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Markus Kettner (mk) Nachdem Activision die "Star Trek"-Lizenz erworben hatte und man mit dem Adventure "Star Trek: Der Aufstand" gehörig gefloppt war, probierte man es nun mit einem Genre, das im "Star Trek"-Universum ein Novum war: Echtzeit-Strategie. "Star Trek: Armada" wurde von Activision in den hauseigenen Studios entwickelt und stand im Jahr 2000 in den Läden. Vorgeschichte Sternzeit 53550,0 Der Dominion-Krieg ist beendet. Die drei Hauptmächte des Alpha-Quadranten, die sich einst gegen einen gemeinsamen Feind verbündet hatten, beginnen nun, die Zukunft zu planen. Vorläufig herrscht in der Galaxie unbehaglicher Frieden. Auf Föderationsplaneten in der gesamten Galaxie hat ein Prozess der Genesung begonnen. Die von Captain Jean-Luc Picard kommandierte U.S.S. Enterprise-E hat den Auftrag, die Unterstützung der Föderation in einigen besonders verwüsteten Systemen wiederherzustellen.
Auf Romulus verschwören sich der romulanische Senat und sein Nachrichtendienst, der Tal Shiar, um die Macht an sich zu reißen. Admiral Sela beginnt geheime Verhandlungen mit unbekannten Verbündeten nahe der klingonischen Grenze. Und am Rande des erkundeten Weltraums ziehen riesige metallische Gestalten lautlos durch das All und hinterlassen eine Spur der Zerstörung. Um sie herum hört man das Flüstern von Millionen von Gehirnen, die eine Einheit bilden. Die Borg sind zurück. Rezension Story Im Verlauf des Spiels müssen sie sich in der Föderationskampagne als Picard oder Worf mit abtrünnigen Dominiontruppen, Son'a und einem Klingonen, der die Macht im Reich übernehmen will, herumschlagen. Zudem warnt die U.S.S. Premonition, ein Schiff aus der Zukunft, vor der Vernichtung der Föderation durch die Borg, welche dann auch auftauchen. In der Klingonenkampagne kämpfen Sie als Kanzler Martok gleich wieder gegen die Borg, jedoch wird die Bedrohung des Reiches durch den Verräter Toral ebenso immer größer. Sie finden jedoch heraus,
Singleplayer Das Spiel besteht aus fünf Kampagnen zu je vier Missionen. Dabei spielen Sie Föderation, Klingonen, Romulaner und Borg. Im Spielverlauf tauchen zudem noch die Ferengi, die Cardassianer, das Dominion und Spezies 9341 auf. Zu Beginn des Spiels müssen Sie meist erst einmal eine Basis errichten und können dann Ihre Gegner bekämpfen. Die Ziele reichen von "Vernichte alle Gegner!" über "Nehmen Sie Omega ein!" bis zu "Schleusen Sie einen Spion in das klingonische Gefängnis ein!" Dabei stehen Ihnen pro Volk acht verschiedene Schiffe und zehn Stationen zur Verfügung. Sämtliche Einheiten benötigen zum Errichten Dilithium, welches mit Hilfe von Frachtern auf Monden abgebaut wird. Die Größe ihrer Flotte wird von einem Offizierslimit begrenzt, welches Sie jedoch gegen Dilithium erweitern können. Jedes Schiff verfügt über mindestens eine Spezialwaffe, welche, richtig eingesetzt, über den Sieg entscheiden kann. Zudem besitzt jedes Volk ein Spezialgebäude, zum Beispiel die Borg ein Transwarptor. Multiplayer
Grafik Die Grafik der Spielumgebung ist recht gut gelungen, besonders die Nebel fallen positiv auf. Die Schiffs- und Stationsmodelle sind hingegen recht polygonarm und die Texturen sind leider ebenfalls nicht allzu detailliert. Auch wirken die vorgerenderten Zwischensequenzen recht billig, da sich nur die Augen und der Mund der Figuren bewegen, der Rest des Körpers aber absolut bewegungslos verharrt. Die positive Ausnahme ist das gute Intro-Video. Sound Sämtliche Dialoge wurden von den original deutschen Synchronsprechern von Picard, Worf, Sela und Martok gesprochen. Die Soundeffekte wurden natürlich wieder von Paramount zur Verfügung gestellt und deshalb gibt es an ihnen nichts auszusetzen. Die für jedes Volk vorhandenen Musikstücke mit einer Gesamtlänge zwischen 7,5 und 8,5 Minuten werden passend zur Situation abgespielt. Bedienung Das Interface des Spiels ist sehr übersichtlich und man benötigt nur wenig Eingewöhnungszeit.
Übersetzung (Fast) alle Texte im Spiel wurden gut ins Deutsche übersetzt. Wenn man aber zum Beispiel in der vierten Romulanermission das Bündnis mit den Borg bricht, indem man sie angreift, erscheint ein englischer Bildschirm, dessen Übersetzung man vergessen hat. Die Dialoge wurden zwar synchronisiert, jedoch haben die Übersetzer sich einige Schnitzer geleistet. So möchte Admiral Sela zum Beispiel zu Beginn der vierten Romulanermission unbedingt "das Borgkubus" rufen. Und falls Sie einmal vergessen haben die Spiel-CD einzulegen erhalten Sie die Mitteilung: "Bitte laden Armada CD". Schwierigkeitsgrad "Star Trek: Armada" besitzt drei Schwierigkeitsgrade. Auf allen dreien sind die Missionen gut zu bewältigen, zumal man jederzeit speichern darf. Jedoch ist ausgerechnet die allerletzte Mission in allen drei Schwierigkeitsgraden eine sehr schwer zu knackende Nuss. Fazit
"Assimiliert das!" Mods Auf der Seite Armada2Files.com gibt es sehr viele Mods für "Star Trek: Armada", jedoch ist die Installation der Mods recht umständlich und so nicht jedermanns Geschmack. Wer es sich dennoch zutraut, findet dort unzählige neue Schiffe, Stationen, Karten oder sogar komplett neue, spielbare Völker für den Multiplayer. Weitere Infos
(mk - 14.12.08) Weiterführende Links
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