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Sven Rogge (ro)12.09.07

Wie schreibt man ein Skript?

Alex Kurtzman und Roberto Orci über ihre Erfahrungen

Ein Bericht von StarTrek.com über ein Panel mit den beiden Autoren des kommenden "Star Trek"-Films.

Auf einer Veranstaltung, bei der aufstrebende Autoren von professionellen Schreibern lernen konnten, sprachen Alex Kurtzman und Roberto Orci - die Autoren für den kommenden "Star Trek"-Film von J.J. Abrams - über ihre kreativen Abläufe in Projekten wie "Mission: Impossible III", "Transformers", der am 4. Juli angelaufen ist, und dem "Star Trek"-Film, der für Weihnachten 2008 angekündigt ist. Die Sitzung mit Kurtzman und Orci wurde von Jay A. Fernandez von der "Los Angeles Times", der eine wöchentliche Kolumne mit dem Titel "Scriptland" schreibt, moderiert.

Es folgen weiter unten einige Auszüge daraus, zum Beispiel Kurtzmans Bemerkung, dass es eine der befriedigendsten Erfahrungen in der Karriere des Duos war, dass Paramount nur einen Tag nach der Abgabe des Drehbuchs grünes Licht für den neuen "Star Trek"-Film gab und wie andere davon sich unterscheidende Skripte wie für "The Insider" die Inspiration für bestimmte emotionale Augenblicke in "Star Trek" lieferten.

Ein weiteres Schmankerl war die Intensität der Nachforschungen, die sie in das Projekt steckten - Orci erzählte sogar, dass sie Michael und Denise Okudas "Star Trek Encyclopedia" und "Star Trek Chronology" in Reichweite auf ihren Schreibtischen zu jeder Zeit stehen hatten. Obwohl das Drehbuch fertig ist, sind sie noch stark involviert und bleiben es auch während der Produktion, weil sie auch als ausführende Produzenten dabei sind.

Während der Sitzung sprach Fernandaz ein paar Neuigkeiten an, die am frühen Morgen in "Daily Variety" berichtet wurden: Kurtzman und Orci sind als Produzenten (nicht als Autoren) bei einem neuen Film von Ron Howard dabei, der auf einer Zeichen-Novelle basiert. Der Titel lautet "Cowboys & Aliens". "Es geht um Cowboys und Aliens", sagte Orci ironisch. Gemäß der "Daily Variety" geht es in dem Film um ein Geplänkel zwischen Cowboys und Apachen, das von einer Bruchlandung eines Raumschiffs unterbrochen wird und als die Aliens versuchen, jeden zu versklaven, richten Cowboys und Indianer ihre Waffen gegen sie. Orci sagte, dass die Zuschauer so clever sind und schon so viel gesehen haben, dass "man gewisserweise ausprobieren und solche Genrevermischungen wagen muss und schauen muss, dass man einen natürlichen Weg dafür findet."

Als Fernandez Kurtzman und Orci (der ins TV-Geschäft durch "Herkules", "Xena" und Abrams' "Alias" kam) fragte, ob sie je wieder fürs Fernsehen schreiben würden, sagte Orci: "Eigentlich schreiben wir gerade einen anderen Piloten mit J.J." "Natürlich machen Sie das", gab Fernandez lachend zurück.

Hier nun einige Auszüge aus dem einstündigen Dialog mit Kurtzman und Orci über ihr Schreiben:

Jay A. Fernandez: Beim Schreiben von Action-Szenen ... wie gehen Sie in Bezug auf die Darstellung und wie in Bezug auf die Charaktere vor und wie sind sie in die Geschichte eingebunden?

