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Alexandra Rimpler (re)25.11.17

Interview mit Discovery's Rainn Wilson

Ich werde einen Phaser abfeuern. Wahnsinn!

Er ist zurück! Harry Mudd, der in "Choose your pain" von Captain Lorca und Leutnant Tyler in einer klingonischen Gefängniszelle zurück gelassen wurde, kam in Episode 7 von "Star Trek: Discovery" mit dem Titel "Magic to make the sanest man go mad" zurück, um noch mehr Chaos anzurichten. Das bedeutete mehr Rainn Wilson, was immer eine gute Sache ist.

Die Themen: Wilsons Begeisterung für SciFi und "Trek", seine Ansichten darüber, dass Lorca Mudd zum Sterben zurück gelassen hat und Mudd's zweite Discovery Episode "Magic to make the sanest man go mad". Hier ist, was er zu sagen hatte:

StarTrek.com: Sind Sie ein großer Science Fiction Fan und wie passt "Star Trek" da hinein?

Rainn Wilson: Nun, damit hat alles begonnen. Ich war ungefähr sechs Jahre alt als ich in Olympia, Washington anfing, "The Original Series" in der Wiederholung anzuschauen. Ich habe jede einzelne Folge mehrmals gesehen. Ich hatte ein Modell der Enterprise. Ich hatte Bücher darüber. Ich war vollkommen fasziniert. Ich war beim Filmstart des ersten Films dabei. Offensichtlich passt "Star Trek" sehr genau da hinein. Als ich circa elf war, begann ich damit, Science Fiction Bücher zu lesen. Ich begann mit Ray Bradbury, wie so viele, las viele Kurzgeschichten aus diesem Bereich, es gibt da viele großartige Autoren von Kurzgeschichten, Robert Sheckley und andere. Ich habe all die Klassiker gelesen. Arthur C. Clarke und so. Aber dahin zurück zu kehren und einen Character aus "TOS" zu spielen… Wissen Sie, Schauspieler sagen oft so etwas wie: "Oh, ein Traum ist wahr geworden." Für mich ist damit wirklich ein Traum in Erfüllung gegangen.

Star Trek.com: Sie tauchten zuerst in "Choose you pain" auf. Wie zufrieden sind sie mit Harry's Einführung und damit, wie die Episode als Ganzes geworden ist?

Wilson: Ich halte sie für eine großartige Episode. Ich finde sie grandios. Ich denke, sie funktioniert auf verschiedenen Ebenen. Eine Sache, die ich besonders mag ist, dass Harry so etwas wie eine Hintergrundgeschichte bekommt. Die Autoren haben einen unfassbar guten Job gemacht, ihn anzulegen. In Hollywoods "Schreibersprache" nennen sie das "laying pipe" - und sie schufen einen Background über Stella, wie ich versuchte, sie von ihrem Vater zu bekommen, über seinen Ärger mit der Föderation, seine ganze Abneigung darüber, ein Zivilist zu sein, der in einen Krieg mit den Klingonen hinein gezogen wird, und seine Ziele. Das ist eine Sache, die ich wirklich mag.

Star Trek.com: Lorca und Tyler ließen Harry zurück. Manche Leute denken, dass das nicht sehr zu "Star Trek" passte aber sicherlich passte es zu Lorca. Was denken Sie darüber?

Wilson: Stimmt genau. Ich fand auch, dass es nicht zu "Star Trek" passte. Es ging darum, Mudd mitzunehmen und ihn dann dazu zu bringen, eine Prüfung auf sich zu nehmen. Er muss sich nicht an die Gesetze halten. Er kann einfach Mudd probeweise in ein klingonisches Gefängnis werfen um dort zu spionieren. Mudd würde nach einem Jahr entlassen werden und alles wäre gut. Aber ihn dort zu lassen um zu sterben? Das hat nichts Gutes.

Star Trek.com: Wie bekamen Sie die Rolle des Mudd?

Wilson: Sobald ich von Discovery erfuhr, sobald die Autoren eingestellt waren, bat ich meine Agenten: "Kann ich mich einfach nur mal mit ihnen treffen?" Dann fuhr ich hin, saß etwa 45 Minuten dort herum, sah mir einige der Zeichnungen an, die sie mir zeigten und ich sagte: "Hey, ich fände es toll, wenn es da einen Platz für mich gäbe." Sie antworteten: "Nun, ich weiß nicht, ob es wirklich etwas für Sie gibt aber wir halten es im Hinterkopf." Dann, vielleicht sechs Monate später, bekam ich einen Anruf. "Wie wäre es mit Harry Mudd?" Ich sagte: "Das ist perfekt."

