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Henning Koonert (hk)06.02.12

Schreiben Fuller und Singer zusammen neue Trek-Serie?

Früher haben die Produzenten und "Star Trek"-Fans Bryan Fuller und Bryan Singer unabhängig voneinander an unterschiedlichen "Star Trek"-Serienkonzepten gearbeitet. Nun sprechen sie von Zusammenarbeit.

Bryan Singer bei seinem Cameo in "Nemesis"
"X-Men" und "Valkyrie"-Regisseur Bryan Singer war in den Jahren 2005 und 2006 an der Ausarbeitung eines Konzeptes für eine neue "Star Trek"-Serie namens "Star Trek: Federation" beteiligt gewesen. Diese Serie sollte im ursprünglichen Trek-Universum etwa im Jahr 3000 spielen und eine in Trümmern liegende Föderation zeigen, die versucht, wieder zu den Idealen ihrer goldenen Zeit zurückzukehren.

Das Konzept wurde CBS nie vorgelegt und die Arbeit daran endete, als bekannt wurde, dass man J. J. Abrams beauftragt hatte, "Star Trek" neues Leben einzuhauchen. Über Singers "Star Trek"-Pläne berichtete das TZN zuletzt 2007.

Bryan Fuller
Der ehemalige "Voyager"-Autor Bryan Fuller, der seither die Serien "Pushing Daisies", "Wonderfalls" und "Dead Like Me" erschaffen hat, arbeitete unabhängig von Singer im Jahr 2008 an einer neuen Serienidee für "Star Trek". Seine Serie sollte im Neo-"Star Trek"-Universum spielen, aber nicht auf der Enterprise. Auch er hat seine Idee CBS nie vorgelegt. Details zu Fullers Vorstellungen für eine neue Serie können Sie in der TZN-Meldung von damals nachlesen.

Beide arbeiten derzeit gemeinsam an einem Remake der 60er-Jahre-Serie "The Munsters", Fuller als Autor, Singer als Regisseur. Beide haben nach Aussage Fullers gegenüber AICN die Möglichkeit diskutiert, ihre Kräfte zu vereinen, um einen neuen Winkel in Gene Roddenberrys Universum auf dem Bildschirm zu erkunden.

Gegenwärtig gibt es keine bekannten Pläne bei CBS, "Star Trek" zurück ins Fernsehen zu bringen. Dies wird sich höchstwahrscheinlich auch nicht ändern, bevor der nächste Kinofilm aus den Lichtspielhäusern verschwunden ist. Gut möglich ist weiterhin, dass CBS kein Interesse daran hat, überhaupt eine neue Serie in Auftrag zu geben, bevor J. J. Abrams' seinen Vertrag über drei "Star Trek"-Kinofilme erfüllt hat.

(hk - 06.02.12 - Quelle: AintItCool.com - 5 Kommentare)

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Kommentare

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oz_ schrieb am 07. Februar 2012, 10:55 Uhr

Das erste Konzept, "Föderation in Trümmern usw",
hört sich gar nicht mal so uninteressant an. Mal wirklich etwas anderes!

Andererseits kann eine längere TV-Pause (mindesten 10 Jahre) Star Trek nur gut tun. Die Zuseher waren eindeutig übersättigt.

Außerdem: Würde eine neue Serie floppen, während noch die neuen Kinofilme laufen, dann würde das letzteren garantiert schaden.

Der RvD schrieb am 07. Februar 2012, 15:06 Uhr

Praktischerweise könnten Folgenrezensenten hier gleich liebgewonnene Textbausteine wie "B&B haben's mal wieder verbockt!" problemlos weiterverwenden...wink.gif

Uhurababe schrieb am 07. Februar 2012, 18:57 Uhr

Ich glaube, daß zwischen ENT und der nächsten Star Trek Serie mindestens ebenso viele Jahre liegen werden wie zwischen TOS und TNG, nämlich 18 bis 20. Nach ENT und 18 Jahren Dauer-Trek waren selbst eingefleischteste Fans ziemlich fertig mit Star Trek. Vor 2020 wird das wohl mit einer neuen Serie nichts werden. Voraussetzung dürfte auch sein, daß die Menschheit wieder etwas zukunftsoptimistischer in Bezug auf Raumfahrt wird. Star Trek stand und fiel auch immer mit dem Erfolg der echten Raumfahrt.

Exter schrieb am 07. Februar 2012, 19:13 Uhr

Konzept: Jahr 3000, Föderation in Trümmern... hört sich stark nach Andromeda an. Hatten wir ja schon. Würde mich aber auch auf neues Trek im Fernsehen freuen, allerdings erst nach den nächsten beiden Kinofilmen. @ Uhurababe: sehe ich genauso, eine neue Serie pünktlich zur Vorstellung des neuen NASA-Shuttles - das wäre passend.

rb schrieb am 20. April 2012, 13:00 Uhr

Star Trek 11 ist Mist.
DIE SOLLEN STAR TREK DESTINY VERFILMEN und darauf ne Serie aufbauen!!!!!!


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