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Christian Freitag (cf)29.06.14

"Tod im Winter" als Hörbuch erschienen

Das Label Highscore Music hat am Freitag den ersten Roman des "Star Trek: The Next Generation"-Relaunches in einer Hörbuch-Inszenierung mit den bekannten Stimmen der deutschen Synchronsprecher veröffentlicht.

Highscore Music wird dem einen oder anderen ein Begriff sein. Das kleine Label produziert mit großem Erfolg inszenierte Hörbücher, zum Beispiel aus der Kultreihe "Captain Future". Das Besondere daran ist, dass die Originalsprecher der Trickserie ihre alten Rollen übernommen haben und auch die Originalmusik aus der Reihe zu hören ist. Dies ist Retrofeeling pur. Insgesamt sieben Ausgaben auf CD und eine per Download hat der Verlag bereits produziert, derzeit ist er dabei, die Originalabenteuer neu aufzulegen.

Der Roman "Tod im Winter" liegt jetzt auch als Hörspiel vor.
Aber damit nicht genug. Jetzt hat sich Highscore Music was ganz Besonderes an Land gezogen. Am Freitag, den 27. Juni ist eine Adaption des ersten "Star Trek"-TNG-Relaunch-Romans "Tod im Winter" von Michael Jan Friedman erschienen. Auf der eigenen Facebook-Seite hat Highscore Music über 40 Schauspieler beziehungsweise Sprechrollen aufgelistet, die damit zu tun haben.

Fast jeder Charakter in dem Buch erhält somit seine eigene Stimme. Alle TNG-Hauptcharaktere aus der TV-Serie sind ebenfalls vertreten! Natürlich schlägt diese Nachricht ein wie eine Bombe, da es fast wie ein Kinofilm der alten Besatzung ist.

Folgende Sprecher sind gesichert:

Erzähler: Douglas Welbat
Captain Picard: Ernst Meincke
Beverly Crusher: Rita Engelmann
Beverly Crusher (jung), Frau: Alexandra Doerk
Geordi La Forge: Charles Rettinghaus
Worf: Raimund Krone
Admiral Janeway: Gertie Honeck
Tal'Aura: Kerstin Draeger
Sela: Eva Michaelis
Braeg: Gordon Piedesack
Donatra: Ulrike Stürzbecher
Admiral Edrich: Holger Löwenberg
Tomalak: Lutz Riedel
Manathas: Uve Teschner
Eborion: Robert Missler
Dr. Greyhorse: Santiago Ziesmer
Decalon: Helmut Krauss
Phajan: Thomas Petruo
Hanafaejas: Till Hagen
Keel, Momosaki, Beamter, Ronin: Martin Sabel
Claboros: Rüdiger Schulzki
Rijanus: Jan Spitzer
Obrix: Udo Schenk
Cly´rana: Katja Brügger
Captain Jefferson, Kito: Jaron Löwenberg
Blais, Diener, Pilot: Stefan Hagen
Felisa Howard: Luise Lunow
Mrs. Goldsmith: Philine Peters-Arnolds
Pug Joseph, Mr. Goldsmith: Jürgen Holdorf
Bobby Goldsmith, Romulaner: Tobias Schmidt
Zippor, Akadia: Peter Flechtner
Jojael: Marie Bierstedt
Baroja, Solops, Mann: Michael von Rospatt
Tan, McGovern, Centurio, Retrayan, Oritas: Klaus Dittmann
Paisner, Suran, Poyaran, Tresius, Herran: Detlef Tams
Rager: Anja Topf
Offizier, Tinicitis: Patrick Holtheuer
Schwarzmantel: Oliver Böttcher
Blaumantel: Alexander Kruuse Mettin
Pilotin: Katharina von Keller
Monica Esperanza: Arianne Borbach
Sicherheit: Marko Peter Bachmann
Idun Asmund, Bewohnerin: Gabi Libbach

Allerdings muss sich der Fan trotz dieser unglaublich tollen Meldung auf einige Dämpfer gefasst machen. Wir haben es mal wieder mit unkooperativen Rechteinhabern zu tun - nicht bei Highscore Music, sondern bei den Verantwortlichen in den USA. So konnte Highscore Music nicht mit Soundeffekten arbeiten, das heißt es wird keine Soundeffekte und keinen Soundtrack geben. Das wäre wirklich das Sahnehäubchen gewesen. Wer sich so viel Mühe gibt, so viele Hörstars zu versammeln, hätte damit belohnt werden sollen, dies auch vollends auszukosten.

Einen anderen Dämpfer bekommen diejenigen, die gerne was für ihr Geld in der Hand halten. Das inszenierte Hörbuch ist derzeit nur über Download erhältlich. Für die Zukunft ist eine CD-Sammlung nicht ausgeschlossen - das hänge aber auch von den Interessenten ab, sagen die Verantwortlichen.

Wobei wir beim nächsten - allerdings kleineren - Dämpfer wären: das Cover. Highscore Music hat sich für das Originalcover und nicht für das Cross-Cult-Cover entschieden. Letzteres hatte mehr "Star Trek"-Feeling verbreitet, ersteres ist durch den Kopf von Patrick Stewart so zwar mit dem Schauspieler an sich, aber nicht mehr mit "Star Trek" per se verbunden.

