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Markus Rackow (ra)24.10.13

Verständnis für die Enttäuschten

"Into Darkness"-Regisseur J. J. Abrams im Interview

Auf dem roten Teppich am Rande einer Party zur Heimkinoveröffentlichung von "Star Trek Into Darkness" sprach StarTrek.com mit Regisseur und Produzent J. J. Abrams. Das Gespräch drehte sich um seine Zufriedenheit mit dem Film, die Kritik von Seiten mancher langjähriger Fans und Abrams' Pläne zur Arbeit am nächsten Trek-Film vor dem Hintergrund seiner Verpflichtungen bezüglich einer bestimmten weit entfernten Galaxie.

StarTrek.com: Wenn Sie überhaupt objektiv sein können: Wie zufrieden sind Sie persönlich mit "Star Trek Into Darkness"?

J. J. Abrams: Ehrlich gesagt bin ich nie mit irgendwas zufrieden, aber ich könnte kaum glücklicher sein über viele seiner Aspekte. Ich bin unendlich stolz, mit dem Film in Verbindung gebracht zu werden, und denke, dass sowohl die Darsteller als auch das Team hinter den Kulissen eine außergewöhnliche Arbeit abgeliefert haben.

J. J. Abrams versteht die Bedenken der Fans. Maßgeblich waren sie für ihn nicht.
StarTrek.com: Sind Sie jetzt, nach der Regie zweier "Star Trek"-Filme, durch und durch ein Fan?

Abrams: Nun, das ist komisch, denn sogar eingefleischte "Star Trek"-Fans sind uneins, was das genau bedeutet, ein solcher zu sein. Also, mag ich nun die Classic-Serie? Ja. Ich mag sie in allen Facetten und verstehe sie nun ganz anders als zuvor. Mag ich, was wir in den neuen Filmen machen konnten und als Gruppe erreicht haben? Ja. Habe ich genug Episoden von "Deep Space Nine" und "Voyager" gesehen, um meine Meinung abzugeben? Nein. Ich habe genug gesehen, um zu sagen "Oh wow, ich verstehe es", aber ich habe nicht jede Folge jeder "Star Trek"-Serie gesehen.

StarTrek.com: "Star Trek Into Darkness" hat vor den Filmen zur Classic-Serie den Hut gezogen. Der Film baute auf der alternativen Zeitlinie auf und lief quasi parallel zu vorherigen Elementen des Franchise. Dennoch befanden einige Fans, der Film sei nicht "Star Trek" genug. Wie herausfordernd war es, einen Film zu schaffen, der den harten Kern befriedigen und zugleich auch der Tatsache Rechnung tragen würde, dass es sich um eine teure Produktion handelt, die den Massen weltweit gefallen muss?

Abrams: Nun, man weiß, dass man es nicht allen recht machen kann. Also erwartet man in jedem Fall Geschosse und Pfeile. Und ich kann verstehen, dass dieser Film für manche die Erde nicht lange genug verlassen hat. Und ich kann verstehen, dass Khan zu benutzen in den Augen mancher aussah wie: "O, ein Schritt rückwärts, wie konnten sie nur?" Ich verstehe das vollkommen und sie müssen keineswegs die Blu-ray kaufen. Aber ich verstehe ihre Bedenken.

Der Film wurde nicht nur für eine Zielgruppe gemacht, sondern für Kinobesucher. Hoffentlich, wenn Sie ein "Star Trek"-Fan sind ... Wir waren unglaublich gesegnet mit enthusiastischen Reaktionen von, wie mir scheint, einer Mehrheit der Fans, die froh waren, ihre Charaktere wieder lebendig und in derart verrückten, unterhaltsamen und aufregenden Situationen zu sehen. Aber ich weiß auch, dass wenn Sie ein Fan sind, der die Classic-Serie mit der Muttermilch aufgesogen hat, dass da nicht Leonard Nimoy ist, dass da kein William Shatner ist, und ich verstehe das. Ich begreife, dass Leute, die nur diese Darsteller in diesen Rollen sehen wollen, nicht zufrieden sein werden. Ich kann nur sagen, dass ich diese Meinung respektiere.

StarTrek.com: Jedem ist bewusst, dass Sie nächstes Jahr bei etwas anderem Regie führen, das Sie vom dritten "Star Trek"-Film abhalten wird. Wie werden Sie eingedenk dessen im nächsten "Star Trek"-Abenteuer eingebunden sein?

Abrams: Ich werde in die Handlung und die Produktion eingebunden sein. Offensichtlich bedeutet mir das sehr viel, da ich von Beginn bei dieser Inkarnation dabei war, und der nächste Schritt ist eine kritische Angelegenheit. Ich habe nicht an den letzten beiden Filmen mitgearbeitet, um nun alles stehen und liegen zu lassen. Also meine Mitarbeit ist real. Sie ist emotional. Nicht nur die Darsteller sollen auf festem Grund stehen, sondern ich will auch dafür sorgen, dass auch die Charaktere funktionieren.

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(ra - 24.10.13 - Quelle: StarTrek.com)

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