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Matthias Suzan (ms)25.10.17

Im Fluss des Vergessens

Review zu »Star Trek: Discovery» 1.6 «Lethe«

Hinter dem mysteriösen Episodentitel »Lethe«, der im Vorfeld bereits zur Spekulation einlud, die Folge könne eine Anspielung auf die TOS-Episode »Der Zentralnervensystemmanipulator« sein, verbirgt sich eine starke Charakterepisode, die sich dementsprechend auch deutlich von den drei vorangegangenen Episoden abhebt – im Positiven wie im Negativen: Das sechste Kapitel der ersten Discovery-Staffel kann den Spannungsbogen der vergangenen beiden Episoden zwar nicht ganz aufrechterhalten, punktet aber mit einer starken Charakterzeichnung. Aufmerksame Alt-Trekkies dürften zudem einige Reminiszenzen an den bekannten Star Trek-Kanon bemerkt haben.

Die Handlung

Botschafter Sarek, unterwegs zu einer wichtigen diplomatischen Mission, wird auf seinem Schiff Opfer eines Terroranschlages, bei dem er schwer verletzt wird. An der Schwelle zum Tod durchlebt Sarek in seiner »Katra« einmal mehr ein Ereignis aus seiner Vergangenheit, das ihn seither schwer belastet. Michael Burnham eilt ihrem Ziehvater zur Hilfe und ein lange von Sarek gehütetes Geheimnis kommt ans Licht.
Währenddessen droht Captain Lorca Ungemach. Admiral Cornwell, die eine enge Beziehung mit dem Discovery-Kommandanten pflegt, hält ihn für dienstuntauglich und legt ihm daher die freiwillige Niederlegung seines Kommandos nahe. Die Ereignisse überschlagen sich und Admiral Cornwell gerät in einen klingonischen Hinterhalt. Wird Lorca die Admiralin retten oder sie zugunsten seiner Karriere opfern?

Charakterentwicklung nach mythologischer Vorlage

Der Episodentitel »Lethe« geht auf das altgriechische Wort ἡ Λήθη zurück und bedeutet ins Deutsche übersetzt »Das Vergessen«. Interessant ist auch die Tatsache, dass »Lethe« dieselbe Wortwurzel wie das altgriechische Wort für »Wahrheit, Unverborgenheit« (ἀλήϑεια) aufweist. Laut griechischer Mythologie war »Lethe« einer der Flüsse der Unterwelt. Eine antike Legende besagt, dass jeder, der von dem Wasser dieses Flusses trinkt, beim Übergang vom Reich der Lebenden in das Reich der Toten alles vergisst, was ihn im irdischen Leben zuvor belastet hat. Demnach mussten alle Seelen aus dem Fluss trinken, sofern sie beim Übertritt in das Totenreich Wiedergeburt erfahren wollten.

Die Kerngedanken dieses antiken Mythos finden sich auch in der aktuellen Folge von Discovery wieder. Im Zentrum der Geschichte stehen die Themen »Seelenschmerz«, »Wahrheit«, »Vergessen«, »(Selbst-)Vergebung« und »Wiedergeburt«. Die Titelwahl der Autoren Ted Sullivan und Joe Menosky (Star Trek-Veteran aus TNG, DS9 und Voyager-Zeiten) zeigt eindrucksvoll, dass wir es hier mit Kreativköpfen zu tun haben, die über eine breite Allgemeinbildung verfügen und eine gute, alte Star Trek-Tradition, nämlich historische Ereignisse und literarische Klassiker als Inspiration zu nutzen, fortführen. Die kommenden Episodentitel bestätigen diesen Eindruck. Bei aller Kritik, die bisher auf Discovery eingeprasselt ist, muss man an dieser Stelle schlicht feststellen, dass die neue Serie schon jetzt ein intellektuelles Niveau erreicht hat, von dem alle J.J. Abrams Reboot-Filme Lichtjahre entfernt sind.

