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Henning Koonert (hk)07.07.11

"Star Trek: Vanguard" vor dem Ende

Drei Bücher noch, dann ist Schluss: Mit "Storming Heaven", dem achten Roman der Reihe, setzen die Autoren selbst einen Schlussstrich unter die beliebte, innovative "Star Trek"-Romanreihe.

Mit "Der Vobote" begann die Saga.
2005 erschien mit "Harbinger" in den USA der erste Roman einer Reihe, wie sie das "Star Trek"-Universum so noch nicht kannte. Ähnlich wie Peter Davids "New Frontier" stellte sich hier eine den Lesern noch unbekannte Crew an einem neuen Ort vor. "Vanguard" ging dabei als eigenständige Romanserie im "Star Trek"-Universum noch weiter als seine Vorgänger und brach mit der traditionellen Rollenverteilung der Protagonisten. Plötzlich stand auch einmal ein Geheimdienstoffizier, Schmuggler oder Reporter im Vordergrund.

Bei den Lesern kommt dieses Rezept, in den Vereinigten Staaten genauso wie in Deutschland, wo der Cross Cult Verlag 2008 mit "Vanguard" die Veröffentlichung seiner Trek-Romane begann, gut an. Daher mussten sich die Autoren gegen kommerzielle Interessen bei ihrer Verlagsredaktion in den USA und der "Star Trek"-Lizenzabteilung bei CBS durchsetzen, um ihren Wunsch zu verwirklichen: Sie hatten einen Handlungsbogen ausgearbeitet, der einen festen Ablauf vorsah - und demnach auch ein selbstgewähltes Ende.

Dies erläuterte David Mack erst vor kurzem im Exklusiv-Interview mit dem TrekZone Network, das aktuell in unserem Newsletter "TrekZone Weekend" erscheint:

TrekZone Network: Sie haben diese Roman-Serie miterschaffen. Haben Sie auch einen Abschluss für sie im Kopf?

David Mack: Wir hatten von Anfang an einen. Ich habe den Leitfaden zur Serie gemeinsam mit Marco Palmieri geschrieben. [...] Er war etwas über 40 Seiten lang und hat alle Hauptcharaktere genau beschrieben und die Art des politischen Wettstreits, der sich zwischen den Klingonen, den Tholianern, der Föderation und den Romulanern entspinnen würde. Er beschrieb, was die Shedai waren, wie sie zu den anderen Völkern in der Geschichte in Verbindung standen, er hat die tiefe Geschichte der Taurus-Region beleuchtet. Er zeigte auch auf, wozu all das führen würde, dahingehend, welchen Einfluss diese Geschehnisse auf die spätere "Star Trek"-Historie haben würden, wofür wir die Bühne bereiteten. Wir haben im Grunde beinahe eine geheime Geschichte des Technologiesprungs der Föderation zwischen der Classic-Serie und der "The Next Generation"-Ära gezeigt.

Vorläufiges Cover zu "What Judgments Come"
Auch Teil des Leitfadens war ein Handlungsbogen für ungefähr sechs oder sieben Bücher, den ich schrieb: Dies sind die sechs oder sieben Meilensteine in der Serie, die wir treffen müssen, um eine vollständige Saga zu erzählen, mit Anfang, Mitte und Ende. Von Anfang an wussten wir: Hier beginnt es aufgrund von diesen Ereignissen und die führen zu diesen Ereignissen und dieser sich entwickelnden Krise und das wird dann schlussendlich zu dieser Auflösung führen.

TZN: Wie viele dieser sechs oder sieben Punkte haben wir denn schon erreicht?

Mack: Wir kommen dahin. Wir kommen dahin ...

Zudem sprach Mack in dem Interview Anfang Mai mehrmals von den nächsten beiden Romanen der Serie. Was man damals aus den Worten nur erahnen konnte, ist jetzt Gewissheit: Es werden die letzten der Reihe sein, wie Mack in der TrekBBS schrieb: "'Storming Heaven' wird das Finale sein, ja. Wir Autoren haben die Entscheidung gefällt, die Saga vernünftig zu beenden, anstatt das Risiko einzugehen, dass uns der Stoff ausgeht oder wir die Serie aus irgendeinem Grund unvollendet lassen müssen. Obwohl 'What Judgments Come' Dayton und Kevins Namen auf dem Cover trägt, und 'Storming Heaven' meinen, nennen die Titelseiten beider Bücher uns alle drei als Urheber der Geschichten, weil wir diesen zweiteiligen Abschluss als Team entwickelt haben. Das ist ein Unterschied gegenüber unserer vorherigen Arbeitsweise, während der wir die Bücher abwechselnd, getrennt voneinander geschrieben haben; wir wollten das hier vollständig planen und es vernünftig machen."

