Daily Trek Cast & Crew Focus & Background Franchise & Fandom
Star Trek Into Darkness Star Trek XI Enterprise Universum
SF-Zone Raumfahrer.net
GameZone Literatur
Trek BBS Quark's Bar Star Trek Rollenspiel

Seitenoptionen



News & StoriesSerien & FilmeScience & FictionMediaCommunity

Portal Facebook Twitter YouTube Flickr Chat Trek BBS

 
Daily Trek News
SF-Zone News

Henning Koonert (hk), Thomas Hoeft (th), Sara Hoeft (sho), Tom Gerlich (ge)18.05.12

Der FedCon-Donnerstag: "Kling-off!"

Die diesjährige FedCon hat am Freitag begonnen, unter anderem mit Panels von Gates McFadden, den "Klingonen" Robert O'Reilly und J. G. Hertzler sowie Eddie Paskey, dessen Lt. Leslie in der Classic-Serie gleich zweimal starb.

Kling-off

"The Klingons ... Klingon. Kling-off!" - Mit diesen Worten während der Opening Ceremony am Donnerstagabend prägte der gut aufgelegte MC Garrett Wang den wahrscheinlichen Running Gag der diesjährigen FedCon.


Die Klingonen-Darsteller Hertzler und O'Reilly erwiesen sich in ihrem Panel einmal mehr als Stimmungskanonen und glänzende Unterhalter - natürlich durfte auch ihr inzwischen berühmt-berüchtigter "Chicken Joke" nicht fehlen. Parallel zu diesem Spaß-Panel erzählte Gates McFadden im anderen Saal von sich und ihrer Rolle. Bereits zuvor hatte ein sympathischer Eddie Paskey den Panel-Reigen der FedCon eröffnet. Die weiteren Trek-Panels am Donnerstag: Richard Arnold sprach über 25 Jahre TNG und Cross-Cult-Vertreter erzählten, wie ein deutscher "Star Trek"-Roman zustande kommt.


Gates McFadden

McFadden sprach in ihrem Panel unter anderem darüber, dass es lange bis zu ihrem ersten Convention-Auftritt dauerte. Sie war etwas eingeschüchtert davon und konnte nicht verstehen, warum sich so viele Menschen für sie als Person statt für ihren Charakter Beverly Crusher interessierten. Inzwischen, so McFadden, habe sie verstanden, dass es dabei nicht um sie, sondern um etwas Größeres gehe - und ihre Angst verloren.

Nach ihrer Rückkehr zur dritten TNG-Staffel erschien ihr der Beverly-Crusher-Charakter zunächst fremd, was McFadden darauf zurückführte, dass wohl noch Drehbücher verfilmt wurden, die mit ihrem Ersatz Dr. Pulaski im Kopf verfasst worden waren. Erst in der sechsten und siebten Staffel, so McFadden, fand ihre Rolle wieder Anschluss an die Darstellung in der ersten Staffel der Serie.

Eines der skurrilsten Erlebnisse durch ihre Rolle als Sternenflottenärztin trug sich zu, als McFadden sich einem medizinischen Eingriff unterziehen musste. Ihr Chirurg betrat den Raum, sah sie und stieß aus: "Oh Gott, Doktor Crusher!" - Auch im Vorgespräch und nach dem erfolgreichen Eingriff behandelte er sie mehr wie eine Kollegin denn als Patientin, was so weit ging, dass er ihr freudig Bilder ihrer inneren Organe zeigte, die er während der Operation angefertigt hatte ...


Eddie Paskey

Paskey war in den meisten Classic-Folgen zu sehen, zunächst als namenloses Redshirt im Hintergrund, später bekam sein Charakter den Namen "Lieutenant Leslie". Dabei entging auch er nicht dem üblichen Schicksal eines Rothemdträgers: Er starb sogar zweimal den Serientod, wie der freundliche ältere Herr im Panel berichtete. Zusätzlich zu seiner Rolle als Leslie war er auch William Shatners Stand-in und das Handdouble von James Doohan. Seinen Namen bekam Paskeys Charakter übrigens ad hoc, als eine Dialogzeile erforderte, dass der Captain ihn ansprach und Shatner meinte: "Ich kann dich ja nicht Lieutenant Irgendwas nennen." So wurde er zu Leslie, inspiriert durch Shatners älteste Tochter gleichen Namens.

Oft erzählt wurde bereits die Anekdote, wie die Schauspieler sich ihren Spaß daraus machten, Leonard Nimoys Fahrrad auf dem Set zu entwenden, um es zu verstecken. Paskey erzählte von seinem Anteil daran: Als es Nimoy mit den Streichen zu viel geworden war, schloss der nämlich das Rad in seinen Wagen ein. Da Paskey als Mechaniker ausgebildet war, wandten sich seine Kollegen mit der Bitte an ihn, doch einen Weg zu finden, das Rad auch aus dem Auto zu befreien - mit Erfolg: Nimoy fand es schließlich über ihm auf dem Set der Krankenstation wieder.


