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Markus Kettner (mk)08.09.04

Vom Textadventure zum Polygon-Monster

Die Geschichte der "Star Trek"-Spiele vom Jahr 1985 bis heute

Da vorerst keine neuen "Star Trek"-Spiele zu erwarten sind, möchte ich Ihnen nun Klassiker der "Star Trek"-Spiele vorstellen.

In dieser Ausgabe führe ich Sie aber zuerst einmal durch die Geschichte der "Star Trek"-Spiele. In dieser Auflistung finden Sie alle offiziellen "Star Trek"-Spiele für DOS und Windows und alle Konsolenspiele seit 2000. Zudem erfahren Sie auch, welche "Star Trek"-Titel für Handys veröffentlicht wurden. Macintosh-Versionen der PC-Spiele werden nicht extra aufgelistet, aber zu den meisten erfolgreicheren Spielen ist auch eine Macintosh-Version erschienen.

In der Aufstellung fehlen die gecancelten Titel "Star Trek: Borg Assimilator" (2001), "Star Trek: Secrets of the Vulcan Fury" (1998) und "Star Trek: First Contact" (1998), da die Hersteller konsequent sämtliche Informationen über gecancelte Titel von ihren Webseiten löschen und es dadurch extrem schwer ist, Informationen über diese Spiele zu finden. Und natürlich wird niemand jemals in den Genuss dieser Spiele kommen. Und da Spiele ja erst richtig Spaß machen, wenn man sie selbst spielt, hoffe ich, dass Sie dieser Artikel anregt, auch mal wieder ein älteres Spiel anzufassen. Oder falls Sie ihre Sammlung vervollständigen wollen, können Sie alle verlinkten Spiele direkt bei Amazon.de bestellen.

Die ersten beiden Classic-Spiele, "Star Trek: The Kobayashi Alternative" aus dem Jahr 1985 und "Star Trek: The Promethean Prophecy" aus dem Jahr 1986, waren reine Text-Adventures ohne jegliche Grafik.

Im Jahr 1988 durfte man dann das erste grafikbasierte "Star Trek"-Spiel, "Star Trek: The Rebel Universe", genießen. Der Spieler konnte verschiedene Mitglieder der Enterprise-Crew steuern und mit dem Schiff interagieren.

Im gleichen Jahr erschien noch "Star Trek: First Contact" und damit beendete Simon&Schuster vorerst die Reihe seiner "Star Trek"-Veröffentlichungen.

Ebenfalls 1988 veröffentlichte Mindscape das Spiel zum fünften Kinofilm "Star Trek V: The Final Frontier". "Star Trek V: The Final Frontier" floppte ebenso wie "Star Trek: First Contact", was wohl auch Mindscape dazu veranlasste sich aus dem "Star Trek"-Geschäft zurückzuziehen.

Im Jahr 1989 war nun die Crew der "Next Generation" an der Reihe und Entwickler Prentice-Hall benutzte für die Bewegungen der Akteure sogar eine Art Motion-Capturing. "Star Trek The Next Generation: The Transinium Challenge" wurde ein ansehnlicher Erfolg und so nutzte Interplay die Gunst der Stunde.

1992 veröffentlichten sie das Classic-Spiel "Star Trek: The 25th Anniversary". Das Spiel besaß eine 256-Farben-Grafik mit einer sagenhaften Auflösung von 320x240 Pixel und man konnte die gesamte Enterprise erkunden und steuern. Zudem wurde das Spiel von den Original-Schauspielern synchronisiert.

Das nächste "Star Trek"-Spiel erblickte das Licht der Welt erst im Jahr 1995. "Star Trek The Next Generation: A Final Unity" vom Publisher Spectrum Holobyte war das erste "Star Trek"-Spiel auf CD. Es wartete mit SVGA-Grafik und erstmals auch Videosequenzen in einer Auflösung von 640x480 Pixel auf. Und natürlich wurde es auch wieder von den Originalschauspielern synchronisiert.

Im gleichen Jahr veröffentlichte Interplay dann den Nachfolger zu "Star Trek: The 25th Anniversary", "Star Trek: Judgment Rites". Das Spiel verbesserte die Stärken des Vorhängers und beseitigte dessen Mängel, die Grafik hingegen blieb fast unverändert. Auf der CD-Version befanden sich zudem noch Videosequenzen.