Eingespieltes Team: Alex Kurtzman und Roberto Orci

Roberto Orci: Nun, wir würden an die Action zuletzt denken. Wissen Sie, in "Alias" war das Letzte, woran wir dachten, wie die Mission aussehen sollte - weil das vorgegeben war. In "Transformers" insbesondere ist die Roboter-Action festgelegt. Ich meine, in dem Moment, in dem man einsteigt, okay, haben wir eine Verfolgungsjagd und mittendrin wandeln sie sich und kämpfen - fantastisch, das ist der leichte Teil. All das ist völlig bedeutungslos, wenn es nicht aus der Spannung der Story oder eines Charakters entspringt. Also wollten wir sichergehen, dass wir eine Art Rollenkonzept haben - wie es am Ende aussehen würde - und eine Struktur, die die Action so aussehen lassen sollte, dass sie sich entlang einer sich aufbauenden Situation entwickelt. Nicht dass einfach alle miteinander kämpfen oder so.

Alex Kurtzman: Ich denke, dass Actionfilme nur so gut sind wie die Charaktere. Die Filme, die uns am meisten beeinflusst haben, waren "Stirb langsam" oder "Jagd auf Roter Oktober" oder "Lethal Weapon", und sie hatten alle erstaunliche Charaktergeschichten, die den Hintergrund für die eigentliche Action bildeten. "Stirb langsam" ist die Geschichte eines Mannes, der seine Frau zurückerobern will. In "Lethal Weapon" versucht ein Mann zur Normalität zurückzufinden. Es geht immer darum, zuerst herauszuarbeiten, was die Story ist und dann dies auf den Ablauf des Films zu übertragen.

Fernandez: Können Sie uns ein Beispiel geben, sagen wir von "Mission: Impossible III", bei dem der Charakter oder die Geschichte eine Actionszene bestimmt haben?

Orci: Unser Codename für diesen Film war vom ersten Meeting an "Marriage: Impossible". Es ging um einen Mann, dessen Leben ihm seine Beziehung oder die Fähigkeit zu einer normalen Beziehung unmöglich machte. Man kann fast die ganze Geschichte mit den Charakteren beschreiben. Das Actionthema lautet "Ein Spion wird beauftragt, einen Agenten zu retten.", aber in Wirklichkeit geht es um jemanden, der herausfindet, dass seine Freunde in Schwierigkeiten stecken, versucht sie zu retten, scheitert und damit seine Frau in Gefahr bringt. Man kann die ganze Geschichte mit den Charakteren erzählen und nicht einmal "Spion", "Politik" oder "Weltszenario" erwähnen.

Fernandez: Die Filme, die Sie schreiben, sind sehr gut strukturiert - sie müssen in dem Genre sein, in dem Sie üblicherweise arbeiten. Wie viele Entwürfe machen Sie?

Kurtzman: Wir arbeiten nie ohne eine Struktur, an der bis zum Ende gefeilt wird. Das wird einem beim Fernsehen eingebläut. Insbesondere wenn man Actionfilme dreht, bei denen es so sehr um den Aufbau geht, muss man sicherstellen, dass die Struktur wirklich intakt ist und wir wissen im Allgemeinen immer, wohin wir gehen - wir haben immer ein wenig Spielraum für Improvisation, manchmal wird man unterwegs überrascht - aber man muss wirklich den Anfang, die Mitte und das Ende kennen, weil das jeden kleinen Umweg unterwegs beeinflusst.

Orci: Und diese Art Filme haben manchmal sehr enge Zeitvorgaben, und wir richten uns nach den Entwürfen, also versuchen wir, sie so genau wie möglich zu machen.

Fernandez: Was ist das übliche Zeitfenster, zum Beispiel für "Star Trek", vom Erhalten des Auftrags bis zum ersten Entwurf?

Kurtzman: Das wäre eine Anomalie, denke ich.

Orci: Aber das übliche Zeitfenster ist so sieben, sechs Monate. Zwei oder drei Monate für die Story und zwei oder drei Monate zum Schreiben. Selbst wenn die Verträge das nicht beinhalten - da steht immer zwölf Wochen drin. Unmöglich.

Fernandez: Sind Sie von der "Ich schließe mich für drei Monate in einen Raum ein"-Fraktion? Oder holen Sie sich Ihre Inspiration aus Exkursionen oder beschäftigen sich mit den Actionhelden und erleben es einfach.

