft haben. Ich mag Kirks Humor, der, denke ich, von Shatners Kirk, dem ersten und einzig wahren Kirk, stammt. Den würde ich gern in die künftige Verkörperung mit einbringen.

StarTrek.com: Zachary Quinto hatte im ersten Film die Chance, mit Leonard Nimoy zusammenzuarbeiten. Was halten Sie davon, Shatner im nächsten Film zu haben? Ist das eine gute Idee oder zu weit hergeholt, weil man gerade erst so etwas Ähnliches mit Nimoy gemacht hat?

Pine: Die Entscheidung liegt, ganz ehrlich, einfach nicht bei mir. Ich denke, Mr. Shatner wird auf ewig Captain Kirk sein. Es wäre sicherlich interessant, ihn zurückzubringen. Ich weiß nicht, ob er derzeit daran interessiert ist oder nicht. Aber das habe ich nicht zu beschließen.

StarTrek.com: Auf seiner Website hat Shatner ein Video, in dem Sie beide sich zum allerersten Mal begegnen. Wie haben Sie den Moment erfahren?


Pine: Das war großartig. Es war ein ganz kurzer Augenblick. Das war während seiner Wohltätigkeitsveranstaltung, hatte also nichts damit zu tun, dass wir uns trafen. Es ging eher darum, Geld für seine Wohltätigkeitsorganisation zu sammeln. Aber er war ein reizender Typ, wirklich höflich und sehr nett.

StarTrek.com: Lassen Sie uns über "Unstoppable" sprechen. Das ist im Grunde ein Zwei-Personen-Stück mit Ihnen und Denzel Washington. Was hat Ihnen an ihm als Schauspieler und als Mensch am meisten imponiert?

Pine: Nun, er ist einfach ein beeindruckender Kerl. Es entspricht in jeglicher Hinsicht der Definition eines Filmstars. Er ist gutaussehend und charismatisch und intelligent und elegant und schnell und alles. Er ist ein großzügiger Schauspieler und gibt einem jenseits der Leinwand genauso viel mit wie vor der Kamera. Und er hat die Fähigkeit, alles einen Gang höher zu schalten. Auf dem Papier bekam man einen gewissen Eindruck von einer Szene, aber in den Händen von Denzel, der die meisten Szenen, in denen wir zusammen zu sehen sind, wirklich trug, wurde sie dann zu etwas völlig anderem - oder konnte das werden. So entstehen Spaß und Aufregung und Entdeckungen.

StarTrek.com: Wer den Film gesehen hat, erkennt, dass es Tony Scott genauso stark um die Charaktere ging wie um die Action. Wie ging das auf dem Set vonstatten, besonders, wenn Züge mit 80 Kilometern pro Stunde um Sie herum zischten?

Pine: Das ist genau das, was den Film zu einer Meisterleistung macht. In einem Film wie diesem, in genau diesem Genre, das nicht gerade für herausragende Charakterstudien bekannt ist, zeigen sich auch Tonys Fähigkeiten. Er hat den Verflechtungen und der Tiefe der Charaktere wirkliche Aufmerksamkeit geschenkt, weil ihm – wie auch J. J. bei "Star Trek" - klar ist, dass es niemanden kümmert, wie viele Züge in die Luft fliegen, wenn man nicht mit den Charakteren mitfühlen kann. Wir haben lange darüber gesprochen, wer diese Typen sind, was ihre Vergangenheit ist, wie sie den Tag begonnen haben. Dadurch haben wir, als die Action beginnt, einen gefühlvollen Unterbau für die Charaktere im Bewusstsein.

StarTrek.com: Sicher haben Sie sich über den Stuntman beim Dreh gefreut, aber im Angesicht all der Nahaufnahmen müssen Sie viele Ihrer Stunts selbst gemacht haben. Wie oft sind es tatsächlich Sie, der von Zug zu Zug springt?

Pine: So ziemlich die ganze Zeit. Jedes Mal, wenn Sie mich von einem oder auf ein sich bewegendes Fahrzeug springen sehen, können Sie Ihren Hintern darauf verwetten, dass das nicht ich selbst bin. Aber fast den ganzen Rest hab ich selbst gemacht. Seltsamerweise erscheint die Anzahl der Stunts im Film viel höher als sie tatsächlich ist. Das liegt vielleicht daran, dass ein langer Zug sich sehr schnell vorwärtsbewegt, was beinahe alles nach einem Stunt aussehen lässt, wobei ich in Wirklichkeit vielleicht nur ungefähr zwei Stunts im ganzen Film hatte. Und die haben richtigen Spaß gemacht. Das war wie in einer Achterbahn, ein kräftiges, sich bewegendes Fahrzeug. Das erhöht den Einsatz.


StarTrek.com: Derzeit drehen Sie "This Means War", unter der Regie von McG, zusammen mit Reese Witherspoon und Tom Hardy vor der Kamera. Haben Sie und Tom Hardy [Shinzon, "Nemesis"] sich schon "Star Trek"-Geschichten erzählt?

Pine: Nein, noch nicht. Wir haben kürzlich erst zum ersten Mal kurz darüber gesprochen. Aber, Mann, ist das ein Schauspieler! Das brauche ich niemandem zu erzählen, aber der wird noch lange im Geschäft bleiben. Er ist schon eine ganze Zeitlang dabei, aber wird noch durchbrechen. Er ist einfach unglaublich.

StarTrek.com: Wir hören, dass Sie für "Welcome to People" zugesagt haben, den ["Star Trek XI"-Co-Autor] Alex Kurtzman geschrieben hat und der sein Regiedebüt werden soll. Wie ist da der aktuelle Stand?

Pine: Das steht noch nicht fest, aber ich bin auf jeden Fall daran interessiert. Ich liebe Alex' Drehbuch. Es ist ein wunderbares Drehbuch. Es ist eine Geschichte, die erzählt werden sollte und die die Leute wirklich mögen würden, aber da ist noch nichts in Stein gemeißelt.

StarTrek.com: Sowohl Ihre Mutter als auch Ihr Vater sind Schauspieler. Welcher ihrer Ratschläge hat Ihnen am meisten genützt, besonders jetzt, wo Sie den Durchbruch geschafft haben?

Pine: Meine Mutter hat immer gesagt - und das ist nichts Großartiges, glaube ich -, dass keine Erklärung und kein Nachrichtenband am unteren Rand der Leinwand steht, wenn ein Film läuft. Egal, ob man einen schlechten Tag hat oder einen langen Tag, und man eine Liebesszene dreht, oder was auch immer die Szene verlangt, dann muss man das einfach tun. Man muss einfach seine Arbeit so gut wie möglich machen und nicht versuchen, irgendetwas jemand Anderem in die Schuhe zu schieben oder sich als Opfer von irgendetwas zu fühlen, weil das niemanden interessiert. Am Ende ist es auf Band, und fertig.

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(hk - 28.11.10 - Quelle: StarTrek.com)

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