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Uwe Webel (uw)13.10.07

"Star Trek XI": Größtes Budget aller Trek-Filme

J.J. Abrams darf für die Produktion des Streifens zwischen 150 und 160 Millionen Dollar ausgeben.

Moviehole berichtet, dass Paramount bereit ist, eine Menge Geld in den Relaunch von "Star Trek" zu investieren.

So ließ ein Studio-Insider verlauten, dass Abrams wesentlich mehr Geld zur Verfügung hat als für "Star Trek: Nemesis" ausgegeben wurde. Damals waren es 60 Millionen.

Normalerweise hätten es dieses Mal 130 Millionen sein sollen, aber Abrams konnte Paramount weitere 20 bis 30 Millionen abringen.

Der Insider meinte weiter, dass es "nicht nur der teuerste Trek aller Zeiten wird, sondern auch ein großes Glücksspiel für Paramount".

(uw - 13.10.07 - 12 Kommentare)

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Kommentare

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Adm. Ges schrieb am 13. Oktober 2007, 10:02 Uhr

Hmm, und dabei hat man mit Nemesis am Ende ungefähr ein Nullsummenspiel hingelegt. Ich hoffe jedenfalls, dass die Rechnung aufgeht und der Film ordentlich einspielt, sodass auch dannach noch weiteres Trek möglich sein wird. Aber ich denke selbst wenns ein Flop wird, wird man sich früher oder später wieder dranwagen.

irgendjemand schrieb am 13. Oktober 2007, 11:30 Uhr

Ich denke mal, das Paramount erkannt hat, dass sie mit Trek in den Jahren, in denen es produziert wurde, viel Geld verdient hat. Da sie aber wegen der Aufteilung der Rechte keine Serie mehr machen können, sondern nur Filme, stecken sie das Geld eben alles in den Film. Man bedenke auch, dass eine Serie in 3 Jahren wohl ähnlich viel kostet wie jetzt für Trek XI zur Verfügung steht.

Ev. will man auch die Werbung für den Film besser machen als mit Nemesis, wo wohl nur gerade die eingefleischten Fans gewusst haben, dass da jetzt Star Trek X rauskommt. Es wäre wirklich mal interessant zu sehen, wieviel Paramount jährlich mit Star Trek verdient (bzw verdient hat)

ColKurtz schrieb am 13. Oktober 2007, 12:15 Uhr

Ich finde es immer bedenklicher, wie offensichtlich man hier vorhat, die Cash-Cow mit Macht zu melken. Der Film kann totaler Schrott werden, aber er wird vom Budget in den Markt gedrückt. Es gibt Serien, wie z.B. Battlestar Galactica, bei denen ein Relaunch rückblickend sehr sinnvoll war, weil das Franchise nur dürftig etabliert wurde. Bei Star Trek ist das anders. Wir alle lieben den Kirk von Shatner und den Spock von Nimoy. Auch Picard und Data sind nicht durch andere Darsteller austauschbar. Ein Relaunch heißt hier, Millionen von Fans die geliebten Gesichter zu nehmen. Schon Enterprise war in meinen Augen nur deshalb nicht erfolgreich, weil es die Fans zu sehr entfremdet hat. Und genau das könnte mit dem neuen Film auch passieren.

Paramount geht hier massiv aufs Glatteis, ich hoffe, sie blamieren nicht alle Fans mit einem grausigen Film. Wenn ich mir die Cast so angucke, befürchte ich sogar, dass das mit dem "blamieren" tatsächlich so passieren könnte, denn man scheint hier ja für ne Comedy zu casten...

Mordred schrieb am 13. Oktober 2007, 12:56 Uhr

Endlich bekommt STAR TREK mal ein sattes Budget, um einen Film vom oft angekreideten Niveau eines TV-Zweiteilers herauszuheben und wieder sind 90 Prozent unzufrieden.

Es gibt wohl keine größeren Pessimisten als die STAR TREK-Fans...
es ist noch kein Meter Film belichtet und ihr predigt das Ende der Welt.

Nichts ist heilig. Alles ist im Wandel. Veränderung macht auch vor Trek nicht halt. Wenn ihr Januar 2009 ins Kino geht, und der Film ist tatsächlich mies, könnt ihr immer noch jaulen anstatt es von Grund auf zu verfluchen.

