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Henning Koonert (hk)01.06.11

Muss "Star Trek XII" verschoben werden?

Das Drehbuch lässt auf sich warten und inzwischen ist klar, dass auch der einst für Juni angepeilte Drehbeginn noch Monate entfernt ist. Gerüchte verdichten sich, dass so auch der Kinostart im Sommer 2012 in Gefahr gerät.

"Star Trek XII" soll am 29. Juni 2012 in den amerikanischen Kinos anlaufen. Mit diesem Datum im Kopf planten die Macher zunächst wie folgt: Als Roberto Orci und Alex Kurtzman im Oktober 2010 begannen, am Drehbuch zu werkeln, gaben sie an, es im Frühjahr 2011 fertiggestellt haben zu müssen. Später wurde der Abgabetermin auf Ende März präzisiert. Die erste Klappe sollte dann im Juni 2011 fallen.

Schwer beschäftigt: Roberto Orci, J. J. Abrams, Alex Kurtzman
Inzwischen haben wir Juni 2011 und wie das TZN vor einigen Tagen berichtete, besteht das Konzept zum Film aktuell lediglich aus einem 70 Seiten langen Entwurf fürs Drehbuch. Zum Vergleich: Das fertige Drehbuch zu "Star Trek: Nemesis" etwa umfasst 121 Seiten.

Die nächsten Schritte machen die Drehbuchautoren Roberto Orci, Alex Kurtzman und Damon Lindelof von J. J. Abrams abhängig, der möglichst auf den Regiestuhl zurückkehren soll. Da sich dessen aktueller Film "Super 8" wenige Tage vor der US-Premiere befindet, ist Abrams' Aufmerksamkeit und Promo-Energie noch bis zum 10. Juni (Deutschlandstart des Films ist 4. August) vollständig auf diesen Streifen gerichtet.

Dass man inzwischen hinter den ursprünglichen Zeitplan zurückgefallen ist, liegt an den vielen anderen Projekten, denen sich die aktuellen "Star Trek"-Macher in den letzten Monaten widmeten. Deren Überbeschäftigung verleitete bereits im vergangenen Sommer UGO-Redakteur Jordan Hoffman zu einem - zugegebenermaßen ziemlich witzigen - Video-Ausraster.


Neben Abrams, der in den vergangenen Monaten eben "Super 8" schrieb, filmte, produzierte und bewarb, war Alex Kurtzman mit seiner ersten Regie-Arbeit am Film "Welcome to People" mit Chris Pine beschäftigt. Roberto Orci kümmerte sich zum einen um "Cowboys and Aliens", der diesen Sommer in die Kinos kommt und den er gemeinsam mit Kurtzman und Lindelof auch geschrieben und produziert hat. Zum andern bereitete er den Kinofilm "Ender's Game" vor. Damon Lindelof seinerseits arbeitete am Drehbuch zu Ridley Scotts "Prometheus", der zuvor als "Alien"-Prequel konzipiert war, bis Lindelof daraus ein eigenständiges Skript machte.

Diese anderweitigen Verpflichtungen haben nun dazu geführt, dass Paramount laut einem Deadline-Bericht eine Verschiebung des Kinostarts in Erwägung zieht. Die Sache muss aktuell als Gerücht eingestuft werden, da Deadline für die Informationen keine Quelle offenbart und das Filmstudio selbst diese nicht bestätigen will. Vergleicht man aber den Plan mit der aktuellen Lage, lassen sich diese Gedankenspiele nicht völlig vom Tisch fegen. Demnach soll nach der "Super 8"-Premiere zwar Abrams ankündigen, wieder als Regisseur Hand anzulegen, aber statt im Sommer soll der nächste "Star Trek"-Film dann zu Weihnachten 2012 in die Kinos kommen. Den freien Sommertermin könnte Paramount statt mit "Star Trek" dann mit dem nächsten "G.I. Joe"-Film füllen.

Steigt er wieder in den Regiestuhl? Und wann?
Wäre trotz der Verzögerung ein Kinostart im Sommer 2012 noch möglich? Auch das kann man nicht gänzlich ausschließen. Die Dreharbeiten zu "Super 8" zum Beispiel hat Abrams im September letzten Jahres begonnen und den Film pünktlich für den Kinostart in diesem Juni abgeliefert. Außerdem sind bereits im März erste Schritte zur Produktion in die Wege geleitet worden.

Für die "Star Trek XII"-Produktion stünden beim aktuellen Starttermin 13 Monate zur Verfügung. Die Planung für den Vorgänger sah eine Vorproduktionsphase von sechs Monaten, gefolgt vom Drehbeginn 13 Monate vor Veröffentlichung vor. Durch die Verschiebung des Starttermins damals kamen dann noch einmal gut vier Monate hinzu - ein Produktionszeitraum von 23 Monaten also insgesamt. Man kann "Star Trek XII" eine kürzere Produktionszeit zugestehen, da zum Beispiel die Schauspieler der Stammcharaktere bereits verpflichtet, die Enterprise entworfen und die Kulissen für ihre Innenräume schon gebaut sind. Trotzdem erscheint der Zeitrahmen für einen Film mit hohem Budget und Aufwand, der zudem sicher von einer stattlichen Anzahl an Spezialeffekten Gebrauch machen wird, sehr ambitioniert.

Roberto Orci gab vergangene Woche an, dass man auch bereits auf Grundlage des Drehbuchentwurfs in die Vorproduktion einsteigen könnte. Das ist möglich, aber nicht unbedingt erbaulich. Genau diese Vorgehensweise wählte man bei "Transformers 2", einem anderen Film aus der Feder von Orci und Kurtzman.

(hk - 01.06.11 - 1 Kommentar)

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Kommentare

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Formwandler30 schrieb am 03. Juni 2011, 12:59 Uhr

Die sollten den Film komplett stoppen, das ist kein Star Trek mehr! Paramount sollte Berman und Co. zurück holen, denn ohne kommt sowas wie Star Trek 11 heraus=Bullshit.


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