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Markus Kettner (mk)10.10.04

Armada II

Rezension

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Media

Trailer, Intro und Screenshots zum Spiel.
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Im Jahr 2000 wurde "Star Trek: Armada" sowohl von den Fans als auch von den Kritikern mit Lob überhäuft und so dauerte es auch nicht lange, bis der Nachfolger beschlossene Sache war. Und tatsächlich konnte man schon Ende 2001 "Star Trek: Armada II" in den Händlerregalen erblicken.

Allgemeines

Größere Kampagnen, mehr Rassen, filmreife 3D-Action

Die Borg kommen...
Die Borg sind zurück. Sie verfügen über eine gefährliche neue Waffe, die die gesamte Galaxie bedroht. Zur selben Zeit dringt die mysteriöse Spezies 8472 in den Föderationsraum vor. Bestehen Sie in gewaltigen Schlachten über LAN und Internet via GameSpy. Der Ausgang jedes Erstkontaktes mit anderen Spezies hängt von Ihnen und Ihrer Rottenplanung ab. Hier treffen völlig neuartige Schiffsklassen, Waffen und taktische Meisterleistungen in epischen 3D-Schlachten aufeinander.

Intensive 3D-Kämpfe

Kommandieren Sie die Flotte aus jedem beliebigen Winkel – die Formation ist ein wichtiger strategischer und taktischer Aspekt.

Noch mehr Schiffsklassen

Kontrollieren Sie mehr als 80 einzigartige Schiffe mit bis zu 16 Schiffen pro Flotte.

Strategische Ansicht

In der Standartsicht steuern Sie Ihre Schiffe aus der Draufsicht.

...und haben eine neue Waffe mitgebracht
Fremdartige Rassen

Freuen Sie sich auf ein Wiedersehen mit alten Widersachern - und auf die neuen Feinde Spezies 8472 und die Cardassianer.

Taktische Ansicht

Stürzen Sie sich mitten ins Geschehen und kontrollieren Sie von dort die Schiffe.

Am Rande des Universums

Kämpfen Sie im Alpha-Quadranten, dem Borg-Raum und erstmals auch im Flüssigraum.

Neue Waffen

Mit dem noch größeren Waffenarsenal wird der erste Kontakt nicht immer freundlich verlaufen.

Vorgeschichte

Sternzeit 54500,3

Es liegt sechs Monate zurück, dass die Föderation und ihre Verbündeten den Vorstoß der Borg in den Alpha-Quadranten abgewendet haben. Sie retteten damals das Omega-Partikel aus den Fängen des Kollektivs und vertrieben die Borg aus dem Föderationsraum. Während sich der Quadrant noch von der Verwüstung durch die Invasion erholte, wurde die Sternenflotte auf einer Krisensitzung des Föderationsrats damit beauftragt herauszufinden, wie es den Borg gelingen konnte, in den Alpha-Quadranten vorzudringen.

Aber die Föderation weiß sich zu verteidigen...
Nachdem dies geschafft war, erhielten die Flotten der Föderation erstmalig den Befehl, eine Offensive gegen die Borg zu starten - eine strategische Operation ins Herz des Delta-Quadranten, um der Bedrohung durch die Borg ein für alte Mal ein Ende zu setzen.

Solch eine Operation birgt natürlich Risiken, die nur bedingt vorhersehbar sind.

Da die Föderation ihre gesamte Aufmerksamkeit auf den Delta-Quadranten richtet, halten diverse Mächte im Alpha-Quadranten den Zeitpunkt für günstig, um die Herrschaft über den Quadranten zu übernehmen. Den Klingonen, die nur widerwillig die Rolle der Ordnungshüter im Alpha-Quadranten übernommen haben, wird schnell klar, dass sie all ihre Kampfkraft und Flotten aufbieten müssen, um ihrer Aufgabe gerecht zu werden.

Im Delta-Quadranten ist es nicht minder spannend, denn hier werden die Borg nicht nur von der Föderation bedroht, sondern auch noch von Angreifern aus dem Flüssigraum - der Spezies 8472.

