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Matthias Suzan (ms)30.10.17

Höre alles! Glaube nichts?

Spekulationen zu »Star Trek: Discovery«

Die neue Star Trek-Serie »Discovery« läuft nun seit rund einem Monat und die Spekulationen über den Fortgang der Handlung und die Entwicklung der verschiedenen Charaktere schießen bereits wild ins Kraut. Auch wenn die 190. Erwerbsregel der Ferengi lautet: »Höre alles, glaube nichts«. Wir haben trotzdem einige Mutmaßungen zusammengetragen und auf deren Wahrscheinlichkeit hin untersucht. Vorsicht mögliche Spoiler!

Warum ist »Discovery« ein Prequel zu TOS?

Als im Spätsommer 2016 bekannt wurde, dass »Star Trek: Discovery« ein Prequel zur Classic-Serie (TOS) sein wird, war die Skepsis unter den Star Trek-Fans groß. Bereits die Vorgängerserie »Star Trek: Enterprise« (ENT) war ein Prequel, spielte allerdings nicht nur eine Dekade, sondern ein gesamtes Jahrhundert vor TOS. Die Serie wurde nach nur vier Staffeln wegen zu schwacher Einschaltquoten vorzeitig eingestellt.

Einige Kritiker führten das Scheitern von ENT auf eine Übersättigung der Zuschauer mit Star Trek-Geschichten nach einer Dauerberieselung von 18 Jahren zurück. Andere wiederum machten das Prequel-Konzept für den Misserfolg der Serie verantwortlich.
Man kann ENT sicher wegen vieler Dinge kritisieren, aber die Idee zu zeigen, wie die Menschheit ihren Platz in der interstellaren Gemeinschaft findet oder wie die »Vereinte Föderation der Planeten« entstanden ist, hatte ihren Reiz und großes Potenzial, das leider nur in der finalen Staffel - und somit viel zu spät - ausgeschöpft wurde.

In Bezug auf »Discovery« stellt sich die Frage, warum sich die Serienmacher ausgerechnet für die 2250er-Jahre als Setting entschieden haben. Die Föderation existiert knapp ein Jahrhundert, die Erforschung des Weltraums ist mittlerweile zu einer Normalität geworden (im Gegensatz zur Archer-Zeit) und selbst die U.S.S. Enterprise NCC-1701 ist bereits unter dem Kommando von Captain Christopher Pike unterwegs in den unendlichen Weiten des Universums. Warum hat man sich also erneut für ein Prequel entschieden, das nur zehn Jahre vor den TOS-Abenteuern angesiedelt ist? Es hätte schließlich auch andere interessante Möglichkeiten gegeben, etwa ein Sequel zu den Serien des 24. Jahrhunderts (TNG/DS9/VOY).

Also was spricht konkret für ein weiteres Prequel?

These 1: Die neue Reboot-Generation mit ins Boot holen

Die Kollegen von »Planet Trek fm« äußerten in ihrem jüngsten Podcast die Vermutung, das Setting von »Discovery« in zeitlicher Nähe zu den Reboot-Filmen von J.J. Abrams biete die Möglichkeit des »Namedropping«. Charaktere wie Botschafter Sarek, der in »Star Trek« (2009) von Ben Cross verkörpert wurde, seien Anknüpfungspunkte für die Reboot-Generation. Auf der anderen Seite könne man auch bereits aus den bisherigen Star Trek-Serien bekannte Figuren (z.B. Harry Mudd) verwenden und somit auch die Alt-Trekkies abholen.

Diese These erscheint absolut plausibel und wird durch die Tatsache gestützt, dass es auffällige Übereinstimmungen zwischen den Reboot-Filmen und »Discovery« in Bezug auf die Optik gibt (z.B. Schiffsdesign, Sets, Lens-Flare, haarlose und leuchtäugige Klingonen).

