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Markus Kettner (mk)04.09.04

Away Team

Rezension

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Media

Intro, Trailer und Screenshots zum Spiel.
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Nachdem Activision mit "Armada" im Strategiebereich und mit "Elite Force" im Actionbereich Fuß gefasst hatte, probierte man sich nun in einem neuen Genre, der 2D-Taktik. Man schickte mit "Star Trek: Away Team" ein Spiel im "Commandos"-Stil ins Rennen, wobei "Commandos"-Stil eine leichte Untertreibung ist, "Away Team" kopiert einfach das Spielprinzip des Vorbilds. Das ist nicht unbedingt schlecht, da Reflexive Entertainment dem Spiel mit so viel Liebe "Star Trek"-Feeling einhauchte, dass man es ihm deutlich ansieht.

Allgemeines

Kritische Situationen erfordern eine diskrete Vorgehensweise.

Die Föderation steckt mitten in einem unerbittlichen Krieg. Um sich der Probleme anzunehmen, die die Sternenflotte offiziell nicht angehen kann, wird ein geheimer Eingreiftrupp ins Leben gerufen - das Away Team. Die Identität der Mitglieder ist nicht bekannt, doch ihre Einsätze sind von höchster Bedeutung.

Unter dem Siegel der Verschwiegenheit erwarten sie Ihre Befehle...

Für Ihre Einsätze steht Ihnen die Elite der Mediziner, Techniker, Kommandanten und Sicherheitskräfte der Sternenflotte zur Verfügung.

Begeben Sie sich in geheimer Mission unter anderem auf romulanische Außenposten, Borg-Kuben und in nicht einschätzbares, unbekanntes Terrain.

Es stehen Ihnen 17 hochqualifizierte Spezialisten zur Verfügung, aus denen Sie das perfekte Team für den jeweiligen Einsatz zusammenstellen können.

Geheime Militäroperationen verwickeln Ihr Team in eine Vielzahl lebensbedrohlicher Einsätze.

Vervollständigen Sie Ihr Standardarsenal mit Granaten und anderer Spezialausrüstung.

Setzen Sie Spionage und geheime Kampftaktiken ein, wie zum Beispiel Scharfschützenanschläge.

Vorgeschichte

Vor einigen Tagen wurden eigenartige Vorkommnisse innerhalb des klingonischen Reichs gemeldet. Zahlreiche Störfälle, darunter Notsignale und Berichte von blutigen Schlachten, haben beim Sternenflottenkommando für Unruhe gesorgt.

Um sich diskret ein Bild von der Situation zu machen, entsandte das Sternenflottenkommando das neu gebildete Away Team zu seinem ersten Einsatz.

Die Crew der Incursion wurde beauftragt, die holographische Kraft des Raumschiffs zu nutzen, um das klingonische System unentdeckt zu betreten und mehr über die Vorkommnisse herauszufinden. Sollten die Klingonen einen Bürgerkrieg führen oder einen neuen Feind innerhalb ihrer Grenzen bekämpfen, so könnte das politische Gleichgewicht der gesamten Galaxie ins Wanken geraten.

Um die Ereignisse zu ergründen, muss sich das Away Team zwischenzeitlich in verschiedene feindliche Systeme begeben. Hierzu wurden sie vom Sternenflottenkommando befugt, solange sie dabei nicht die Bestimmungen der Obersten Direktive verletzen.

Commander Data, der technische Berater des Teams, hat sich freiwillig dazu bereit erklärt, die Besatzung der Incursion auf ihrer Jungfernfahrt zu begleiten.

Rezension

Story

Alles beginnt mit einem romulanischen Angriff auf einen klingonischen Außenposten. Dort wurden einige Wissenschaftler entführt, die Sie als Undercover-Einheit nun wieder befreien sollen. So kommen Sie langsam einer intergalaktischen Bedrohung - ausgehend von den so genannten "Aufsehern" - auf die Spur, die die Existenz der Hauptmächte des Alpha- und Betaquadranten gefährdet...

Singleplayer

Am Anfang jeder Mission bekommen Sie eine Einweisung in Textform. Dann darf man bis zu fünf Charaktere aus insgesamt 17 wählen, die man mit auf die Mission nimmt, jedoch ist meist ein Charakter wegen besonderer Fähigkeiten zwingend vorgeschrieben.