Rezension

Story

Zu Beginn der Föderationskampagne müssen Sie erst einmal die Borg aus dem Alpha-Quadranten vertreiben. Wenn Sie das geschafft haben, starten Sie dann sogar im Delta-Quadranten selbst eine Offensive gegen die Borg. Nach getaner Arbeit befinden Sie sich auf dem Rückzug, doch es
...und folgt den Borg in den Delta-Quadranten
passiert eine Katastrophe: Das Transwarptor, ihr einziger Rückweg in den Alpha-Quadranten, wird zerstört und Sie sitzen mit den letzten paar Schiffen im Delta-Quadranten fest. Und als ob das nicht genug wäre, geschieht, während Sie sich im Delta-Quadranten aufhalten, im Alphaquadranten etwas Schreckliches. Die gesamte Beta-Flotte der Föderation wird in einem Hinterhalt der Cardassianer zerstört. Doch zum Glück gibt es noch die Klingonen, die nun Ihre toten Föderationskameraden rächen müssen. Und derweil sieht sich die Borg-Königin, welche von ihrem Kollektiv getrennt im Alpha-Quadranten gestrandet ist, mit einem weiteren Problem konfrontiert: Spezies 8472. Doch die Borg erhalten unerwartete Hilfe...

Singleplayer

"Star Trek: Armada II" besteht aus einem Tutorial und drei Kampagnen zu je zehn Missionen. Am Anfang jeder Mission müssen Sie sich erst einmal um die Rohstoffversorgung kümmern. Dabei helfen Minenstationen, orbitale Fördereinrichtungen und Handelsstationen. Natürlich dürfen Sie dabei nicht die Verteidigung Ihrer Basis vernachlässigen, denn der Feind greift schneller an, als man erwartet. Dann können Sie sich dem Flottenaufbau widmen – das Spiel heißt nicht ohne Grund "Armada". Ihre Schiffe beziehungsweise deren Systeme können Sie dann mit Hilfe von drei Stationen weiterentwickeln und aufrüsten. In den Missionen müssen Sie meist einfach nur den Gegner vernichten beziehungsweise spezielle Schiffe oder Stationen verteidigen. Dass das aber nicht langweilig sein muss, dafür sorgen pro Rasse 16 verschiedene Schiffe, 13 verschiedene Stationen und zwölf verschiedene Spezialwaffen. So können Sie sämtliche Schiffe und Stationen aus dem Vorgänger, wie zum Beispiel die Sovereign-Klasse oder Shrike-Klasse und Torpedogeschütze oder Disruptorkanonen einsetzen, aber auch neue Schiffe wie Sabre, Aegian oder Intrepid kommen zum Einsatz.

Multiplayer

Währenddessen wird im Alpha-Quadranten die Reserve-Flotte zerstört
Im Multiplayer gibt es wieder das Sofortspiel. Dort wählt man nun aber aus sechs verschiedenen Völkern, denn zu Föderation, Klingonen, Romulanern und Borg sind noch Cardassianer und Spezies 8472 hinzugekommen. Der Rest ist ähnlich wie im Vorgänger. Man wählt die Anzahl und Spezies der Gegner, legt noch ein paar weitere Optionen wie Ressourcen, Physik-Eigenschaften, Auftauchen von Ferengis oder Baugeschwindigkeit fest und wählt schließlich die Karte, auf der gespielt wird. Wenn man allerdings gegen echte Gegner via Internet oder lokalem Netzwerk spielt, kann man noch aus sieben verschiedenen Spielarten wie Capture the Flag, Allianzspiel oder Planetenverteidigung wählen.

Grafik

Im Vergleich zum Vorgänger hat sich einiges getan. Die Nebel sind gewohnt schön, die Schiffe wesentlich detaillierter und auch der Rest der Karte sieht besser aus. Die vorgerenderten Zwischensequenzen sehen ebenfalls wesentlich besser aus und das Intro hat die gewohnt gute Qualität.