These 2: »Discovery« beleuchtet ein besonderes Ereignis aus der TOS-Ära

Ursprünglich soll Bryan Fuller eine Anthologie-Serie geplant haben, die in jeder Staffel zu jeweils einem anderen Zeitpunkt in der Star Trek-Zeitlinie spielen sollte. Den Auftakt hätte wohl eine Geschichte, die in der Mitte des 23. Jahrhunderts spielt, machen sollen - also genau in der Epoche, in der »Discovery« nun spielt. Womöglich hatte Fuller ein Ereignis im Sinn, das in TOS oder in einer der anderen Serien beiläufig erwähnt, aber niemals näher ausgeführt worden ist. Dieses Ereignis muss enorm viel narratives Potenzial besitzen, sodass die Produzenten von »Discovery« trotz der schlechten Erfahrungen aus ENT das Wagnis eines weiteren Prequels bereitwillig eingegangen sind.

Diese These erscheint mir äußerst plausibel, denn aus kreativer Sicht macht ein Prequel, das in den 2250er-Jahren spielt, sonst nur wenig Sinn. Die Epoche ist zwar grundsätzlich interessant, ist aber mit etlichen Fallstricken bezüglich des Kanons verbunden. Ein Sequel zu TNG/DS9/VOY wäre in vielen Belangen einfacher umzusetzen gewesen und hätte auch weniger Widerstand bei den langjährigen Fans hervorgerufen.

Was ist mit Captain Lorca los?

These 1: Lorca ist ein alter Bekannter aus TOS

Gehen wir einfach mal davon aus, die obige These ist zutreffend: »Discovery« thematisiert ein außergewöhnliches Ereignis aus der TOS-Ära. Um welches Ereignis könnte es sich handeln?
Schon sehr früh, nachdem bekannt geworden war, dass Jason Isaacs den Part des Gabriel Lorca übernehmen wird, machte im Netz ein spannendes Gerücht die Runde: Captain Lorca und Captain Garth von Izar, ein Charakter aus der TOS-Episode »Wen die Götter zerstören«, seien ein und dieselbe Person. Aber wer ist Garth von Izar?
Garth von Izar ist ein hochdekorierter Sternenflottenkommandant mit dem Dienstgrad eines »Fleet-Captain«. Garth wird als großer Forscher und genialer Taktiker beschrieben. Seine Missionsberichte und militärischen Strategien sind zur Zeit des Kadetten James T. Kirk Pflichtlektüre für die Studenten der Sternenflotten-Akademie. Garth soll laut Historie der entscheidende Faktor bei der »Schlacht von Axanar« gewesen sein, einem der wichtigsten militärischen Siege der Föderation im 23. Jahrhundert. Über diese Schlacht ist nicht viel bekannt – weder der genaue Zeitpunkt noch der Gegner. Allerdings sagt Kirk in dieser Folge, diese Schlacht habe den Zusammenhalt der Föderation gestärkt. Als Captain Garth später durch einen Unfall schwer verletzt wird, lehren ihn die Bewohner von Antos IV, wie er sich mittels sogenannter »Zellulärer Metamorphose« selbst heilen kann. Garth steigt diese Fähigkeit zu Kopf und er wird zunehmend größenwahnsinnig. In einem seiner geisteskranken Anfälle befiehlt er der Besatzung seines Schiffes, Antos IV zu vernichten. Seine Crew meutert daraufhin und er landet in einem Rehabilitationszentrum auf Elba II. Dort trifft er 2268 auf Captain Kirk und Mr. Spock.
Was spricht für die These, Lorca sei in Wirklichkeit Garth von Izar?

Lorcas Charakter:
Lorca studiert den Krieg, er ist demnach ein Fachmann für militärische Strategien. Er fährt mit der Discovery mehrere wichtige Siege gegen die Klingonen ein und brüstet sich damit auch vor der Admiralität (»Choose Your Pain«). Es deutet sich zudem immer mehr an, dass er psychische Probleme hat, die auf den Verlust seines letzten Schiffes, der U.S.S. Buran und ihrer gesamten Besatzung, zurückzuführen sind.
Kirk macht in der besagten Folge die Andeutung, Garth (Lorca?) hätte den Weg in eine friedliche Zeit nicht mehr gefunden und sich dadurch von der Sternenflotte und ihren Prinzipien entfremdet. Garth selbst bezeichnet die Angehörigen der Sternenflotte als »Schwächlinge«.
Es erscheint durchaus plausibel, dass der Krieg mit den Klingonen Lorcas Wesen nachhaltig negativ verändert haben könnte. Womöglich könnte er unter bestimmten Umständen sogar anfällig sein für eine pathologische Hybris, wie es bei Captain Garth der Fall war.

