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Christopher Kurtz (ck)18.11.12

Video-Review: STO Season 7 "New Romulus"

In einem Video-Review werfen wir einen Blick auf das neueste Update von Star Trek Online. In der "New Romulus" getauften Staffel können Spieler den Romulanern beim Besiedeln einer neuen Heimatwelt helfen und der Borg-Königin den Garaus machen.

"New Romulus" wurde das neueste Update von "Star Trek Online" getauft. In Anlehnung an Fernsehserien nennt der Entwickler Cryptic Studios seine größeren Update-Zyklen "Seasons" und "Neu Romulus" ist nach knapp drei Jahren die siebte solche Staffel.

Überblick

"Star Trek Online" ist ein sogenanntes Free-To-Play-Online-Rollenspiel für den PC. D.h. eine stabile DSL-Leitung und einen halbwegs aktuellen PC vorausgesetzt, kann man das Spiel jederzeit kostenlos spielen.

Um Geld zu verdienen, setzt der Verleger Perfect World auf Klein-Transaktionen und Impulskäufe im angeschlossenen virtuellen Spielladen, wo es Uniformen und Raumschiffe für 5€ bis 25€ gibt. Eingekauft wird mit Zen-Punkten, wobei ein Zen ungefähr den Gegenwert eines US- oder Euro-Cents besitzt. Cryptic erlaubt Spielern untereinander außerdem den Tausch der wertvollen Spielwährung Dilithium in Zen und umgekehrt. In einer Richtung heißt das, dass man prinzipiell auch Premium-Raumschiffe im Zen-Store kostenlos erspielen kann. Andererseits gilt, dass finanzkräftige Spieler mühevolles Farmen umgehen und andere für sich Dilithium schürfen lassen können.

Das Spiel steht auf English, Deutsch und Französisch zu Verfügung, wobei die letzten Übersetzungen nur den Spielern zu empfehlen sind, die dem Englischen nicht mächtig sind. Immer wieder findet man einzelne nicht übersetzte Passagen und gelegentlich sind die deutschen Texte gar irreführend.

Story

Mit "New Romulus" werden der "Star Trek Online"-Galaxie das erste Mal seit langer Zeit wieder neue Sektoren hinzugefügt. Im Mittelpunkt des neuen Tau-Dewa-Sektorenblocks zwischen Föderation, Romulanischem Imperium und Klingonischem Reich liegt Neu-Romulus. Dort will D'Tan, Anhänger von Spocks friedlicher Wiedervereinigungsbewegung, eine neue Hauptstadt errichten, die den Romulanern nach der Zerstörung ihrer Heimatwelt einen Neuanfang ermöglicht. Der Spieler erhält den Auftrag, die neu gegründete Kolonie zu unterstützen und zu beschützen. Das ist auch bitter nötig, denn die Tholianer haben offenbar ein großes Interesse an der Weltraumregion.

Reputationssystem

Wie schon in Season 6 liefert Cryptic auch in Season 7 keine traditionellen Story-Missionen aus, sondern führt verschiedene neue Spielsysteme ein, in denen der Spieler Belohnungen freispielen kann. Dafür liefert Cryptic mehrere wiederholbare Missionen aus, in denen Spieler Abzeichen sammeln, um voran zukommen. Story-Missionen, die eine Handlung voranbringen, soll es jedoch auch wieder geben, nur wann genau, wurde noch nicht bekannt gegeben.

Das erste neue Spielsystem ist das Reputationssystem, das Spielern auf der höchsten Erfahrungsstufe erlaubt, in der Gunst verschiedener Organisationen zu steigen. Season 7 führt zwei solche Organisationen ein: Die Task Force Omega und das Romulanische Sternenimperium. Bei der Borg-Abwehrtruppe kann man Sporen durch das Absolvieren von Special Task Force Missionen gegen die Borg verdienen, sowie bei der Verteidigung von Defera und den gelegentlichen Borg-Invasionen auf der Sektorenkarte. Das Reputationssystem löst hier das hochumstrittene Zufallssystem ab, mit dem bisher die beste Ausrüstung aus den Special Task Force Missionen verteilt wurde. Neue Inhalte gibt es hier kaum, allerdings ist nach fast dreijähriger Entwicklung endlich der vorläufige Abschluss der Elitemissionen fertig gestellt, und Spieler dürfen in "Into The Hive" einen Unikomplex der Borg kapern und die Königin konfrontieren. Als neue Belohnungen winkt auf der höchsten Stufe des Reputationssystems verbesserte Versionen der bisherigen Ausrüstungssets.

Das Leveln für die Omega-Flotte macht viel Spaß, vor allem weil der Weg zur begehrten Ausrüstung jetzt transparent und klar kalkulierbar ist.