Star Trek.com: Diese Version von Mudd ist ziemlich giftig. Auf jeden Fall giftiger als das Original. Wie kompliziert war es, ihre Performance so abzustimmen, dass Mudd durchtrieben und komödiantisch und verspielt aber auch ehrlos und giftig wurde?

Wilson: Er war immer schon giftig. Erinnern Sie sich an "I, Mudd" als er sie auf einem Planeten mit Androiden einsperren und ihr Schiff nehmen wollte um sie zum Sterben zurück zu lassen. Mudd hatte immer schon eine dunkle Seite. Er ist ein Hochstapler und ein Händler und ein Schwindler, aber er hatte immer schon eine giftige Seite. Ich denke also, dass sie hierbei der Tradition folgen.

Star Trek.com: In ein paar Tagen werden wir sie in der siebten Episode wiedersehen: "Magic to make the sanest man go mad" Geben Sie uns einen kleinen Vorgeschmack...

Wilson: Nun, wir wissen, dass Mudd nicht so glücklich darüber ist, im klingonischen Gefängnis zurück gelassen worden zu sein. Wir wissen, dass Mudd das Schiff besucht. Und ich glaube, dass Schei...e in den Ventilator greaten wird. Das ist alles, was ich darüber sagen kann.

Star Trek.com: Können wir sonst noch etwas über die Episode aus Ihnen heraus bekommen?

Wilson: Ich werde einen Phaser abfeuern. Wahnsinn!

Star Trek.com: Hat es Spaß gemacht, mit Jason Isaacs, Shazad Latif, Sonequa Martin-Green und dem Rest der Crew zu arbeiten?

Wilson: Ich habe es geliebt. Jason ist ein sehr willensstarker Mensch. Er hat sehr starke Ideen darüber, was funktioniert und was nicht und das mag ich. Der Umgang mit ihm war großartig und wir hatten viel Spaß miteinander. Ich respektiere ihn als Schauspieler und es war ein großer Spaß sich ihm im Kampf zu stellen. Ich bewundere seine Arbeit seit "Der Patriot", seit Jahrzehnten schon. Ich finde, er ist ein unentdeckter großartiger Schauspieler. Und der Rest der Crew... Sonequa ist die freundlichste, süßeste Person, die man treffen kann. Und sie bringt so viel Herz in die Rolle. Es ist eine schwierige Rolle weil sie von Vulkaniern erzogen wurde, so dass sie sich nicht von ihren Emotionen leiten lässt aber Sonequa lässt sich von ihrem Herzen leiten. Ich habe es geliebt, mit ihnen allen zu arbeiten. Ich mag die Vielseitigkeit der Crew. Sie alle sind unfassbar großartige Schauspieler. Doug Jones macht einen phantastischen Job mit Saru. Er bringt viel Herz und Menschlichkeit in all das Make-up und die Ausstattung. Er ist ein großer Publikumsliebling. Die Leute lieben ihn wirklich und das finde ich gut.

Star Trek.com: Sie haben immer einige Projekte in Arbeit oder vor der Brust. Woran arbeiten sie sonst noch?

Wilson: "The Meg" ist ein großer Actionfilm mit Jason Statham. Er kommt in diesem Sommer und verspricht gut zu werden. Außerdem habe ich einen Film, der "Permanent" heißt und dieses Jahr an Weihnachten heraus kommt. Es ist eine Komödie in der ich mit Patricia Arquette spiele. Ich entwickle eine Science-Fiction-Serie auf AMC über einen Außerirdischen der den Körper eines Mannes im San Fernando Valley übernimmt. Darin werde ich die Hauptrolle spielen. Außerdem drehe ich diese Woche eine Folge von "Room 104" für HBO. Ich bin also vielfach beschäftigt.

Star Trek.com: Letzte Frage. CBS All Access hat vor gerade mal ein paar Stunden angekündigt, dass es eine zweite Staffel von "Discovery" geben wird. Wie scharf sind Sie darauf, Mudd noch einmal zu spielen und in welches Unheil wird er wohl geraten, wenn wir ihn im nächsten Jahr noch einmal sehen?

Wilson: Ich sagte das bereits zu jemand anders in einem Interview aber ich wiederhole es noch einmal weil es eine interessante Frage ist. Ich würde gern in der Zweiten Staffel, in der vierten Folge oder so folgendes sehen: Sie prallen zufällig mit Mudd aufeinander, er hat ein Handelsschiff mit einer verrückten Crew und er gerät in vielfältige Situationen während er in der ganzen Galaxie herum reist um seine kleinen Geschäfte abzuschließen. Und boom! Schon haben wir eine Spin-off Serie. Die Harry Mudd Spin-off Serie. Das wäre perfekt.

(re - 27.11.17 - Quelle: StarTrek.com)


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