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Christopher Kurtz (ck), Henning Koonert (hk), Tom Gerlich (ge) TZN Exklusiv mit James Cawley Auf der FedCon XIX sprach das TZN mit dem "Phase II"-Chef Ein sehr ausführliches Gespräch mit dem "Phase II"-Chef über seine Fanfilm-Produktion, die nächsten "Phase II"-Folgen, das pure "Star Trek" und J. J. Abrams' actionlastige Version, wie eine neue TV-Serie aussehen könnte und warum Trekkies die besseren Politiker wären. James Cawley hat sich seinen Traum erfüllt. Er spielt "Star Trek", und das in einer Qualität, die weltweit im Fandom einzigartig ist. Seine Fanfilm-Produktion "Star Trek: Phase II" (früher "New Voyages") wird vielfach als die aufwändigste aller Zeiten beschrieben. Einen Pilotfilm und fünf Episoden hat "Phase II" zum Zeitpunkt dieses Interviews hervorgebracht, die neuste namens "Enemy Starfleet" ist vor wenigen Tagen erschienen. Inzwischen entsteht die Serie auch mit deutschem Einfluss: Effektkünstler Tobias Richter aus Köln ist für die Spezialeffekte von "Phase II" verantwortlich. Auf der FedCon XIX trafen Christopher Kurtz, Henning Koonert und Tom Gerlich den Produzenten und Kirk-Darsteller der Serie zum ausführlichen Interview. Darin erläutert James Cawley seine Zukunftspläne für "Phase II", stellt sich Fragen zu Schauspiel und Technik, er beschreibt freimütig sein Verhältnis zu Paramount und gibt zu, von der Marketingkampagne um "Star Trek XI" vielleicht zu sehr beeinflusst worden zu sein. Im Nachhinein bewertet er den neuen Film eher kritisch. Als Antwort formuliert Cawley seine eigene Vorstellung davon, wie eine Zukunft für "Star Trek" aussehen könnte und was Gene Roddenberrys Vision für uns heutzutage bedeutet. "Star Trek" jenseits von Shatner TrekZone Network: James, "Phase II" hat sich seit dem Beginn unglaublich weiterentwickelt - meiner Meinung nach am stärksten in den Effekten, die inzwischen erstaunlich sind. Schlussendlich zählt aber das Schauspiel, und auch dort sticht "Phase II" gegenüber anderen Fanproduktionen heraus. Am Anfang war das aber nicht so. Wie haben Sie und die anderen Schauspieler es geschafft, sich immer weiter zu steigern? Cawley: Das ist wie bei allen Fernsehserien: Je länger man zusammenarbeitet, desto besser lernt man die Arbeitsweisen der anderen kennen. Je länger man eine Rolle spielt, desto angenehmer fühlt man sich darin. Eines der Probleme, die wir zu Beginn der Serie hatten, war, dass verschiedene Leute unterschiedliche Vorstellungen hatten. Alle sagten zu mir: "Du musst James Cawley sein, du darfst nicht William Shatner sein." Meine Einstellung war: Ich muss ein bisschen William Shatner sein, weil er Captain Kirk ist. Jeder kennt William Shatners Captain Kirk. Wie findet man also die richtige Mischung, diesem Schauspieler treu zu bleiben, ohne das, was zuvor war, zu parodieren oder sich darüber lustig zu machen? Man muss einfach seine eigene Stimme finden. Ich habe einfach aufgehört, auf die Leute zu hören, die mir sagten, ich sei zu sehr wie William Shatner oder was auch immer. Ich habe nicht mehr auf sie gehört. Ich dachte mir: Ich spiele das so, wie ich mir Captain Kirk immer vorgestellt habe und ich habe Spaß daran. Und wenn eine Zeile im Drehbuch verlangt, dass ich sie wie William Shatner sagen muss, dann sage ich diese Zeile wie William Shatner. Ich habe erfahren, dass den Fans das besser gefallen hat, als wenn ich es vermieden hätte. TZN: Haben Sie William Shatner einmal getroffen und haben Sie sich über Ihre jeweilige Darstellung als Captain Kirk unterhalten? Cawley: Ich habe Shatner insgesamt drei Mal getroffen. Das einzige Mal, wo wir je über die Rolle gesprochen haben, war bei der World Tour. Ich stellte mich ihm vor: "Ich spiele Sie im Internet." Er sah mich an und antwortete: "Du bist jung genug und gutaussendend genug, um ich zu sein." Ich fragte ihn, wie viel von sich selbst er in die Rolle eingebracht hatte. Und ich glaube, er antwortete, er sei Kirk. Nach einer Weile fügte er hinzu, es könne immer nur man selbst sein. Das rechtfertigt wohl auch meinen Stil, so viel von ihm wie ich kann in die Darstellung einzubringen. Und weiter