Henning Koonert (hk)
23.01.12
Sirtis von "Next Generation" in HD beeindruckt
Die Troi-Darstellerin aus "The Next Generation", selbst eher technikfeindlich eingestellt, zeigte sich beeindruckt von der Überarbeitung der zweiten "Star Trek"-Serie. Die Qualität habe sie erstaunt, so Marina Sirtis.
In einem neuen Interview (via PressDisplay.com) gab Sirtis an, selbst "überhaupt nicht gut mit Technik" umgehen zu können. Daher sei sie auch "nicht bereit gewesen, mich beeindrucken zu lassen, als ich zu CBS ging, um zu schauen, was sie mit Blu-ray machen".
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Bald auch hochauflösend: die junge Marina Sirtis als Troi |
Dennoch ihr Fazit, nachdem sie einige überarbeitete Szenen aus dem TNG-Pilotfilm zu Gesicht bekommen hat: "Es war erstaunlich, weil mich mein Gefühl beim Schauen unserer Serie heute daran erinnert, wie sich das ursprüngliche 'Star Trek' für mich anfühlte, als ich es 20 Jahre nach der Ausstrahlung schaute. Das war mein Eindruck von 'The Next Generation', dass es veraltet aussah, weil sich die Technik, seit wir gedreht haben, seit den 90er-Jahren, so sehr weiterentwickelt hat. Jetzt, mit dieser Blu-ray-Technologie, sieht es aus, als hätten wir es gestern gedreht."
Ein Gedanke wurmte Sirtis zudem: ihr jüngeres Ich von nun an ständig hochauflösend vorgeführt zu bekommen. "Ich hatte Bedenken, dass ich wegen der hochauflösenden Darstellung ausflippen würde. Aber dann sagte ich mir, dass ich natürlich inzwischen 25 Jahre älter bin, dass ich damals 25 Jahre jünger war und dass es nichts ausmacht. Es ist okay. Ich bin zufrieden damit, wie ich gealtert bin."
Unter dem Titel "Next Generation/The Next Level - Einblick in die nächste Generation" erscheint zunächst am 31. Januar eine Blu-ray mit den Folgen "Der Mächtige/Mission Farpoint", "Das zweite Leben" und "Die Sünden des Vaters". Sie kann bereits zum Preis von 13,99 Euro bei Amazon.de vorbestellt werden. Später in diesem Jahr soll noch die komplette erste Staffel der Serie auf Blu-ray erscheinen.
Die Folgenauswahl auf der Scheibe hält Sirtis für gelungen, "obwohl ich mir den Pilotfilm immer noch nicht angucken kann, weil es mich wirklich erstaunt hat, dass ich danach meinen Job noch behalten durfte. Meine Darstellung kann ich als 'Sophies Entscheidung' trifft 'Star Trek' beschreiben. Das war einfach viel zu gefühlsbetont. Das war schrecklich und ich war mir sicher, dass sie mich feuern würden. Abgesehen davon kann ich mir die anderen zwei [Folgen] anschauen."
(hk - 23.01.12 - Quelle: PressDisplay.com - Keine Kommentare)
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