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Markus Kettner (mk)04.09.04

Armada

Rezension

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Media

Trailer und Screenshots zum Spiel.
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Nachdem Activision die "Star Trek"-Lizenz erworben hatte und man mit dem Adventure "Star Trek: Der Aufstand" gehörig gefloppt war, probierte man es nun mit einem Genre, das im "Star Trek"-Universum ein Novum war: Echtzeit-Strategie. "Star Trek: Armada" wurde von Activision in den hauseigenen Studios entwickelt und stand im Jahr 2000 in den Läden.

Vorgeschichte

Sternzeit 53550,0

Der Dominion-Krieg ist beendet. Die drei Hauptmächte des Alpha-Quadranten, die sich einst gegen einen gemeinsamen Feind verbündet hatten, beginnen nun, die Zukunft zu planen. Vorläufig herrscht in der Galaxie unbehaglicher Frieden.

Auf Föderationsplaneten in der gesamten Galaxie hat ein Prozess der Genesung begonnen. Die von Captain Jean-Luc Picard kommandierte U.S.S. Enterprise-E hat den Auftrag, die Unterstützung der Föderation in einigen besonders verwüsteten Systemen wiederherzustellen.

Die Verteidigung der Erde
Auf dem klingonischen Heimatplaneten Qo'nos dürstet die Bevölkerung nach Kampf. Der kürzlich ernannte Kanzler Martok arbeitet eng mit Botschafter Worf von der Föderation zusammen, um dem Reich wieder den Ruhm zu verschaffen, den es einmal besaß.

Auf Romulus verschwören sich der romulanische Senat und sein Nachrichtendienst, der Tal Shiar, um die Macht an sich zu reißen. Admiral Sela beginnt geheime Verhandlungen mit unbekannten Verbündeten nahe der klingonischen Grenze.

Und am Rande des erkundeten Weltraums ziehen riesige metallische Gestalten lautlos durch das All und hinterlassen eine Spur der Zerstörung. Um sie herum hört man das Flüstern von Millionen von Gehirnen, die eine Einheit bilden. Die Borg sind zurück.

Rezension

Story

Im Verlauf des Spiels müssen sie sich in der Föderationskampagne als Picard oder Worf mit abtrünnigen Dominiontruppen, Son'a und einem Klingonen, der die Macht im Reich übernehmen will, herumschlagen. Zudem warnt die U.S.S. Premonition, ein Schiff aus der Zukunft, vor der Vernichtung der Föderation durch die Borg, welche dann auch auftauchen. In der Klingonenkampagne kämpfen Sie als Kanzler Martok gleich wieder gegen die Borg, jedoch wird die Bedrohung des Reiches durch den Verräter Toral ebenso immer größer. Sie finden jedoch heraus,
Schlachten werden geschlagen
dass dieser von den Romulanern unterstützt wurde. Als Romulanerin Sela bekämpfen Sie dann auch gleich die Klingonen, werden aber sehr hellhörig, als Sie erfahren, dass ein paar Ferengi Omega entdeckt haben. Nachdem Sie sich dieses unter den Nagel gerissen haben, werden Sie wieder von den Klingonen und Borg verfolgt, entledigen sich aber der Klingonen mit Hilfe eines Bündnisses mit den Borg. In der vierten Kampagne assimilieren Sie als Borg eine Kloneinrichtung des Dominion und klonen sich kurzerhand ihren eigenen Locutus. Als Borg werden Sie natürlich von allen gehasst und so kämpfen sie gegen die Romulaner, das Dominion, die Klingonen, die Föderation und Spezies 9341. Schlussendlich assimilieren Sie die Erde und besiegen die Föderation. Doch in einem "Star Trek"-Spiel kann man mit einem Zeitreiseschiff sehr viele Dinge machen...Viel Spaß in der Omega-Kampagne!

Singleplayer

Das Spiel besteht aus fünf Kampagnen zu je vier Missionen. Dabei spielen Sie Föderation, Klingonen, Romulaner und Borg. Im Spielverlauf tauchen zudem noch die Ferengi, die Cardassianer, das Dominion und Spezies 9341 auf.

Zu Beginn des Spiels müssen Sie meist erst einmal eine Basis errichten und können dann Ihre Gegner bekämpfen. Die Ziele reichen von "Vernichte alle Gegner!" über "Nehmen Sie Omega ein!" bis zu "Schleusen Sie einen Spion in das klingonische Gefängnis ein!" Dabei stehen Ihnen pro Volk acht verschiedene Schiffe und zehn Stationen zur Verfügung. Sämtliche Einheiten benötigen zum Errichten Dilithium, welches mit Hilfe von Frachtern auf Monden abgebaut wird. Die Größe ihrer Flotte wird von einem Offizierslimit begrenzt, welches Sie jedoch gegen Dilithium erweitern können. Jedes Schiff verfügt über mindestens eine Spezialwaffe, welche, richtig eingesetzt, über den Sieg entscheiden kann. Zudem besitzt jedes Volk ein Spezialgebäude, zum Beispiel die Borg ein Transwarptor.

