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Markus Kettner (mk)10.03.05

Die Zukunft der Trek-Games, Teil 3

Neue Trek-Spiele am Horizont

Nachdem es für Monate nichts Neues gab aus dem Bereich der "Star Trek"-Spiele, kommt seit einiger Zeit wieder Schwung in diesen Lizenz-Bereich des Franchise. Obwohl nach der Rückgabe der Lizenz von Activision der Markt zunächst für neue "Star Trek"-Computerspiele verschlossen schien, wagt man sich jetzt mit neuen Formaten in den Verkauf.

Jumbuck Entertainment hat zwei Trek-Spiele herausgebracht, die man sich auf das Handy laden und dort spielen kann. Bei "Star Trek: The Cold Enemy" handelt es sich um ein Scroll-Adventure, während "Star Trek: The Birds of Prey" Shooter-Fans beglücken soll. Beide Spiele sind in der Zeit von Captain Kirk angesiedelt.

Auch in ein weiteres Spiele-Projekt kommt Bewegung, in das "Star Trek" Massively Multiplayer Online Role-Playing Game oder, wie es brutal abgekürzt wird, "Star Trek" MMORPG. Glen Dahlgren, der Chefentwickler von Spiele-Entwickler Perpetual Entertainment, sprach mit verschiedenen Onlinespiel-Berichterstattern darüber, was Fans vom "Star Trek" MMORPG erwarten können.

Beim PC Gamer erinnerte Dahlgren daran, dass sich das Spiel immer noch in der frühen Entwicklungsphase befindet. "Das, was ich beschreibe, sind eher Vorhaben als bereits feststehende Eigenschaften. Das kann und wird sich wahrscheinlich auch noch ändern", warnte er. Außerdem versicherte Dahlgren, die Entwickler bei Perpetual seien "waschechte Fans des Franchise. [Das Spiel bietet] eine Galaxie, die reif zur Erforschung ist, keine einzelne, statische, bereits festgelegte Storyline." Da die Firma eine Lizenz zur Produktion von "Star Trek"-Spielen erworben hat, können die Entwickler Charaktere und Szenarien aus dem gesamten "Star Trek"-Mythos nutzen, sowohl aus dem 23. als auch aus dem 24. Jahrhundert.

"'Star Trek' ist hervorragend für Aktivitäten auf Teambasis geeignet", fügte Dahlgren hinzu. Fans können das Spiel allein spielen, aber die Schiffe werden eine komplette Besatzung haben mit wichtigen Bestandteilen auf der Krankenstation und im Maschinenraum ebenso wie auf der Kommandoebene. Eine flexible Plattform soll das möglich machen. "Neue Missionen vom Handy aus zuweisen? Wie wär's, den Zustand deiner Crew mittels Missionsberichten übers Web zu kontrollieren? Perpetuals Plattform macht das und noch mehr möglich."

Die Charaktere der Spieler werden im Spiel nicht sterben, sondern schwer verwundet und wieder belebt. Spieler werden ihre Schiffe aufrüsten und Technologie mit Völkern, die nicht der Sternenflotte angehören, tauschen können. "Die Tatsache, dass wir zwei verschiedene Dynamiken haben, Schiff und Boden, ist gewaltig. Beide müssen noch neu definiert werden... Ich denke, es wird den Leuten gefallen, dass sie Elemente aus ihren Lieblingsepisoden wieder erleben können."

In einem weiteren Artikel, veröffentlicht von MMORPG.com, machte Dahlgren klar, dass der Look des Spiels eher so realistisch wie möglich als cartoonartig sein wird. Er versprach, dass ein großer Fokus des Spiels auf dem Raumschiff liegen werde. "Wir machen viele Bereiche des Schiffs wichtig, zum Beispiel die Brücke, Quartiere, die Krankenstation, Erholungsräume, das Holodeck, den Transporterraum, den Maschinenraum und viele mehr. Freut euch darauf, alles zu erkunden!"

Spieler können zu Anfang wählen, ob sie menschlich, vulkanisch oder klingonisch sein möchten und können aus drei Charaktertypen auswählen: analytisch, wandlungsfähig und aggressiv. "Die Sternenflotte wird mehr zum Gelegenheitsarbeitgeber. Crews werden unterschiedlicher und es wird einfacher, seinen eigenen Charakter hervorzuheben. Und natürlich, die Klingonen stellen ein Imperium dar, das eventuell auf Expansion aus ist."

In einem Artikel bei GamerGod sagte Dahlgren, dass er glaubt, auch Nicht-Trek-Fans würden vom Design, der schnellen Action und den strategischen Herausforderungen des Spiels angezogen ebenso wie von den Möglichkeiten des Rollenspiels und dem Knüpfen von Kontakten. Ob er nun eine Rolle im Bereich Wissenschaft, Taktik, Technik, Medizin oder im sozialen Bereich spiele, jeder Spieler werde "wichtige unabhängige Aufgaben besitzen, die er während des Kampfes auf dem Schiff auszuführen hat". Auch bei GamerGod hob Dahlgren den Teamaspekt des Spiels hervor. NPC-Bereichsleiter würden Missionen zuteilen, "aber NPC-Rothemden auf Außenmissionen werden dir zuhören und eventuell sogar Befehle entgegen nehmen." Das Spiel wird auf Kampf aufgebaut sein, aber es wird auch Elemente aus dem "Star Trek"-Universum geben, die keinen Kampf beinhalten, so zum Beispiel holografische Interaktion.

Das "Star Trek"-MMORPG wird wohl erst im nächsten Jahr in die Phase des Beta-Testings eingehen, sodass es bis zur Veröffentlichung noch etwas dauern wird.

(mk - 21.03.09)


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