Im vergangenen Dezember wurde auf der offiziellen Website das erste Schiff der Sternenflotte, das exklusiv fürs MMO erschaffen wurde, vorgestellt. Jetzt gibt es dort auch die erste klingonische Eigenkreation zu sehen.
Bei dem Schiff der Raptor-Klasse handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Designs, das erstmals in der "Enterprise"-Folge "Schlafende Hunde" zu sehen war. Auf StarTrekOnline.com wird das Raumschiff ausführlich vorgestellt:
Zerstörer, Indienststellung: 2397
Das Ende des Dominionkrieges läutete im Klingonischen Imperium eine Ära energischen Raumschiffentwurfs und -baus ein, um die im Krieg und in den folgenden Konflikten verlorenen Schiffe zu ersetzen.
Die Entwurfsmannschaften auf den Flottenwerften von Ty'Gokor standen unter zunehmendem Druck von Kanzler Martok und dem Klingonischen Hohen Rat, mehr Schiffe in kürzerer Zeit zu entwickeln, und fanden daher ihre Inspiration für neue Schiffe des Imperiums in der Vergangenheit.
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 Klingonischer Raptor im 22. Jahrhundert |
Die Raptor-Klasse diente im 22. Jahrhundert als kleine Fregatte, die als Erkundungsschiff eingesetzt wurde. Mit ihrer geringen Bewaffnung und kleiner Besatzung waren die Schiffe eher für überfallartige Angriffe als ausgedehnte Auseinandersetzungen ausgelegt. Sie waren laut Chefkonstrukteur Kurak aus dem Haus des Palkar "in der Lage, eine Schlacht zu gewinnen, aber keinen Krieg".
Der neue Raptor hat eine ähnliche Form wie seine Vorgänger, ist aber größer und verfügt über stärkere Waffen. Das Schiff ist als Zerstörer eingestuft und ist schnell, manövrierfähig und bis an die Zähne bewaffnet.
Durch eine verbesserte Tarnvorrichtung kann das Schiff mit Warp sechs oder höher fliegen, ohne eine Subraumvarianz zu hinterlassen, die sich mit Föderationssensoren aufspüren ließe. Die Partikeldämpfer des Raptors schränken den Ausstoß von Tetryonpartikeln ein. Eine ablative Hüllenpanzerung aus einem Tetraburniumgemisch, das auf erbeuteter Föderationstechnologie aufbaut, lässt das Schiff länger und härter kämpfen.
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Neuentwicklung der Raptor-Klasse im 24. Jahrhundert |
Torpedowerfer an Bug und Heck und Disruptorstrahlvorrichtungen erlauben dem Raptor, es gleichzeitig mit mehreren Feinden aufzunehmen und eine Disruptorkanone sowie Zwillingsdisruptorstrahlbänke machen ihn zu einem gefährlichen Gegner. Obwohl die meisten Waffen der Raptor-Klasse für den Frontalangriff ausgelegt sind, kann sie in jeglichem Winkel beträchtlichen Schaden zufügen und einem verwundeten Feind nach einer schnellen Drehung den Todesstoß versetzen.
Die Klingonische Verteidigungsstreitmacht hat das Kommando über die neuen Raptor-Schiffe ihren draufgängerischsten und ehrgeizigsten Captains übertragen, die ein paar beeindruckende Siege gegen Ziele der Föderation und der Romulaner errungen haben. Kommandanten der Raptor-Klasse überladen gern mal ihre Waffen, um größeren Schaden anzurichten und Föderationsschiffe, die einem Raptor begegnen könnten, sind gewarnt, sich auf vernichtende Angriffe einzustellen.
Die einzige Schwäche der Raptor-Klasse ist, dass so viel des im Schiff zur Verfügung stehenden Raums von Waffen und Schildgeneratoren eingenommen wird, sodass die eingeschränkten medizinischen Einrichtungen kaum dazu in der Lage sind, eine Vielzahl verwundeter Crewmitglieder zu behandeln. Darauf angesprochen, entgegnete Kurak, dass dies keine Schwäche der Raptor-Klasse sei, sondern ein Abbild der klingonischen Vorstellungen von Kriegern, die mit Ehre kämpfen, nach Ruhm streben und wenn nötig im glorreichen Kampf sterben. "Klingonische Krieger brauchen keine Heiler, die ihre Wunden lecken. Klingonische Krieger kämpfen nur auf eine Art - bis zum Tod."
Weitere technische Kennzahlen zur neuen Raptor-Klasse in "Star Trek: Online" finden Sie hier auf StarTrekOnline.com.