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Uwe Webel (uw)24.03.10

"Star Trek Online" - Was wann kommt und was eher nicht [Update]

Craig Zinkievich von Cryptic gibt Antworten auf Fragen zur Zukunft des Spiels. [Update zu den Nutzerzahlen]

Boomtown hat mit dem Executive Producer von "Star Trek Online" gesprochen und ihm ein paar interessante Fragen gestellt, auf die er ein paar ernüchternde Antworten hatte. Hier sind ein paar Auszüge aus dem Gespräch:

Boomtown: Von den Raumkämpfen und denen während der Bodenmissionen sind die Erstgenannten ohne Zweifel die aufregenderen. Was wird getan, damit auch die Bodenmissionen spannender werden?

Raumkämpfe sind beliebter als Bodenmissionen
Craig Zinkievich: Wir wollen alle Aspekte des Spiels ausbauen, auch den Raumkampf. Offensichtlich gefallen uns und unseren Spielern einige Teile des Spiels besser als andere. Aber wir wollen keine Sachen beibehalten, die "gut genug" sind, wenn es immer noch ein "großartig" gibt.

Boomtown: Wird sich "Star Trek Online" in Zukunft mehr am "Star Trek"-Kanon orientieren? Wird es vielleicht mehr Missionen geben, die nicht brutal sind? Reine Erforschungen zum Beispiel?

Zinkievich: Bedenken Sie, dass sich der "Star Trek"-Kanon in sehr viele verschiedene Richtungen bewegt. Die letzten Storys in "Deep Space Nine" sind dem Content, den wir jetzt in in "Star Trek Online" sehen, zum Beispiel sehr ähnlich. Auch ähneln viele Non-Kanon-Geschichten und Bücher "Star Trek Online" zu einem großen Teil. Aber, um mehr auf Ihre Frage einzugehen, wir suchen immer nach Wegen, um mehr Elemente des "Star Trek"-IP in das Spiel einzubringen. Viele Fans haben ein starkes Interesse an Erforschung und Diplomatie und die wollen wir nicht außen vor lassen.

Boomtown: Nach dem Schiffsinneren wird sicher verstärkt gefragt. Wann werden wir es sehen können und welche Auswirkungen wird das auf das Spiel haben?

Zinkiviech: Wir haben bereits die Brücke im Spiel. Die wollen wir erst perfektionieren, bevor wir uns andere Bereiche ansehen. Das Schiffsinnere ist etwas, für das man sehr lange braucht, allein schon aufgrund der Größe der Schiffe, um die es hier geht. Einige der Größeren sind so groß wie Kleinstädte. Da muss man viel beachten, aber das ist schon etwas, das wir erreichen wollen, wenn wir es interessant genug gestalten können und es dann die Zeit der Spieler wert ist.

Update:

Eine weitere interessante Info zur Popularität des Spiels kommt von Jack Emmert, dem Chief Operating Officer.

Nach seiner Aussage The Big Freaking Podcast gegenüber hat "Star Trek Online" über 100.000 zahlende Kunden.

Das bedeutet, das nur jeder Zehnte, der sich auf der offiziellen Homepage des Spiels registriert hat, auch wirklich das Spiel gekauft hat und es spielt.

(uw - 25.03.10 - Quelle: TrekWeb.com - 11 Kommentare)

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Kommentare

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Uwe schrieb am 24. März 2010, 14:06 Uhr

Das ist ja mal richtig arm, haha.

Bodenkämpfe findet ihr doof? Egal, die Raumkämpfe sind noch nich perfekt genug.

Wir wollen Fans, die keine Lust auf ewiges Geballer haben, nicht außen vor lassen... machen es aber trotzdem.

Wie? Euch sind die super tollen Brücken noch nicht genug? Seid froh, dass wir die in letzter Minute überhaupt noch eingebaut haben, weil wir gar nicht erwartet hatten, dass überhaupt jemand auch in seinem Schiff rumlaufen will.

Markus schrieb am 24. März 2010, 14:55 Uhr

Na was sollen sie denn machen? Bodenkämpfe komplett rausnehmen, bis sie in einem oder zwei Jahren runderneuert wiederkommen?

Wer keine Lust auf Geballer hat, sollte vielleicht doch wieder zum Landwirtschaftssimulator greifen. Action gehört nunmal zum Spiel. Wenn dann noch Abwechslung kommt, umso besser.