haben wir nicht miteinander gesprochen. Er ist ein vielbeschäftigter Mann, auch heute noch. Die Technik der U.S.S. Enterprise TZN: Am Anfang prangte auf der Website von [damals noch] "New Voyages" ein Banner mit der Aufschrift: "Wir drehen 'Star Trek' jetzt so, wie es heute gemacht würde, mit einer modernen Herangehensweise." Mit der Zeit haben Sie sich ganz im Gegenteil meiner Meinung nach immer stärker dem Original angenähert. War das Absicht? Cawley: Das war Absicht. Zu Anfang habe ich die Serie mit einem Typen namens Jack Marshall koproduziert. Er und ich kamen nicht miteinander aus. Überhaupt nicht. Ich bin immer noch kein Computer-Mensch, ich bin nicht oft online, ich weiß nicht, wie man eine Website macht. Daher habe ich mich bei all dem technischen Krams und der Werbung auf ihn verlassen. Er war für die Presse zuständig und ich war derjenige, der sich um die Besetzung und die Bühnenbilder gekümmert hat und derjenige, der vor der Kamera stand. Er hatte seinen Anteil und ich meinen. Es war zwar meine Serie, aber ich war zufrieden damit. Doch seine Vorstellungen waren so anders als meine. Ich hatte immer vor, die Classic-Serie fortzuführen. Er wollte, dass wir die Classic-Serie auf unsere eigene, moderne Art erzählen. Das hat mir nie gefallen. Also habe ich ihn gefeuert und beschlossen: Jetzt machen wir's auf meine Art. Die erste Folge, bei der ich allein am Ruder saß, war "World Enough and Time". Da sie so gut aufgenommen wurde, habe ich danach weiterhin alle Entscheidungen getroffen und den Fans gefiel die Serie immer besser. Ich schätze also, dass das der richtige Entschluss war. TZN: Danach hat sich die Enterprise auch nicht mehr wild um die eigene Achse gedreht ... Cawley: (lacht) Ja, das war nicht meine Entscheidung! Damit können Sie mich zitieren. Das kam eigentlich von einem Kerl namens Doug Drexler, der die Spezialeffekte gemacht hat und Doug hat Knochenarbeit geleistet. Er wollte zeigen, dass die Enterprise zu all diesen wirklich besonderen, coolen Bewegungen fähig ist. Wir ließen ihn gewähren. Das war deren Entscheidung, er wollte es machen, also hat er's getan. TZN: Inzwischen wird ein Großteil der Spezialeffekte an einem Computer in Deutschland erschaffen. Was hat Tobias Richter zu "Phase II" beigetragen? Cawley: Tobias hat in "Enemy Starfleet" alle Eröffnungsszenen gemacht und die ganzen visuellen Effekte auf dem Planeten. Bei "The Child" hat er dann alle Szenen gemacht. Er ist ein außergewöhnlicher Künstler. Es war eine wirkliche Ehre, mit ihm zusammengearbeitet zu haben und dies auch weiterhin zu tun. TZN: Sie teilen sich also die Arbeit an den Effekten nicht mehr mit Daren Dochterman und der Dave School? Cawley: Doch, schon, aber eher ab und an. Das Problem, wodurch meine Episoden sich verzögert haben, bestand darin, dass zwei oder drei Leute die Spezialeffekte hergestellt haben. Sie waren nicht immer verfügbar und sie haben gleichzeitig an Hollywood-Filmen gearbeitet und wenn sie dann nach Hause kamen, versuchten sie, noch etwas für "Phase II" zu machen. Wir konnten die Folgen daher nicht schnell genug herausbringen. Zum Glück haben wir jetzt Tobias, der buchstäblich in weniger als einem Jahr fast zwei komplette Folgen bearbeitet hat - und das ist viel Arbeit für eine Person allein. Das ist wundervoll! Wir versuchen, so viele Leute wie möglich einzusetzen, aber ich mag Tobias' Arbeit ganz besonders. Ich finde, er hat die richtigen Ideen und die richtige Vision fürs Aussehen meiner Serie. TZN: Haben Sie die Gestaltung und Stimmung der vorherigen Episoden fortgesetzt oder hat Tobias eine neue Richtung eingeschlagen - und welches ist Ihrer Meinung nach der richtige Weg? Cawley: Er hat das fortgeführt, was ich versuchte zu erschaffen und wir haben ihm die schöpferische Freiheit gelassen, die Szene so abzuliefern, wie er sie wollte. Ich habe nicht zu ihm gesagt: "Das muss so aussehen." Ich sagte "Hier hast du das Drehbuch, so stelle ich mir das ungefähr vor." und er hat das dann umgesetzt. Er hat uns mit Sicherheit auf eine ganz neue Stufe gebracht. TZN: Es ist also nicht mehr das saubere, polierte "Phase II"-Aussehen? Cawley: