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Henning Koonert (hk)27.09.10

"Star Trek Online": Wie gehts weiter?

Dan Stahl berichtet darüber, was die Entwickler für Ausbau und Verbesserung des Online-Games als Nächstes ins Auge fassen: unter anderem neue Episoden, Schiffe, Anhebung des Höchstlevels und user-generated content.

"Star Trek Online"-Chefentwickler Dan Stahl äußerte sich in den letzten Tagen mehrfach zu dem, was er und sein Team in den nächsten Monaten mit "Star Trek Online" vorhaben, unter anderem in einem neuen State of the Game und einem Interview mit Priority 1.

Der Kampf am Boden bleibt eine Baustelle.
Vom Tisch ist demnach zunächst die von Stahl im Sommer in den Raum geworfene Idee, einen kostenlosen Zugang zu "Star Trek Online" zu gewähren (das TZN berichtete). Manchmal plaudere er, was ihm gerade so durch den Kopf gehe, so Stahl. Nach seinen Interviewäußerungen hätten ihm allerdings verschreckte Vorgesetzte und Lizenzgeber sprichwörtlich die Türe eingerannt.

Als Erfolg bezeichnet Stahl hingegen die Feature Episodes, die im August begannen. Immer samstags wurde seither eine neue von fünf zusammenhängenden Missionen freigeschaltet, in denen die Spieler die Breen im Rennen um das Geheimnis hinter einer uralten Sternenkarte schlagen müssen. Diese Missionen, die für alle Spieler im Rang Lieutenant Commander und höher spielbar sind, werden ab Oktober mit einer zweiten Serie fortgesetzt.

Am 16. Oktober wird die erste von erneut fünf Missionen der Serie "The Devidians" freigeschaltet. Die Handlung spielt diesmal in der Neutralen Zone, wo es gilt, die bedrohlichen Pläne der Widersacher aus der TNG-Folge "Gefahr aus dem 19. Jahrhundert" zu vereiteln. Kurze Inhaltsangaben zu den Feature Episodes gibt es auf StarTrekOnline.com.

Sternenbasen könnten den Besitzer wechseln.
Auch auf dem Programm steht ein neues Raumschiff, das über den C-Store erhältlich sein soll. Die Nebula-Klasse wird sowohl als Stufe-3-Schiff wie auch als Nachrüstung in der Stufe 5 erhältlich sein. Zu ihren Besonderheiten zählen ein frei besetzbarer Lieutenant-Platz in der Riege der Brückenoffiziere und die Ausstattung mit einem Tachyon-Detektionsgitter, das vor allem im PvP dabei helfen wird, getarnte Klingonenschiffe aufzuspüren.

Das nächste große Update, Season 3, stellt Stahl für November oder Dezember 2010 in Aussicht. Damit soll den Spielern, zumindest als Beta-Version, die Möglichkeit gegeben werden, mit einem Hilfsprogramm selbst eigene Missionen zu basteln und mit anderen zu teilen. Zudem will man den Bodenkampf überarbeiten. Neben einem neuen Zielsystem wünscht Stahl sich die Möglichkeit, in kleineren Gruppen gegeneinander anzutreten. Statt dem derzeit üblichen Fünf-gegen-fünf würden dann sowohl das eigene Außenteam als auch die gegnerische Gruppe auf zwei bis drei Charaktere verkleinert werden. Season 3 soll es weiterhin ermöglichen, die eigenen Brückenoffiziere zu einem eigenen Captain zu machen und somit einen neuen spielbaren Charakter zu gewinnen.

Bald soll man fremde Schiffe auch im PvP entern können.
Als Nächstes will man dann eine Erhöhung des aktuellen Höchstlevels in Angriff nehmen, dies ist aber erst für später im Jahr 2011 geplant. Für das übernächste große Update, Season 4, hat Stahl derzeit im Kopf, Sets von Konsolen zu ermöglichen, das heißt, bestimmte Zusammenstellungen von Konsolen auf dem Schiff sollen zusätzliche, über die Effekte der einzelnen Konsolen hinausgehende Wirkungen erzielen. Außerdem hat der Chefentwickler im Sinn, Entermissionen zu ermöglichen, in denen Spieler im Innern ihrer Schiffe kämpfen können. Auch im Gespräch ist ein dynamischer Frontverlauf, etwas, das dem Spiel derzeit völlig fehlt. So soll das Spielgeschehen Einfluss auf die geopolitische Lage bekommen. Wird etwa Sternenbasis 24 häufig genug angegriffen, soll sie von einer Föderations- zu einer Klingonenstation werden.

Weiterhin will man die Spieler mit Ad-hoc-Missionen zum regelmäßigen Einloggen animieren. Die Spieler sollen demnach in Zukunft von einem Sternenflottenadmiral oder Kanzler J'mpok kontaktiert werden, der sie mit einer Mission beauftragt, die sofort ausgeführt werden muss und an deren Ende man eine seltene Belohnung erhält. Dabei sollen diese Missionen und Belohnungen jeweils nur einen Tag lang zur Verfügung stehen.

Auch für weitere Mini-Games gibt es laut Stahl Ideen: So könnte man auf der Klingonen-Seite einen PvP-bat'leth-Wettkampf organisieren und es gebe erste Überlegungen zu einem Steinwurf-Wettkampf für Gorn. Nach dieser leichtherzigen Idee könnten sich Gorn-Spieler gegenseitig solange mit Felsbrocken bewerfen, bis nur noch der letzte Mann steht und seine Belohnung als Sieger erhält.

(hk - 27.09.10 - Quelle: StarTrekOnline.com - Keine Kommentare)

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