Der "Los Angeles Times" Hero Complex fragte Roberto Orci und Alex Kurtzman, ob "Star Trek XII" vergleichbar wird mit "Das Imperium schlägt zurück" und wollte wissen, worauf die Autoren beim nächsten Film besonders achten.
LA Times: Die "Star Trek"-Fortsetzung steht noch am Anfang, aber können Sie uns schon etwas über die Richtung der Story, den Tonfall oder die Art der Herausforderungen erzählen, die Sie mit diesem nächsten Schritt verbinden?
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 Autoren Kurtzman und Orci |
Roberto Orci: Eine der größten Herausforderungen besteht darin, dass jetzt alle Charaktere beieinander sind. Ein Prequel ist zwar schwierig, aber hat den schönen, kleinen Vorteil, dass man auf die Charaktere trifft, während die Handlung voranschreitet und sie so zueinander finden. Das macht Spaß. Der Luxus, dass die gesamte Familie am Anfang der Handlung noch nicht beisammen ist, ist uns abhanden gekommen.
Man versucht jetzt also, gute Charaktergeschichten für jeden Einzelnen zu finden, die nicht nur um ihrer selbst willen existieren, sondern sich auch passend in die Handlung einfügen. Wir schauen uns immer noch viele der alten Folgen als Inspiration an. Während es beim letzten Film vor allem darum ging, sich von "Star Trek" und seinem Kanon zu lösen, und wir jetzt alles machen können, wozu wir Lust haben, wollen wir immer noch, dass es wie das gute alte "Star Trek" wirkt, auch wenn die Handlung selbst neu ist.
LA Times: Gehen Sie dabei in der Art von "Das Imperium schlägt zurück" vor, das im Grunde ein zweiter Akt war, in dem alles, was die Helden im ersten Akt aufgebaut haben, ihnen entrissen wird und Bedenken und Verzweiflung herrschen, bevor sich alles im letzten Akt des dritten Films auflöst?
Orci: Das ist eine interessante Frage. Ich glaube nicht, dass wir es je als Trilogie betrachtet haben.
Alex Kurtzman: Über die Filme, die Sie genannt haben, sprechen wir heute, 25 oder 30 Jahre danach, noch immer, weil sie nicht nur die Gefühle von uns Zuschauern berührt haben, sondern weil sie auch die Charaktere auf eine Weise auf die Probe gestellt haben, die ins Mark ging und so ursprünglich war. Das machen gute Fortsetzungen so. Sie finden Wege, die Charaktere auf eine Art und Weise herauszufordern, wie es im ersten Film nicht unbedingt möglich gewesen wäre, weil dieser, wie Bob sagte, im Grunde immer eine Entstehungsgeschichte ist. Jetzt geht es um die Familie, die beisammen ist, jetzt geht es um das, was sie zerrüttet und auf die Probe stellt.
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 Im nächsten Film soll die Enterprise-Crew große Schwierigkeiten bekommen. |
LA Times: Ihr großer Vorteil dabei ist die Chemie zwischen diesem aufgeweckten, jungen Cast. Es muss ein Geschenk sein, für ein Ensemble zu schreiben, das bereits so viel Feuer, Humor und Feinheiten gezeigt hat.
Kurtzman: Es ist ein "Geschenk" im wahrsten Sinne des Wortes. Wir wenden viel Zeit mit Gesprächen darüber auf, wie sie nun – da alle beisammen sind – wirklich klare, scharfe Momente brauchen. Momente, die spezifisch für ihre Charaktere sind, spezifisch dafür, wie sie miteinander umgehen und auch noch auf der Dynamik zwischen diesen fantastischen Schauspielern aufbauen.
Orci: Was meinen Sie, sollten Spock und Kirk 3D-Schach spielen?
Das vollständige Interview mit Alex Kurtzman und Roberto Orci findet man auf der Website des "Los Angeles Times " Hero Complex.