Doch, ich denke schon. Man sieht auf jeden Fall den Übergang der Classic-Serie hin zum ersten Kinofilm. Es hat jetzt den letzten Schliff bekommen. So sehen wir das. Zuwachs auf der Brücke: Arex ... TZN: Sie entwickeln inzwischen nicht mehr nur Effekte für Schiffe und Waffen, sondern Sie werden uns auch Arex zeigen ... Cawley: Ja! Jeder will Arex sehen! TZN: Wie kam es zu der Entscheidung? War es jetzt einfach an der Zeit, ihn einzuführen? Cawley: Irgendwo im Pilotfilm gibt es eine Dialogzeile, wo man irgendjemand durch einen Lautsprecher "Mr. Arex, melden Sie sich auf der Brücke!" sagen hört. Wir wollten das also schon von Anfang an machen und wir haben es erst mit einer Puppe versucht, dann dachten wir, wir nehmen einen Schauspieler mit Maske. Aber beides stellte eine zu große Herausforderung dar. Inzwischen ist die Technik an dem Punkt angelangt, an dem man einfach jemanden aus dem Nichts erschaffen kann. Ich sprach mit Tobias darüber und er meinte zunächst: "Warte mal, das ist nahezu unmöglich." Wir hatten also einmal darüber geredet und das war's. Ein paar Wochen später erzählte er dann: "Ich habe mit einem von meinen Leuten gesprochen - und so könnte das aussehen." Erstaunlich! Sie haben uns das Testbild geschickt und ich war total verblüfft. Ich beschloss dann, einen Teil einer Folge neu zu drehen, sodass wir Arex in die Folge einfügen konnten. Tobias meinte "Oh, oh, oh, lass uns das nicht einfach so machen ...", aber ich antwortete "Das ist okay, wir setzen uns keine Deadline." Er hat sich richtig darauf gefreut und jetzt sind sie damit beschäftigt, wie man [Arex] vervollständigen und ihn sich bewegen lassen kann. TZN: Als dieses erste Testbild bei TrekMovie veröffentlicht wurde, rief es eine große Zahl an Reaktionen hervor, die von "Wow! Das sieht toll aus!" bis hin zu "Hm, er sieht wie ein Mensch in Orange aus." reichten ... Cawley: Was großartig ist! Wenn die Leute finden, dass er so real ausschaut, dass er eine Person sein könnte, ist das für mich das größte Kompliment, das sie uns aussprechen können. Und wissen Sie, so etwas als Fan überhaupt zustande zu bringen ist einzigartig. Es gibt nichts Vergleichbares bei all den anderen Fanfilmen und Gruppen. Wenn wir das umsetzen können, ist das wie ein großer Orden an unserer Brust. Es ist aufregend. ... und M'Ress TZN: Wenn wir Arex einmal gesehen haben werden, sollen danach auch andere Charaktere auftauchen, die aus der Zeichentrickserie stammen? Cawley: Na ja, jeder will Lieutenant M'Ress sehen. Das werden wir wohl machen ... Ich denke, dass wir für den Charakter eine Maske benutzen werden, weil sie katzenartig ist. Das kann man sehr einfach umsetzen. Das wird also wahrscheinlich eine Maske. Man wird sie zu Gesicht bekommen. Ich glaube nicht, dass es sonst noch jemanden aus der Zeichentrickserie gibt, da war doch meistens nur die Stammbesatzung zu sehen. Aber diese zwei [Arex und M'Ress, Red.] werden wir zeigen. TZN: Wie weit fortgeschritten sind die Pläne für M'Ress? Cawley: Wir haben schon darüber gesprochen, sie beim Dreh ungefähr im Oktober [2010] einzusetzen. Schauen wir mal, was daraus wird. Ich habe das online noch nicht erwähnt, weil alle schon so aufgeregt wegen Arex waren, da dachte ich, ich hau sie lieber nicht völlig aus den Socken. Was Paramount zu all dem sagt TZN: Der neue Kinofilm hat ja ein neues Universum erschaffen. Bedeutet das gleichzeitig, dass Paramount Ihnen mehr Freiheiten für Ihre Abenteuer im ursprünglichen Universum lässt? Cawley: Paramount schweigt. Sie sagen nicht: "Dies könnt ihr machen, aber das nicht." Vor fünf Jahren, als wir angefangen haben, sagten sie: "Du kannst dieses Projekt umsetzen, du kannst diese Filme drehen, aber du darfst damit kein Geld verdienen. Du darfst von 'Star Trek' nicht finanziell profitieren, dann müsstest du damit aufhören." Das ist das einzige, was sie uns jemals mitgeteilt haben. Soweit das Offizielle. Inoffiziell habe ich über die Jahre hinweg mit vielen Leuten, die für Paramount arbeiten, gesprochen und sie lieben unser Projekt. Sie finden, dass wir glänzende Arbeit machen und ich schätze, sie sehen in uns kostenlose Werbung. Wir halten "Star Trek" am Leben, während sie nichts Neues herausbringen, das die Fans bei der Stange hält. Darum mögen sie uns, glaube ich. Wir versuchen einfach, die Marke am Leben zu halten, wir versuchen, die Fans aktiv an "Star Trek" zu binden, damit sie die Bücher kaufen und die Modellbausätze und die DVDs und all das Zeugs. (lacht) Darum finden sie gut, was wir machen. Wenn sie was dagegen hätten, würden sie mich ganz sicher anrufen und "Hör auf!" rufen, aber das haben sie bisher nie gemacht. Sie sind absolut okay. Sie sind auch die ganze Zeit auf meiner Website. Wir schauen in unser Analytics und sehen Paramount und CBS, wir wissen, dass sie da sind und es mögen. Sie sind sehr gut zu uns gewesen. J. J. [Abrams] war sehr großzügig mir gegenüber, sie waren einfach wunderbar. Sie haben offenbar ihren Spaß, wir haben unsern Spaß und es ist zum gegenseitigen Nutzen. Wir dürfen "Star Trek" spielen und das hilft ihnen, "Star Trek"-Merchandise zu verkaufen. Ausblick: "The Child", "Kitumba" TZN: Inzwischen haben Sie damit begonnen, Drehbücher zu verfilmen, die ursprünglich für die eigentliche "Star Trek: Phase II"-Serie in den 70ern geschrieben wurden. Wird das der Weg sein, den die Serie in den nächsten Jahren beschreiten wird? Cawley: Nein, wirklich nicht. Es gab ein paar Geschichten, die uns gefielen. "The Child" war Zufall. Ich war als Gast in Los Angeles zur Premiere von "Star Trek: The Tour" eingeladen. Beim Hereingehen sprach ich mit David Fein, dem Produzenten des Director's Cut von "Star Trek: Der Film". Während des Gesprächs fragte ich ihn: "Wie kann ich mit Jon Povill in Kontakt kommen?" Ich hatte vor, Jon darum zu bitten, eine Story für uns zu schreiben. Er sagte: "Der wird heute Abend hier sein, ich werde dich ihm vorstellen." Als Jon ankam, stellte David mich vor und ich erklärte Jon, was wir tun. Sein erster Gedanke war: "Lass uns einfach 'The Child' machen." Ich war verdutzt: "Das haben sie bei 'Star Trek: The Next Generation' schon gedreht." Er sagte: "Ja, aber das war nicht die Geschichte, wie ich sie geschrieben habe. Sie haben meine Geschichte verfälscht. Ich würde gern die ursprüngliche zu Gesicht bekommen." Ich gab mein Okay, und so kam es. So einfach war das, darum haben wir "The Child" gedreht. "Kitumba" war diese verlorene Klingonen-Sache, die alle schon immer sehen wollten. Daher haben wir dann "Kitumba" gemacht, aber derzeit habe ich nicht vor, auch noch die anderen Geschichten zu verfilmen. TZN: Können Sie uns etwas über die Handlung von "Kitumba" erzählen? Cawley: Die Handlung geht so: Im Grunde finden wir heraus, dass die Klingonen von diesem Kinderkönig regiert werden. Sein Berater ist kein netter Kerl und er übt im Grunde die Kontrolle über das Kind aus und will Krieg mit der Föderation führen. Dann läuft einer der Regenten des Kindes über, weil er weiß, dass die Klingonen und die Sternenflotte sich in einem Krieg gegenseitig auslöschen würden. Keine der beiden Seiten würde einen Krieg überstehen. Daher will er die Sternenflotte warnen und sagt: "Sie müssen mit dem Kitumba sprechen und diesen Krieg aufhalten, bevor er beginnt." Die Sternenflotte meint dann: "Okay, wir werden die Enterprise schicken. Captain Kirk, sprechen Sie mit dem Kitumba, versuchen Sie, diesen Krieg aufzuhalten." Und Kirk: "Was? Wieso, ich will da nicht hin. Wieso schickt ihr ausgerechnet uns?" Sie schicken die Enterprise trotzdem und die Geschichte entwickelt sich zu einem politischen Machtkampf auf dem klingonischen Planeten. Man sieht, wie sich die Klingonen vom Königtum, von der Monarchie hin zum Kanzler und dem Hohen Rat entwickeln. Man wird Zeuge der Machtverschiebungen und man erfährt, wie die klingonische Gesellschaft aufgebaut ist. Es gibt also die Klingonen mit den flachen Stirnen und all die anderen Völker, die sie erobert und als Diener auf ihre Heimatwelt gebracht haben. Man bekommt auch die typischen Klingonen mit den Stirnwülsten zu Gesicht. Wie sie an der Macht sind und wie sie ihre Untergebenen behandeln und wie sie sich zu den Klingonen wandeln, die wir aus TNG kennen. Es ist eine gute Story und man erlebt erstmals, wie Kirk endlich zum