Somit erscheinen in der Reihe "Vanguard" zunächst noch die aktuelle Geschichtensammlung "Enthüllungen", die Mack im Gespräch mit dem TZN so beschrieb:

Das neuste "Vanguard"-Buch "Enthüllungen"
Mack: Die Geschichtensammlung "Enthüllungen" soll im Juni oder Juli in den USA erscheinen und wahrscheinlich, wenn wir Glück haben, kommt sie dann auch in Deutschland raus. Ich will noch nicht zu viel verraten. Ich sage nur, dass meine Geschichte nach den Geschehnissen des letzten "Vanguard"-Romans "Vor dem Fall" spielt und dass sie sich um einen meiner Lieblingscharaktere, Cervantes Quinn, dreht. Er ist wieder in Aktion und verursacht aufs Neue Chaos. Die Geschehnisse in der Geschichte werden in den nächsten zwei Romanen fortgesetzt, für die sie auch bleibende Konsequenzen haben.

Die andere Geschichte, die auch nach "Vor dem Fall" spielt, ist Marco Palmieris Geschichte "The Ruins of Noble Men". Die andern zwei Geschichten sind "Hard News" von Kevin Dilmore, die kurz nach "Ernte den Sturm" spielt und Dayton Wards Geschichte "Almost Tomorrow", die kurz vor dem ersten Buch angesiedelt ist. Ich müsste das noch mal nachschauen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es beinahe wie eine Prequel-Story ist. Meine, "The Stars Look Down", ist die letzte Geschichte im Buch. Wir haben sie chronologisch angeordnet, also ist die Reihenfolge "Almost Tomorrow", "Hard News", "The Ruins of Noble Men" und "Stars Look Down". Meine stellt dann den aktuellen Punkt in der "Vanguard"-Kontinuität dar und die nächsten zwei Bücher setzen das fort.

Im Oktober 2011 dann erscheint der erste Teil des Finales, "What Judgments Come". Auf der Website des Verlags Simon & Shuster heißt es zu dessen Inhalt:

"Die Operation Vanguard hat das Leben Unzähliger riskiert und ganze Welten geopfert, um die Geheimnisse der Shedai zu entschlüsseln, einer ausgelöschten außerirdischen Zivilisation, deren Technologie die Zukunft der Galaxie formen kann. Jetzt haben die Bemühungen der Sternenflotte die rachsüchtigen Shedai aus Äonen des Schlafes geweckt.

Während in der Taurus-Region die Gewalt losbricht, versuchen Botschafter Jetanien und seine Kollegen aus dem Romulanischen und Klingonischen Imperium Lichtjahre entfernt auf dem "Planeten des galaktischen Friedens" mit allen möglichen Mitteln, einen Krieg zu verhindern. Aber Jetanien entdeckt, dass ihre Mission vielleicht von Anfang an aufs Scheitern angelegt war ...

Währenddessen lebt der einzige Mann, der der Sternenflotte helfen kann, eine uralte Waffe zu finden, die die Shedai aufhalten kann, im Exil auf einem Orioner-Schiff: der frühere Kommandant von Vanguard, Diego Reyes."

Der finalen "Vanguard"-Band "Storming Heaven" soll im April 2012 erscheinen.

(hk - 11.07.11 - Quelle: 8of5.Blogspot.com - 2 Kommentare)

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Kommentare

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Nostalgo schrieb am 10. Juli 2011, 14:03 Uhr

Finde ich gut, dass sie irgendwann einen Deckel draufmachen. Ich muss sagen, mir wurde Vanguard am Ende doch zu sehr ab vom ST-Kurs, d.h. zu brutal, in Teilen auch zu sehr verschachtelt und nicht mehr so stringent. Viele Figuren, die am Anfang noch große Auftritte hatten, wurden an den Rand gedrängt. Hoffentlich kriegen sie den Bogen zum Ende noch mal hin. Das Projekt war auf jeden Fall etwas ganz Besonderes.

TrekMan schrieb am 16. Juli 2011, 00:20 Uhr

Die bisherigen Bände der Serie sind so wechselhaft, wie das reale Leben. Plötzlich, ohne es zu wollen befindet man sich auf einer anderen Seite des Tisches. Ich finde zwar auch, dass es gerade im 5. Band etwas sehr zerrissen alles war. Man merkt auch in der düsteren Stimmung den Wandel in der Geschichte. Ich hoffe sie lassen Vanguard an einem Stück, so dass noch mehr Autoren an dem Rahmenwerk arbeiten können, selbst wenn die Shedai nicht mehr der Kern der Story sein sollten.


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