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Christopher Kurtz (ck)15.06.18

CBS trennt sich von Berg & Harberts

Nach Presseberichten haben u.a. verbale Ausfälle gegenüber dem Autorenstab dazu geführt, dass die beiden Showrunner die Serie verlassen. Übernehmen soll nun Alex Kurtzman.

Die Produktion der zweiten Staffel von "Star Trek: Discovery" läuft ähnlich tumultvoll an, wie seinerzeit die erste. Die beiden Köpfe der Serie, Gretchen Berg und Aaron Harberts, werden durch Alex Kurtzman ersetzt.

Das Branchenblatt The Hollywood Reporter berichtet, es habe Klagen über verbalen Missbrauch durch die Doppelsitze gegenüber dem Autorenstab gegeben. In einem Fall habe sich Harberts über den Tisch im Writers Room gelehnt, und einen Mitglied des Stabs mit einem vulgäres Schimpfwort angeschrien. Die zunehmend unangenehmeren Arbeitsbedingungen hätten dazu geführt, dass die Autoren eine offizielle Beschwerde in Betracht gezogen hätten.

Harberts reagierte nach Gerüchten über Beschwerden oder gar Kündigungen mit Drohungen, die Autoren sollten interne Unstimmigkeiten nicht nach Außen tragen.

Es scheint so, als habe Kurtzman in dem Konflikt vermitteln wollen. In letzter Konsequenz hat CBS offenbar die Notbremse gezogen. Die ersten fünf Episoden der zweiten Staffel wurden bereits abgedreht. Dabei hat wohl insbesondere die erste Folge deutlich das Budget gesprengt. Kurtzman wird nun mit der sechsten Folge die Rolle des Showrunners übernehmen.

Der Ausstieg von Berg und Harberts ist bereits das zweite Mal, dass Discovery die Führung hinter der Kamera austauscht. Der ursprüngliche Serienschöpfer Bryan Fuller trennte sich von CBS, weil man ihm nicht zugestehen wollte, gleichzeitig für die Serie "American Gods" als Showrunner tätig zu sein. Inzwischen ist Fuller auch dort wegen kreativer Differenzen ausgeschieden.

Ebenfalls nicht mehr dabei ist Akiva Goldsman. Er scheint bereits nach dem Ende der ersten Staffel nicht zurückgekehrt zu sein. THR hatte aber keiner weitergehenden Informationen über den Abgang.

Mit Alex Kurtzman übernimmt ein Veteran der Kelvin-Filme nun das Ruder der Serie, was nicht allen Fans gefallen dürfte. Er wird für die kontroversen Drehbücher von "Star Trek" und insbesondere "Star Trek: Into Darkness" verantwortlich gemacht. Außerhalb des Fandoms halten Kritiker ihm und seinem Autorenpartner Bob Orci vor, sie würden mit ihren Filmen dazu beitragen, Verschwörungstheorien zu popularisieren. Mit Bezug auf "Star Trek: Into Darkness" wurde bemerkt, dass der Film eine Parabel auf die Verschwörungstheorie sei, nach der der 11. September ein Insider-Job der Amerikanischen Regierung gewesen sei.

Derzeit ist Kurtzman ausführender Produzent der CBS-Serien "Scorpion" und Salvation".

(ck - 15.06.18 - 4 Kommentare)

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Kommentare

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Aran schrieb am 15. Juni 2018, 20:54 Uhr

Na Halleluja, da gehts ja drunter und drüber. Wobei ich den beiden Showrunnern nicht unbedingt eine Träne nachweine, da mich Disco Staffel 1 am Ende nicht überzeugen konnte. Allerdings ist jetzt Kurtzman als alleiniger Oberkopf auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Aber es kann nur besser werden (vor allem in der letztlichen Auflösung diverser Storystränge).

logan3333 schrieb am 16. Juni 2018, 08:43 Uhr



Wenn es doch nur einen Produzenten geben würde, der das Franchise versteht, die Philosophie dahinter, wie man den vorhandenen Canon verwendet und oben drein auch noch Kreativität und Humor hat. Der könnte erfolgreiches Trek machen. Aber, nein! Aber dafür bekommen wir nur Kurtzman. mrgreen.gif Die zweite Staffel wird warscheinlich genauso schlecht wie die erste.

Mordred schrieb am 19. Juni 2018, 18:57 Uhr

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Wenn die zweite Staffel schlechter als die erste ist, ist sie immer noch besser als die ersten zwei Staffeln ENTERPRISE... mrgreen.gif mrgreen.gif mrgreen.gif

logan3333 schrieb am 19. Juni 2018, 21:07 Uhr

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Wenn die zweite Staffel schlechter als die erste ist, ist sie immer noch besser als die ersten zwei Staffeln ENTERPRISE... mrgreen.gif mrgreen.gif mrgreen.gif


Nur das die beiden ersten Staffeln von ENT 26 Folgen pro Staffel hatten bei einem Budget von etwa 2 Millionen Dollar pro Folge hatten, also 52 Folgen. Von Discovery bekommen wir gerade einmal 28 Folgen in beiden Staffeln bei höheren Produktionskosten von 8,5 Millionen pro Folge, da die Serie nicht auf einem US Network läuft, von daher gibt es auch bei weitem weniger kreative Barrieren bei der Darstellung von Sex und Gewalt als es bei Enterprise jemals der Fall war. Und selbst wenn ich deine Aussage ernst nehmen würde, was ich nicht tue, kann man selbst aus deiner Sicht sagen, das Discovery als Trek Produktion eine bei weitem größere Darstellung an Inkompetenz und Ignoranz in Sachen Trek, Kunst und Kultur bedeutet. Ein "Golden Turd" der aus dem Trek Canon gestrichen gehört.


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