Paramount stellt TREK auf einen Sockel mit dem vierten Indiana Jones-Film als deren lukrativste Projekte fürs nächste Jahr - merke: nicht IRON MAN! - und behandelt das Franchise mal nicht so stiefmütterlich wie die letzten sieben Jahre und alles brüllt aus tiefer Kehle HOCHVERRAT!
Wieso nicht gleich die Inquisition wieder aufrollen? Konterrevolutionäres Gedankengut muss im Keim erstickt werden!

gregor schrieb am 13. Oktober 2007, 18:39 Uhr

@ Mordred
Dein Optimismus in Ehren und ich will für alle Fans auch hoffen das der Film in künstlerischer wie auch in finanzieller Form ein Erfolg wird und das würde er auch sicher wenn man da an das Drehbuch, Story usw. die richtigen Leute dranlässt. Aber was sind schon 160 Millionen Dollar.

Bei 160 Millionen lässt man irgendeinen JJ Abraham dran und der kennt Star Trek so gut das er auch gleich den schlimmsten Fehler aller Zeiten begeht in dem er die Story noch an die Anfangsjahre von Kirk und co verlegt.

Hallo Hollywood, ich erinnere nur ungern an die so grandios laufende Star Trek Enterprise Serie, die man nach 4 Staffeln eingestellt hat.

Anstatt die Crew von Sisco oder die Crew von Janeway ins Kino zu bringen und den Fans mit einem ordentlichen Drehbuch ein GRANDIOSEN Film zu bescheren darf man sich jetzt einen Film anschauen der als Flop enden wird.

Als der 6 Film ins Kino kam da konnte ich es kaum aushalten das der Film endlich starten würde und das Gefühl ging dann bei 7,8,9 und 10 immer rasanter zurück.

pana_sonix schrieb am 13. Oktober 2007, 19:51 Uhr

Alles wird teurer, Filme auch.

Wenn ich mich recht erinnere, lagen die Produktionskosten des 1979 fertiggestellten STTMP bei mehr als 40 Mio. USD. Das war seinerzeit sicherlich nicht weniger als heute 150 Mio. USD...

Über die Qualität sagt das nichts aus, und wenn ich mir die "Story" hinter dem neuesten Film ansehe, darf mit dem Schlimmsten gerechnet werden.

Lex schrieb am 13. Oktober 2007, 20:59 Uhr

@Mordred: Genau meine Meinung. Aber lass die Pessimisten ruhig stänkern. Wir erfreuen uns dann an einem großartigen Film (Stichwort "Casino Royale" rolleyes.gif ). Oder auch nicht, aber das weiß bisher noch keiner.

Adm. Ges schrieb am 13. Oktober 2007, 22:04 Uhr

@Pana: Richtig, das ist ein guter Punkt. IMO wars beim ersten Film sogar so, dass man da eine ganze Menge Geld in die Hand genommen hat, um vor allem gute Effekte zu erzielen.

Ansonsten verstehe ich nicht ganz, was einige auf Enterprise herumhacken. TNG und DS9 waren in den letzten 3 Staffeln am beliebtesten. Jene 3 Staffeln blieben ENT versagt, obwohl es mit der 4. Staffel merkbar bergauf ging. Grund war nicht etwa die angeblich so schlechte Qualität der Serie, sondern ganz einfach die Banalität, dass ENT nicht mehr ins Konzept des Senders passte. Und da hätte nur ein Quotenwunder für eien weitere Staffel gesorgt. Die Ideen, die Manny Coto zur 5.Staffel geäußert hatte, klangen jedenfalls vielversprechend.

Und nun heißt es ersteinmal abwarten, bis etwas greifbares zur Story durchsickert...

Pedda schrieb am 14. Oktober 2007, 13:13 Uhr

pana_sonix: Wenn ich mich recht erinnere, lagen die Produktionskosten des 1979 fertiggestellten STTMP bei mehr als 40 Mio. USD. Das war seinerzeit sicherlich nicht weniger als heute 150 Mio. USD...

However, a source close to the finances tells TrekMovie.com that the number is "somewhere in between" our earlier $120 estimate and the Moviehole’s $150 Million. Regardless, the new Star Trek film will be the most expensive Trek film to date, coming in at twice as much as the last film Star Trek Nemesis. The most expensive previous film was actually the first (Star Trek: The Motion Picture), which cost around $110 Million in today’s dollars.

pana_sonix schrieb am 14. Oktober 2007, 22:55 Uhr

Na siehst Du, so sehr daneben lag ich nicht... smile.gif

Gast_logan3333 schrieb am 15. Oktober 2007, 20:22 Uhr

QUOTE
Ich finde es immer bedenklicher, wie offensichtlich man hier vorhat, die Cash-Cow mit Macht zu melken.