Orci: Das Universal Hilton freut sich immer auf uns. Wir schließen uns weg, wenn wir nicht vorankommen oder wenn wir eine Story zugrunderichten müssen, so dass wir wissen, wo wir uns befinden - ähm, wir schließen uns für ein paar Tage in einem Hotel ein und bestellen einfach den Zimmerservice.

Kurtzman: Ja, wir waren an diesem Punkt bei "Transformers", wo wir den ersten Entwurf fertig hatten und uns auf die Kinder fokussierten und jeder sich irgendwie fühlte wie "Ja, die Kinder sind das Herz des Films, aber um den Zweck des Films zu rechtfertigen, muss es irgendwie mehr sein." und wir wussten eigentlich nicht, was das sein sollte. Und es gab einen unglaublichen Druck in zeitlicher Hinsicht, als sie uns zum Beispiel in ein Marketing-Meeting steckten, bevor wir überhaupt die Story hatten. Und wir waren bei Activision und es war so, als wäre es das letzte Mal, dass wir so was tun würden ... man ist noch nicht fertig und es ist so, als ob man versucht zu steppen und es sich gut anhören zu lassen! Und es gab dieses eine besondere Wochenende, an das ich mich erinnere, an dem wir echt feststeckten. Wenn wir nicht fertig würden und das Muster durchbrechen, würde der Film nie entstehen. Und es war alles so hektisch - das Studio wollte dies, der Produzent wollte das und jeder hatte seine eigene Sicht der Dinge. Das ist üblicherweise der Punkt, an dem Bob und ich sagen: "Lass uns uns einschließen und nur unsere eigenen Stimmen hören und herausfinden, was wir machen wollen." Und dann konnten wir bestimmte Eingebungen, die wir hatten, ausprobieren und ausarbeiten und plötzlich erwachte der Film zum Leben...

Das Gleiche bei "Star Trek". Es war genauso, wir lagen zurück, weil wir auch produzierten und wir wollten in die Gänge kommen und das Studio verlangte: "Wir brauchen das Skript, wir brauchen das Skript." Und so schlossen wir uns für gut zwei Monate ein und nahmen keine Anrufe entgegen und stellten es fertig. Und dann erhielten sie das Skript und am nächsten Tag gab es grünes Licht, das war...

Fernandez: Das muss eine echte Befriedigung gewesen sein.

"Star Trek": Ein befriedigendes Erlebnis

Kurtzman: Es war das befriedigendste Ergebnis, das wir je hatten, glaube ich.

Fernandez: Einige dieser Projekte wie "Mission: Impossible" haben eine Vergangenheit, wenn man den dritten Teil schreibt. "Transformers" war von vornherein als Franchise konzipiert, somit muss man sich mit der Vergangenheit der Serien auseinandersetzen und den Unternehmen und, wie bei "Star Trek", mit einem Vermächtnis. Mit wie vielen Leuten müssen Sie sich auseinandersetzen? Können Sie uns eine Vorstellung darüber vermitteln, mit wem oder was Sie es zu tun haben und wie Sie damit zurechtkommen? Und dabei den Autorenhut aufbehalten?

Orci: Man hat mit ein paar Leuten von jeder Gesellschaft oder Einheit zu tun. Man redet mit ein paar Leuten von Paramount, bei "Transformers" waren es DreamWorks/Paramount. Aber wir hatten Glück dabei. Wenn man mit starken Produzenten wie Spielberg oder Tom Cruise, der "Mission: Impossible III" produzierte, zusammenarbeitet, hat man eine Menge Schutz und eine Menge Freiheit, kreativ zu sein. Dann hat man eine viel kleinere Zielgruppe, aber man muss mit jedem von jeder dieser Gesellschaften interagieren und solange man offen darüber spricht, was man tut und vorgibt zuzuhören, ist alles in Ordnung. (lacht)

Kurtzman: Ich glaube, es gibt diese Sichtweise, dass die Produzenten die bösen Jungs sind es gibt gewiss genügend Produzenten, die diesen Titel verdient haben, aber die Wahrheit ist, dass wir ziemlich früh die Bedeutung eines starken Produzenten kennen gelernt haben.

