Portal Daily Trek Cast & Crew
Star Trek XI Enterprise
SF-Zone Raumfahrer.net
GameZone Literatur
Trek BBS Quark's Bar Star Trek Rollenspiel Eine Neue Zukunft


Seitenoptionen



News & StoriesSerien & FilmeScience & FictionMediaCommunity

Twitter Chat Trek BBS

 
Daily Trek News
SF-Zone News

Henning Koonert (hk)02.07.09

Erster Post-"Star Trek XI"-Roman: "Refugees" kommt 2010

Im kommenden Jahr soll der erste eigenständige Roman erscheinen, der in der neu geschaffenen "Star Trek"-Zeitlinie spielt. Verfasst wird das Werk vom Autor der Romanumsetzung zum elften Kinofilm, Alan Dean Foster.

Wie TrekMovie berichtet, gab der Schriftsteller dies gestern auf seiner Website bekannt.

Alan Dean Foster schickt die Crew der Enterprise 2010 auf ein neues Abenteuer
Der Vertrag zum Roman ist unterschrieben und einen Entwurf der Handlung hat Foster ebenfalls bereits fertiggestellt, wie er im Interview mit Wired.com verriet. Nun wartet er darauf, dass sein Entwurf von Paramount und Pocket Books genehmigt wird. Zur Geschichte selbst wollte sich Foster noch nicht äußern, der - noch vorläufige - Titel "Refugees" allerdings legt nahe, dass im Roman die Vulkanier eine Rolle spielen könnten, die die Zerstörung ihres Heimatplaneten überlebt haben.

Der Roman werde zwar, wie die "Star Trek XI"-Romanfassung, reichlich Action beinhalten, aber er werde sich auch besonders um die Entwicklung der Charaktere kümmern, machte Foster im "Wired"-Interview deutlich. Hierin sieht der Autor eine Stärke von Romanen - für Monologe und die Erklärung von Gefühlen und Gedankengängen fehle in Kinofilmen wie dem neusten "Star Trek" schlicht die Zeit. Im gedruckten Wort hingegen kämen diese Facetten besser zur Geltung.

Alan Dean Foster wird seine Geschichte im Oktober dieses Jahres bei Pocket Books einreichen; der Roman wird 2010 erscheinen, Näheres wird Pocket Books am Wochenende auf der Shore Leave Convention bekanntgeben. Da das Drehbuch für "Star Trek XII" nach Aussagen von Roberto Orci und Alex Kurtzman vor Weihnachten fertiggestellt sein soll, wird man auf Fosters Geschichte im nächsten Film wohl keine Rücksicht nehmen. Dass sein Roman als Grundlage für eine Verfilmung dienen könnte, verneinte der Autor im Interview dementsprechend klar: "Never happens." - keine Chance also.

Auch ohne Einbeziehung in das nächste Leinwandabenteuer betritt "Refugees" Neuland. Die Geschichte stellt den ersten Roman dar, der in der neuen Zeitlinie nach "Star Trek XI" spielt und den neu eingeführten, wenn auch bekannten Charakteren die Möglichkeit der Weiterentwicklung eröffnet.

Eine ebenfalls komplett in der neuen Zeitlinie spielende Story wird auch im Comic "Nero" erzählt, zu dem sich Zeichner David Messina vor kurzem im TZN-Exklusivinterview äußerte. Die Ereignisse im Comic füllen aber im Gegensatz zu Fosters Roman eine Lücke im Kinofilm aus und spielen nicht nach dessen Ende.

(hk - 02.07.09 - Quelle: Wired.com - 10 Kommentare)

Weiterführende Links

  • TZN Literatur
    Alle wichtigen Neuigkeiten und ausführliche Rezensionen zu den"Star Trek"-Romanen.

Verwandte Meldungen

Gewinner "Quintessenz" ermittelt

02.03.10 Die Gewinner des Gewinnspiels "Quintessenz", bei dem Sie eine Ausgabe des neuen "Star Trek"-Romans gewinnen konnten, sind ermittelt.

Die Zukunft der "Star Trek"-Bücher und -Spiele [Update]

02.03.10 CBS äußerte sich dazu, warum einige Trek-Bücher für dieses Jahr zurückgezogen wurden und wie es um den Trek-Spielemarkt bestellt ist.

"Quintessenz": Gewinnen Sie den neuen "Star Trek"-Roman

20.02.10 Mit "Quintessenz" veröffentlicht der Cross Cult Verlag in Deutschland den dritten TNG-Roman, der nach "Nemesis" spielt. Gewinnen Sie hier eins von drei Exemplaren.