Cross Cult

In einem von Christian Humberg moderierten Panel berichteten Markus Rohde, bei Cross Cult für die "Star Trek"-Romane verantwortlich, die Übersetzerinnen Annika Klüver und Stephanie Pannen sowie der Zeichner der deutschen Romancover, Martin Frei, wie ein deutscher Trek-Roman entsteht und welche Klippen man dabei manchmal umschiffen muss. So müssen zum Beispiel alle Romancover, die Captain Picard zeigen, zuvor über den Schreibtisch von Patrick Stewart laufen. Denn dieser hat sich zusichern lassen, dass sein Antlitz nur dann auf "Star Trek"-Lizenzprodukten erscheinen darf, nachdem er persönlich zugestimmt hat.

Coverzeichner Martin Frei erntete mehrmals Sonderapplaus als Lob für seine Arbeit. Die Arbeit an einem Cover, so berichtete er, beginne er stets mit der Suche nach dem Originalcover und auf Basis dessen und der Zusammenfassung der Romanhandlung erarbeitet er dann einen Entwurf, den er mit digitaler Malereitechnik umsetzt.

Die Übersetzer und Lektoren räumten ein, dass ein paar Fehler immer übersehen werden können, das ginge aber auch den eigentlichen Autoren der Romane nicht anders, so Humberg. Als Beispiel führte er einen von ihm übersetzten "Vanguard"-Roman an, in dem zuerst eine Kultur vorgestellt wurde, die sich strikt an einen runden Baustil hält, und in dem er drei Sätze später lesen konnte: "... und in der Ecke befand sich ..."

Richard Arnold

Der ehemalige Assistent von Gene Roddenberry gab ein "25 Jahre TNG"-Jubiläumspanel, in dem er anhand zahlreicher Fotos von hinter den Kulissen die TNG-Entwicklung beschrieb und einige Anekdoten zum Besten gab. Zwei stachen dabei heraus. Zum einen erzählte Arnold vom Set-Besuch des damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan. An dem Tag drehte man Szenen in der Kammer des klingonischen Hohen Rates und am Ende des Besuchs wurde der Präsident gefragt, was er denn von den Klingonen halte. Seine Antwort: "Die erinnern mich an den Kongress."

Eine andere Anekdote drehte sich ebenfalls um Klingonen und einen Setbesuch. Als Gene Roddenberry in seinem Büro die ersten Tagesaufnahmen mit den Duras-Schwestern in Augenschein nahm, sagte ihm die Ausstattung der beiden Damen derart zu, dass er sich zum Set fahren ließ und die beiden Damen zu sich bat. Barbara March und Gwynyth Walsh begaben sich ehrfürchtig zum Stuhl des "Star Trek"-Chefs, als dessen Hand sich zielsicher Marchs Dekolletee näherte. Mit den Worten "Oh, nein, die sind echt, das sind meine eigenen." führte sie seine Hand zur Seite. Arnolds Kommentar dazu: "Als ob er das nicht gewusst hätte."

(hk, th, sho, ge - 18.05.12 - Keine Kommentare)

Weiterführende Links

  • TZN FedCon Special
    News zur FedCon XXI & Rückblick auf vergangene FedCons mit Fotogalerie.

Verwandte Meldungen

FedCon 23: Bericht vom Samstag und Sonntag

04.06.14 Die FedCon-Besucher hatten am Samstag und Sonntag während der zweiten Hälfte der diesjährigen Convention erneut die Gelegenheit, alle "Star Trek"-Stars auf der Bühne zu erleben. Nun, fast alle - ein Panel wurde kurzfristig abgesagt.

FedCon 23: So liefen der Donnerstag und Freitag

31.05.14 Freitagabend, Pausenpfiff. An den ersten beiden Conventiontagen standen alle Schauspieler bereits einmal auf der Bühne. Zur Convention-Halbzeit eine Zusammenfassung des bisherigen Geschehens.

Webradio sendet live von der FedCon 23

26.05.14 Am Himmelfahrtswochenende melden sich melden sich die Kollegen vom deutschen "Star Trek"-Radio von Donnerstag bis Sonntag mit einer Sonderberichterstattung live von der FedCon aus Düsseldorf.

Weitere Meldungen

Klicken Sie hier für weitere Meldungen zum Thema.

Drucken Drucken Versenden Versenden Kommentieren Kommentieren

Kommentare

Wenn Sie in der TZN Community registriert sind, können Sie diesen Artikel komfortabel und ohne Captchas kommentieren.

Klicken Sie hier, um diese Meldung zu kommentieren.


Nach oben

Alle Berichte sind das geistige Eigentum der Autorinnen und Autoren. Jede unautorisierte Übernahme ist ein Verstoß gegen das Urheberrecht. Für Anfragen betreffend Artikel- oder Newsübernahme wenden Sie sich bitte an den Redaktionsleiter.

"Star Trek", "Star Trek: The Next Generation", "Star Trek: Deep Space Nine", "Star Trek: Voyager", "Star Trek: Enterprise" und alle verwandten Markennamen sind eingetragene Handelsmarken von Paramount Pictures. Kopierrechtlich geschütztes Material wurde ausschließlich für nichtkommerzielle Zwecke genutzt. Dies gilt auch für alle Materialien, die aus anderen Franchises stammen und im Rahmen der TZN SF-Zone genutzt wurden.

Mitarbeit Kontakt Impressum

© TrekZone Network, 1999-2014