Sarek kann nicht vergessen

Botschafter Sarek befindet sich nach einer Terrorattacke an der Schwelle zum Tod, ist aber noch nicht bereit, vom »Wasser des Lethe« zu trinken. Soll heißen: Er kann ein seine Seele belastendes Lebensereignis nicht vergessen – und deshalb auch nicht sterben? Zu sehr plagt ihn sein Gewissen, Michael Burnham um eine Zukunft bei der vulkanischen Expeditionsgruppe gebracht zu haben. Am Ende der Episode wird Sarek gerettet, physisch und wohl auch psychisch. Doch dafür muss er sich wider Willen seiner Ziehtochter offenbaren.
Es scheint, als habe Sarek größere Probleme, seine Gefühle zu kontrollieren, als ihm lieb sein dürfte. Hier bewegen sich die Autoren jedoch absolut im vorgegebenen Kanon. Sarek ist ganz sicher nicht der Archetypus eines Vulkaniers im Sinne der Lehren Suraks. Vielmehr reagiert Sarek gelegentlich emotional, etwa wenn er die Fal-Tor-Pan-Zeremonie für seinen dahingeschiedenen Sohn Spock einfordert (Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock). Womöglich trägt er 2256 auch schon das Bendii-Syndrom in sich, das ihm am Ende seines Lebens (2368) die Kontrolle über seine Emotionen unmöglich machen wird (TNG: Botschafter Sarek, Wiedervereinigung? Teil 1).

Die Geschehnisse in »Lethe« lüften jedenfalls ein fünf Jahrzehnte altes Geheimnis, nämlich die Frage, warum Sarek einst gegen Spocks Eintritt in die Sternenflotte war und warum dieser Karriereweg letztlich zum Bruch zwischen Vater und Sohn führte. Dies erschien stets unlogisch, schließlich pflegt Sarek als Föderationsbotschafter und Gemahl einer Erdenfrau gute Beziehungen zur Sternenflotte. Warum sollte er den Karriereweg seines halbmenschlichen Sohnes also derart kritisch sehen? Durch die Ereignisse in »Lethe« rückt die Sarek-Spock-Beziehung nun allerdings in ein völlig anderes Licht. Eine schöne Würdigung des bereits existierenden Kanons.

James Frain spielt die Rolle des Sarek überzeugend, kommt aber sicher nicht an die Performance eines Mark Lenard heran. Aber womöglich ist dieser Vergleich auch unfair. Mir persönlich hat die Rollenbesetzung mit Ben Cross in »Star Trek« (2009) besser gefallen, allerdings eher aus optischen und weniger aus schauspielerischen Gründen.

Michael Burnham kann sich selbst vergeben

Im Gegensatz zu Sarek trinkt Michael Burnham (bildlich gesprochen) das Wasser des Lethe. Sareks Geständnis, nicht ihre intellektuellen oder charakterlichen Defizite hätten einer Aufnahme bei der vulkanischen Expeditionsgruppe im Wege gestanden, sondern vielmehr der verbohrte Rassismus des zuständigen Rekrutierers, führt bei Burnham zu einer Art Katharsis - einer reinigenden Wiedergeburt.
Über viele Jahre hinweg dachte Burnham, sie habe das von ihrem Ziehvater und Mentor Sarek in sie investierte Vertrauen bitterlich enttäuscht. Umso ehrgeiziger verrichtete sie ihren Dienst bei der Sternenflotte. Und umso härter muss es für sie gewesen sein, als sie wegen Meuterei unehrenhaft aus der Sternenflotte entlassen wurde. Burnham hatte anfangs sehr daran zu knabbern, dass sie sowohl Sarek als auch Captain Georgiou (vermeintlich) enttäuscht hat. Dies erklärt auch ihre steife und von Ehrgeiz zerfressene Art. Sowohl Georgiou als auch Sarek haben ihr in den vergangenen Episoden jedoch eine Art Absolution erteilt. Man merkt förmlich, dass Burnham dadurch »auftaut«, gelöster, optimistischer und menschlicher wird. Am Ende von »Lethe« scheint Burnham als »neuer Mensch« endgültig auf der Discovery angekommen zu sein, was sich auch in ihrer offiziellen Ernennung zum »Wissenschaftlichen Berater« auf der Brücke durch Captain Lorca widerspiegelt. Allerdings deutet sich hier ein Abhängigkeitsverhältnis an, das noch problematisch werden könnte – gerade im Hinblick auf Burnhams wunden Punkt (Meuterei gegen Georgiou).