Sound

Die Dialoge wurden wieder von den original deutschen Synchronsprechern von Picard, Martok und der Borgkönigin gesprochen. Die Soundeffekte wurden natürlich ebenfalls von Paramount zur Verfügung gestellt und deshalb gibt sind wieder perfekt. Für die im Singleplayer spielbaren Völker gibt es Musikstücke mit einer Gesamtlänge von circa fünf Minuten, für die anderen drei Völker jeweils zwischen zwei und drei Minuten Musik.

Bedienung

An der Bedienung hat sich wenig bis gar nichts geändert. Das Interface des Spiels ist noch ein wenig übersichtlicher gestaltet und so kann man eigentlich sofort loslegen. Für sämtliche Befehle gibt es zwar wieder Tastenkombinationen, aber mit der Maus sind die Befehle einfacher zu erteilen. Auf der Navigationskarte ist auch wieder die Position der eigenen Flotte und die letzte bekannte Position des Gegners ersichtlich.

Veränderungen zum Vorgänger

Nun müssen sich die Klingonen um den Alpha-Quadranten kümmern
Zum einen sind mit den Cardassianern und Spezies 8472 zwei komplett neue Rassen zum Spiel hinzugekommen. Zum anderen wurden den übrigen Rassen ein paar neue Stationen und Schiffe samt Spezialwaffen spendiert. Zudem gibt es jetzt die Rohstoffe Metall und Latinum. Ersteres wird auf den nun nicht mehr nur zur Deko vorhandenen Planeten abgebaut. Diese kann man nun übrigens auch kolonisieren und erhält so mehr Crew. Latinum kann man entweder aus Nebeln abbauen oder man errichtet eine Handelsstation. Dort kann man nicht nur Rohstoffe eintauschen, sondern auch gegen Latinum verkaufen beziehungsweise einkaufen. Und ganz nebenbei kommt auch immer mal ein Ferengihandelsschiff vorbei, das an Ihrer Station Waren wie Hologeneratoren oder Tribbles handelt und so ohne Ihr zutun Latinum in die Kasse spült. Die KI kann man nun genauer konfigurieren und Formationen sind möglich.

Übersetzung

Alle Texte im Spiel wurden gut ins Deutsche übersetzt.

Schwierigkeitsgrad

"Star Trek: Armada II" besitzt wie der Vorgänger drei Schwierigkeitsgrade. Dank der freien Speichermöglichkeit sind die Missionen auf allen drei Schwierigkeitsgraden gut zu bewältigen.

Fazit

Singleplayer 91 Prozent
Multiplayer 91 Prozent
Grafik 85 Prozent
Sound 89 Prozent
Bedienung 91 Prozent
Gesamt 89 Prozent

Wie wird bewertet?

Das Spiel hat eine spannende Story, hübsche Grafik, tollen Singleplayer und Multiplayer und ist mit dem Patch 1.1 praktisch Bug-frei, was will man mehr? Jeder "Star Trek"-Fan, der auch nur ein wenig Interesse an Strategie hat, sollte unbedingt zugreifen, zumal das Spiel schon mit 300 Mhz und 64 MB RAM läuft.

"Widerstand ist nicht zwecklos!"

Mods

Auf der Seite Armada2Files.com gibt es sehr viele Mods für "Star Trek: Armada II", jedoch ist die Installation der Mods recht umständlich und so nicht jedermanns Geschmack. Wer es sich dennoch zutraut, findet dort unzählige neue Schiffe, Stationen, Karten oder sogar komplett neue spielbare Völker für den Multiplayer.

Weitere Infos


Titel "Star Trek: Armada II"

Genre Echtzeit-Strategie

Publisher Activision

Entwickler Mad Doc Software

USK-Einstufung ab 12 Jahre

Erscheinungstermin 16. November 2001

Ausstattung DVD-Box, 1 CD, 92-seitiges Handbuch

(mk - 14.12.08)

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