Multiplayer

Die Borg assimilieren die Erde
Im Multiplayer wählt man zuerst eines der vier Völker aus. Dann bestimmt man die Anzahl, die Völker und den Schwierigkeitsgrad der Gegner. Des Weiteren kann man unter anderem noch die Startressourcen oder den Technologielevel einstellen und letztendlich wählt man dann eine von 27 unterschiedlich großen Karten. Jetzt muss man wieder eine Basis aufbauen und dann alle Gegner vernichten. Man kann jedoch auch Teams bilden oder Allianzen eingehen. Das Spiel kann man entweder gegen Computergegner oder im Internet beziehungsweise LAN gegen reale Gegner spielen.

Grafik

Die Grafik der Spielumgebung ist recht gut gelungen, besonders die Nebel fallen positiv auf. Die Schiffs- und Stationsmodelle sind hingegen recht polygonarm und die Texturen sind leider ebenfalls nicht allzu detailliert. Auch wirken die vorgerenderten Zwischensequenzen recht billig, da sich nur die Augen und der Mund der Figuren bewegen, der Rest des Körpers aber absolut bewegungslos verharrt. Die positive Ausnahme ist das gute Intro-Video.

Sound

Sämtliche Dialoge wurden von den original deutschen Synchronsprechern von Picard, Worf, Sela und Martok gesprochen. Die Soundeffekte wurden natürlich wieder von Paramount zur Verfügung gestellt und deshalb gibt es an ihnen nichts auszusetzen. Die für jedes Volk vorhandenen Musikstücke mit einer Gesamtlänge zwischen 7,5 und 8,5 Minuten werden passend zur Situation abgespielt.

Bedienung

Das Interface des Spiels ist sehr übersichtlich und man benötigt nur wenig Eingewöhnungszeit.
Temporale Tricks sind immer nützlich
Sämtliche Befehle kann man per Maus geben, Tastenkombinationen für einzelne Aktionen sind möglich, aber nicht unbedingt notwendig. Um auch in der Hektik nicht den Überblick zu verlieren, kann man verschiedene Spielgeschwindigkeiten einstellen. Auf der Navigationskarte sieht man zudem immer die Position der eigenen Flotte und des Gegners.

Übersetzung

(Fast) alle Texte im Spiel wurden gut ins Deutsche übersetzt. Wenn man aber zum Beispiel in der vierten Romulanermission das Bündnis mit den Borg bricht, indem man sie angreift, erscheint ein englischer Bildschirm, dessen Übersetzung man vergessen hat. Die Dialoge wurden zwar synchronisiert, jedoch haben die Übersetzer sich einige Schnitzer geleistet. So möchte Admiral Sela zum Beispiel zu Beginn der vierten Romulanermission unbedingt "das Borgkubus" rufen. Und falls Sie einmal vergessen haben die Spiel-CD einzulegen erhalten Sie die Mitteilung: "Bitte laden Armada CD".

Schwierigkeitsgrad

"Star Trek: Armada" besitzt drei Schwierigkeitsgrade. Auf allen dreien sind die Missionen gut zu bewältigen, zumal man jederzeit speichern darf. Jedoch ist ausgerechnet die allerletzte Mission in allen drei Schwierigkeitsgraden eine sehr schwer zu knackende Nuss.

Fazit

Singleplayer 89 Prozent
Multiplayer 89 Prozent
Grafik 75 Prozent
Sound 89 Prozent
Bedienung 90 Prozent
Gesamt 86 Prozent

Wie wird bewertet?

Das Spiel bietet eine packende Story und auf Grund des Multiplayer-Modus auch Langzeitspielspaß. Allen Hobbystrategen, die keine Topgrafik benötigen, sei dieses Spiel wärmstens empfohlen. Aber auch alle "Star Trek"-Fans, die Strategiespielen eher abgeneigt sind, werden mit dem Spiel viel Spaß haben. Zudem läuft es auch auf älteren PCs ab 200MHz und 32 MB RAM.

"Assimiliert das!"

Mods

Auf der Seite Armada2Files.com gibt es sehr viele Mods für "Star Trek: Armada", jedoch ist die Installation der Mods recht umständlich und so nicht jedermanns Geschmack. Wer es sich dennoch zutraut, findet dort unzählige neue Schiffe, Stationen, Karten oder sogar komplett neue, spielbare Völker für den Multiplayer.

Weitere Infos


Titel "Star Trek: Armada"

Genre Echtzeit-Strategie

Publisher Activision

Entwickler Activision

USK-Einstufung ab 12 Jahre

Erscheinungstermin 22. März 2000

Ausstattung DVD-Box, 1 CD, 92-seitiges Handbuch

(mk - 14.12.08)

Weiterführende Links

  • Activision
    Die offizielle Webseite des Publishers und Entwicklers Activision.
  • Star Trek: Armada (Offline)
    Die offizielle Website zum Spiel.
  • Star Trek: Armada (Offline)
    Die offizielle deutsche Website zum Spiel.
  • Armada2Files
    Mods, Mods und noch mal Mods für "Star Trek: Armada" und den Nachfolger.


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