1996 erschien wieder unter der Flagge von Simon&Schuster das Interactive-Movie "Star Trek: Klingon", welches auch das erste "Star Trek"-Spiel für Windows war. Es präsentierte sich wie eine Episode aus der Fernsehserie und ab und zu konnte man in die Handlung eingreifen.

Ebenfalls 1996 erschien "Star Trek Deep Space Nine: Harbinger" bei Viacom Newmedia. Die gesamte Umgebung des Spiels war vorgerendert und so konnte man sich durch eine Story aus Mord und Intrigen klicken. So muss man z.B. mit einem Shuttle die Station vor Angreifern schützen und sucht auf einem Planeten nach der geheimnisvollen "Zitadelle", während das Shuttle angegriffen wird. Was einen zuerst ein wenig verwundert sind die Stimmen der Schauspieler. Es sind nicht die (deutschen) Originalstimmen und so ist das Spiel am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig.

Im gleichen Jahr erschien bei Simon&Schuster der Nachfolger zu "Star Trek: Klingon", "Star Trek: Borg", aber ohne Klingonen, sondern eben mit den Borg als Hauptfiguren.

1997 veröffentlichte Interplay dann das von der Presse hochgelobte "Star Trek: Starfleet Academy". Das Spiel befand sich zusammen mit den Videosequenzen, in denen William Shattner, George Takei und Walter Koenig auftraten, auf sage und schreibe fünf CD's. Es zählte aber nicht wie jedes "Star Trek"-Spiel (bis auf "Star Trek: Klingon") vor ihm zum Genre der Adventure sondern war eine Weltraumsimulation, womit man nun endlich etwas Abwechslung im "Star Trek"-Spiele-Franchise hatte. Und Dank der hervorragenden Grafik wurde das Spiel auch finanziell ein großer Erfolg. Später brachte Interplay "Starfleet Academy" auch noch auf DVD heraus, wobei in dieser Version noch mehr Extras enthalten waren und diese DVD zu einem echten Sammlerstück geworden ist.

Ebenfalls noch im Jahr 1997 veröffentlichte Microprose "Star Trek: Generations". Im Spiel zum siebenten Kinofilm besucht man natürlich wieder im Adventure-Style die Schauplätze des Films und kann ihn so nachspielen.

1997 erschien bei Asylum Entertainment das Spiel "Star Trek: The Game Show". In diesem recht unterhaltsamen Spiel konnte man mit Freunden sein Wissen über "Star Trek" testen.

Im Jahr 1998 erschien dann auch der erste Shooter des "Star Trek"-Spiele-Universums, "Star Trek: Klingon Honor Guard". Auf der Unreal-Engine basierend bot das Spiel für damalige Verhältnisse eine fantastische Grafik. Im Microprose-Spiel kämpft man sich als Leibwache des Kaisers wieder einmal durch Mord, Intrigen und sehr viel lila Blut. Zudem trifft man auch gelegentlich auf dem "Star Trek"-Fan bekannte Rassen und Personen.

Ebenfalls 1998 erschien bei Simon&Schuster der "Star Trek: Starship Creator". Hier konnte man sein eigenes Schiff "bauen" und ihm sogar einen Namen geben. Dieses Schiff durfte man dann ausrüsten, mit einer Crew besetzen und dann 15 kleinere Missionen erfüllen.

Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass Simon&Schuster auch noch 1998 "Star Trek: Pinball" veröffentlichte. Mehr braucht man zu diesem Titel aber wohl nicht zu sagen.

Zum Abschluss des Jahres erschien bei Interplay noch das Addon zu "Starfleet Academy", "Starfleet Academy: Chekov's Lost Missions". Man bügelte ein paar Fehler aus und lieferte dem Spieler unter dem Kommando von Pavel Chekov oder Hikaru Sulu zahlreiche neue Missionen und zwei neue Multiplayer-Arten.

1999 erschien wieder einmal im Hause Microprose das geniale Rundenstrategie-Spiel "Star Trek: The Next Generation: Birth of the Federation". Man kann als Spieler im "Master of Orion 2"-Klon zwischen fünf Rassen wählen und muss dann versuchen die Vorherrschaft im Universum zu erlangen, aber auf die für jedes Volk typische Weise. Einen ausführlichen Test des Spiels lesen Sie hier.