Lorcas Aussehen:
Es besteht durchaus eine gewisse äußerliche Ähnlichkeit zwischen Gabriel Lorca (Jason Isaacs) und Garth von Izar (Steve Ihnat). Meinem Eindruck nach bewegen sie sich sogar in ähnlich stolzer Weise.

Dramaturgie:
Bettet man die Biographie von Captain Garth in den Erzählkontext um Michael Burnham ein, dann lässt sich eine gewisse Dramatik erkennen. Burnham wird zu Beginn der Serie als erste Meuterin der Sternenflotten-Historie verurteilt und wenig später von Lorca begnadigt. Sie hat ihm ihr »zweites Leben« zu verdanken und zahlt ihm dies mit größtmöglicher Loyalität zurück. In »Context Is for Kings« macht Burnham allerdings deutlich, dass sie die Prinzipien der Sternenflotte niemals (mehr) verraten wird. Es wäre demnach an Dramatik und Ironie kaum zu toppen, wenn Burnham und Saru im Verlauf der Serie dazu gezwungen sein könnten, gegen Captain Lorca zu meutern. Der Kreis würde sich schließen und die gesamte Geschichte um Burnhams Meuterei würde plötzlich einen tieferen Sinn ergeben.

Der verhinderte Fanfilm:
2015 verklagten CBS und Paramount die Macher des Fanfilm-Projektes »Axanar« wegen diverser Verstöße gegen das Copyright. Im Zentrum des Fanfilms sollten die »Schlacht von Axanar« und Captain Garth stehen. Wollte CBS den Film verhindern, weil er die Handlung von »Discovery« in gewisser Weise vorweggenommen hätte?

Was spricht gegen die These, Lorca sei in Wirklichkeit Garth von Izar?

Lorcas Namen:
Warum sollte sich Gabriel Lorca urplötzlich Garth von Izar nennen? Die Namensänderung müsste von den Autoren plausibel erklärt werden, etwa mit einem von einem fremden Volk (z.B. Antos IV) verliehenen Titel oder einer zweiten (geheimen) Identität.

Zeitrahmen:
Laut »Memory Alpha« wurde James T. Kirk 2250 an der Akademie der Sternenflotten aufgenommen. Das bedeutet, dass er 2256 bereits im Rang eines Offiziers im aktiven Dienst tätig sein müsste. Wie könnte er also auf der Akademie über die Heldentaten von Garth in der »Schlacht von Axanar« gelesen haben, wenn er zum Zeitpunkt der Handlung von »Discovery« nicht mehr dort studiert? Allerdings war Kirk auch eine Zeit lang als Ausbilder an der Akademie tätig. Das wäre in der Tat ein Hintertürchen für die Autoren.

These 2: Lorca ist Mitglied von »Sektion 31«

Besonders hartnäckig hält sich die These, Lorca sei Mitglied von »Sektion 31«, einer geheimen Unterorganisation der Sternenflotte, die fragwürdige Methoden anwendet, um die Föderation vor Bedrohungen zu schützen. Womöglich stehe sogar die gesamte Crew der U.S.S. Discovery (ohne es zu wissen) im Dienst dieser Organisation, so das Gerücht.
Für diese These sprechen einerseits Lorcas Verhaltensweise, die mysteriösen schwarzen Sternenflotten-Embleme in »Context Is for Kings« und die Registriernummer der Discovery: NCC-1031. Zudem würde eine Verbindung zwischen Lorca und »Sektion 31« erklären, wie er seine medizinisch-psychologischen Gutachten fälschen konnte. Die These steht auch nicht im Widerspruch zum Kanon, denn »Sektion 31« existiert bereits seit dem 22. Jahrhundert.
Gegen diese These spricht derzeit nicht viel. Dass sich die Admiralität in »Context Is for Kings« über Lorcas Vorgehensweise beklagt, bestätigt nur den Verdacht, dass die Kommandoebene der Sternenflotte zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung von der Existenz der Organisation »Sektion 31« hat. Archer (22. Jahrhundert) kannte den Namen der Organisation nicht und Sisko (24. Jahrhundert) war wohl der erste Offizier höheren Ranges, der das Flottenkommando über deren Existenz (offiziell) unterrichtet hat.