Orci: Starke Partner.

Fernandez: Lesen Sie viele Drehbücher?

Beide: Ja, absolut.

Fernandez: Wirklich? Woran liegt das und was haben Sie davon?

Orci: Es ist einfach eine andere Sprache, wissen Sie - man neigt dazu, Drehbücher nicht auf die normale Art zu lesen, so dass man dadurch hinter die Struktur der Kommunikation blickt - man sieht auch, wie andere Leute Probleme in der Vergangenheit gelöst haben. Wenn man versucht, sich einen gigantischen Roboter, der gerade auftritt, vorzustellen oder was auch immer, kann man darüber nachdenken: "Okay, wie haben sie es bei 'Jurassic Park' gemacht?" Wie schreibt man über Dinge, die über das Leben hinausgehen und wie sieht das auf Papier aus, so dass man es verstehen kann, aber noch genügend Luft bleibt für den Regisseur? Wissen Sie, man nimmt das, was funktioniert hat und probiert aus und lernt.

Fernandez: Wenn Sie also an "Star Trek" arbeiten, könnte es also ein bestimmtes Drehbuch geben, auf das Sie zurückgreifen?

Orci: Absolut, ja. Man kommt an Momente, bei denen man denkt: "Okay, welchem Film, den ich mag, kommt dieser Moment am nächsten? Er kommt dem am nächsten, als der DeLorean in die Vergangenheit reist - nun, das werde ich lesen, wie zum Teufel sich das liest." Man sieht es dort und manchmal nimmt man etwas mit und man erkennt, dass es manchmal impressionistisch ist und manchmal sehr detailliert.

Kurtzman: Ich glaube, dass es aber für jeden unterschiedlich ist, weil ich mich an eine Zeit erinnere, als wir an "Star Trek" schrieben und nach einem emotionalen Moment suchten und ich nahm das Drehbuch für "The Insider". Ich dachte "Okay, wie war der Augenblick, als er auf das Wasser schaute und wie haben die Autoren es beschrieben?" und da gab es eine emotionale Wahrheit in diesem Augenblick, die mich für etwas, was wir machten, beeinflusste. Es ist also nicht unbedingt so, dass es genrespezifisch sein muss, es geht nur um die emotionale Inspiration. Und ich finde es eigentlich auch sehr hilfreich, nicht nur das fertige Drehbuch, sondern auch alles davor zu lesen, so dass man die Entwicklung der Entwürfe sehen kann.

Frage aus dem Publikum: Es gibt gewisse Erwartungen an die Handlung und Personen bei einer Fortsetzung. Macht es das Schreiben einfacher oder schwieriger?

Orci: Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Weil wir bei "Mission: Impossible III" so sehr auf die Charaktere eingingen, war es von Vorteil, dass es in den zwei Teilen davor keine echte Charakterentwicklung gab. Man wusste nicht wirklich viel über ihn, in dem Fall war es also befreiend. Wenn es "Der Pate III" gewesen wäre, wäre es offensichtlich deutlich schwieriger gewesen.

Kurtzman: Im Falle von "Star Trek" ist es anders, weil in den Filmen, den Serien und den Büchern die Mythologie sehr wichtig ist. Und das ist eine viel größere Herausforderung.

Orci: Man möchte immer darüber nachdenken, was der Grund für die Fortsetzung ist. Der Grund kann nicht einfach der sein, weil jeder den ersten Teil mochte und man jetzt mehr davon bringen möchte. Warum will man den Film machen, unabhängig davon, wie er zum Teufel heißt. Und manchmal ist es ganz gut, etwas Bekanntes zu haben, weil man dann mit den Erwartungen spielen kann und manchmal ist die Story es wert, fortgesetzt zu werden, weil sie irgendwie offen blieb. Man stellt sich die Frage: "Warum machen wir diesen Film abgesehen vom Titel?"