Lorca und Tyler bleiben im Verborgenen

Während Burnham und Sarek endlich Licht in ihre gemeinsame Vergangenheit bringen und dadurch einen inneren Frieden zu finden scheinen, bleiben Lieutenant Tyler und allen voran Captain Lorca weiter im Dunkeln.
Seit »Choose Your Pain« kursieren im Fandom zwei heiße Gerüchte bezüglich der Figur des hellhäutigen Klingonen Voq. Eines besagt, er könne der »Albino« sein, der kriminelle Renegade, den das TOS-Klingonen-Trio Kor, Koloth und Kang gemeinsam mit Jadzia Dax in der DS9-Episode »Der Bluschwur« zur Strecke brachten (bzw. bringen werden). Ein anderes Gerücht besagt, Voq habe die Identität des Sternenflottenoffiziers Lt. Ash Tyler angenommen und verfolge nun das Ziel, die Discovery zu infiltrieren. Für diese These wurden bereits einige interessante Indizien angeführt. Da wären der unbekannte Voq-Schauspieler oder auch Tylers »Verhältnis« zu L’Rell. Und nicht zu vergessen der in der Zelle getötete Sternenflottenoffizier, der Tyler optisch auffällig ähnelte.
Auch »Lethe« bietet weitere Argumente für diese spannende These. Tyler „kämpft wie ein Klingone“ (O-Ton Captain Lorca). Und auch bei seiner Hintergrundgeschichte scheint es Unstimmigkeiten zu geben. Ein weiteres Indiz könnte eine verborgene Anspielung auf Lieutenant Worf aus TNG sein. Ebenso wie Tyler, wird Worf zum Sicherheitschef ernannt, nachdem seine Vorgängerin (!), Lt. Tasha Yar, einen sinnlosen Tod (!) gestorben ist. Jedenfalls sind die Parallelen zwischen Cmdr. Landry und Lt. Yar beziehungsweise Lt. Tyler und Lt. Worf nicht von der Hand zu weisen. Auch Worf kämpft wie ein Klingone, denn er ist einer. Tyler auch? Ist das vielleicht eine versteckte Botschaft, die nur langjährige Trekkies dechiffrieren können? Oder ist vielleicht alles nur eine gemeine Finte, um den Zuschauer auf eine falsche Fährte zu locken?

Was Captain Lorca betrifft, verfestigt sich der Eindruck, dass man hier einen traumatisierten Mann zum Captain des wichtigsten Schiffes der Sternenflotte ernannt hat. Lorca hat keinerlei moralische Skrupel und leidet scheinbar an Paranoia. Zudem weiß man immer noch nicht, ob er dem klingonischen Verhör in »Choose Your Pain« standhalten konnte oder nicht.
In »Lethe« wird deutlich, dass Lorca nicht zu gelingen scheint, was Burnham und Sarek gelungen ist: Er kann sich selbst nicht vergeben. Seine Vergangenheit erdrückt ihn, die »Neugeburt« bleibt aus. Er kann die U.S.S. Buran nicht vergessen und womöglich auch nicht seine Folterhaft bei den Klingonen. Episode 6 stellt für Lorca einen einschneidenden Wendepunkt dar: Wird er Cornwell retten und damit seine Karriere riskieren? Oder wird er nun alle Register ziehen, um den Kommandosessel auf der Discovery zu behalten? Lorcas wahren Motive bleiben weiter im Verborgenen.