Als zweite Reputations-Laufbahn kann der Spieler sein Verhältnis zu den Romulanern verbessern. Dafür gibt es eine ganze Reihe neuer Missionen. In Tau-Dewa kann man Patrouillenmissionen absolvieren, Tholianer zurückschlagen und natürlich auf Neu Romulus selbst Aufträge der Kolonisten erfüllen. Aber auch drei neue Flottenmissionen belohnen den Spieler mit Abzeichen für das Reputationssystem. Durch Aufstiege schaltet der Spieler hier Ausrüstung und Zugang zu neuen Missionen auf dem Planeten frei.

Was sich motivierend anhört ist leider MMO-Durchschnittskost. Insbesondere erweisen sich die neuen Missionen auf New Romulus als elendig dröge Sammel-Töte-Suche-Tretmühlen, die nur von einem vollständigen Fünferteam in einigermaßen erträglicher Zeit absolviert werden können. Spielspaß sieht aber anders aus. Die neue Tau-Deva-Patrouille bietet zwar mehr Abwechslung, ist aber auch mühsamer und langwieriger als vergleichbare Inhalte im Orellius-Sektorblock. Es beschleicht den Spieler das Gefühl, dass hier absichtlich Zeit geschunden wird, um den Spieler möglichst lange zu beschäftigen.

Flottenbotschaft

Flotten dürfen neben ihrer Sternenbasis nun auch eine neue Botschaft auf Neu-Romulus errichten. Der Ausbau erlaubt Zugriff auf spezielle Ausrüstungsgegenstände. Am Interessantesten sind hier vermutlich Kits, die andere Kombinationen von Fähigkeiten bieten, als die seit Spielbeginn unveränderten Standard-Versionen.

Ökonomie

Mit Season 7 wird das erste Mal seit der Einführung des Free-To-Play-Modells massiv in die Ökonomie rund um die wertvolle Ressource Dilithium eingegriffen. War es noch bis vor kurzem möglich, größere Summen ohne großen Aufwand abzubauen, beseitigt Cryptic nun mehrere als zu schnell erachtete Verdienstmöglichkeiten. Das erklärte Ziel des Entwicklers ist es, aktives Spielen mit rund 2000 Dilithium pro Stunde zu belohnen, mit einer Deckelung von 8000 Dilithium pro Tag. Der Wechselkurs mit der "Echtgeld"-Währung Zen ist in der Folge stark unter Druck geraten, die Verknappung von Dilithium macht sich im Wechselkurs bemerkbar. Während die Kristalle immer teurer werden, verliert Zen an Wert. Die Schieflage wird dadurch verschärft, dass der Ausbau der Botschaft auf New Romulus in jedem Bauabschnitt zusätzliches Dilithium kostet und die Belohnungen im Reputationssystem ebenfalls nur für Dilithium zu haben sind.

Fazit

Für Neueinsteiger wird die Spielmechanik durch das Update wieder einen Schritt komplexer und weniger zugänglich. Hatte "Star Trek Online" Anfang des Jahres noch genau drei Spielwährungen, sind wir jetzt wieder bei einem unübersichtlichen Haufen von sieben Währungen und einem ganzen Zoo von das Inventar verstopfender Tauschgegenstände.

Insgesamt versucht Cryptic durch das Update wohl, das eigentliche Spielen des Spiels wieder stärker zu belohnen, als das Finden und Ausnutzen von Balancingschwächen in der Ökonomie. Nur wer das Spiel so spielt, wie die Entwickler es vorgesehen haben, kommt (langsam) voran. Auf der anderen Seite wird durch die Verknappung sowohl das kostenlose Spielen stark erschwert, als auch das Kaufen von Dilithium für Echtgeld verteuert.

Und leider zeigt die Spiel-Engine nach drei Jahren langsam ihr Alter. Auch wenn New Romulus ein weitläufiges Areal ist, und sich die Designer offenkundig viel Mühe mit der Gestaltung des Planeten und der unterschiedlichen Gelände gegeben haben, weiß die Landschaft in Pappmaché-Ästhetik nicht zu überzeugen.

Cryptic hat ein Update geliefert, das die Spieler für absehbare Zeit beschäftigen wird. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Die neuen Spielsysteme, die das ständige Wiederholen der gleichen Missionen mit langsamen Aufstiegen belohnen, kitzeln zwar ein wenig am Suchtnerv der Spieler, aber andererseits erhöht es auch die Frustgefahr. Ob das auf Dauert trägt, muss die Zeit zeigen.

(ck - 18.11.12 - 1 Kommentar)

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