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Markus Rackow (ra)28.09.13

"Voyager"-Autorin über den Relaunch

Autorin Kirsten Beyer sprach in einem neuen Interview über ihren Beitrag zum "Voyager"-Relaunch, der bald auch in Deutschland startet, und gab erste Hinweise auf den Inhalt ihres nächsten Romans "Protectors".

"Star Trek"-Romanautorin Kirsten Beyer, die für auch vom TZN bereits einmal interviewt wurde, hat TrekCore Einblicke in ihren Werdegang, den Schreibprozess und die "Voyager"-Fortsetzung in Romanform gewährt.

Beyer berichtet, dass sie eigentlich nie "Star Trek"-Bücher schreiben wollte. Überhaupt fing sie mit dem Erzählen von Geschichten nicht in Schriftform an, sondern durch Tanz und Schauspiel. Irgendwann reichte ihr das jedoch nicht mehr, und aus dem Gefühl heraus, nicht immer nur etwas vorgesetzt zu bekommen, schien ihr das eigene Verfassen von Geschichten nur als logisch. Als "Voyager" ausgestrahlt wurde, schaute sie nicht bloß fern, sondern studierte laut eigener Aussage die Serie regelrecht. Später bekam sie auch Gelegenheit, der kreativen Abteilung der Serie Ideen vorzustellen, die aber alle abgelehnt wurden. Nach der erfolglosen Offerte gelangte sie schließlich über die Autorin Heather Jarman, die unter anderem für den "Deep Space Nine"-Relaunch ein Buch verfasst hat, in die Welt der Romane und an die Herausgeber heran.

Wieso aber gerade "Voyager"? Was viele Fans überraschen dürfte, ist, dass sie die Charaktere der Serie, die oft für ihre Schablonenhaftigkeit kritisiert werden, interessant fand, sich mit ihnen verbunden fühlte. Auch das Konzept, die ganze Anlage der Serie, sagten ihr sehr zu. Da Tuvok, Neelix und auch Admiral Janeway in anderen Romanen der "Star Trek"-Welt oder in der Serie bereits ausgeschieden waren, konnte sie die weniger ausgearbeiteten Protagonisten erforschen, darunter Kim und Chakotay. Letzterer musste sein Kommando glaubhaft verdienen. Kim konnte aus seiner Unbedarftheit und Naivität erwachsen, indem Beyer seine alte Liebe Libby, der er zunächst noch hinterherläuft, als Geheimdienstagentin konzipierte, die ihn mit unliebsamen Enthüllungen konfrontiert. Da sein Weltvertrauen erschüttert ist, wird er Sicherheitsoffizier und bekommt eine bedeutend ernstere Facette.

Auch neue Charaktere führte die Schriftstellerin in die Serie ein. Asfarah Eden etwa verkörpert das Serienkonzept des Heimwehs, ohne es einfach zu verdoppeln. Sie stammt, wie sich für sie und bald auch andere herausstellt, aus dem Delta-Quadranten - also ein wenig wie Odo aus "Deep Space Nine", der lange Zeit nicht wusste, wo seine Wurzeln liegen. Den Charakter des Hugh Cambridge gestaltete sie in Anlehnung an den britischen "Doctor House"-Darsteller Hugh Laurie. Cambridge ist ein unsensibler, aber gerade dadurch auch erfolgreicher Schiffscounselor.

Janeways Tod in Peter Davis "Heldentod" nahm Beyer zunächst hin, sah aber stets einen Ausweg, der ähnlich wie Captain Siskos Ableben eine Rückkehr ermöglichte: Janeway ging auf ins Q-Kontinuum, und als die Herausgeber zum "Voyager"-Band "The Eternal Tide" darauf drängten, dass Edens Geschichte mit den Q zusammenhängen sollte, sah Beyer eine Gelegenheit, auch die verstorbene Admirälin wieder ins physische Leben zurückzuholen. Doch ebenso wie nach Janeways Tod ihre zurückgebliebenen Weggefährten mit ihrem Ableben umgehen mussten, hat auch Janeway sich durch die Erfahrung vor ihrem Hinscheiden massiv verändert, wie die Autorin erläutert:

"That said, you don’t get assimilated by a cube, turned into a Borg Queen who then destroys several Starfleet vessels, hang out in the Q Continuum where you see your life and death over every possible timeline played out, choose to return to life and come within a hair's breadth of witnessing the absolute end of everything, including the potential death of the man you love and the actual deaths of a fellow captain you respect and a godson you would have gladly sacrificed yourself to save, without repercussions."

Im kommenden Buch, das den Titel "Protectors" tragen wird, lässt die Schriftstellerin die Föderationsflotte die Reise in den Delta-Quadranten auf den Spuren der Borg fortsetzen und zeigt, wie die Geschehnisse aus den vorherigen Bänden die Beteiligten verändert haben. Außerdem wird es ein Wiedersehen mit Neelix geben, der die Crew einst kurz vor ihrer Rückkehr in den Delta-Quadranten zugunsten der Überlebenden seines Volkes verließ.

Was fasziniert aber Beyer an "Star Trek", das sie abseits vom Geldverdienen die Wirklichkeit zugunsten der Fiktion immer wieder verlässt? "For me", führt sie aus, "'Star Trek' has always been the version of the future I'd most like to see made real. If technology could take human beings beyond our solar system, that would be fabulous. I have no doubt that one day it will. But what really excites me is to imagine that technology will also help humanity evolve beyond the parochial, territorial, greedy, self-obsessed, and fearful place in which we have been mired for far too long. I want to live in that world, which is probably the biggest reason I keep writing about it."

Das vollständige Interview mit Kirsten Beyer finden Sie auf TrekCore.com. In Deutschland startet der "Voyager"-Relaunch im Oktober und November dieses Jahres. Dann veröffentlicht der Cross Cult Verlag die beiden ersten Bände "Heimkehr" und "Ferne Ufer".

(ra - 28.09.13 - Quelle: TrekCore.com - 3 Kommentare)

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Kommentare

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Mr.Anderson schrieb am 29. September 2013, 02:41 Uhr

Soll das ein Witz sein? Warum habt ihr die Antworten der Autorin nicht mit übersetzt? Wenn ich englisch lesen möchte, dann klicke ich kein deutschsprachiges Forum an, oder?

Henning schrieb am 02. Oktober 2013, 08:04 Uhr

Neue News-Autoren bringen neue Ideen mit, die sie ruhig ausprobieren sollen. Kommen sie bei den Lesern nicht so gut an, bleibt es wohl bei einem einmaligen Experiment.

Lynara schrieb am 27. Mai 2014, 09:39 Uhr

Übersetzt:
Das heißt: Du lässt dich doch nicht einfach bei einem Kubus assimilieren, zu einer Borg-Königin machen, die dann diverse Sternenflottenschiffe zerstört, hängst dann im Q-Kontinuum herum, von wo aus du jedes mögliche Leben und jeden möglichen Tod in jeder Zeitlinie geschehen sehen kannst, hast dich dann entschieden wieder ins [meschliche] Leben zurückzukehren, um dann um Haaresbreite Zeuge zu werden vom absoluten Ende von allem das existiert, was den möglichen Tod des Mannes den du liebst und den tatsächlichen Tod eines respektierten Captain-Kollegen beinhaltet und eines Patenkindes, für das du dich selbst ohne Reue gern geopfert hättest.


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