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Henning Koonert (hk)21.02.10

Tom Hardy

Shinzon

Der Engländer Tom Hardy spielte im letzten TNG-Kinofilm "Star Trek: Nemesis" den Bösewicht Prätor Shinzon, einen Klon von Jean-Luc Picard.

Der Brite Tom Hardy stammt aus dem Londoner Stadtteil East Sheen, wo er am 15. September 1977 als Edward Thomas Hardy geboren wurde. Der junge Tom war ein wilder Kerl, der zur Gewalt neigte. Eine Schullaufbahn in Internaten und Nachhilfeschulen änderte daran nichts. Mit 15 Jahren wurde er verhaftet, nachdem er in einem gestohlenen Mercedes durch die Gegend fuhr. Schon als Jugendlicher griff Hardy oft zu Drogen und Alkohol, was ihn später süchtig machte.

Tom Hardy
Nach der Schule arbeitete Hardy kurz als Model, schlug aber recht schnell eine Laufbahn als Schauspieler ein - sein Interesse an der Darstellungskunst war bereits im Internat erwacht. Von 1998 an studierte er am Drama Center in London, wo er im Jahr darauf seine Freundin Sarah heiratete. Doch der junge Schauspieler sollte seine Ausbildung nicht abschließen: Sein rüpelhaftes Verhalten führte zum Rausschmiss von der Schule.

Tom Hardy hatte Glück, als er nach dem Verlassen der Schauspielschule im Jahr 2000 als amerikanischer Soldat in zwei Folgen in des Mehrteilers "Band of Brothers - Wir waren Brüder" gecastet wurde, in dem auch Simon Pegg kurz zu sehen war. 2001 feierte er als Lance Twombly an der Seite von Eric Bana in Ridley Scotts Kriegsfilm "Black Hawk Down" sein Kinodebüt. Es folgte mit "Simon: An English Legionnaire" ein weiterer Kriegsfilm.

Mit einer Video-Bewerbung, die Hardy während der Dreharbeiten zu "Black Hawk Down" abgab, konnte er Produzent Rick Berman und Regisseur Stuart Baird überzeugen und erhielt den Part als Prätor Shinzon, dem sich Captain Picard und seine Crew in ihrem letzten Kinoabenteuer "Star Trek: Nemesis" stellen mussten. Für seine Darstellung im Film wurde Hardy für einen Saturn Award nominiert.

Nach dem "Nemesis"-Dreh kehrte Hardy nach Großbritannien zurück, wo er in den folgenden zwei Jahren im Drama "The Reckoning", den Thrillern "Ein gefährlicher Kuss" und "EMR", dem Horrorfilm "LD 50 Lethal Dose" und dem vielfach gelobten Gangsterstreifen "Layer Cake" mit Colm Meaney mitwirkte.

Im Londoner Theater stand Tom Hardy währenddessen in zwei Stücken auf der Bühne. Sowohl für "Blood" als auch für "Arabia, We'd All Be Kings" wurde er als bester Newcomer mit dem London Evening Standard Theatre Award geehrt. Seine Darstellung in "Arabia, We'd All Be Kings" brachte ihm zudem eine Nominierung für den Laurence Olivier Award ein.

Trotz dieser beruflichen Erfolge ging es privat mit Tom Hardy in diesen Jahren steil bergab. Seine Ehe zerbrach an seiner Alkohol- und Crack-Sucht, die ihn körperlich und geistig zusammenbrechen ließ. Doch Hardy fand schließlich die Kraft, seine Suchtprobleme zu bekämpfen und ist seit 2005 clean.

Hardy als Shinzon in "Star Trek: Nemesis"
Seither hat der Darsteller in Haupt- und Nebenrollen bei einer stattlichen Reihe britischer Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt, zum Beispiel in den Fernsehfilmen "Colditz - Flucht in die Freiheit" und "Sweeney Todd". Im BBC-Mehrteiler "The Virgin Queen" war Hardy 2006 als Robert Dudley, einem Vertrauten von Queen Elisabeth I., zu sehen. Weitere Auftritte folgten noch im selben Jahr im Horrorstreifen "Minotaur", dem Fernsehfilm "A For Andromeda", der Lebensverfilmung "Marie Antoinette" und der Komödie "Scenes of a Sexual Nature".

Hardys Karriere bei britischen Produktionen setzte sich 2007 fort, mit Nebenrollen im Actionfilm "Die Flut - Wenn das Meer die Städte verschlingt", dem Horrorfilm "WAZ –Welche Qualen erträgst du?", dem Drama "The Inheritance" und als Bill Sikes einer BBC-Verfilmung von "Oliver Twist". Im Mystery-Mehrteiler "Meadowlands - Stadt der Angst" war Hardy in fünf der acht Folgen zu sehen. Für seine Verkörperung der Titelrolle in "Stuart: A Life Backwards", einem obdachlosen Alkoholiker, wurde Hardy für den BAFTA nominiert.

Nach Auftritten in der Komödie "Sucker Punch" und in Guy Ritchies Actionfilm "Rock N Rolla" spielte er 2008 den einsitzenden britischen Kriminellen Charles Bronson in der Verfilmung von dessen Leben, "Bronson", gewann damit den British Independent Film Award und wurde für den London Critics Circle Film Award nominiert. Weitere Rollen spielte Hardy 2009 im Krimi "The Code - Vertraue keinem Dieb", der in Deutschland direkt auf DVD herauskam, und in der Verfilmung von Emily Brontës "Sturmhöhe" sowie im Mehrteiler "The Take" als Gangster im Alkohol- und Drogenrausch.

Tom Hardy war eine Zeitlang mit der "Enterprise"-Schauspielerin Linda Park zusammen. Die beiden hatten sich kennengelernt, als sie gemeinsam im Theaterstück "Roger and Vanessa" auf der Bühne standen, haben sich inzwischen jedoch wieder getrennt. Der Schauspieler hat einen Sohn namens Louis mit seiner ehemaligen Freundin Rachael Speed.

2010 wird man Tom Hardy wieder im Kino sehen können: Als Tom Conlon im Actiondrama "Warrior" mit Nick Nolte und in Christopher Nolans Mysterythriller "Inception" an der Seite von Leonardo DiCaprio. Später soll er im vierten "Mad Max"-Teil die Rolle als Max Rockatansy spielen, die früher von Mel Gibson verkörpert wurde.

Episoden mit Tom Hardy

Kinofilme

  • "Star Trek: Nemesis"

(hk - 25.02.10)

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