These 3: Lorca kommt aus dem Spiegeluniversum

Auch diese Vermutung wurde bei den Kollegen von »Planet Trek fm« diskutiert. Meiner Meinung nach ist dies aber unwahrscheinlich, weil Lorca zu gut über sein Leben im »normalen« Universum Bescheid weiß und auch zu zivilisiert agiert. Er mag sich zwar für einen Sternenflotten-Captain ungewöhnlich verhalten, seine Attitüde entspricht dennoch in keinster Weise dem barbarischen Verhalten, das wir von den Offizieren des »Terranischen Imperiums« aus dem Spiegeluniversum kennen.

Warum gibt es den Sporen-Antrieb in den späteren Serien nicht mehr?

These 1: Der Sporen-Antrieb ist die Ursache für die Omega-Direktive

Diese These besagt, dass der Sporen-Antrieb eine durch Omega-Moleküle verursachte Raumkatastrophe auslösen wird, die zum Erlass der Omega-Direktive (Zerstörung aller Omega-Moleküle) führen wird (VOY: Die Omega-Direktive).
Für diese Annahme gibt es derzeit keine Anhaltspunkte. Weder wird in der Serie konkret Bezug auf Omega-Moleküle genommen, noch stimmen die Daten mit dem Kanon überein. Laut »Memory Alpha« findet das Ereignis, das zur Omega-Direktive führen wird, auch erst in den 2270er-Jahren statt.

These 2: Der Sporen-Antrieb verursacht gesundheitliche Schäden

In der TNG-Episode »Terror auf Rutia-Vier« nutzen die Mitglieder der terroristischen Untergrundbewegung »Ansata« eine Transporter-Technologie, die auf einer Dimensionsverschiebung beruht. Diese Technik ist effektiver als der herkömmliche Transporter der Sternenflotte, hat aber einen schwerwiegenden Nebeneffekt: Er degeneriert die DNA und führt so bei längerfristiger Nutzung unweigerlich zum Tod.
Es wäre also denkbar, dass der Sporen-Antrieb der Discovery auf einer ähnlichen Funktionsweise (Dimensionsverschiebung) beruht wie der dimensionale Transporter der Ansata. Womöglich hat er deshalb auch langfristig dieselbe schädliche Wirkung und wird daher von der Sternenflotte dauerhaft verboten.

These 3: Der Sporen-Antrieb wird als Top-Secret-Technik eingestuft

Der Sporen-Antrieb wird nach »Discovery« zur strenggeheimen Technologie erklärt und nur in ganz besonderen Notfällen reaktiviert.
Diese These macht kaum Sinn, denn sonst hätte die Sternenflotte den Antrieb sicher in extremen Bedrohungslagen (Borg-Invasionen, Dominion-Krieg) eingesetzt oder die Spezifikationen für diesen Antrieb an die im Delta-Quadranten gestrandete U.S.S. Voyager geschickt.

These 4: Der Sporen-Antrieb entspricht der Technik der iconianischen Gateways

In der TNG-Episode »Die Iconia-Sonde« sowie in der DS9-Episode »Die Abtrünnigen« erfahren wir von den sogenannten »Gateways« der mittlerweile untergegangenen Zivilisation der Iconianer. Diese Transporter-Technologie macht es möglich, nahezu jeden Ort in der Galaxie binnen eines Augenblickes zu erreichen.
Es wäre denkbar, dass der Sporen-Antrieb auf ähnliche Weise funktioniert wie die Gateways. Allerdings bleibt dann die Frage unbeantwortet, warum diese Technologie in der Föderation keine Zukunft hat.

Warum hat Mr. Spock seine Ziehschwester nie erwähnt?

Spock redet selbst mit seinem besten Freund James T. Kirk nicht freiwillige über seine Familienverhältnisse. Seinen Halbbruder Sybok erwähnt er erst, als die Crew der Enterprise auf ihn trifft. Womöglich hatten Spock und Michael Burnham auch kein gutes Verhältnis zueinander. Denkbar wäre auch, dass Burnham im Verlauf der Serie stirbt oder aus der Zeit eliminiert wird und Spock deswegen nie von ihr spricht.

