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Henning Koonert (hk)12.06.11

"Star Trek XII": Ein paar Abenteuer nach dem Vorgänger

Bei einer Fragerunde berichteten die Autoren vom Stand des Drehbuchs und gaben einige Gedanken zum nächsten Film preis; etwa, wann er ungefähr angesiedelt ist und welche Folgen man nicht als Inspiration nutzen wird.

Am Freitag fand das LA Times Hero Complex Film Fest statt, bei dem der zweite und der elfte "Star Trek"-Film gezeigt wurden. Im Anschluss gab es eine 40-minütige Fragerunde mit den "Star Trek XII"-Drehbuchautoren Roberto Orci, Alex Kurtzman und Damon Lindelof.

Bald sind die "Star Trek"-Macher wieder vereint.
Letzterer äußerte sich zum aktuellen Stand des Drehbuchs: "Derzeit haben wir so ein 75 bis 80 Seiten langes halb Drehbuch/halb ... Ich weiß nicht, was es ist", woraufhin Roberto Orci ergänzte: "Es befindet sich im Zustand des Quantenflusses." Demnach ist die Grundlage für den nächsten Film seit Orcis letzter Wasserstandsmeldung um fünf bis zehn Seiten gewachsen.

Das Autorenteam wiederholte erneut das Mantra, dass es nun richtig losgehen solle, nachdem die Produzenten J. J. Abrams und Bryan Burk ihren Film "Super 8" abgeschlossen haben und somit alle Macher sich nun auf "Star Trek" konzentrieren können.

Der nächste Film wird einige Zeit, aber nicht allzu lang nach den Geschehnissen seines Vorgängers angesiedelt, glaubt man Orcis Worten: "Der erste ging um 'Spock ist ziemlich emotional'. Na ja, er ist jünger. Und 'Kirk, der ist kein Bücherwurm mit Beinen, der die Kommandostruktur verinnerlicht hat.' Nun, er ist da noch nicht ganz angekommen. Man kann sich also stärker dem Bekannten annähern. Was wir wissen, muss sich auszahlen und wenn wir sie jetzt wiedersehen, haben sie ein paar Abenteuer durchgestanden, aber sie kennen sich noch nicht. Es gibt immer noch Enthüllungen, aber es gibt auch mehr Vertrautes. Also wird es sich wie beim ersten wie Trek anfühlen, aber auch neuen Boden betreten."

Kein Remake von "Spocks Gehirn", wenn es nach ihm geht.
Laut dem Bericht von TrekMovie ließ sich aus Lindelofs Aussagen entnehmen, dass der nächste Film die Auswirkungen der Zerstörung Vulkans aufgreifen werde: "Wir haben die Zerstörung Vulkans oft als den 11. September [von 'Star Trek'] bezeichnet. Es musste ein Ereignis geben, das so bedeutend war, dass es einem gestattet, das Trek-Universum zu verändern, nicht nur zum Zweck des ersten Films, sondern auch in Zukunft. Die Vorstellung, wenn man etwas so Riesiges tut, was wären die Effekte seines Nachhalls?"

Auch werde der Film keine völlige Nacherzählung bekannter Ereignisse werden. "Wir lieben Trek auch, aber wir wollen auch unseren eigenen Weg markieren - wir denken, dass es ein bisschen davon geben muss, aber dass viel Originalmusik auf der Liste stehen muss, damit es die Zeit und Mühe wert ist. Man will kein Remake sehen, man will einen neuen Film sehen", so Lindelof.

Roberto Orci hat sich in den letzten zwei Jahren zur Vorbereitung alle Folgen der Classic-Serie noch einmal angeschaut und zudem einige "Star Trek"-Romane gelesen, die er noch nicht kannte. Auch Lindelof schaute einzelne Folgen, "um zu sehen, ob ich was klauen kann". Die Folgen "Spocks Gehirn" und "Ein Parallel-Universum" werde man aber definitiv nicht als Inspiration nutzen.

Was das Trio außerdem zu "Star Trek XI" zu sagen hatte, können Sie bei TrekMovie nachlesen.

(hk - 13.06.11 - Quelle: TrekMovie.com - Keine Kommentare)

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