Henning Koonert (hk)
09.11.10
Pine: Kein Einfluss auf "Star Trek XII"-Entwicklung
In zwei neuen Interviews sprach Kirk-Darsteller Chris Pine darüber, was er sich für den nächsten Kinofilm erhofft, ob er für eine Rückkehr von William Shatner als Kirk ist und welchen Einfluss Trek auf seine Karriere hatte.
Collider sprach mit Chris Pine und weiteren Beteiligten an seinem neusten Film "Unstoppable". Am Ende des Interviews kam man kurz auf "Star Trek" zu sprechen:
 |
 Chris Pine kommt diese Woche mit "Unstoppable" ins Kino. |
Collider: Chris, nach "Star Trek" bekommen Sie wahrscheinlich ganz andere Angebote als zuvor. Wie suchen Sie sich derzeit Ihre Rollen aus?
Chris Pine: Ich bin vom Glück verwöhnt. Ich bin einfach geschockt davon, dass Leute Interesse zeigen, wer ich bin und was ich mache, und dass ich mit Leuten zusammenarbeiten kann, die ich seit meiner Kindheit auf dem Bildschirm gesehen habe. "Star Trek" hat es mir möglich gemacht, auswählen zu können, ich weiß nicht, für wie lange. Mein Leitfaden ist, dass ich mit den Leuten arbeite, mit denen ich arbeiten möchte. Da ich nicht weiß, wie lange das anhält, will ich den Moment nutzen.
Collider: Haben Sie Einfluss auf die Entwicklung von "Star Trek XII"?
Pine: Nein, gar keinen.
Das vollständige Interview mit Chris Pine, Denzel Washington und Tony Scott können Sie bei Collider lesen. Fast gleichzeitig ist auch auf StarTrek.com ein Interview mit Pine erschienen. Hier stand "Star Trek" ein wenig stärker im Vordergrund:
StarTrek.com: Die Zuschauer haben Ihren Kirk im ersten "Star Trek"-Film kennengelernt. Wenn Sie das jetzt fortsetzen und sich die Rolle zu eigen machen, was wünschen Sie sich für die weitere Entwicklung des Charakters?
Chris Pine: Ich weiß nicht. Ich freue mich darauf, ihn zu entwickeln und all seine Eigenarten ans Licht zu bringen und mir neue Wege auszudenken, die Leute mit diesem Charakter zu überraschen. Ich habe vollstes Vertrauen in Damon [Lindelof] und Bob [Orci] und Alex [Kurtzman] und J. J. [Abrams] und in alle, die dahinterstecken, eine gute Geschichte zu erzählen, weil sie das schon einmal geschafft haben. Ich mag Kirks Humor, der, denke ich, von Shatners Kirk, dem ersten und einzig wahren Kirk, stammt. Den würde ich gern in die künftige Verkörperung mit einbringen.
 |
 Chris Pine als James T. Kirk in "Star Trek XI" |
StarTrek.com: Zachary Quinto hatte im ersten Film die Chance, mit Leonard Nimoy zusammenzuarbeiten. Was halten Sie davon, Shatner im nächsten Film zu haben? Ist das eine gute Idee oder zu weit hergeholt, weil man gerade erst so etwas Ähnliches mit Nimoy gemacht hat?
Pine: Die Entscheidung liegt, ganz ehrlich, einfach nicht bei mir. Ich denke, Mr. Shatner wird auf ewig Captain Kirk sein. Es wäre sicherlich interessant, ihn zurückzubringen. Ich weiß nicht, ob er derzeit daran interessiert ist oder nicht. Aber das habe ich nicht zu beschließen.
StarTrek.com: Auf seiner Website hat Shatner ein Video, in dem Sie beide sich zum allerersten Mal begegnen. Wie haben Sie den Moment erfahren?
Pine: Das war großartig. Es war ein ganz kurzer Augenblick. Das war während seiner Wohltätigkeitsveranstaltung, hatte also nichts damit zu tun, dass wir uns trafen. Es ging eher darum, Geld für seine Wohltätigkeitsorganisation zu sammeln. Aber er war ein reizender Typ, wirklich höflich und sehr nett.
Das vollständige Interview mit Chris Pine lesen Sie in deutscher Übersetzung am Wochenende in der "TrekZone Weekend", die Sie bei Interesse hier kostenlos abonnieren können. Darin spricht er auch über "Unstoppable - Außer Kontrolle", der am Donnerstag in die deutschen Kinos kommt.
(hk - 09.11.10 - Quelle: Collider.com, StarTrek.com - Keine Kommentare)
Weiterführende Links
Verwandte Meldungen