Tilly, Stamets, Saru und Culber

Die übrigen Charaktere spielen, abgesehen von Tilly, in dieser Episode nur eine untergeordnete Rolle. Tilly entwickelt sich immer mehr zu Burnhams bester Freundin, wobei beide als eine Art Mentor fungieren. Tilly bringt Burnham die Gepflogenheiten des sozialen Lebens bei. Sie ist sehr um Michaels Integration in die Besatzung bemüht. Burnham wiederum nimmt die junge Kadettin unter ihre Fittiche und möchte ihr dabei helfen, ein guter und erfolgreicher Sternenflottenoffizier zu werden. Beide bilden ein starkes Team, die Beziehung hat durchaus Witz. Hier werden Erinnerungen an diverse Freundschaften aus den alten Star Trek-Serien wach: O’Brien und Bashir, Paris und Kim, Seven of Nine und der Holodoc.

Lt. Stamets und Dr. Culber haben in »Lethe« nur jeweils eine kleine Rolle, wobei auch hier deutlich wird, dass Stamets seit »Choose Your Pain« eine Veränderung durchgemacht hat, die in kommenden Episoden noch für spannende Wendungen sorgen könnte.

Kanonisch oder nicht kanonisch? Das ist hier die Frage!

Warum verfügt die Discovery im 23. Jahrhundert über ein Holodeck?! Diese Frage dürfte sich wohl jeder eingefleischte Trekkie gestellt haben, als er die Szene gesehen hat, in der Lorca und Tyler ein virtuelles Kampftraining absolvieren. Ich bin gespannt, ob und wie die Autoren diesen offensichtlichen (oder vermeintlichen) Kanon-Bruch erklären wollen. Zu deren Ehrenrettung seien zwei Dinge angemerkt:

Auf der einen Seite existieren laut der TAS-Episode »The Practical Joker« im 23. Jahrhundert auf Sternenflottenschiffen bereits sogenannte »Rec Rooms« (rec = recreation). Inwiefern diese als eine Art Vorstufe des Holodecks, das wir aus dem 24. Jahrhundert kennen, betrachtet werden können, bleibt wohl der Fantasie des Zuschauers überlassen. Tatsache ist, dass diese Holo-Technologie in den TOS-Kinofilmen so nicht vorkommt. Stattdessen wird etwa der Kobayashi Maru-Test auch 2285, also rund 30 Jahre nach den Geschehnissen in Discovery, immer noch im Brückensimulator durchgeführt (Star Trek II: Der Zorn des Khan). Zudem stellt sich die Frage, was das Holodeck der Discovery von dem der Enterprise-D unterscheidet. Es ist kaum zu leugnen, dass die Autoren den Kanon an dieser Stelle extrem beugen.

Auf der anderen Seite muss man schlicht festhalten, dass die Betrachtung der Gegenwart – Stichwort: virtuelle Realitäten - vermuten lässt, dass eine ausgefeilte Holo-Technologie womöglich schon vor dem 24. Jahrhundert realisierbar sein könnte. Meiner Meinung nach war es stets problematisch, dass die technologische Entwicklung zwischen den verschiedenen Jahrhunderten in Star Trek viel langsamer vonstatten zu gehen schien als in der Realität. Wenn man sich den technologischen Sprung zwischen 1917 und 2017 vor Augen führt, erscheint mir der Entwicklungssprung zwischen Enterprise und TOS beziehungsweise zwischen TOS und TNG doch recht gering.

