Peter Glotz (pg)
24.10.00
"Free Enterprise" bald als Serie?
Mark Altman über die Zukunft der Komödie
Interview mit Mark Altman, dem Produzenten und Co-Autor von "Free Enterprise". Das Original finden Sie auf Fandom.
Möglicherweise ist es nicht der Trick, die Schule zu besuchen und sich bei jedem einzuschleimen, um ein großer TV-Mogul zu werden. Vielleicht ist es besser, der Herausgeber von einem coolen Filmmagazin zu werden, damit man alle seine TV-Idole interviewen kann, danach alle Informationen, die man so gelernt hat, zu nehmen, das Magazin an den Nagel zu hängen und seine eigene große Hollywood-Karriere zu starten. Es sieht so aus, als hätte dies zumindest bei Mark Altman funktioniert.
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 "Free Enterprise" |
Sie erinnern sich bestimmt daran, dass Altman viele Jahre lang der Herausgeber des "Sci-Fi Universe Magazin" war. Er hat auch eine Menge Making-of-"Star Trek"-Bücher geschrieben. Was ihn aber am bekanntesten gemacht hat, ist "
Free Enterprise", die Trekker-Komödie, bei der er vor zwei Jahren Co-Autor und Produzent war.
Heute ist Altman einer der präsentesten Jungs. Wenn es ein genreverwandtes Event in oder außerhalb Hollywoods gibt (eine Vorführung, eine Party oder Conventions) - er ist immer dort zu sehen. So auch am Freitag auf dem Halloween-Wiedervereinigungstreffen, das von Anchor Bay veranstaltet wurde. Da dies hier eine News-Kolumne ist, habe ich Mark begrüßt und ihn gefragt, ob er irgendwelche Neuigkeiten hat. Natürlich hatte er welche.
"Wir haben das Interesse von ein paar Leuten, die 'Free Enterprise' gerne als Fernsehserie bringen würden, diesen Weg werden wir jetzt erst einmal weiterverfolgen", offenbart Altman. "Es ist eine Art von 'Seinfeld' trifft 'Swingers' trifft 'Die Larry Sanders Show'. Der Film hatte großen Erfolg auf Video und Kabel. Er ist eine Art von Schläfer."
Mark konnte nicht sagen, mit wem er über das Produzieren der Show sprach, nur dass es andere sind als beim Film. Das sind sicherlich interessante Aussichten (und ich hoffe, dass Shatner eine Pause von seinen kommerziellen Projekten macht, und in seine Rolle als "Bill" zurückkehrt); wir können nur hoffen, dass das Projekt nicht den Weg von anderen Independentfilmen geht, die zuerst eine Sitcom und ein paar Jahre später zu einer schlecht animierten Serie werden, die schnell eingestellt wird.
Während die TV-Serie noch nicht beschlossene Sache ist, gehen Altman und seine Firma Mindfire anderen interessanten Stoffen nach. Ende des Monats werden sie einige A-List Video Games bekanntgeben, welche sie mit Filmen versehen. Die Firma will von Low-Budget-Filmen zu mittelgroßen Budget-Produktionen wechseln. Man wird sich darauf konzentrieren, Videospiele und Comic-Bücher anzupassen als Teil von etwas, was sich Mindfire Millenium nennt. Man arbeitet bereits an der Filmversion der "Alley Cats"-Comics, welche Altman als "eine Art übernatürlicher Horror-Superheld" beschreibt.
Vielleicht haben Sie es nicht mitgekriegt (und das werden Sie wahrscheinlich), Mindfire hat kürzlich "The Specials" veröffentlicht, eine Superhelden-Comedy die floppte, teils weil es Ähnlichkeiten zu "Mystery Men" aufweist, aber auch, weil es nicht gut ist. Aber natürlich werden wir Altmans zukünftige Absichten weiter verfolgen.
"Weil ich selbst Kritiker und Journalist bin, sehen sich die Leute meine Arbeit natürlich ganz genau an, deswegen muss man wirklich sein Bestes liefern und das versuchen wir zu tun", erzählt er. "Ich habe jetzt zweifellos meine Aufgabe gefunden, weil ich berühmt war für meine scharfen Kritiken. Ich hatte meine Zusammenstöße mit einigen Leuten, aber insgesamt denke ich, dass mir das eine gute Perspektive beim Filmemachen gibt. Wir werden kein Skript machen, bevor es die geeignete Zeit ist!"
(pg - 07.06.09 - Quelle: Fandom.com)
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