Interplay veröffentliche im selben Jahr dann "Star Trek: Starfleet Command", die Umsetzung des Brettspiels "Starfleet Battles". Das zum Genre der Echtzeit-Taktik gehörende Spiel hatte ein großes Problem, die Komplexität. Zum Beispiel gab es im Spiel etwa 300 verschiedene Schiffe, die man mit verschiedenen Phasern, Photonentorpedos, Disruptoren, Plasmatorpedos, Raketen, Minen, Fusionskanonen, Hellbore-Kanonen, Kugelexpansionsgeneratoren und Tarnvorrichtungen ausstatten konnte. Wie kompliziert das Spiel war und ist kann man sich auch vorstellen, wenn man weiß, dass das Handbuch 176 Seiten stark war, im DIN A5-Format. Wer sich aber dennoch in das Konzept eingearbeitet hatte, bekam ein recht ansprechendes und unterhaltsames Spiel geboten.

1999 erwarb dann Activision eine 10-Jahres-Lizenz für "Star Trek"-Spiele. Das erste Activision-Spiel war "Star Trek: Der Aufstand (Hidden Evil)". Mit ihm wurde Activision seinem Ruf aber leider nicht gerecht. Das Adventure führte die Handlung des neunten Kinofilms fort, wurde aber mit der Zeit langweilig und enttäuschte so viele Spieler.

Aber noch im gleichen Jahr gelang Activision der Hit. Und zwar nicht mit einem Adventure, sondern mit einem Strategiespiel, und das auch noch in 3D. In einer spannenden Story, die mit Zahlreichen InGame-Grafik- und CGI-Zwischensequenzen gespickt ist, kämpft man in "Star Trek: Armada" als Mitglied der Föderation, Klingonen, Romulaner und Borg. Das Review zum Spiel gibt es hier.

Im nächsten Jahr stellte Interplay dann "Starfleet Command Vol.II: Empires at War" in die Händlerregale. Das Spiel enthielt nun einen Modus zum online spielen, einige Details des Vorgängers wurden geändert und die Grafik noch einmal überarbeitet. Das Handbuch war nun übrigens nur noch 138 Seiten stark und im Format etwas geschrumpft.

Doch ebenfalls im Jahr 2000 gelang Activision mit Hilfe von Raven Software der ganz große Coup, "Star Trek Voyager: Elite Force". Mit der Quake 3-Engine, die in Sachen Grafik neue Maßstäbe setzte, wurde das Spiel sowohl von der "Star Trek"- als auch von der Computerpresse mit Lob überhäuft. Das Spiel baute sich eine riesige Community auf, die auch heute noch sehr aktiv ist. Als Alexander Munro muss man im Spiel wieder einmal die Welt retten und trifft dabei auf Borg, Hirogen, Malonen, ein altes Schiff der Constitution-Klasse aus dem Spiegeluniversum und auf viele andere Rassen. Wollen Sie mehr erfahren, dann können Sie hier das Review lesen.

Interplay bescherte uns das Echtzeitstrategiespiel "Star Trek: New Worlds". Dieses spielte aber nicht im Weltraum, sondern auf Planeten, so dass man im Spiel Panzer der Klingonen, Romulaner und Föderation zu Gesicht bekam. Angesiedelt war das Spiel in der Zeit zwischen dem zweiten und sechsten Kinofilm. Im Spiel haben die Romulaner ungewollt bei einem Waffentest eine Reihe Rohstoff-reicher Planeten erschaffen, um die die drei Hauptmächte natürlich kämpfen. Doch dann taucht eine Bedrohung für die gesamte Galaxis auf, die Metar… Die Grafik des Spiels war keine Revolution, aber ganz ordentlich. Das eigentliche Problem war folgendes: Das Spiel hatte ein paar Bugs, die es immer wieder mal abstürzen ließen. Und da man während der einzelnen Missionen nicht speichern konnte, fühlte man nach ein paar Stunden langsam aggressive Tendenzen.