Die einzelnen Charaktere bekommen im Laufe des Spiels immer mehr High-Tech-Equipment, angefangen beim Holoprojektor bis hin zum tragbaren Stasisfeld. Dabei hat jeder Charakter unterschiedliches Equipment, deshalb sollten Sie sich die Wahl Ihrer Charaktere gut überlegen. Nachdem Ihr Team bereit ist, beamen Sie an den Einsatzort. Nun werden Ihnen noch einmal die einzelnen Ziele vorgestellt und die Mission beginnt. Die 18 Missionen spielen auf verlassenen Föderationsschiffen, Außenposten der Klingonen und Romulaner, der Sternenflottenakademie, auf Qo'noS, Vulkan, Romulus, Borg-Kuben, assimilierten Föderationsschiffen und sogar im Hauptquartier der Sternenflotte ab. Dabei darf keines Ihrer Teammitglieder getötet werden, was sich auf Grund der sehr unterschiedlichen Missionen auch als recht schwer erweisen kann. So dürfen Sie auf der Erde niemanden töten, Borg passen sich an Ihre Waffen an, Kameras erfassen Sie, Biodetektoren vereiteln Ihre Undercover-Missionen oder Ihre Gegner schlagen bei Sichtkontakt ganz einfach Alarm und die Mission ist beendet.

Multiplayer

Der Mehrspieler-Modus besteht aus einem innovativen Kooperationsmodus, in dem Sie über LAN mit einem anderen Mitspieler zu zweit den Einzelspielermodus spielen können. Somit macht das Spiel gleich noch einmal so viel Spaß.

Grafik

2D-Grafik verschwindet mittlerweile sogar aus den klassischen 2D-Genres, und ist heutzutage einfach nicht mehr zeitgemäß. Deshalb sollte man ein Heranzoomen ans Geschehen auch tunlichst vermeiden. Wenn man aber das Erscheinungsdatum betrachtet, so kann man mit der Grafik ganz gut leben. Zumal die 2D-Grafik mit viel Detailverliebtheit erstellt ist. Schade ist nur, das jede Föderationseinrichtung, jede klingonische Einrichtung und jede romulanische Einrichtung gleich aussieht.

Sound

Die Soundeffekte passen und die Musik stimmt auch, leider ertönt beides aber nur in Stereo. Zudem sprechen die Synchronsprecher von Data und Worf im Spiel ihre Dialoge.

Bedienung

Die Bedienung des Spiels ist sehr gut gelungen. Sämtliche Befehle ans Team können mit der Maus erteilt werden. In hektischen Situationen kann das Spiel jederzeit pausiert werden und man kann sich erst mal einen Überblick verschaffen, beziehungsweise den Charakteren neue Befehle geben.

Übersetzung

Alle Texte und Dialoge wurden ordentlich ins Deutsche übersetzt.

Schwierigkeitsgrad

Die Missionen bis zur Hälfte des Spiels sind relativ leicht zu meistern. Dann steigt der Schwierigkeitsgrad jedoch merklich an. Und obwohl er nicht das Niveau des Vorbilds "Commandos" erreicht, sind die letzten Missionen doch eine große Herausforderung und für manche Spieler schlichtweg nicht zu schaffen.

Fazit

Singleplayer 88 Prozent
Multiplayer 89 Prozent
Grafik 80 Prozent
Sound 89 Prozent
Bedienung 90 Prozent
Gesamt 87 Prozent

Wie wird bewertet?

Wenn schon klauen, dann ordentlich - und das hat Reflexive geschafft. Das Spiel bringt viele neue Ideen ins "Commandos"-Prinzip und macht trotz oder vielleicht auch gerade wegen des knackigen Schwierigkeitsgrades gegen Ende hin sehr viel Spaß. Fans von "Commandos" oder von "Star Trek"-Spielen, bei denen man auch mal etwas knobeln muss, sollten bei dem inzwischen unschlagbar günstigen Preis unbedingt zugreifen.

"Unbemerkt. Unbekannt. Unaufhaltsam."

Weitere Infos


Titel "Star Trek: Away Team"

Genre 2D-Taktik

Publisher Activision

Entwickler Reflexive Entertainment

USK-Einstufung ab 12 Jahre

Erscheinungstermin 14. März 2001

Ausstattung DVD-Box, 1 CD, 42-seitiges Handbuch

(mk - 14.12.08)

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