ersten Mal einen Klingonen mit Stirnwülsten zu Gesicht bekommt. TZN: Halten Sie sich dabei an den Kanon, wie er in "Enterprise" etabliert wurde? Cawley: Ja. Absolut. Das wird sogar erwähnt ... Einer der Gründe, warum wir in der Lage sind, sicher nach Qo'noS zu reisen, ist, weil wir die Sternenkarten haben, die Archer angelegt hat. Kirk erwähnt auch Archer namentlich als Präsident Archer. Das hört man wirklich in der Folge. Wir erkennen das alles an. Wir versuchen uns sowieso immer an den Kanon zu halten. Wir versuchen es. Als Kirk auf Spock traf ... TZN: J. J. Abrams' Film hat uns den Ursprung von Kirk und Spock gezeigt, und nun gibt es bald auch Ihre Version davon ... Cawley: Ich werde eine Version zeigen, die im alten Universum, dem ursprünglichen Universum spielt. Bei TrekMovie las ich, als J. J.s Film herauskam, dass viele Leute schrieben "Ich wünschte, James Cawley würde uns diese Geschichte im ursprünglichen Universum erzählen." Ich lachte erst mal und dachte, na ja, vielleicht. Je länger das anhielt und je mehr Leute davon sprachen, desto mehr dachte ich: Okay, lasst uns das einfach machen. Wir haben dann David Gerrold angerufen und ihn gefragt: "Wollen Sie eine Geschichte darüber schreiben, wie Captain Kirk wirklich Spock trifft und von der Akademie auf die Enterprise kommt?" - "Liebend gern, lasst uns das machen!" So haben wir's gemacht. Wir fangen im Juni an zu drehen. Es ist ganz anders als im Film. Es hält sich sehr nah an den Kanon. Man wird viele vertraute Gesichter sehen: Finnegan ist dabei, Gary Mitchell ist dabei, Carol Marcus ist dabei, Spock ist dabei, Sulu, Chekov, Uhura sind dabei, Captain Pike ist dabei, Number One auch. Wir haben eine coole Lösung gefunden, um Kadett Kirk auf die Enterprise zu bringen und ihn auf Captain Pike treffen zu lassen und dabei nicht den Kanon zu verletzen und trotzdem eine Geschichte zu erzählen. Wir freuen uns darauf. Viele Leute kommen, um daran mitzuwirken. Wir haben einen perfekten jungen Schauspieler, der mich spielt. (lacht) TZN: Vor ein paar Jahren hat William Shatner schon mal seine Version davon, wie Kirk und Spock sich treffen, in einem Roman beschrieben. Das Drehbuch lehnt sich nicht daran an? Cawley: Den Roman habe ich nicht gelesen, ich denke es aber nicht. Die Idee war David Gerrolds Geschichte, er schickte mir die Seiten und ging sie durch und fragte: "Können wir dies und das machen?" Es wurde nicht von Shatners Buch beeinflusst und ganz sicher nicht von J. J. Abrams' Film, da es zwei völlig unterschiedliche Situationen sind, einfach weil J. J.s Film in einer alternativen Zeitlinie spielt und Kirk rasch befördert wird und sich auf der Enterprise widerfindet. In unserer Geschichte bleibt Kadett Kirk ein Kadett - und wird kein Captain. (lacht) Am Anfang der Geschichte ist er Kadett und bleibt das bis ans Ende. Er gerät nur zufällig in etwas hinein, das ihn für kurze Zeit auf die Enterprise bringt. Ich kann aber nicht verraten, was das ist, das würde ja alles verderben. (lacht) TZN: Dann warten wir ab, bis wir es sehen können - in 2011? Cawley: Ja, mal schauen. Wir drehen im Juni und wenn wir Glück haben, gibt es die Premiere im Dezember. TZN: Gibt es schon Pläne für die Drehs nach diesen Folgen? Cawley: Wir wissen es noch nicht genau. Ich habe drei Drehbücher. Zwischen zweien von denen schwanke ich derzeit. Bei der einen Idee beamen wir runter. Da müssen wir dann einen Außendreh einbauen. Sobald ich mich entschieden habe, welches Drehbuch ich umsetzen will, drehen wir das. Will ich den Verrückten spielen oder will ich hinter Harry Mudd herjagen? Entweder werde ich James T. Kirk in einem Irrenhaus spielen oder Harry Mudd verfolgen. Die stehen zur Wahl. Das eine heißt "Mind-Sifter" und das andere heißt "The Sky Above, the Mudd Below". Warum die Classic-Serie besser als jede andere Trek-Serie ist TZN: Sie wurden einmal mit den Worten zitiert, die Classic-Serie sei "pur und perfekt". Interessanterweise war das aber die "Star Trek"-Serie, bei der Gene Roddenberry die meisten Kompromisse eingehen musste. Wenn Sie zum Beispiel "Der Käfig" oder die erste Staffel von "The Next Generation" betrachten, ist