Vielleicht muss man diese bittere Pille einfach schlucken, weil sich in fünf Jahrzehnten gezeigt hat, dass Star Trek die Geschwindigkeit der technologischen Entwicklung in vielerlei Hinsicht unterschätzt hat. Wenn man jetzt das Holodeck schon im 23. Jahrhundert einführt, ist das eben ein Zugeständnis an die Gegenwart auf Kosten des alten Kanons von vor 30 Jahren (TNG). In TOS hieß es schließlich auch, der Irdisch-Romulanische Krieg im 22. Jahrhundert sei mit »primitiven Atomwaffen« ausgetragen worden (TOS: Spock unter Verdacht). War Archers NX-01 mit Nuklearsprengköpfen bewaffnet? Ich glaube nicht. Warum auch, wenn es zu dieser Zeit schon die Antimaterie-Technologie gab? Ein solcher Anachronismus wäre dem Zuschauer auch kaum vermittelbar.
Der Kanon ist sicher wichtig, sollte aber nicht als sakrosankt betrachtet werden. Denn er war zu keinem Zeitpunkt der Star Trek-Geschichte widerspruchsfrei.

Die Existenz einer vulkanischen Extremistengruppe (»Logik-Extremisten«) fügt sich hingegen hervorragend in den Star Trek-Kanon ein. Eventuell führt hier eine direkte Traditionslinie von Administrator V'Las (Enterprise, Season 4) über die Ereignisse in Discovery bis hin zu Lieutenant Valeris (Star Trek VI: Das unentdeckte Land). Diese vulkanische Extremistengruppe könnte im Verlauf der Serie noch eine wichtige Rolle spielen. Die Anspielungen auf die Gegenwart sind unverkennbar und ein weiterer Beleg dafür, dass sich Discovery am Zeitgeschehen orientiert. Genauso muss es sein!

Licht und Schatten

Um Flottenadmiral Morrow aus »Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock« zu zitieren: »Ich habe diesen vulkanischen Mystizismus nie ganz verstanden.« Ganz so ist es sicher nicht, aber »Lethe« ist wahrlich schwere vulkanische Kost. Nach meinem Geschmack wird die Geschichte um Sarek und seine dauerhafte Katra-Verschmelzung mit Burnham etwas überstrapaziert. Zwar weiß man nun, warum Sarek »not amused« war, als Spock sich seinerzeit für die Sternenflotte entschied. Dennoch fand ich die Geschichte um die (erwartbare) Rettung von Sarek nur durchschnittlich spannend und zu diesem Zeitpunkt der Handlung auch etwas deplatziert. Eine direkte Anknüpfung an die Ereignisse aus »Choose Your Pain« (Stamets!) hätte ich bevorzugt. Dementsprechend flacht auch der mit den vergangenen drei Episoden mühsam aufgebaute Spannungsbogen wieder etwas ab. Meinem Empfinden nach ist die Discovery mit »Lethe« von Warp- auf Impulsantrieb zurückgefallen. Die Autoren müssen aufpassen, dass sie sich nicht zu sehr in einem vulkanischen Familiendrama verlieren.

Auf der anderen Seite ist es beruhigend zu sehen, dass sich die Autoren auch im Jahr 2017 noch Zeit für Charakterepisoden nehmen. Ob die Burnham-Sarek-Geschichte allerdings wirklich so spannend ist, wie die Autoren scheinbar glauben, darüber lässt sich sicher streiten. Geschmäcker sind verschieden. Ich persönlich finde die Charaktere Lorca, Saru und Stamets deutlich spannender als Burnham.
Man kann nur hoffen, dass die kommenden Episoden nicht noch mehr Tempo rausnehmen, indem sie sich in unnötigen Subplots verirren.

Zum Schluss noch ein Wort zu den Klingonen. Diese wirken einmal mehr äußerst brutal und unehrenhaft (Hinterhalt!). Das ist sicher nicht neu (»In der Schlacht ist nur der Sieg ehrenhaft«), aber doch etwas irritierend. Gegen diese neuen Klingonen waren selbst die Jem’Hadar oder Hirogen fast schon brave Jungs.

Bewertung

Handlung der Einzelepisode 2/5

Stringenz des staffelübergreifenden Handlungsstrangs 3/5

Stringenz des bekannten Kanons 3/5

Charakterentwicklung 5/5

Spannung 3/5

Action 3/5

Humor 2/5

Intellektueller Anspruch 3/5

Gesamt 3/5

(ms - 25.10.17)


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