Das Jahr 2000 war noch lang und so veröffentliche Interplay auch noch "Star Trek: Klingon Academy". Der Nachfolger von "Star Trek: Starfleet Academy" bessert die Schwächen des Vorgängers aus und so darf man in diesem tollen Spiel unter der Leitung von Kanzer Gorkon (David Warner) und General Chang (Christopher Plummer) Föderationsschiffe zu Kleinholz schießen. Das Spiel hatte nicht nur eine tolle Grafik, sondern es wurden sogar extra für dieses Spiel Filmsequenzen gedreht.

2000 ist auch Simon&Schuster noch am Zug und veröffentlicht mit "Star Trek: Deep Space Nine: The Fallen" ein auf der Unreal Tournament-Engine basierendes Spiel, das deshalb auch grafisch zu überzeugen wusste. Bedingt durch die Engine wurde das Spiel relativ düster, was aber gut zu DS9 passte. In dem 3D-Adventure tritt man als Worf, Kira oder Sisko mit allerhand Waffen gegen über 25 verschiedene Gegnerarten an. Je nach Spielfigur ist das Spiel ein klein wenig anders. Worf setzt komplett auf Waffengewalt, Sisko auf Köpfchen und Kira ist der gute Mittelweg. "Star Trek Deep Space Nine: The Fallen" gehört somit eindeutig zu den besseren "Star Trek"-Spielen.

Simon&Schuster brachte auch noch den "Star Trek: Starship Creator Warp 2" heraus, der aber eigentlich nur die B'Rel-Klasse zum Vorgänger hinzufügte und so eher eine Enttäuschung war.

Das Jahr 2000 geht mit dem ersten "Star Trek"-Spiel für die PlayStation zu Ende, "Star Trek Invasion". Die Borg starten eine Invasion der Erde und der Spieler muss das mit der Hilfe von Worf verhindern. PlayStation-typisch muss man mit seinem Schiff auf alles ballern, was einem vors Visier fliegt. Denn obwohl es ein "Star Trek"-Spiel ist, kann man mit Hilfe eines Steuerkreuzes nicht viel Diplomatie führen.

2000 erschien sogar das erste reine Online-Spiel im "Star Trek-Universum, "Star Trek" Conquest Online". Als Spieler wird man in die Rolle von Q versetzt und die daraus resultierenden Möglichkeiten kann man sich ja vorstellen. Trotzdem war das Spiel nicht allzu erfolgreich und wurde schnell wieder vergessen.

Somit ging das Jahr 2000 mit sage und schreibe neun "Star Trek"-Spielen zu Ende.

Im Jahr 2001 stellte Activision dann den Commandos-Klon "Star Trek: Away Team" in die Läden. In einer 2D-Grafik begibt man sich als Mitglied des titelgebenden Away Teams mit verschiedensten Ausrüstungsgegenständen auf 18 gefährliche Missionen um wieder einmal das Universum zu retten. In diesem Spiel wird auch die Incursion, ein Raumschiff mit einer holografischen Tarntechnologie, vorgestellt. Auch der Multiplayermodus des Spiels ist sehr abwechslungsreich und so kann man das Spiel nur jedem empfehlen. Das Review finden Sie hier.

Activision erweitert nun auch "Star Trek Voyager: Elite Force" mit dem "Star Trek Voyager: Elite Force Expansion Pack". Es bietet einen Tourmodus für die gesamte Voyager, neue Missionen und neue Multiplayer-Modi, -Maps und -Skins.

Mit "Star Trek: Deep Space Nine: Dominion Wars" beendete Simon&Schuster seine "Star Trek"-Spiele-Serie, zum Glück. Das Spiel hatte zwar eine ziemlich gute Grafik aber so viele Bugs und eine so grottenschlechte Musik, dass es hier ebenfalls nur der Vollständigkeit halber aufgelistet wird. Der Fairness halber muss aber gesagt werden, dass die Patches einige Probleme beheben.

Activision beendete das Jahr mit "Star Trek: Armada II" dem Nachfolger zu "Star Trek: Armada". Das Spiel hatte wiederum eine tolle Story, und einen tollen Multiplayer-Teil. Man verbesserte jedoch die Grafik noch einmal enorm, fügte Spezies 8472 hinzu, gab jeder Rasse noch ein paar Schiffe mehr und jedes Schiff erhielt mindestens eine Spezialwaffe. Auch kommt im Spiel wieder die USS Incursion zum Einsatz. Folglich wurde "Star Trek: Armada II" wie sein Vorgänger wieder ein Topspiel.