Und auch bei den Brücken hat er doch vollkommen recht. Bevor die noch nicht ordentlich funktionieren, kommt der Rest des Schiffs gar nicht in Frage.

Manchmal kann man auch Sachen in Aussagen hineininterpretieren...

Uwe schrieb am 24. März 2010, 16:15 Uhr

> Manchmal kann man auch Sachen in Aussagen hineininterpretieren...

Und machnmal kann man auch alles supi finden und sich schönreden, was einem erzählt wird :)

Henning schrieb am 25. März 2010, 11:04 Uhr

Das genaue Gegenteil ist natürlich auch möglich...

Der Frage nach Verbesserungen der Bodenmissionen ist er tatsächlich ausgewichen. Fairerweise muss man sagen, dass Zinkievich in der Antwort, bevor der Auszug hier beginnt, gesagt hat, dass man überall mehr Abwechslung reinbringen will.

100.000+ Subscriber also. Zum Einordnen: Das ist wenig. Age of Conan und Warhammer Online haben laut IncGamers.com je um die 300.000.

Edit: Landwirtschaftssimulator laugh.gif

marv schrieb am 25. März 2010, 11:29 Uhr

Action gehört nunmal zum Spiel. Wenn dann noch Abwechslung kommt, umso besser.


Far Cry, Doom, GTA... die bieten Action. Bei STO ist bei mir kein Action-Gefühl aufgekommen.

Voivod schrieb am 25. März 2010, 12:24 Uhr

100.000+ Subscriber also. Zum Einordnen: Das ist wenig. Age of Conan und Warhammer Online haben laut IncGamers.com je um die 300.000.


Und? Solange sie die Server nicht herunterfahren, ist das doch wurscht...

Wenn sich die Hater mal verdrückt haben, macht das Spiel eh noch mehr Spass! wink.gif

Henning schrieb am 25. März 2010, 12:39 Uhr

Ich wollte damit auch nicht sagen, dass die Anzahl der Subscriber ein Selbstzweck nach dem Motto "Wer hat den längsten?" ist. Dahinter steht natürlich schon eine wirtschaftliche Überlegung (ausdrücklich aber nicht die Intention, Torschlusspanik zu säen) - zur Verdeutlichung hier etwas ausführlicher das Zitat aus dem IncGamers-Text:

ZITAT
Despite the huge IP, or maybe because of it, the game didn't live up to many fans' expectations, as reflected by the number of subscribers; 100K might sound alright, but when you consider Age of Conan and Warhammer Online are barely getting by with a rumoured 300K each, STO's numbers must be a concern for Cryptic.

According to BioWare, its upcoming MMO Star Wars: The Old Republic will need at least one million subscribers per month just to break even.

Mehr Spieler bringen natürlich höheren Umsatz. Wie die Kostenstruktur bei Cryptic ausschaut, davon hab ich keine Ahnung, vll ist die effizienter gestaltet als bei den Mitbewerbern. Außerdem muss man natürlich noch beachten, dass es early days sind für STO, während die anderen Games schon was länger auf dem Markt sind.

Voivod schrieb am 25. März 2010, 14:28 Uhr

^Ein Star Wars-MMO? Hhhm, interessant... Und dazu noch von Bioware! Diese Firma hätte STO machen sollen... sad.gif Ich denke aber auch, dass dieses Star Wars Game ein um ein vielfaches höheres Budget hat als STO und darum auch viel mehr Kunden braucht, um Gewinn zu bringen. Wird wohl auch klappen, denn SW hat soooo viele fanatische Fans, bzw. viel mehr als (Neo-)Trek...

Die Frage ist allerdings, ob man in diesem Star Wars-Spiel auch mit einem eigenen Schiffchen im All rumkurven und kämpfen kann, sonst ist's für mich eher uninteressant. Es soll ja ein Spiel geben, Eve Online, das auch sowas bietet... (Jaja, bin ein wenig weg vom Fenster und uninformiert in Sachen Games... wink.gif )

Klar wäre ich auch froh, wenn STO ein kommerzieller Hit wäre bzw. werden sollte, aber dazu hätten die Entwickler wohl noch ein wenig länger am Spiel schrauben müssen. Was sie ja auch wollten, aber Atari hat gedrängelt. Naja, vielleicht kommen noch ein paar Leute auf den Geschmack, wenn das Spiel im Laufe der Zeit besser wird, was ich doch stark hoffe. Denn falls die Kohle ausbleibt, wird Cryptic wohl kaum Lust haben, z.B. neue Fraktionen einzubauen bzw. die Klingonen zu einer "richtigen" Fraktion zu machen, etc...

