Das TrekZone Network sprach exklusiv mit "Star Trek"-Romanautor David Mack, unter anderem über die Reihe "Vanguard" und seine "Destiny"-Trilogie. Dabei plauderte er über Anfang und Ende von "Vanguard".
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Das neuste "Vanguard"-Buch "Enthüllungen" |
TZN: Das nächste "Vanguard"-Buch erscheint vielleicht ziemlich zeitgleich hier in Deutschland und in den Staaten. Können Sie uns ein wenig darüber erzählen?
Mack: Die Geschichtensammlung "Enthüllungen" soll im Juni oder Juli in den USA erscheinen und wahrscheinlich, wenn wir Glück haben, kommt sie dann auch in Deutschland raus. Ich will noch nicht zu viel verraten. Ich sage nur, dass meine Geschichte nach den Geschehnissen des letzten "Vanguard"-Romans "Vor dem Fall" spielt und dass sie sich um einen meiner Lieblingscharaktere, Cervantes Quinn, dreht. Er ist wieder in Aktion und verursacht aufs Neue Chaos. Die Geschehnisse in der Geschichte werden in den nächsten zwei Romanen fortgesetzt, für die sie auch bleibende Konsequenzen haben.
Die andere Geschichte, die auch nach "Vor dem Fall" spielt, ist Marco Palmieris Geschichte "The Ruins of Noble Men". Die andern zwei Geschichten sind "Hard News" von Kevin Dilmore, die kurz nach "Ernte den Sturm" spielt und Dayton Wards Geschichte "Almost Tomorrow", die kurz vor dem ersten Buch angesiedelt ist. Ich müsste das noch mal nachschauen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es beinahe wie eine Prequel-Story ist. Meine, "The Stars Look Down", ist die letzte Geschichte im Buch. Wir haben sie chronologisch angeordnet, also ist die Reihenfolge "Almost Tomorrow", "Hard News", "The Ruins of Noble Men" und "Stars Look Down". Meine stellt dann den aktuellen Punkt in der "Vanguard"-Kontinuität dar und die nächsten zwei Bücher setzen das fort.
TZN: Sie haben diese Roman-Serie miterschaffen. Haben Sie auch einen Abschluss für sie im Kopf?
Mack: Wir hatten von Anfang an einen. Ich habe den Leitfaden zur Serie gemeinsam mit Marco Palmieri geschrieben. So ein Leitfaden beschreibt nicht nur die Hauptcharaktere und Handlungsorte der Serie, er beschreibt oft auch den übergreifenden Handlungsbogen für die Serie und das war auch hier der Fall. Er war etwas über 40 Seiten lang und hat alle Hauptcharaktere genau beschrieben und die Art des politischen Wettstreits, der sich zwischen den Klingonen, den Tholianern, der Föderation und den Romulanern entspinnen würde. Er beschrieb, was die Shedai waren, wie sie zu den anderen Völkern in der Geschichte in Verbindung standen, er hat die tiefe Geschichte der Taurus-Region beleuchtet. Er zeigte auch auf, wozu all das führen würde, dahingehend, welchen Einfluss diese Geschehnisse auf die spätere "Star Trek"-Historie haben würden, wofür wir die Bühne bereiteten. Wir haben im Grunde beinahe eine geheime Geschichte des Technologiesprungs der Föderation zwischen der Classic-Serie und der "The Next Generation"-Ära gezeigt.
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Autor David Mack |
Auch Teil des Leitfadens war ein Handlungsbogen für ungefähr sechs oder sieben Bücher, den ich schrieb: Dies sind die sechs oder sieben Meilensteine in der Serie, die wir treffen müssen, um eine vollständige Saga zu erzählen, mit Anfang, Mitte und Ende. Aber zwischen ihnen lag genügend Raum, sodass wir bestimmte alleinstehende Geschichten erzählen konnten oder eine Abzweigung nehmen und in andere ungeplante Richtungen vorstoßen, wenn sich die Möglichkeit bot.
Es gab also genügend Flexibilität, falls wir unsere Pläne ändern oder eine Zeitlang etwas anderes erforschen wollten. Aber von Anfang an wussten wir: Hier beginnt es aufgrund von diesen Ereignissen und die führen zu diesen Ereignissen und dieser sich entwickelnden Krise und das wird dann schlussendlich zu dieser Auflösung führen.
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