Kurtzman: Deshalb werden wir auch nicht "Transformers 2" machen.

Orci: Genau.

Frage aus dem Publikum: Ich möchte bei der Fragestellung bleiben. Wenn man ein bekanntes Universum wie "Mission: Impossible" nimmt, fangen Sie erst an zu schreiben oder nehmen Sie die anderen Skripte und lesen oder sehen sie ein paar Mal an?

Die Autoren: "Tief in der Trek-Mythologie verwurzelt"

Kurtzman: Bei "Mission: Impossible" liebte ich den ersten Teil, war aber kein großer Fan des zweiten, aber ich mochte, was es war und wir mochten die Serie. Und bei "Mission: Impossible" - und zu einem gewissen Grad bei "Star Trek" - geht es für uns mehr darum, zurück zu den Serien zu gehen. Weil ich denke, wie Bob sagte, lieber als zu sagen, dass es eine Fortsetzung ist, dass es eine höhere Nummer am Ende gibt, ist mir, dass ich vergessen möchte, dass es eine Fortsetzung ist; ich möchte, dass dieser Film eigenständig existiert. Dass es um Ethan Hunt, Tom Cruise, geht, ist nebensächlich. Ich möchte eine großartige Spionagegeschichte erzählen. Das ist der Grund, es zu machen. Man nimmt also den Grundgedanken und interpretiert ihn neu.

Orci: Aber man sollte es immer lesen, als eine Verpflichtung. Aber man will nicht allzu tief gehen, wie bei einem Reiseführer, man will es lesen, wissen, ablegen, herausfinden warum man das nächste Ding machen will.

Fernandez: Gibt es bei so was wie "Star Trek", insbesondere bei der Richtung, in die Sie die Story gebracht haben, bestimmte Hinweise und Dinge, bei denen Sie es als Pflicht empfinden, sie mit einzubringen? Weil dies ein sehr spezielles Vermächtnis ist, mit dem Sie da spielen.

Orci: Exakt. "Star Trek" hätten wir nicht schreiben können ohne das geballte "Star Trek"-Wissen.

Fernandez: Tief in der Mythologie.

Orci: Mit Sicherheit.

Kurtzman: Ja, und in Fällen wie diesen wäre es so verrückt zu hören und zu denken, dass wir "Star Trek" damit neu erfinden würden.

Orci: Ohne sein "Star Trek" zu kennen.

Kurtzman: Das kann man nicht machen.

Fernandez: Waren Sie vor dem Ganzen Fans?

Orci: Mm hm.

Kurtzman: Mm hm.

Frage aus dem Publikum: Ich bin neugierig zu erfahren, wie die tägliche Routine aussieht bei Leuten, die ihr eigenes Leben leben und versuchen, jeden Tag zusammenzukommen. Und denken Sie, dass es eine Zeit gibt, in der Ideen effektiver oder produktiver sind?

Orci: Von neun bis fünf sind wir zusammen im Büro. Wir beide, denke ich, arbeiten nachts ein bisschen für uns selbst, wenn alle anderen schlafen, richtig? Du machst das auch?

Kurtzman: Mm hm, mm hm.

Orci: Und das ist die Zeit, in der wir individueller an die Sache rangehen, in Bezug auf Ideen, die wir uns am nächsten Tag gegenseitig vorstellen und manchmal ist es mehr Freistil. Wissen Sie, nachts hat man eine Liste von Dingen, die man gegeneinanderstellt und während des Tages versucht man, daraus zusammen was zu machen.

Kurtzman: Zum Teil war "Star Trek" schwieriger, weil wir so unter Zeitdruck standen, dass es gar keine Zeit zum Aufwärmen gab. Man musste förmlich rennen und jeden Tag die Geschwindigkeit halten. Aber wir tendieren dazu, uns eine oder zwei Stunden zu nehmen, um ein Momentum zu kreieren und dann ist es Nachmittag, wenn wir loslegen. Wie wenn man schreiben kann, aber bis dahin flutscht es nicht so richtig.

(ro - 02.12.08)


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