Der Roman erscheint in acht Episoden mit je mehreren Teilen. Eine Episode kostet bei Amazon.de 3,99 Euro, das komplette Hörspiel demnach 31,92 Euro. Auch bei iTunes ist "Tod im Winter" erhältlich. Ein Klick auf die folgenden Links führt Sie direkt zur jeweiligen Episode als mp3-Download bei Amazon.de:

(cf - 29.06.14 - 7 Kommentare)

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Kommentare

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Uhurababe schrieb am 29. Juni 2014, 18:34 Uhr

Da wurden tatsächlich die Großen des Synchrongewerbes verpflichtet, nicht nur für die Hauptrollen. Schade, daß die Lesung zu 90% von dem Erzähler bestritten wird und die sich die Äußerungen der Charaktere oftmals nur auf einzelne Worte oder Halbsätze beschränken. Ein Hörspielfeeling kommt so nicht auf, da auch die Dialoge zwischen den Protagonisten immer wieder von Füllwörter des Erzählers ("sagte Beverly", "antwortete Picard") unterbrochen werden. Das gehört in ein Buch, um dem Leser zu vermitteln, wer gerade spricht, aber nicht in ein Hörspiel, in dem die Stimmen deutlich zu unterscheiden sind.

Die vergangene Zeit schlägt sich auch in den gealterten Stimmen der Sprecher nieder. Außerdem finden sie ohne ein bewegtes Bild, das es zu synchronisieren gilt, und reduziert auf oben erwähnte Halbsätze nicht gut in ihre Rollen hinein.

Chris schrieb am 30. Juni 2014, 14:03 Uhr

Sorry, aber was das Label da abgeliefert hat, kann beim allerbesten Willen nicht anders als dilettantisch bezeichnen. Mag sein dass die Soundeffekte nicht verwendet werden durfte. Mein Kommentar dazu: Hättet ihr halt andere genommen bzw. erstellt. Die Idee, die Dialoge permanent durch den Erzähler in Buchform unterbrechen zu lassen (siehe Kommentar von Uhurababe oben) ist auch schwachsinnig.Wofür holt man sich dann überhaupt 40 Synchronsprecher, wenn der Erzähler fast alles übernimmt und keine Atmosphäre in den Dialogen entsteht. Wie man es richtig macht, könnte sich Highscore mal bei der gelungenen Reihe "Geisterjäger John Sinclair" oder der meisterhaften Adaption der "Star Wars" Thrawn-Reihe anhören

oz_ schrieb am 01. Juli 2014, 11:41 Uhr

Ich habe eine vielleicht bessere Idee:
Es gibt doch so viele Drehbücher von Fans - darunter sicher auch das eine oder andere gute ;) - warum macht man nicht daraus richtige Hörspiele, ohne übermäßiges Gelaber eines Sprechers?

Moga schrieb am 03. Juli 2014, 18:32 Uhr

So schlecht ist es gar nicht, aber die Buchvorlage gibt einfach nicht sehr viel her. Aber Ihr habt schon recht. Richtig dynamisch kommt es nicht rüber, wenn ständig "sagte Beverly" hinterhergesetzt wird...

Janus schrieb am 13. Juli 2014, 09:45 Uhr

Ich gehe davon aus, die haben das bestmögliche gemacht. Das die das know-how für ein echtes Hörspiel haben, haben sie ja in den Batman-Hörspielen usw. bewiesen. Ich habe das Gefühl, dass Paramutzel und Co. die Hardcore-Fans nicht mehr sonderlich interessant finden und entsprechend auch nicht viel Rechte vergeben wollen. Und wenn man nach Amerika schaut, da gibt es ja auch keine Hör"spiele", sondern nur komplette Lesungen, ohne Originalstimmen (außer vielleicht die des Lesers).

Knut schrieb am 30. Juli 2014, 14:24 Uhr

Arianne Borbach finde ich etwas ünglücklich besetzt, ebenfalls Jan Spitzer. Immerhin waren das schon B`Elanna Torres und Gowron ... Anonsten liest sich das ganz gut. Habe ich mal in meinen Warenkorb geworfen.

Nomi schrieb am 24. August 2014, 11:43 Uhr

Wat sind wir doch für ein verwöhntes Völkchen. Es gab mal Zeiten, da gab es keinerlei Star Trek Hörspiele oder Hörbücher. Jetzt haben die Leute von Highscore Music gleich eine ganze Armada an bekannten Stimmen zusammengestellt, um eine Multivoice-Lesung zu veranstalten - also eine Lesung mit vielen Stimmen - und wat passiert? Es wird gemeckert! Kopfschüttel. Ich glaube, ihr nähert euch dem guten Stück von der falschen Seite! Wenn ihr ein HÖRSPIEL erwartet, werdet ihr enttäuscht. Aber wenn ihr ein HÖRBUCH erwartet, werdet ihr begeistert sein!

Das es natürlich Star Trek Bücher gibt, die spannender sind und das die sehr eingeschränkten Rechte den Leckerbissen hier und da etwas pappig schmecken lassen, will ich gar nicht dementieren. Trotzdem... ihr tut der Produktion unrecht! Wenn ihr so motzt, wird es sicher nie wat Neues geben.


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