das dabei ganz anders. Wie weit reicht für Sie diese Reinheit und Perfektion? Zählt die Zeichentrickserie dazu? Der erste Kinofilm? Cawley: Das war so. Wie sage ich das am besten ... der Kanon ... ich denke, alle Serien nach der Classic-Serie waren angelegt, zueinander zu passen. Und ich halte das für eines der Dinge, die "Star Trek" einzigartig machen. Ich glaube, darum gibt es so viele Fans. Sie haben sich um ihr eigenes, erdachtes Universum gekümmert. Man konnte tatsächlich glauben, dass Kirk in diesem Zeitalter lebte und dass Picard und seine Crew in ihrer Zeit lebten und "Deep Space Nine" gleichzeitig geschah. Sie waren sehr behutsam. Sicher, sie haben ein paar kleine Fehler in der Kontinuität gemacht, aber sie haben es meiner Meinung nach wunderbar geschafft, all die Details im Auge zu behalten. Aber wenn es um eine Serie geht, die wirklich alle anspricht, ist das immer noch die Classic-Serie, denke ich. Für ihre Zeit war sie perfekt. Es war eine Actionserie, aber im Kern trug sie eine Botschaft. Sie zeigte uns, dass Menschen aller Rassen hier auf diesem unwichtigen, kleinen Planeten miteinander auskommen und gemeinsam an einer besseren Zukunft arbeiten. Das hat es in meinen Augen perfekt gemacht. Mit der Serie hat alles angefangen, die Geschichten sind noch immer von Bedeutung, die regen einen noch immer zum Nachdenken an. Die späteren Serien haben sich da nicht so gut gehalten. TNG, das ist jetzt 20 Jahre her. Es ist eine großartige Serie, aber wenn ich es mir anschaue, erscheint es mir altmodischer als die Classic-Serie. Das ist meine Meinung. Für mich sieht es sehr Ronald-Reagan-artig aus. Die Classic-Serie ist immer noch sehr fortschrittlich und hat tolle Farben und ist pure Science-Fiction. Zum Beispiel gibt es viele Dinge, die wir in TNG gesehen haben, heute schon. Wir haben iPads, wir haben Communicator-Telefone, wir haben das alles, aber die Classic-Serie hatte die bunten Knöpfe, und wenn man auf einen davon gedrückt hat, konnte er zehn verschiedene Dinge bewirken, je nachdem, nicht wahr ... So was gibt es noch nicht. Man muss die Classic-Serie wirklich als Science-Fiction sehen. Alles was danach kam, war der Versuch, auf dieser Oberfläche zu wachsen, es zeitgenössischer zu machen. Aber ich habe mir sagen lassen, dass es ganz schön viele "Next Generation"-Fans geben soll ... (lacht) TZN: CBS selbst hat ja die Classic-Serie im Nachhinein noch einmal remastered und vom ersten Kinofilm zuvor einen neu geschnittenen Director's Cut herausgebracht. Was halten Sie von diesen Neuveröffentlichungen? Cawley: Ich liebe sie. Zunächst einmal haben sie die ursprünglichen Negative verwendet, sie alle gesäubert und jetzt schaut es so aus, wie man es immer zeigen wollte. Ich liebe die neuen Effekte. Einige hätten vielleicht noch besser sein können, aber dass Kinder sich heutzutage vor den Fernseher setzen können und "Star Trek" in dieser Qualität erleben - ich wünschte, ich hätte es damals vor 30 Jahren so schauen können. Ich denke, sie habe gute Arbeit geleistet und alles, was sie konnten, dafür getan, um das Original zurückzubringen und es den Kindern der ursprünglichen Zuschauer vorsetzen zu können. Das ist genau, was sie machen sollten: eine neue Zuschauerschaft aufbauen. Der Regisseur des ersten Kinofilms hat selbst gesagt, dass der neue Schnitt den Film verbessert. Es ist immer noch ein langsamer Film, aber es ist ein besserer Film geworden. Zumindest wurde er abgeschlossen. Was mit "Star Trek XI" (nicht) stimmt TZN: Dann kam vor nicht allzu langer Zeit J. J. Abrams daher und hat "Star Trek" unter seine Fittiche genommen. Als Fan, denken Sie, dass seine neue Vision die richtige Richtung einschlägt? Wenn ja, was hat er dann richtig gemacht, das den letzten TNG-Filmen zum Erfolg fehlte? Cawley: Der einzige Film, der enttäuscht hat, war denke ich "Nemesis". Ich hielt ihn für einen schlechten Film, ich meine, sie haben dabei zu sehr versucht "Der Zorn des Khan" zu drehen, was nicht zu TNG passt. Ich finde J. J. Abrams ist ein spektakulärer Mann, ein sehr netter Kerl. Ich halte den Film für einen netten Film, aber das ist kein "Star Trek". Es