Henning Koonert (hk)
24.03.10
"Spock": Exklusive Leseprobe & Autoreninterview
In Kürze erscheint der Comicband "Star Trek: Spock" auf Deutsch. Vorab hat der Cross Cult Verlag dem TZN eine exklusive Leseprobe und ein Interview mit Autor Scott Tipton zur Verfügung gestellt.
Wie die drei zuvor in Deutschland herausgebrachten Geschichte wurde auch "Spock" von David Messina in Szene gesetzt, diesmal in Zusammenarbeit mit ein paar Kolleginnen. Die Handlung stammt nach "Spiegelbilder" und "Tor zur Apokalypse" erneut aus der Feder der Autoren-Brüder Scott und David Tipton.
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 Softcover |
Auf
Cross-Cult.de heißt es zur Story des Comics:
Ein fantastischer neuer Comicband rund um die Pop-Ikone Spock!
Ein Vulkanier auf Romulus? Absurd! Oder doch nicht? Im Nachfolgeband des erfolgreichen Film-Prequels "Star Trek Countdown" entdecken wir, was einen Mann dazu brachte, alles zu verlassen, was er kannte, um bei den Todfeinden seines Volkes zu leben. Ein spannender Blick in Spocks Vergangenheit und Zukunft!
Zwölf Seiten aus dem Band hat der Verlag dem TrekZone Network zur Vorabveröffentlichung geschickt. Einen ersten Eindruck vom Comic vermittelt diese Leseprobe (PDF).
Die deutsche Version von "Spock: Reflections", so der Originaltitel, ist mit eigens für sie gestalteten neuen Covern versehen und enthält zusätzlich zum Inhalt der US-Ausgabe eine Sketch-Galerie mit Messina-Zeichnungen sowie ein ausführliches Interview mit Autor Scott Tipton. Im Folgenden ein Auszug daraus:
Frage: Wie bist du zum "Star Trek"-Autorenstab gestoßen?
Scott Tipton: Als ich erfuhr, dass sich IDW die Lizenz für "Star Trek"-Comics gesichert hat, war ich ganz aus dem Häuschen. Als langjähriger Trek-Fan habe ich sofort den Entwurf für eine Comic-Reihe über Klingonen ausgearbeitet, der bei den Redakteuren von IDW und der Lizenzabteilung von Paramount Anklang fand. Mein Bruder David ist ein mindestens genauso großer "Star Trek"-Fan wie ich, und ich wusste, dass er mir beim Schreiben eine große Stütze sein könnte. Also habe ich ihn gefragt, ob er mir als Co-Autor bei dem Auftrag unter die Arme greifen möchte. Die Zusammenarbeit hat ganz wunderbar geklappt, und seither texten wir alle "Star Trek"-Projekte gemeinsam.
Frage: Wann hast du eigentlich beim Schreiben die ersten Bilder vor Augen? Zeichnest du auch Skizzen, um dir Szenen zu verdeutlichen?
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 Hardcover |
Tipton: Ich mache tatsächlich sehr grobe Strichmännchen-Zeichnungen für jede Geschichte. Das hilft bei der Gestaltung der Seiten und beim Einpendeln des Erzähltempos ungemein. Um meines guten Rufes willen werden die Dinger allerdings niemals das Tageslicht erblicken...
Frage: Gibt es eine bestimmte Idee, die du an "Spock" ganz besonders gelungen findest?
Tipton: Insgesamt bin ich auf "Spock" als Gesamtwerk ziemlich stolz. Ich finde, von all den bisher von uns erschienenen Werken besitzt diese Erzählung die größte Introspektive. Vor allem den Dialog, der den Band abschließt (ich will da jetzt nicht zu sehr drauf eingehen, um den Lesern, die das Zusatzmaterial vor dem Comic lesen, nicht die Überraschung zu verderben), hatte ich von Anfang an so im Kopf, und ich bin mit der Wirkung, die er in der Geschichte entfaltet, mehr als zufrieden. Außerdem gibt es eine bittersüße Begegnung zwischen Spock und Christine Chapel, die zeitlich genau nach "Star Trek: Der Film" angesiedelt ist. Das ist vielleicht meine allerliebste Szene in dem gesamten Band.
Frage: Wie sucht ihr die Charaktere aus, die einen Gastauftritt bekommen? Saavik zum Beispiel hat ja ein Cameo...
Tipton: Das muss sich alles aus der Geschichte ergeben. In diesem Fall haben wir nach wichtigen Personen gesucht, die zu verschiedenen Zeitpunkten in Spocks Leben eine große Rolle für seine Entwicklung gespielt haben. Für die "Star Trek II"-Ära war Saavik einfach die sinnvollste Wahl. Ein persönliches Interesse spielt natürlich auch noch mit rein. Ich hatte immer schon eine Schwäche für Nebenfiguren wie Saavik - oder für noch viel unbedeutendere, wie Captain Harriman aus "Star Trek: Treffen der Generationen". Ich kann dann nur schwer widerstehen, wenn es darum geht, ihnen einen weiteren Moment im Scheinwerferlicht zu schenken.
Das vollständige Gespräch, das Susanne Döpke für Cross Cult mit Scott Tipton führte, können Sie nächste Woche in der April-Ausgabe unseres monatlichen Internetmagazins "Incoming Message" lesen. Sollten Sie den kostenlosen "Incoming Message"-Newsletter noch nicht abonniert haben, besteht hier dazu die Möglichkeit.
"Star Trek: Spock" befindet sich derzeit im Druck und kommt Anfang April in zwei Varianten in den Handel. Als Softcover ist der Comic für 14,80 Euro zu haben, das auf 1000 Stück limitierte Hardcover kostet 19,80. Beide kann man bereits bei Amazon.de vorbestellen.
(hk - 25.03.10 - 1 Kommentar)
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