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Markus Kettner (mk) Im Jahr 2000 wurde "Star Trek: Armada" sowohl von den Fans als auch von den Kritikern mit Lob überhäuft und so dauerte es auch nicht lange, bis der Nachfolger beschlossene Sache war. Und tatsächlich konnte man schon Ende 2001 "Star Trek: Armada II" in den Händlerregalen erblicken. Allgemeines Größere Kampagnen, mehr Rassen, filmreife 3D-Action
Intensive 3D-Kämpfe Kommandieren Sie die Flotte aus jedem beliebigen Winkel – die Formation ist ein wichtiger strategischer und taktischer Aspekt. Noch mehr Schiffsklassen Kontrollieren Sie mehr als 80 einzigartige Schiffe mit bis zu 16 Schiffen pro Flotte. Strategische Ansicht In der Standartsicht steuern Sie Ihre Schiffe aus der Draufsicht.
Freuen Sie sich auf ein Wiedersehen mit alten Widersachern - und auf die neuen Feinde Spezies 8472 und die Cardassianer. Taktische Ansicht Stürzen Sie sich mitten ins Geschehen und kontrollieren Sie von dort die Schiffe. Am Rande des Universums Kämpfen Sie im Alpha-Quadranten, dem Borg-Raum und erstmals auch im Flüssigraum. Neue Waffen Mit dem noch größeren Waffenarsenal wird der erste Kontakt nicht immer freundlich verlaufen. Vorgeschichte Sternzeit 54500,3 Es liegt sechs Monate zurück, dass die Föderation und ihre Verbündeten den Vorstoß der Borg in den Alpha-Quadranten abgewendet haben. Sie retteten damals das Omega-Partikel aus den Fängen des Kollektivs und vertrieben die Borg aus dem Föderationsraum. Während sich der Quadrant noch von der Verwüstung durch die Invasion erholte, wurde die Sternenflotte auf einer Krisensitzung des Föderationsrats damit beauftragt herauszufinden, wie es den Borg gelingen konnte, in den Alpha-Quadranten vorzudringen.
Solch eine Operation birgt natürlich Risiken, die nur bedingt vorhersehbar sind. Da die Föderation ihre gesamte Aufmerksamkeit auf den Delta-Quadranten richtet, halten diverse Mächte im Alpha-Quadranten den Zeitpunkt für günstig, um die Herrschaft über den Quadranten zu übernehmen. Den Klingonen, die nur widerwillig die Rolle der Ordnungshüter im Alpha-Quadranten übernommen haben, wird schnell klar, dass sie all ihre Kampfkraft und Flotten aufbieten müssen, um ihrer Aufgabe gerecht zu werden. Im Delta-Quadranten ist es nicht minder spannend, denn hier werden die Borg nicht nur von der Föderation bedroht, sondern auch noch von Angreifern aus dem Flüssigraum - der Spezies 8472. Rezension Story Zu Beginn der Föderationskampagne müssen Sie erst einmal die Borg aus dem Alpha-Quadranten vertreiben. Wenn Sie das geschafft haben, starten Sie dann sogar im Delta-Quadranten selbst eine Offensive gegen die Borg. Nach getaner Arbeit befinden Sie sich auf dem Rückzug, doch es
Singleplayer "Star Trek: Armada II" besteht aus einem Tutorial und drei Kampagnen zu je zehn Missionen. Am Anfang jeder Mission müssen Sie sich erst einmal um die Rohstoffversorgung kümmern. Dabei helfen Minenstationen, orbitale Fördereinrichtungen und Handelsstationen. Natürlich dürfen Sie dabei nicht die Verteidigung Ihrer Basis vernachlässigen, denn der Feind greift schneller an, als man erwartet. Dann können Sie sich dem Flottenaufbau widmen – das Spiel heißt nicht ohne Grund "Armada". Ihre Schiffe beziehungsweise deren Systeme können Sie dann mit Hilfe von drei Stationen weiterentwickeln und aufrüsten. In den Missionen müssen Sie meist einfach nur den Gegner vernichten beziehungsweise spezielle Schiffe oder Stationen verteidigen. Dass das aber nicht langweilig sein muss, dafür sorgen pro Rasse 16 verschiedene Schiffe, 13 verschiedene Stationen und zwölf verschiedene Spezialwaffen. So können Sie sämtliche Schiffe und Stationen aus dem Vorgänger, wie zum Beispiel die Sovereign-Klasse oder Shrike-Klasse und Torpedogeschütze oder Disruptorkanonen einsetzen, aber auch neue Schiffe wie Sabre, Aegian oder Intrepid kommen zum Einsatz. Multiplayer
Grafik Im Vergleich zum Vorgänger hat sich einiges getan. Die Nebel sind gewohnt schön, die Schiffe wesentlich detaillierter und auch der Rest der Karte sieht besser aus. Die vorgerenderten Zwischensequenzen sehen ebenfalls wesentlich besser aus und das Intro hat die gewohnt gute Qualität. Sound Die Dialoge wurden wieder von den original deutschen Synchronsprechern von Picard, Martok und der Borgkönigin gesprochen. Die Soundeffekte wurden natürlich ebenfalls von Paramount zur Verfügung gestellt und deshalb gibt sind wieder perfekt. Für die im Singleplayer spielbaren Völker gibt es Musikstücke mit einer Gesamtlänge von circa fünf Minuten, für die anderen drei Völker jeweils zwischen zwei und drei Minuten Musik. Bedienung An der Bedienung hat sich wenig bis gar nichts geändert. Das Interface des Spiels ist noch ein wenig übersichtlicher gestaltet und so kann man eigentlich sofort loslegen. Für sämtliche Befehle gibt es zwar wieder Tastenkombinationen, aber mit der Maus sind die Befehle einfacher zu erteilen. Auf der Navigationskarte ist auch wieder die Position der eigenen Flotte und die letzte bekannte Position des Gegners ersichtlich. Veränderungen zum Vorgänger
Übersetzung Alle Texte im Spiel wurden gut ins Deutsche übersetzt. Schwierigkeitsgrad "Star Trek: Armada II" besitzt wie der Vorgänger drei Schwierigkeitsgrade. Dank der freien Speichermöglichkeit sind die Missionen auf allen drei Schwierigkeitsgraden gut zu bewältigen. Fazit
"Widerstand ist nicht zwecklos!" Mods Auf der Seite Armada2Files.com gibt es sehr viele Mods für "Star Trek: Armada II", jedoch ist die Installation der Mods recht umständlich und so nicht jedermanns Geschmack. Wer es sich dennoch zutraut, findet dort unzählige neue Schiffe, Stationen, Karten oder sogar komplett neue spielbare Völker für den Multiplayer. Weitere Infos
(mk - 14.12.08) Weiterführende Links
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