ist zu sehr vom Ursprung entfernt. Wenn ich einen Film gedreht hätte, hätte er mehr von der Philosophie der Classic-Serie enthalten. Es war einfach nur ein Actionfilm. Ist das etwas Schlechtes? Nein. Sie wollten "Star Trek" für eine neue Zielgruppe neu erfinden. Leider, finde ich, haben sie versucht, "Star Trek" für die breite Masse akzeptabel zu machen. Sie haben den Film nicht für Leute wie mich oder Sie beworben. Sie wollten, dass jeder in diesen Film reingeht. Ich weiß nicht, ob das eine gute oder eine schlechte Entscheidung war, ich weiß es wirklich nicht. Ich war vor allem von vielem im Film enttäuscht. Wenn man hinterher über den Film nachdenkt, dann fragt man sich: Wieso mussten sie am Fallschirm durch die Atmosphäre fliegen und auf diesem Bohrer landen und ihn mit einem Handphaser abschießen, wenn sie doch genauso gut vom Weltraum aus auf den Kern, an dem er befestigt war, hätten schießen können? Sie haben so viele Sachen allein für den coolen Action-Effekt gedreht, dass die Philosophie von Gene Roddenberrys "Star Trek" dabei hinten runtergefallen ist. Aber der Film war ein Erfolg. Sie schreiben noch einen, viele Leute hatten ihren Spaß daran, die Schauspieler waren meiner Meinung nach großartig. Ich denke nur, dass man ihnen ein besseres Drehbuch geben müsste. Wir werden sehen, was passiert. Aber alle, jeder, der an diesem Film gearbeitet hat, glaubte an das, was er tat und der Film hatte bei der einen Sache Erfolg, die nötig war und das war, die Leute wieder für "Star Trek" zu begeistern. Das hat er geschafft. Das hat er sehr gut geschafft. Viele Leute mochten ihn auch nicht, vor allem die eingefleischten Fans. Er ist sehr wie "Star Wars". Sie wollten ein anderes "Star Trek" für eine andere Art von Leuten. Es mag sich auf lange Sicht auszahlen. Ich glaube aber nicht, dass die Leute in 40 Jahren auf diesen Film mit derselben Freude und derselben Ehrfurcht zurückschauen werden, mit der wir heute die Classic-Serie betrachten. Ich denke, in 40 Jahren werden die Leute sich immer noch William Shatner anschauen mit dem Gedanken: Ja, das ist "Star Trek"! Wir werden sehen. Ich könnte mich auch irren ... Träume von einer neuen Fernsehserie TZN: Was halten Sie von der Richtung, in die Cryptic das "Star Trek"-Universum für "Star Trek Online" weiterentwickelt hat? Cawley: Keine Ahnung. Ich bin kein Spieler, ich weiß überhaupt nicht, was sie gemacht haben. Sorry Leute, ich spiele keine Computerspiele. Aber ich würde gern eines Tages eine neue Serie sehen. Ich glaube aber, das wird noch eine Weile dauern. Sie werden erst einmal die Filme so lange ausreizen, wie es geht. In den nächsten sechs Jahren wird es keine neue Serie geben. Aber nur, wenn die Fortsetzung auch ein Erfolg wird. Dafür gibt es keine Garantie. Solange Paramount einen Erfolg erwartet, werden sie damit weitermachen. Sie drehen also einen und wenn der Geld einbringt, drehen sie den nächsten. Lasst uns also Eintrittskarten kaufen. (lacht) TZN: Lassen Sie uns für einen Moment annehmen, dass J. J. Abrams seine nächsten zwei Filme abdreht und dann CBS aufwacht und eine neue Serie verwirklichen will. Wen würden Sie als Hauptautor aussuchen? Manny Coto, Ronald D. Moore oder J. Michael Straczynski vielleicht? Cawley: Ich denke, Manny Coto wäre brillant. Ich denke, Ron Moore wäre brillant. Ich habe nur ein einziges Anliegen: Wer auch immer es macht, muss die Serie im ursprünglichen Universum ansiedeln. Ich denke, sie müssten ins 25. Jahrhundert und darüber hinaus gehen. Gene Roddenberry hat gesagt: Lasst uns immer voranschreiten. Was "Star Trek" im Fernsehen betrifft, muss es immer voranschreiten. Ich bin kein Anhänger davon, "Star Trek" als Film zu drehen, weil das niemals dasselbe ist. Man hat dann zwei Stunden Zeit, um eine Geschichte zu erzählen. Da hat man nicht viel Zeit, um Charaktere aufzubauen. In einer Serie hat man 26 Folgen pro Jahr, um die Charaktere zu entwickeln und ihren Hintergrund zu beleuchten. In einem Zwei-Stunden-Film gibt es so viel, das man in den zwei Stunden nicht machen kann. Daher bin ich kein Fan von "Star Trek" als Film. Ich bin Fan von "Star Trek" als Fernsehserie. TZN: Würden Sie dann eher in Richtung "24" mit langen Handlungsbögen gehen oder sich eher wieder dem Einzelfolgen-Format annähern? Cawley: Ich weiß nicht. Als Hauptautor würde ich wahrscheinlich eher etwas Serielles umsetzen. Wenn ich es schreiben würde, würde ich es auf jeden Fall im 25. Jahrhundert und auf der Enterprise ansiedeln, weil die anderen Raumschiffe nicht die Bohne interessieren. Wirklich! Die Enterprise ist genauso ein Charakter wie Kirk, Picard, jeder dieser Leute. Sie sind auf der Enterprise, das ist die Serie. Das ist aus meiner Sicht das Wichtigste. Ich schätze, ich mag die Classic-Serie auch daher so sehr, weil die Helden, die Charaktere alle Archetypen sind. Es gab den uramerikanischen Jungen, es gab den Fremden, der Fisch auf dem Trockenen, es gab den Doktor, es gab den Schotten, den Ingenieur. Jeder konnte sich mit irgendwem identifizieren. Und es war stärker aufs Abenteuer gerichtet als zum Beispiel TNG. "The Next Generation" war anders, weil Picard mit dem bösen Typen gesprochen hat, wo Kirk ihn erschossen hätte. (lacht) Das ist der große Unterschied zwischen den Serien. Daher muss man denke ich zum Action-Abenteuer-Format zurückkehren, um die Zuschauer wieder zurückzuholen. Was die Welt von "Star Trek" lernen kann TZN: Wovon leben Sie, wenn Sie gerade nicht "Phase II" drehen? Cawley: Die berühmte Frage. Ich bin Elvis. Ich arbeite für eine Firma namens Legends in Concert, die die verschiedensten Stars auf die Bühne bringt und ich stehe mit einer Live-Band und einem Orchester auf der Bühne und spiele Elvis. Ich singe und toure durch die USA in Casinos und spiele Elvis, jetzt schon seit 24 Jahren. Elvis bezahlt also die Enterprise. Das ist mein Job. Ich bin schon immer irgendwie Schauspieler gewesen. TZN: Was ist Ihr Eindruck vom Trek-Fandom allgemein? Denken Sie, dass die Fans noch immer aufgeschlossen sind? Cawley: Ich halte die "Star Trek"-Fans für sehr aufgeschlossen. Ich glaube nicht, dass ich jemals einen getroffen hätte, der das nicht war. Sie alle sind sehr vorausschauend. Ich denke manchmal, wenn "Star Trek"-Fans die Welt lenken könnten ... (lacht) Wir bräuchten einen eingefleischten "Star Trek"-Fan als Präsidenten oder Kanzler oder König eines jeden Staates. TZN: Die USA haben ja nun wohl einen in Obama ... Cawley: Anscheinend. Ich weiß nicht. Ich hab ihn gewählt, aber ich bin enttäuscht davon, dass er nicht mehr Geld für die Erforschung des Weltalls ausgibt. Ich halte das für einen Fehler. Ich meine, alle unsere Nationen müssen über den Weltraum nachdenken und darüber, einen neuen Platz zum Leben zu finden, wenn wir diesen Planeten weiterhin so missbrauchen. Wir müssen aufhören, unser Geld für Krieg und Terrorismus zu verschwenden und dafür, einander umzubringen. Schauen Sie sich an, was wir seit den 1906er-Jahren alles erreicht haben: Wir haben einen Menschen zum Mond geschickt. Wir haben all diese großartige Technologie. Wie viel besser könnten wir sein, wenn wir unsere Mittel darauf richten könnten. Wir wollen doch alle mal zum Mars, wir wollen beamen können ... Ich hätte mich liebend gern zur FedCon gebeamt, anstatt hierhin zu fliegen. Ich stimme Gene Roddenberry da zu, ich glaube, es gibt nichts, das wir nicht erreichen können, wenn wir unsere positiven Energien und unsere Mittel darauf richten, es zu schaffen. Ich glaube, dass wir den Krebs besiegen können. Ich glaube, dass wir in 20 Jahren auf dem Mars sein können. Wir können das alles schaffen, aber wir müssen damit aufhören, Mist zu bauen. Wir dürfen nicht länger nach dem Schema denken: "Oh, ihr habt Öl, also müssen wir das ganze Geld fürs Öl ausgeben oder euch bekämpfen." Wir müssen damit aufhören, bevor es zu spät ist. Unsere Kinder müssen den Spieß umdrehen und heute damit anfangen, das 23. Jahrhundert aufzubauen, sonst haben wir keine Chance. Ich will in keiner Welt leben, die wie "Blade Runner" ist, ich will in Gene Roddenberrys leben. Darauf müssen wir unsere Aufmerksamkeit richten. TZN: James, herzlichen Dank für das Gespräch. Cawley: Ich danke euch, Jungs. Bilder: Tobias Richter. Weiterführende Links
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