Nicht falsch verstehen, ich mag das Game, aber ein Jahr mehr Entwicklungszeit hätte dem Spiel mehr als gut getan. Das kann sogar ich als MMORPG-Noob beurteilen. (Ok, AoC habe ich eine Weile gespielt, mich aber mehr zu Tode gelangweilt als amüsiert.) Für mich lebt STO einfach vom gewaltigen Trekbonus zur Zeit. Wäre es in einem anderen Universum angesiedelt, weiss ich nicht, ob ich's mögen würde... unsure.gif Aber die Trekschiffchen sind einfach allerliebst, da kann mich noch so vieles an dem Game nerven, ich muss mich trotzdem wieder einloggen... wink.gif Ein typisches ST-Opfer eben, das Cryptic Dollars in den Rachen schaufelt! mrgreen.gif (Ich würde ihnen sogar noch mehr Geld spenden, wenn sie den Shop aufstocken würden! laugh.gif )


gaius schrieb am 25. März 2010, 14:32 Uhr

An meinem Review dürftest du ja erkannt haben, dass ich nicht wirklich Fanboy bin.

@Marv: Also die Gefechte im Weltraum machen schon Spaß. Besonders wenn man in einem Team spielt, mit Leuten die man kennt. Und sogar der erste Durchgang der ersten Raidisode war ein Erlebnis. Über 4 Stunden haben wir fürs erste Mal gebraucht und ich war vollkommen fertig, bin ins Bett gestürzt und 10 Stunden später wieder aufgewacht, aber es war irgendwie verstörend toll^^ Und du willst doch nicht ernsthaft ein MMO mit einem FPS vergleichen?!? Natürlich ist das eine andere Kategorie. Dann wäre vielleicht noch Guild Wars was für dich. Wenn ich solche Action will, spiel ich Battlefield Bad Company 2 online.

Zum Thema Subscribers: Das sind die Zahlen, die Cryptic vor der Veröffentlichung erhofft hat. STO ist damit ein Erfolg. TOR hingegen dürfte schon Mühe haben. Die brauchen 1 Million um überhaupt schwarze Zahlen zu schreiben. 2 Millionen wollen sie haben. Abgesehen von WoW hat kein einziges westliches MMO jemals die 1-Million-Grenze geknackt. LotR war kurz davor, es kam aber nie eine Pressemitteilung zur Million. AoC wollte eine Million haben, ist damit aber ordentlich auf die Schnauze geflogen. EA könnte mit TOR ähnliches bevorstehen. Cryctic auf der anderen Seite betreibt deutlich weniger Aufwand als EA mit TOR, aber dann reichen eben auch 100.000 Subscribers. Und genau die haben sie nun.

Voivod schrieb am 25. März 2010, 14:51 Uhr

^Yep, die Raumkämpfe machen wirklich extrem Laune! Was die Bodenmissionen betrifft: Naja, wenigstens sind sie nicht zu schwierig und schnell erledigt... wink.gif (Zumindest bis jetzt noch nicht, stehe erst kurz vor dem Captain. Ok, im PvP habe ich nicht die geringste Chance... unsure.gif Den nächsten Charakter skille ich dann sehr sorgfältig, damit ich dann nicht so jämmerlich abkacke wie bisher.)

Ist es nicht so, dass MMO generell unfertig auf den Markt kommen? Viele Spieler warten vielleicht einfach noch ein paar Monate, bis sie in STO einsteigen. Also ich sehe da noch Potenzial nach oben!

Neral_Jourian schrieb am 25. März 2010, 14:54 Uhr

Ich kann die Kritik von Uwe nicht nach vollziehen. Es wird niemand gezwungen sich bei Star Trek Online anzumelden und es wird wohl auch niemand davon abgehalten einen Account zu kündigen wenn das Spiel nicht den Erwartungen genügt.
Es ist doch verständlich, dass man zuerst die Brücke perfektionieren will bevor man sich dem restlichen Schiffsinneren widmet. Ansonsten beklagen sich die ersten es wäre wohl alles mit der heißen Nadel genäht.


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