Ich finde es toll das man Star Trek immernoch als Cash Cow ansieht.

QUOTE
Wir alle lieben den Kirk von Shatner und den Spock von Nimoy.

Nein, wir wollen auch einmal etwas neues sehen.

QUOTE
. Es gibt Serien, wie z.B. Battlestar Galactica, bei denen ein Relaunch rückblickend sehr sinnvoll war, weil das Franchise nur dürftig etabliert wurde. Bei Star Trek ist das anders.

Und jetzt haben wir wieder 4 Staffeln BSG und das war es für die nächste Zeit. BSG ist leider immer noch da wo es in den 70ern und später in den 80ern ist. Eine durchschnittliche SCI FI Serie, ohne Kinofilm, ohne Spin Off und ohne Wachstum.

QUOTE
Ein Relaunch heißt hier, Millionen von Fans die geliebten Gesichter zu nehmen.

Ist kein kompletter Relaunch nur eine neue Version, Spielweise eines Universums mit dem wir vertraut sind. In dem alles anders kommen und laufen könnte.

QUOTE
Schon Enterprise war in meinen Augen nur deshalb nicht erfolgreich, weil es die Fans zu sehr entfremdet hat.

Enterprise hat den Fans nur etwas gezeigt was vorher nicht da war, ein Star Trek Universum ohne Föderation, auf den Weg dahin. Wir haben nun einen interessanten neuen Kinofilm, wenn der funktioniert gibt es vielleicht wieder eine TV Serie, und weitere Filme und Serien. (Enterprise 2161....)

QUOTE
Wenn ich mir die Cast so angucke, befürchte ich sogar, dass das mit dem "blamieren" tatsächlich so passieren könnte, denn man scheint hier ja für ne Comedy zu casten...

Nimoy, Shattner, Kelly, .... waren auch keine grossen Nummern bevor sie mit Star Trek anfingen.

QUOTE
Hallo Hollywood, ich erinnere nur ungern an die so grandios laufende Star Trek Enterprise Serie, die man nach 4 Staffeln eingestellt hat.

Hallo, gregor. ich erinnere dich gerne daran das die grandiose Enterprise Serie in der Syndikation gut läuft, das es aber das Network UPN auf der damals Enterprise angelaufen ist wegen Managmentfehlern, falscher Zielgruppenausrichtung und diverser anderen Fehler inzwischen nicht mehr gibt.

QUOTE
Anstatt die Crew von Sisco oder die Crew von Janeway ins Kino zu bringen und den Fans mit einem ordentlichen Drehbuch ein GRANDIOSEN Film zu bescheren darf man sich jetzt einen Film anschauen der als Flop enden wird.

Nun der Sisko ist gegangen, Gul Dukat ist tod. Janeway trinkt im Flottenhauptquatier ihren Kaffee. DS9 funktioniert nicht als Kinofilm, Voyager & Co wären dem Kinogänger noch fremder.

Yaso schrieb am 16. Oktober 2007, 14:37 Uhr

Abrams Vision steht auf sehr wackligen Beinen. Einerseits will er die alten Anhänger der Serie begeistern, da sie ihre Charaktere wiedersehen können. Andererseits will er neue Anhänger gewinnen, indem er den zeitlosen Kern der Serie herausschält. Ich verstehe jedoch nicht so ganz, wie das gelingen soll, ohne dass der Charme auf der Strecke bleibt. Das ganze Projekt ist eine Gratwanderung, ein Hochseilakt, und das würde bei jedem anknüpfenden Film gerade so weitergehen.

Was ist an diesem Film eigentlich neu? Abrams verwendet die Crew des Original-Schiffs und eine bereits in ähnlicher Form dagewesene Zeitreise-Geschichte. Innovativ ist ein Requel schon seit einiger Zeit nicht mehr. Bei "Superman Returns" und "Casino Royale" zeigt sich, dass es einen enormen Unterschied gibt zwischen dem was das Publikum sehen will und dem was wirklich gut ist.

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