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BBS Watcher03.04.04

Eintrag 12: Fan Attack

Was geschieht in der TrekBBS? Nichts bleibt dem BBS Watcher verborgen!

Was halten Sie von Fan-Initiativen, die es darauf absehen, der Einstellung zum Beispiel einer Serie entgegenzuwirken? Nützt es?

Die "Save 'Angel'"-Projekte sammeln Geld für Charities, sie spenden demonstrativ Blut, bekleistern Weitfahr-US-Trucks mit ihren Protestbildern, schalten Anzeigen im "Hollywood Reporter" und in "Variety". Bei "Star Trek" gab es seinerzeit Streiks, bei "Galactica" Sit-ins, "FarScape"-Anhänger legten das Kommunikationsnetz des Sci Fi Channels lahm, die "Roswell"-Fans schickten an die verantwortlichen Firmen Unmengen von Tabasco-Flaschen - allesamt haben sie Online-Petitionen zu Tausenden oder mehr unterzeichnen lassen. So auch bei "Babylon 5: Into the Fire" (PC-Game), "Sliders" (vs. RTL, also bezogen auf den deutschsprachigen Raum). Die Palette reicht von bizarr bis fantastisch. Ihr ehrenwerter BBS Watcher durfte diese Woche folgende Diskussion in der TrekZone-Network-Community miterleben:

"Ich hoffe mal, dass Fan-Petitionen keine Serien retten können, sondern nur gute Argumente. Fans sind irrational, egoistisch, oft ohne Sachverstand, entscheiden eher mit dem, was in der Hose ist - oder auch nicht - als mit dem Hirn. Wenn alle Geschichten erzählt wurden, die Serie unrentabel ist und/oder die Schauspieler keinen Bock mehr haben, dann lasst sie doch in Ruhe dahinscheiden - die Serie meine ich -, ohne künstliche, lebenserhaltende Maßnahmen. Vielleicht wird die nächste Serie besser und vitaler sein als eine alte, im Todeskampf erstarrte."

"Als alte Faustregel sagt man in Deutschland, dass jede Petitionsunterschrift intern verzehnfacht wird, das heißt, wenn 10.000 unterschreiben, dann geht man im Allgemeinen davon aus, dass etwa 100.000 'out there' sind, die mit dem Petitionsziel sympathisieren. In Amerika mag es ähnlich sein. Dann hat man es in gewisser Weise selbst in der Hand, weil jede Stimme zehnfach zählt."

"Realistisch betrachtet gibt es unzählige Fan-Kampagnen, für die sich niemand interessiert und die sehr weit davon entfernt sind, Erfolg zu haben."

"Klar ist, dass der überwiegende Teil der Petitionen keine Sau bei den Verantwortlichen interessiert. Es zählen Einschaltquoten, und wenn nicht genügend Leute zusehen, wird die Serie gekickt. Ich denke aber, und so viel Optimismus muss einfach sein, dass die Verantwortlichen unter gewissen Umständen (zum Beispiel erstaunlich viele Unterschriften, wahre E-Mail- sowie Postflut und so weiter) merken, dass die betreffende Serie noch genügend Fan-Potenzial besitzt."

"Ein gutes Pro-Beispiel - 'FarScape': Eine fantastisch organisierte Aktion mit tonnenweise originellen Ideen. Nie hat es mich mehr gefreut, eine Serie zurückkommen zu sehen. Im Übrigen wird Brian Henson ['FarScape'-Produzent, Chef der Jim Henson Company] zitiert, dass er ohne die gigantische Fan-Aktion längst aufgehört hätte, für den Fortbestand der Serie zu kämpfen. Auch eine Möglichkeit, positiven Einfluss zu nehmen."

"Ich glaub nicht mehr dran, dass Petitionen was helfen. Vor allem keine Online- und E-Mail-Petitionen. Sorry, aber eine E-Mail zu schreiben geht so schnell, ist so einfach, dass sich keiner damit 'Mühe' gibt, nicht wirklich was in seine Serie investiert. Noch schlimmer sind die 'Klick hier, damit XY weitergeht'. Das sind zwei Sekunden. Lachhaft."

"Die Legende sagt ja, dass es mindestens eine erfolgreiche Fan-Petition gab: Damals vor der dritten Season von TOS."

"TOS bildete eine Ausnahme, weil es praktisch die erste Petition war, die anlief. Wenn die Studiobosse etwas nicht kennen, dann ist es natürlich beeindruckend. Und man muss die Zeit 1968 bedenken: Wie konnte sich die Fangemeinde denn kurzschließen? Lief das über Protestsites, Zeitungsanzeigen und Medienaufrufe? Nein! Das war alles Mundpropaganda - und das ist es, was mich auch heute noch beeindruckt."

Diskutieren Sie mit! Das Thema ist noch nicht beendet. Hier der Thread über Pros und Kontras von Fan-Aktionen.

(20.12.07)

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