Ist Burnham der junge Sybok?

Diese These besagt, dass Michael Burnham ein »Transgender« ist und später zu Sybok wird. Für diese Vermutung spricht eigentlich nichts, denn Sybok ist ein leiblicher Sohn Sareks (kein Adoptivkind) und geht aus einer früheren Verbindung Sareks mit einer vulkanischen Prinzessin hervor. Er ist also Vulkanier. Zudem besteht überhaupt keine äußerliche Ähnlichkeit zwischen Michael und Sybok. Außerdem schwört Sybok den Lehren Suraks ab und wählt einen Weg der Emotionen. Es ist auch nicht überliefert, dass er jemals Mitglied der Sternenflotte war.

Ist Lieutenant Tyler ein Klingone?

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Hinter Lt. Ash Tyler verbirgt sich der Klingone Voq. Die Klingonen-Frau L’Rell hat ihn auf eine Infiltrationsmission geschickt. Es ist nur nicht ganz klar, wie aus Voq ein Mensch wurde (Augment-Virus?) und ob er sich seiner neuen Identität bewusst ist oder nicht. Aber was spricht für diese These?
Da wäre einerseits der in »Choose Your Pain« in klingonischer Haft getötete Sternenflottenoffizier, der Tyler durchaus ähnlich sieht. In »Lethe« stellt Lorca überrascht fest, dass Tyler kämpfen kann »wie ein Klingone«. Zudem gibt es Unstimmigkeiten bei Tylers Hintergrundgeschichte. Der Schauspieler (Javid Iqbal), der Voq darstellt, scheint größtenteils unbekannt zu sein (Fake?) und ein Gesichtsabgleich zwischen Voq und Shazad Latif (Lt. Tyler) zeigt bemerkenswerte Übereinstimmungen (Augen, Gesichtsgeometrie). Ein weiteres Indiz könnte eine verborgene Botschaft in Form einer Parallele zum klingonischen Sternenflottenoffizier Lt. Worf aus TNG sein, der ebenso wie Tyler Sicherheitschef wird, nachdem seine Vorgängerin einen sinnlosen Tod gestorben ist.

Ist Voq der »Albino« aus »Deep Space Nine«?

Ein weiteres Gerücht besagt, Voq könne die jüngere Version des »Albinos« sein. Der Albino gilt seit dem 23. Jahrhundert als Staatsfeind des Klingonischen Imperiums. Er ist für den Tod der Söhne der drei klingonischen Kommandanten Kor, Koloth und Kang verantwortlich, die alle drei mit dem Föderationsgesandten Curzon Dax befreundet waren. Kor, Koloth und Kang gelingt es im Jahr 2370, gemeinsam mit Jadzia Dax den Albino ausfindig zu machen und ihn zu töten (DS9: Der Blutschwur).
Für diese These spricht eine gewisse äußerliche Ähnlichkeit zwischen Voq und dem Albino, gerade im Hinblick auf die Augen und Stirnwülste. Außerdem passt diese Hypothese auch zeitlich in den Star Trek-Kanon.

Ist Lorca ein klingonischer Spion?

Bei allen Spekulationen um Lt. Tyler wird völlig außer Acht gelassen, dass nach »Choose Your Pain« bisher nicht aufgeklärt worden ist, ob Captain Lorca dem unter Folter durchgeführten Verhör L’Rells standhalten konnte oder nicht. Womöglich wurde Lorca einer Gehirnwäsche unterzogen und arbeitet nun für die Klingonen. Oder Voq hat nicht Tylers, sondern Lorcas Identität angenommen.
Für diese These spricht, dass Admiral Cornwell, die Lorca das Kommando entziehen will, in einen Hinterhalt der Klingonen gerät. Hat Lorca sie ans Messer geliefert? Steht er in Kontakt mit den Klingonen? Dagegen spricht allerdings, dass der Hinterhalt auf Kol zurückgeht und nicht auf L’Rell.

So viel zu den heißesten Gerüchten um »Star Trek: Discovery«. Was meint ihr: Welche Thesen sind plausibel, welche eher nicht? Was würdet ihr euch für die Handlung wünschen? Nutzt die Kommentarfunktion, um euch an den Spekulationen zu beteiligen!

(ms - 30.10.17)


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