Der fürs Aussehen von "Star Trek XI" verantwortliche Scott Chambliss blickt auf den Film zurück und gibt preis, welche Szene ihm nun gar nicht mehr gefällt. Er spricht auch über das im Herbst erscheinende Art-Buch zum Film.
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 Die U.S.S. Kelvin |
TrekMovie: Ryan Church und James Clyne haben tolle Arbeit geleistet, indem sie unterschiedliche Elemente zusammengefügt haben, besonders bei der U.S.S. Kelvin, die zu einem Liebling der Fans geworden ist.
Scott Chambliss: So wollten J.J. [Abrams] und ich den Film beginnen, mit einem "O, guck mal, das ist ein 'Star Trek'-Raumschiff!" und es wirklich erkennbar machen. Es vergrößern und aufwändiger gestalten, weil wir mehr Geld hatten, aber das in Ehren halten, was zuvor war und es auf eine Art vertraut gestalten, die die alten Fans mögen würden. Aber das war auch ein dramaturgisches Hilfsmittel für uns, denn so wollten wir den größtmöglichen Gegensatz zur Enterprise erschaffen. Denn wie lässt man die Enterprise frisch und neu aussehen, wenn sie genauso aussieht wie etwas, das wir schon 40 Jahre lang gesehen haben. Die Kelvin nutzten wir als Kontrast, um die Enterprise cool und neu ausschauen zu lassen.
TrekMovie: Wenn Sie nun im Nachhinein auf das Produktionsdesign des Films zurückblicken, was hat Ihrer Meinung nach am besten funktioniert und was ist nicht so gut geworden, wie Sie es erwartet hätten?
Chambliss: Was mich betrifft, und ich denke auch, was J.J.s und meine Absicht angeht, wie wir die Geschichte visuell erzählen wollten, hat alles ziemlich gut geklappt. Ich beziehe mich da nicht auf das, was vorher war, sondern auf das, was wir uns vorgenommen hatten. Wenn ich etwas anders machen könnte, was meine Arbeit angeht, da gibt es eine Szene, die ich nicht mag, und zwar die Kneipenszene in Iowa. Das Innere, das mag ich nicht leiden. Wie ich den Raum hergerichtet habe, hat meiner Meinung nach überhaupt nicht funktioniert. Zu meinem Glück hat der Rest eines jeden Elements funktioniert. Das Drehbuch war so toll, die Action war super, die Schauspieler waren klasse, es war wundervoll ausgeleuchtet und geschnitten, aber visuell hat es glaube ich nicht funktioniert.
TrekMovie: Ein Drehort war ein bisschen kontrovers...
Chambliss: Budweiser, oder? [Die Fabrik, die als Maschinenraum der Enterprise diente, Anm. d. Red.]
TrekMovie: Ja, genau! [...]
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Scott Chambliss |
Chambliss: Fantastisch, nun, jeder hat das Recht, sich seine eigene Meinung zu bilden. Weiter will ich dazu nichts sagen.
TrekMovie: Lassen Sie uns über das Buch "Star Trek: The Art of the Film" reden, das ungefähr gleichzeitig mit der DVD und Blu-ray erscheint (das TZN berichtete). Können Sie uns etwas über Ihre Arbeit am Buch verraten und etwas darüber, was wir zu sehen bekommen werden?
Chambliss: Das Buch ist eine Sammlung von allen, die am Aussehen des Films mitgearbeitet haben, angefangen bei den Kostümentwerfern, Requisiteuren, Kreaturendesignern, Maskenbildnern bis hin zu den Leuten, die Teil unseres Teams, des Teams für visuelle Effekte waren. Die Arbeit aller wird sich im Buch wiederfinden. Allen wird eine Stimme gegeben, wir erzählen die Geschichte in Bezug darauf, wie wir den Film gedreht haben.
Ich war Redakteur für das Bildlayout und habe ein bisschen Hintergrundgeschichte hinzugefügt, die noch fehlte und war dafür verantwortlich, dass die Arbeiten den richtigen Künstlern zugeordnet werden. Fotos vom Arbeitsprozess sind drin, Zeichnungen und vieles mehr. Es ist ziemlich cool.
Das vollständige Interview mit weiteren Äußerungen Chambliss' zu Film und Buch finden Sie hier im englischen Original.