Weitere Meldungen

Klicken Sie hier für weitere Meldungen zum Thema.

Drucken Drucken Versenden Versenden Kommentieren Kommentieren

Kommentare

Wenn Sie in der TZN Community registriert sind, können Sie diesen Artikel komfortabel und ohne Captchas kommentieren.

Pedda schrieb am 03. Juli 2009, 01:18 Uhr

Hierin sieht der Autor eine Stärke von Romanen - für Monologe und die Erklärung von Gefühlen und Gedankengängen fehle in Kinofilmen wie dem neusten "Star Trek" schlicht die Zeit.

Bei allem Respekt vor dem Autor meines Lieblings-SF-Romans, aber das ist nun wirklich Quatsch. Als ob es keine Kinofilme gäbe, in denen die Charakterzeichnung über ein paar grobe Pinselstriche hinausgeht! ST11 hat immerhin eine Laufzeit von über zwei Stunden. Und keiner hat Abrams, Orci oder Kurtzman gezwungen, es auf Kosten der Dialoge alle paar Minuten irgendwo rummsen zu lassen.

Rusch schrieb am 03. Juli 2009, 08:33 Uhr

<p>Alan Dean Foster wird seine Geschichte im Oktober dieses Jahres bei Pocket Books einreichen; der Roman wird 2010 erscheinen, Näheres wird Pocket Books am Wochenende auf der Shore Leave Convention bekanntgeben. Da das Drehbuch für "Star Trek XII" nach Aussagen von Roberto Orci und Alex Kurtzman vor Weihnachten fertiggestellt sein soll, wird man auf Fosters Geschichte im nächsten Film wohl keine Rücksicht nehmen. Dass sein Roman als Grundlage für eine Verfilmung dienen könnte, verneinte der Autor im Interview dementsprechend klar: "Never happens." - keine Chance also.</p>


Na, das warten wir mal ab. Alan Dean Foster ist ja der SF Autor für Romanadaptionen eines Kinofilm. Ich halte jede Wette, dass er den Roman zu Kinofilm schreiben wird. Das könnte sogar schon ausgemacht sein. Und wenn dem so ist, wird er sicherlich den einen oder anderen Nebenstrang einführen, die im Roman zu Kinofilm weitergeführt wird.

Uwe schrieb am 03. Juli 2009, 10:43 Uhr

Na ja, wenn es heißt:

"Im kommenden Jahr soll der erste eigenständige Roman erscheinen, der in der neu geschaffenen "Star Trek"-Zeitlinie spielt."

dann klingt das für mich nicht nach "das Buch zum kommenden Film".

Henning schrieb am 03. Juli 2009, 11:32 Uhr

Hierin sieht der Autor eine Stärke von Romanen - für Monologe und die Erklärung von Gefühlen und Gedankengängen fehle in Kinofilmen wie dem neusten "Star Trek" schlicht die Zeit.

Bei allem Respekt vor dem Autor meines Lieblings-SF-Romans, aber das ist nun wirklich Quatsch. Als ob es keine Kinofilme gäbe, in denen die Charakterzeichnung über ein paar grobe Pinselstriche hinausgeht! ST11 hat immerhin eine Laufzeit von über zwei Stunden. Und keiner hat Abrams, Orci oder Kurtzman gezwungen, es auf Kosten der Dialoge alle paar Minuten irgendwo rummsen zu lassen.

Die Aussage fand ich auch ziemlich gefällig. (Fast) wörtlich hat er im Wired-Interview gesagt "Ja, man kann immer mehr reinnehmen, aber dann würde der Film halt acht Stunden dauern und das geht ja nicht." Natürlich gibt es haufenweise Filme, die sich der charakterlichen Ausgestaltung widmen. Er hätte das besser einschränken sollen auf "Sommer-Popcornfilm" mit breit angelegtem Zielpublikum.

Mal schauen, was er aus dem Roman macht. Unterhaltsam war seine STXI-Romanumsetzung schon, die Darstellung der Sternenflotte fand ich darin leider nicht so gelungen. Ich glaube auch nicht, dass K/O was daraus in den Film übernehmen werden, ich schätz die schon so ein, dass sie ihr eigenes Ding drehen wollen.

Homer Simpsoy schrieb am 03. Juli 2009, 13:39 Uhr

Aber was ist denn jetzt am neuen Star Trek neu? Auch hier erscheint wieder ein Roman, der nicht zum "neuen" Canon gehört. Never happens... Für Leute, die sich über jene, die den Canon berücksichtigt haben wollten, kommt mir das irgendwie bekannt vor.Normalerweise dürfte Star Trek XII dann auch den 11. Teil ignorieren.