Interplay beendete die Reihe seiner "Star Trek"-Spiele mit dem Addon zu SFC2, "Starfleet Command: Orion Pirates". Am Gameplay änderte sich nicht viel, jedoch kann sich der Spieler in diesem Addon dem titelgebenden Syndikat anschließen oder es bekämpfen.

Für alle Handy-Nutzer erschienen 2001 die Titel "Star Trek First Duty" und "Star Trek Prime Directive".

Im Jahr 2002 veröffentlichte Activision dann "Star Trek: Bridge Commander". Der Spieler ist der Captain eines Schiffes und gibt dann die Befehle. Die Grafik war extrem detailliert und aufgrund einer mitreißenden Story wurde das Spiel auch nie langweilig. Es taugte aber nicht zum immer wieder durchspielen, da das einzig fesselnde wirklich die Story war, und das Spiel dann langweilig wurde. Der Multiplayer des Spiels war leider eher mittelmäßig und eigentlich als Zugabe zu verstehen. Aber allein für das erstmalige Durchspielen des Singleplayer-Teils hat sich das Spiel ein "Sehr Gut" verdient. Das komplette Review können Sie hier nachlesen.

Im November brachte Activision dann noch "Star Trek: Starfleet Command III" heraus. Im Gegensatz zu den Vorgängern wurde das Spiel stark vereinfacht und so massentauglich gemacht. Die Grafik kam nicht an "Star Trek: Bridge Commander" heran, aber dank der packenden Story und den Schiffen der "Next Generation" wurde es das beste Spiel der Reihe. Dieses Spiel dreht sich wieder um die Incursion und mit dem Beschluss zur Demontage wird auch ihre Geschichte abgeschlossen. Das Handbuch des vorerst letzten Teils der Reihe war übrigens im selben Format wie das des Vorgängers nun nur noch 80 Seiten "stark". Ein Review des Spiels können Sie unter diesem Link nachlesen.

Zum 10. Kinofilm gab es auch noch das Handyspiel "Star Trek Nemesis".

Im Jahr 2003 folgte dann "Star Trek: Elite Force II", der Nachfolger zu "Star Trek Voyager: Elite Force". Das Spiel kitzelte aus der veralteten Quake 3-Engine alles raus, was machbar war und sah deswegen auch noch recht gut aus. Die Story war natürlich wieder sehr gut und so war der Singleplayer besser als der des Vorgängers. Leider enttäuschte aber der Multiplayer etwas und so wurde das Spiel nicht zu einem so großen Hit wie sein Vorgänger. Trotzdem war "Star Trek: Elite Force II" ein gutes Spiel. Das Review können Sie natürlich hier nachlesen.

Im Juli kündigte Activision dann den Vertrag mit Viacom und verklagte Viacom sogar noch wegen Vertragsbruch. Den ganzen Verlauf können Sie unter folgendem Link nachlesen.

Anfang 2004 brachte TDK Mediactive dann "Star Trek: Shattered Universe" für PlayStation2 und XBox heraus, da sich dieses schon vor der Vertragskündigung in Entwicklung befand. "Star Trek: Shattered Universe" wurde von Interplay entwickelt, dann aber auf Eis gelegt. TDK Mediactive griff das Projekt wieder auf und ließ es zu Ende entwickeln. Unter dem Kommando von Captain Sulu wird man mit der Excelsior in das Spiegeluniversum gezogen und muss sich dann in Kampfjägern der Föderation, den Klingonen und anderen Gegnern stellen. Im Fazit kein schlechtes Spiel und damit vorerst der Abschluss der Geschichte der "Star Trek"-Spiele, da kein Hersteller mehr eine Lizenz besitzt und diese auch vermutlich frühestens nach dem Ende der Gerichtsverhandlungen wieder vergeben wird. Es gibt aber schon eine Petition von Fans an Paramount, doch alsbald wieder Verträge abzuschließen und neue Spiele entwickeln zu lassen.

(mk - 12.04.07)

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