Uwe Webel (uw)
02.02.10
Nimoys Lieblingspruch von Spock
Welche Szene ihm in der Originalserie am meisten Spaß gemacht hat und was er über Quintos Dialoge als Spock denkt.
Leonard Nimoy macht derzeit Werbung für "Star Trek Online", für das er einige ingame-Videos vertont hat. USA Today hat den Schauspieler getroffen und zu "Star Trek" befragt. Hier sind ein paar Auszüge aus dem Gespräch:
USA Today: Gibt es einen Kern in den Geschichten von "Star Trek", der die Leute immer wieder zurückkehren lässt?
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 Im nächsten Film wird wohl nur noch der neue Spock zu sehen sein. |
Leonard Nimoy: Ich glaube, darauf gibt es keine einfache Antwort. "Star Trek" hat immer einen hoffnungsvollen Blick auf die Zukunft geworfen, im Gegensatz zu dem Weltuntergangs-Zeug, das wir sonst so sehen. Ich glaube es ist die Zusammenstellung der Charaktere, die den Reiz ausmacht. Die Chemie zwischen ihnen, dem Triumvirat aus Kirk, Spock und McCoy. Damit will ich keinen der anderen runtermachen, alle haben ihr Übrigens dazu beigetragen. Ich glaube, die Leute sehen dieser Gruppe gerne zu, wie sie Probleme löst. Und dieser Film ["Star Trek XI"] erlaubt uns einen wundervollen Blick darauf, wie diese Leute zusammengekommen und zu einer Gruppe geworden sind. Das ist einfach aufregend anzusehen und macht Spaß. Wir sind wieder auf dem richtigen Weg. Ich sage "wir", und ich habe 'ich bin fertig damit' oft genug gesagt und glaube nicht, dass sie mich noch mal brauchen. Ich war schon nützlich für den Film, aber ich glaube nicht, dass sie mich für den nächsten noch mal brauchen werden. Und einen Nächsten wird es geben.
USA Today: Gibt es nach all den Jahren für Sie einen Lieblingsausspruch von Spock?
Nimoy: Klar [lacht]. "Live long and prosper" ist ein Teil unserer Kultur geworden. Aber der, an dem ich den meisten Spaß hatte, das war am Ende einer Folge, während der ersten oder zweiten Staffel ["Horta rettet ihre Kinder"]. Wir haben da am Ende einer jeden Folge immer eine Art Nachbereitung der Folge gebracht. Wir standen also alle um den Sessel des Captains herum, McCoy, der Captain, ich und vielleicht noch ein paar andere, und wir haben dann die Folge im Gespräch noch mal aufgearbeitet. Bei diesem Gespräch, an das ich gerade denke, meinte Kirk zu Spock so was wie: "Spock, es gibt doch noch Hoffnung für Sie. Sie werden immer menschlicher." Und Spock sagt dann dazu: "Captain, ich sehe keine Veranlassung dazu, hier zu stehen und mich beleidigen zu lassen." Das habe ich immer sehr genossen.
USA Today: Hat Zachary Quinto als Spock Dialoge gehabt, die für Sie herausgestochen haben?
Nimoy: Er war wirklich gut in dem Film. Ich war echt beeindruckt von der Szene, in der er die Aufnahme in die Vulcan Science Academy verweigert, nachdem sie ihm gesagt haben, dass sie ihn trotz des Makels in seiner Genetik aufnehmen würden. Da lehnt er das Angebot ab und beleidigt den Rat. Was er in diesem Moment mit "Live long and prosper" gemacht hat, war sehr erfrischend für mich, ich weiß ja nicht, ob das seine Idee war oder die von J.J. Abrams. Als ich das gesehen habe, habe ich mir gedacht: "Wow, das ist gut." Noch niemand hatte "Live long and prosper" mit dieser Bedeutung gesagt.
(uw - 02.02.10 - Quelle: TrekMovie - Keine Kommentare)
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