Pedda schrieb am 04. Juli 2009, 12:58 Uhr

@Henning ("Sommer-Popcornfilm"): Das stimmt natürlich. Und natürlich muss man "Star Trek" zugestehen, auch als Blockbuster noch deutlich mehr Tiefe zu haben als Michael Bays jüngster tech porn. Das Problem ist, ich habe mich immer noch nicht so recht damit abgefunden, dass "Star Trek" im Kino nunmehr nichts weiter als ein Blockbusterfranchise ist, dessen Ambitioniertheit nur im Audiovisuellen besteht.

Mal schauen, was er aus dem Roman macht. Unterhaltsam war seine STXI-Romanumsetzung schon, die Darstellung der Sternenflotte fand ich darin leider nicht so gelungen. Ich glaube auch nicht, dass K/O was daraus in den Film übernehmen werden, ich schätz die schon so ein, dass sie ihr eigenes Ding drehen wollen.

Wie wurde Starfleet denn dargestellt?

Wenn Foster sich ganz den vulkanischen Flüchtlingen widmen darf, dann deutet das IMO darauf hin, dass K/O keine Lust haben, das Thema in ST12 anzuschneiden. Naja, hätte mich auch überrascht, wenn die trashige Vulkan-Zerstörung mehr als nur ein Gimmick gewesen wäre. wink.gif

Aran schrieb am 04. Juli 2009, 19:02 Uhr

Wenn Foster sich ganz den vulkanischen Flüchtlingen widmen darf, dann deutet das IMO darauf hin, dass K/O keine Lust haben, das Thema in ST12 anzuschneiden.


Ich gehe davon aus, dass das Thema in Trek XII angeschnitten wird. Schließlich ist Spock einer der Hauptbetroffenen.

Ob's vertieft wird, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

Neral_Jourian schrieb am 04. Juli 2009, 20:11 Uhr

Müsste es nicht noch vulkanische Kolonien geben zu denen die vulkanischen Flüchtlinge könnten?
Immerhin hatten die Vulkanier schon lange vor den Menschen den Warpantrieb und werden den doch bestimmt nicht nur dafür genutzt haben um Abhöreinrichtungen auf anderen Planeten zu errichten.

Pedda schrieb am 05. Juli 2009, 10:07 Uhr

Ja, K/O haben letztens gesagt, dass es noch tausende weitere Vulkanier auf anderen Planeten und Schiffen gibt.

@Aran: Jo, um vertiefte Behandlung ging es mir auch. wink.gif

Henning schrieb am 05. Juli 2009, 19:42 Uhr

@Henning ("Sommer-Popcornfilm"): Das stimmt natürlich. Und natürlich muss man "Star Trek" zugestehen, auch als Blockbuster noch deutlich mehr Tiefe zu haben als Michael Bays jüngster tech porn.

Hätte er das nicht, wär's wirklich schlimm. Hab kürzlich gelesen, dass K/O die Dialoge der Transformers teils erst schreiben, nachdem die Anomationen fertig sind. Also weit nach den Dreharbeiten. Wenn das keine Auswirkungen auf den Sinngehalt hätte, würd irgendwas nicht stimmen.

Wie wurde Starfleet denn dargestellt?

Als Weltraummilitär. Natürlich ist die Darstellung der Sternenflotte auch zuvor immer im Zwiespalt Krieger/Forscher hin und her gehüpft, aber hier ist es mir besonders (und für meinen Geschmack zu sehr) aufgefallen. Foster lässt die Leute am laufenden Band rumsalutieren, das gab's nun wirklich nie und vom Forschergedanken war im Roman nicht mehr viel zu spüren.


Nach oben

Alle Berichte sind das geistige Eigentum der Autorinnen und Autoren. Jede unautorisierte Übernahme ist ein Verstoß gegen das Urheberrecht. Für Anfragen betreffend Artikel- oder Newsübernahme wenden Sie sich bitte an den Redaktionsleiter.

"Star Trek", "Star Trek: The Next Generation", "Star Trek: Deep Space Nine", "Star Trek: Voyager", "Star Trek: Enterprise" und alle verwandten Markennamen sind eingetragene Handelsmarken von Paramount Pictures. Kopierrechtlich geschütztes Material wurde ausschließlich für nichtkommerzielle Zwecke genutzt. Dies gilt auch für alle Materialien, die aus anderen Franchises stammen und im Rahmen der TZN SF-Zone genutzt wurden.

Mitarbeit Kontakt Impressum

© TrekZone Network, 1999-2010