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Alexander Wenzel (wa)25.02.08

Wie es ist, Uhura zu spielen

Zoe Saldana erzählt, was sie an der Rolle reizt

Während eines Interviews mit Blackfilm.com über "Blackout", der am 5. Februar auf DVD erschien, sprach Zoe Saldana kurz über ihre bevorstehende Rolle in "Star Trek", wo sie Uhura spielen wird.

Der Charakter wurde ursprünglich von Nichelle Nichols dargestellt, in der Original-Serie von 1966 bis 1969 sowie in allen "Star Trek"-Filmen bis hin zu "Star Trek VI: Das unentdeckte Land".

Frage: Was zog Sie an diesem Film an?

Zoe Saldana: [Regisseur] J.J. Abrams zeigte Interesse daran, mit mir zu arbeiten und er mochte, was ich bisher getan habe. Als Schauspieler ist das alles, was man braucht. Das ist alles, was man will. Anerkennung und Respekt von seinesgleichen. So ging ich los und traf ihn. Dann sagte er "Du brauchst nicht nochmals vorzusprechen.", und ich fühlte mich richtig gut. Ich fühlte mich, als hätte ich es geschafft. Ich hatte es mir verdient.

Frage: Waren Sie ein Fan der Original-Serie?

Saldana: Die habe ich nie gesehen. Ich war bisher kein Fan, dazu bin ich erst jetzt geworden, nun habe ich große Hochachtung für das, was sie getan haben, und dafür, wie die Serie weiter wächst nach 45 Jahren, und ich hatte die Ehre, Nichelle Nichols zu treffen und mit Leonard Nimoy zu arbeiten, und es war fantastisch.

"Nichols als Inspiration für eine starke Frau"

Frage: Wie war es für Sie, Nichelle Nichols zu treffen?

Saldana: Ich konnte mich mit ihr zusammensetzen und sie erzählte mir die ganze Geschichte darüber, wie Uhura entstand und wie sie ihren Charakter weiterentwickelten, aber es fügte sich alles in dem Moment zusammen, als sie durch die Tür trat und für die Rolle vorsprach. Sie selbst gab dem Charakter den Namen, es war etwas ganz Besonderes, sie fühlte sich als Künstlerin und sie würde die Rolle groß aufziehen.

Frage: Wie haben Sie sich gefühlt, als Sie zum ersten Mal die Uniform anprobiert haben?

Saldana: Das war sehr reizvoll. Das war der Moment, in dem alles zusammenkam, angefangen von den Haaren, dem Kostüm, der Anwesenheit am Set, und dann beginnst du, das Gefühl zu haben "Okay, das hier ist echt. Das ist aufregend und macht Spaß."

Frage: War es aufregend für das Ensemble, ihren ersten Auftritt bei der Premiere von "Cloverfield" zu haben?

Saldana: Das war es wirklich. Es war richtig gut.

Frage: Konnten Sie während der Zusammenarbeit mit Leonard Nimoy etwas von ihm aufschnappen, etwas von der alten Serie?

Saldana: Nun, man kann leider immer nur kurz mit Leonard sprechen. Er ist so beeindruckend. Ich kriege kaum etwas heraus, wenn ich neben ihm stehe. Er ist eine Legende.

Frage: Auf der einen Seite ein Independent-Film wie "Blackout", auf der anderen Studio-Filme wie "Star Trek" und "Avatar", was reizt Sie an diesen Arten von Filmen?

"Keine Rollen als Mutti oder Sexbombe"

Saldana: Ich persönlich suche nach starken Rollen. Ich bin schnell abgeneigt bei Rollen wie 'Über-Mutti' oder 'Objekt der Begierde'. Wenn man sichergehen will, dass ich "Nein" sage, dann muss man mir nur erzählen, dass ich einen romantischen "Frauen"-Film machen soll. Damit habe ich ein Problem. Ich sage nicht, dass ich solche Filme auch zukünftig nicht machen werde, aber ich möchte nicht der Hälfte der Frauen in meinem Leben, auf dieser Welt, in diesem Land ähneln. Diejenigen Frauen, die ich zu meinen Freunden zählen kann, das sind hart arbeitende Frauen, die ihre eigenen Karrieren haben. An erster Stelle in ihrem Leben stehen ihre Familien. Sie haben Kinder. Sie sind berufstätige Mütter.

Ich habe nicht den Eindruck, dass es heutzutage in Hollywood genug Rollen gibt, welche den amerikanischen Frauen ähnlich sind. Es ist fast eine Beleidigung, wenn man Drehbücher liest und feststellt, dass der Typ der Held ist. Ich bin keine Feministin. Frauen werden Filmemacher, Regisseure und Autoren und schreiben darüber, wie sie sich selbst sehen. "Star Trek" hat sich davon nicht unterschieden und auch nicht "Avatar". Schauen Sie sich Uhura an. Sie ist ein Lieutenant auf der Enterprise und dort gleichwertig mit allen anderen. Sie ist nicht einfach nur eine Frau. Sie ist Führungsoffizier wie die anderen auch, mit Macht und Stärke. Ich fühlte mich sehr angezogen, als ich das Drehbuch las, und als J.J. Abrams mir sagte, dass er will, dass ich das mache, und genauso war es bei "Avatar". Jim [James Cameron] ist dafür bekannt, starke Frauen-Rollen für starke Frauen zu schreiben. Schauen Sie sich "Der Terminator" an. Schauen Sie sich "Titanic" an. Schauen Sie sich Jamie Lee Curtis in "True Lies" an. Das sagt eine Menge über die Art von Frauen aus, mit denen Jim aufwuchs und die ihn umgeben haben

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(wa - 15.08.08)


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