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Matthias Wieprecht (we)15.01.18

"Star Trek: Discovery" - Folge 11: "The wolf inside"

Das Abenteuer auf der "anderen Seite des Spiegels" geht weiter...

Michael Burnham verstellt sich weiter als ihre „finstere Version“, wobei sie Tyler als ihren „Anker“ in dieser dunklen Alternativ-Welt sieht. Keine gute Wahl, wie sich später herausstellt.

Stamets wird beinahe von Tilly zurück aus seinem Zustand geholt, aber dann doch nicht – oder doch? Das bleibt noch offen. Last but not least kooperiert Burnham mit den Widerständlern und trifft auf die Alternative zu Sarek, ihrem Zieh-Vater. Sie handelt mit den Widerständlern einen Deal aus: Sie sollen verraten, wie sie es schaffen friedlich gemeinsam zu arbeiten und zu leben, dafür wird sie ihnen Zeit verschaffen, um zu fliehen. Zuvor rastet Tyler noch einmal so richtig aus als er auf die "Dark-Mirror"-Version von Voq trifft, hier einem freundlichen, beinahe weisen Klingonen, der die Wege von Kahless auf seine Weise deutet. Knapp geht diese Konfrontation gut aus, lässt aber Fragen offen.

Wieder zurück zur Rede gestellt zeigt sich, dass Tyler sich wieder an sein wahres Ich erinnert: Er ist Voq, der auf entsetzliche Weise (wir kennen Klingonen: sicher ohne Narkose) in einen Menschen verwandelt wurde, um die Menschen zu infiltrieren. Dabei verliebte sich seine zweite Identität unvermutet in Burnham, was Komplikationen zur Folge hatte. Davon ist er spontan "geheilt" und will sie umbringen, was eine "Sklaven - Version" von Saru zu verhindern weiß. Durch einen Trick gelingt es, wichtige Daten mit Tyler / Voq zur Discovery zu beamen, wo man bereits Bescheid über Tyler weiß.

Gerade überlegen Lorca und Burnham unter vier Augen, wann sie zurück auf die Discovery gehen können, da schießt ein Schiff - gegen die Vereinbarungen mit den Widerständlern - auf deren Siedlung. Viel zu früh! Es ist die Imperatorin: Die dunkle Version von Captain Georgiou!"

Aber was ich hier als Quasi-Zusammenfassung darbiete, transportiert nichts von der Brillanz des Drehbuchs, von der immer überzeugenderen schauspielerischen Fähigkeiten der Protagonisten oder von den schönen Special – Effects der Episode.

Im Gegensatz zu vielen Fans, die ich kenne, waren die „Dark Mirror“ - Folgen für mich selten wirklich von Interesse. Da wurde einfach nur theatralisch gemordet und beleidigt und sich „wichtig getan“. Aber in ST:DIS wird der dunkle Spiegel für so viel mehr genutzt. Die Handlungen sind so in Szene gesetzt, dass sie mich als Zuschauer fesseln, das mich das Schicksal der Charaktere wirklich interessiert und ich es mit Spannung verfolge, bis der Nachspann ein zu frühes Ende der Episode anzeigt.

Schon die Vorgänger-Episode packte mich ungemein. Doch in dieser Fortsetzung wird die Möglichkeit des Spiegeluniversums gleich dazu verwendet z.B. zu zeigen, wie sehr Surak Burnham eigentlich wertschätzt und wie sinnvoll die Verbrüderung scheinbar gegensetzlicher Rassen so viel Sinn macht. Gut, die Lösung ist einfach:Sie halten zusammen, weil sie einen gemeinsamen Feind haben!

"The wolf inside“ ist eine der vielleicht bisher besten Folgen und hatte wenigstens einen tollen „Star Trek Moment“ und eine ganze Ladung voll Charakterentwicklung und spannender Wendungen.

(we - 16.01.18)


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