Nach der NX-91001 und dem klingonischen Raptor wurde nun die dritte speziell für "Star Trek: Online" neu entworfene Schiffsklasse vorgestellt. Es handelt sich um die schweren Begleitschiffe der Oslo-Klasse.
Laut Game-Historie wurde diese neue Schiffsklasse im Jahr 2393 in Dienst gestellt, vier Jahre vor dem klingonischen Raptor und elf Jahre vor dem Zeitpunkt des Spielbeginns und der Indienststellung der NX-91001.
In den frühen 2390ern verfasste das Ingenieurcorps der Sternenflotte einen Plan für ein Schiffsdesign, bei dem einzelne Komponenten leicht ausgetauscht oder ersetzt werden konnten. Die modulare Bauweise war seit Dekaden Teil im Design der Sternenflotte und wurde nach dem Dominionkrieg stark ausgeweitet.
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Ein neues schweres Begleitschiff: die Oslo-Klasse |
Schwere Verluste in entlegenen Sektoren machten der Sternenflotte klar, dass die traditionelle Methode, die Schiffe für Reparaturen oder Aufrüstungen zurück in Sternenbasen oder schwere Raumschiffswerften zu beordern, in Krisenzeiten oder bei Deep-Space-Missionen nicht funktionierte. Das modulare Design erlaubte den Schiffcrews, im Feld mehr Reparaturen eigenständig durchzuführen und ermöglichte es, gebrauchte Komponenten auf anderen Schiffen wiederzuverwenden. Ein weiterer Nutzen der modularen Bauweise ist, dass die Raumschiffe für spezielle Missionen modifiziert werden können und den Bedürfnissen der Crew angepasst werden können.
Eines der Schiffe, welches nach diesen Vorgaben entworfen wurde, war die neue Oslo-Klasse. Ihr Design basiert auf dem der Norway-Klasse der 2370er, jedoch erlaubt die Konstruktion der Oslo das Austauschen von vielen Komponenten mit ihren Schwesterklassen, der Akira und der Zephyr. Als schweres Eskortschiff wird die Oslo häufig in Fronteinsätzen eingesetzt, da die einfachen Reparatur- und Nachrüstmöglichkeiten den Ingenieuren erlauben, das zu verwenden, was sie gerade haben, um das Schiff nach einem Kampf wieder schnell einsatzfähig zu bekommen, was den Ausfall begrenzt, da das Schiff nicht in ein Dock zurückkehren muss.
Die Verbesserungen der Oslo beinhalten auch Verbesserungen am Energietransfersystem, welches nun vor Überspannung, verursacht durch Überladung oder Beschädigung an den Plasmaleitungen, abgeschirmt ist. Bioneurale Schaltkreise erhöhen die Performance des Computers, diese wurden ebenfalls von den Designern gegenüber den bioneuralen Gelpacks, welche seit den 2370ern verwendet wurden, mit speziellen Filtern und Abschirmungen verbessert, um Infektionen zu vermeiden.
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 Die Norway-Klasse aus den 2370ern |
Während die Sternenflotte versucht, eine diplomatische Lösung zu finden, bevor aggressive Maßnahmen ergriffen werden müssen, werden Schiffe wie die Oslo mit schweren Verteidigungssystemen ausgestattet. Die Oslo verfügt über eine mit Rodinium-Legierung überzogene Außenhülle und verbesserte Schildgeneratoren, die Phaserfeuer, Torpedos, Disruptoren und sogar Plasmawaffen widerstehen können. Sie besitzt die unverwechselbaren Phaserbänke der Norway-Klasse am hinteren Bogen, plus fünf Typ-XII-Phaserbänke und zwei Torpedorampen, welche Photonen- und Quantentorpedos abfeuern können. Die Oslo kann zur Verwendung von Plasmawaffen umgerüstet werden, auch wenn diese nach den Sternenflottenstandards nicht zur Ausführung dieser Klasse von Schiffen gehören.
Die Oslo wird von Captains favorisiert, deren Präferenz bei schnellen, manövrierfähigen Schiffen liegt, die einen Kampf schnell beenden können. Sie verfügt nicht über die Panzerung und die redundanten Schilde, die Angriffen lange standhalten, aber ihre hochmoderne Bewaffnung erlaubt der Oslo, Feinde schnell mit rapidem Feuer und harten Angriffen auszuschalten.
Die Oslo bietet nur wenig Platz für medizinische und wissenschaftliche Einrichtungen, weswegen sie oft mit anderen Schiffen, die über verbesserte Sensoren und Laboreinrichtungen verfügen, zusammenarbeiten wird. In Zusammenarbeit mit einem Ingenieurschiff wird die Oslo länger in Kämpfen durchhalten können, als ohne diese Art der Unterstützung, was sie zum idealen Schiff in Kampfgruppen bei Flottenaktionen macht.