Henning Koonert (hk)
07.07.10
Neuer Executive Producer zur "Star Trek Online"-Zukunft
Nach dem überraschenden Rückzug des bisherigen STO-Kopfes Craig Zinkievich erläutert sein Nachfolger, wie es mit dem Online Game weitergehen soll. Daniel Stahl will dabei ein offenes Ohr für die Spieler haben.
In der aktuellen Ausgabe des "Star Trek Online"-Podcasts von STOked sprach der neue "Star Trek Online"-Chefentwickler Daniel Stahl auch über die Neuerungen, die der Season 2.0 Patch bringen wird. Offiziell angekündigt ist dieses Update derzeit für den 22. Juli, laut Stahl wird es sich aber mindestens um eine Woche verzögern.
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Der Neue: Daniel Stahl |
Den Ausstieg von Craig Zinkievich und anderen Entwicklern in der Vergangenheit kommentierte Stahl damit, dass es bei "Star Trek Online" im Vergleich zu anderen Projekten, an denen er zuvor gearbeitet habe, bisher sehr wenige Abgänge gegeben habe. Darauf angesprochen, welche Änderungen die Gamer mit ihm als neuem Executive Producer spüren werden, sagte Stahl, er sehe das Projekt sehr als eine Mannschaftsleistung, daher falle ein einzelner Wechsel nicht so stark ins Gewicht. In einem Punkt will er sich aber von seinem Vorgänger unterscheiden: Er werde öfter mit den Spielern reden und ihre Wünsche stärker bei der Weiterentwicklung des Games berücksichtigen.
Neuer Content soll nach Stahls Ansicht idealerweise einen episodenhafteren Charakter haben, der mehrere Missionen miteinander verknüpft und diese weniger versatzstückhaft wirken lässt. Als Beispiel für so eine gelungene Verknüpfung führt er die Missionen um Miral Paris und den Wächter der Ewigkeit an.
Im Verlauf des Gesprächs gab Stahl auch Einzelheiten zu den Neuerungen, die der Season 2.0 Patch bringen wird, bekannt. So wird oberhalb des cardassianischen Sektors ein neues, neutrales Volk eingeführt, bei dem sich sowohl Klingonen- als auch Föderationsspieler neue Missionen abholen können.
Insgesamt werde Season 2.0 das Klingonen-Gameplay deutlich ausbauen. So wird mehr PvE Content für diese Gruppe eingespielt, um sie aus der PvP-Ecke herauszuholen und sie näher an die Spielbarkeit der Föderationscharaktere heranzubringen. Season 2.0 wird acht neue Missionen allein für die Klingonen umfassen, dazu bekommen sie Zugang zu neuen Borg/Undine-Kampfmissionen und zu den wöchentlich spielbaren Missionen des oben erwähnten neuen Volkes.
Dadurch, dass man sich nun zuerst dem Ausbau der Klingonen-Fraktion widmet, liegt das Hinzufügen weiterer spielbarer Fraktionen wie etwa den Romulanern oder Cardassianern vorläufig auf Eis.
Das vollständige Interview mit Executive Producer Daniel Stahl können Sie sich im aktuellen STOked Videocast anschauen.
Die "PC Games Hardware" zählt unterdessen auf ihrer Website "Star Trek Online" zu den 15 schlechtesten Spielen des Jahres 2010. Mit einer Bewertung von 66 Prozent ist das Trek-Spiel dort allerdings noch das beste unter den 15 schlechtesten.
(hk - 07.07.10 - Quelle: JupiterBroadcasting.com - Keine Kommentare)
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